Hallo nocheinmal Andrea,
mir ist gerade aufgefallen, dass ich einen teil deiner Frage nicht beantwortet habe - nämlich wann ich jemanden weiterschicke.
Ich habe mich nach 5 Jahren als JSJ Praktikerin dazu entschlossen, ein Medizinstudium zu beginnen. (bin in 3,5 Monaten fertig, endlich)
Ich bin zwar Heilpraktikerin, aber ich wollte sowohl mit Ärzten reden können und JSJ wissenschaftlich erforschen, aber ich hatte auch den Eindruck, ich müsse mehr wissen, um meine Patienten besser behandeln zu können. Aber mein Weg ist sicherlich nicht jedem zu empfehlen.
Allerdings stimme ich mit Kato Sensei überein, dass professionelle JSJ Behandler zumindest irgendeine medizinische Ausbildung brauchen.
Es sei denn, man hat seinen Schwerpunkt eher auf der emotionalen und/oder philosophischen Ebene. Man kann sich als Praktiker durchaus auch auf der Energiearbeitsebene positionieren. Dies hat Mary Burmeister auch getan. Deshalb sind wir als von Scottsdale lizenzierte Praktiker ja auch eher SelbsthilfelehrerInnen
Es ist vor allem eine Frage der Kommunikation.
Wenn man jetzt wenig Ahnung von Medizin hat, sollte man Menschen mit Krankheiten nur behandeln, wenn diese gleichzeitig bei einem Arzt in Behandlung sind. Dann konzentrier dich einfach auf deine Spezialität und arbeite nur nach den Grundsätzen von JSJ wie du es gelernt hast. Es macht keinen Sinn medizinische überlegungen einzubeziehen und ist auch für dich rechtlich problematisch. Das ist auch der Grund, warum in unseren Textbüchern kaum Krankheiten drinstehen...
