Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

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Fandango
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Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von Fandango »

Hallo,

ich bin neu hier. Kurz meine Eckdaten: Ich bin weiblich, "Oldie", bin freiberuflich, Musikerin, und lebe mit meinem Kater und mehreren Terrarientieren zusammen.

Ich muss gestehen, dass ich noch kein Jin Shin Jyutsu mache. Ich komme aus der Richtung Reiki, wenngleich ich mich ziemlich schnell anderen Energien zugewandt habe, die ich als kraftvoller bezeichnen möchte (auch wenn in den Reikiforen bei dem Thema immer gleich Glaubenskriege ausbrechen.) :D

Hierher kam ich über die Suchmaschinen durch den Beitrag Ho’oponopono.
Ich habe das kürzlich erst für mich entdeckt, bin aber begeistert davon.
Schon in der kurzen Zeit habe ich es als schnell wirksame und doch sanfte Heilmethode kennengelernt, dabei logisch vom Prinzip.
Das soll keine Missionierei sein. Bin einfach nur begeistert!

Mein Anliegen: Ich suche Leute, die mich gemäß der Anregung von Bärbel Mohr ein wenig dabei unterstützen. Man selbst ist oft betriebsblind, mehreren Leuten fällt logischerweise meist mehr auf, und wenn verschiedene Leute ein Thema betrachten, hat es den Vorteil, dass man mehrere Blickwinkel dazu bekommt. Selbstverständlich versuche ich auch, euch zu helfen, wer immer möchte.

Weshalb ich mich nicht an das Bärbel-Mohr-Forum wende?
Das liegt leider brach. Die letzten Beiträge, die sich ernsthaft mit H'oponopono beschäftigen, sind rund zwei Jahre alt. Das Forum mutiert gerade zu einem Allround-Esoterikforum. Andere Foren in dieser Art sind mir nicht bekann.

Wer hat also Lust?

Wer sich mit Ho’oponopono auseinandersetzen möchte, dem/der versuche ich gern, eine kleine Anleitung zu geben. Es ist wirklich sehr einfach, wenn man das Prinzip begriffen hat.

Let's go!

Herzliche Grüße an alle!

Fandango
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moorhexe
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von moorhexe »

hallo Fandango,
erstmal herzlich willkommen.

ich praktiziere schon länger H'oponopono, aber nicht nach bärbel mohr.

meine freundin ist in hawaianischen heilweisen ausgebildet und ich kenne hier in meiner wohngegend mehrere frauen, die mit h'oponopono arbeiten.

ich weiß jetzt nicht so recht, was du außer h'oponopono in einem strömforum suchst..ich weiß auch nicht, ob es den anderen recht ist... :oops: :?:
keine ahnung.

ich warte mal auf deine fragen, ob ich überhaupt kompetent dafür bin, weiß ich nicht. ich weiß nur, daß es bei mir viel bewirkt hat...
überhaupt stehe ich auf verzeihen, sich selber und anderen... ;)
liebe grüße von barbara
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Fandango
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von Fandango »

Hallo Moorhexe,

ich denke nicht, dass irgend jemand etwas dagegen hat. Schließlich habe ich den Beitrag in der Außenseiterrubrik gepostet. Außerdem können wir es gerne per PM oder Email machen, falls dir das recht ist. Manches ist mir vielleicht zu persönlich und dann wird der Thread hier auch nicht ellenlang. Meine Absicht war ja nur zu fragen, ob jemand Interesse an dem Thema hat.

Ich arbeite gerade bei mir an einem großen Themenkomplex, der sich in drei Unterthemen aufgliedert. Zu einem Thema kommt mir jedoch nichts. Ich warte also dein okay ab, dann schicke ich dir die Frage per PM.

Und wenn irgendjemand das hier liest und es mit H'oponopono einmal ausprobieren möchte, gern PM schicken oder hier posten.

Liebe Grüße,

Fandango
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Nirbheeti
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von Nirbheeti »

Liebe Moorhexe, liebe Fandango,

ich hab eigentlich immer gemeint, dass dieses Unterforum genau für so was gedacht ist. Und da Jin Shin Jyutsu die Kunst des Schöpfers durch den wissenden (= lichtvollen und daher) mitfühlenden Menschen ist, passt so ziemlich alles hinein. ;)

Verzeihen, Vergeben, Verstehen - gehört das nicht eigentlich zu den geistigen Aspekten des Jin Shin Jyutsu? Vielleicht finden wir ja noch eine Möglichkeit, uns dabei mit Jin Shin Jyutsu zu unterstützen...

Lieben Gruß!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von Fandango »

Danke, Nirbheeti!

Dann poste ich mal mein Anliegen.

Ich ziehe ganz oft Menschen in mein Leben, die mich im Stich lassen.
Gefühlsmäßig kann ich dabei drei große Anteile unterscheiden:

1.) Der jähzornige Vater, auf den gleichzeitig kein Verlass war, weil Choleriker immer recht haben müssen, sich dabei oft überschätzen.
Die Energie fühlt sich für mich genau gleich an.

Ich ziehe die Sorte Mensch an, die Chaos bringen oder Aktionen machen, die regelrecht unzurechnungsfähig sind. Bsp: Automechaniker, der an einem Auto etwas kaputtmacht, statt es zu reparieren. Oder: Anwalt, der in einen Schriftsatz einen Haufen Fehler reinhaut, obwohl vorher eine eine Besprechung war, in der genau die Dinge besprochen wurden.

Für mich ist das ein Gefühl von Hilflosigkeit und Fassungslosigkeit.

Berbeitet mit H'oponopono:
Ich verzeihe mir, dass ich heute noch solche Chaoten brauche, um den Schmerz zu fühlen, dass mein Vater im Grunde unzurechnungsfähig war.
Ich verzeihe mir, dass ich das Muster bis heute nicht lösen konnte.
Ich liebe mich dafür, für meine bis heute nutzlosen Bemühungen.
Ich liebe das Kind in mir, das dem cholerischen Vater hilflos ausgeliefert war und dadurch in eine Zustand der Verwirrung geriet, sodass es heute als Erwachsene immer wieder Chaoten anzieht.
Danke für die Erkenntnis!

Das Prinzip von Bärbel Mohr zu H'oponopono ist, dass an dieser Stelle Gruppenteilnehmer mitteilen, was ihnen dazu kommt, was sie dabei fühlen.
Ein "richtig" oder "falsch" gibt es nicht!
Die Gruppenteilnehmer seid jetzt ihr! :D
Einladung also, wer möchte, sich zu beteiligen.

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2.) Wenn die Chaoten dann brüllen, um sich zu rechtfertigen, bin ich vor Angst wie versteinert. Gebrüllt wird meistens aus Hilflosigkeit und um sich nur ja keine Blöße zu geben.

Punkt 2 des Gefühlschaosanteils ist:
Die Mutter, die mich vor dem gewalttätigen Vater nicht geschützt hat.

Dazu H'oponopono:
Es tut mir leid, dass ich heute noch vor Angst wie versteinert bin, wenn cholerische Menschen brüllen. Ich verzeihe mir das.
Ich verzeihe mir meine Wut über meine Hilflosigkeit.
Ich liebe auch die Angst in mir und das Gefühl, hilflos zu sein.

Kommt euch dazu noch mehr?

--------------------------------------------------------------------------

3.) Ich ziehe oft Menschen an, die zwar zuerst etwas zusichern, denen ich im Grunde aber egal bin. Etwa: Du interessierst mich gar nicht. Lass mich in Ruhe, ich habe genug mit meinem eigenen Kram zu tun.

Dazu kriege ich noch kein klares Gefühl.

Kann jemand dabei helfen?

Liebe Grüße,

Fandango
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Cécile
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von Cécile »

Hallo Fandango!

Zu Ho'oponopono kann ich nicht direkt etwas beitragen, dazu weiß ich zu wenig. Mir fiel nur beim Lesen Deines Anliegens auf, wie Du bestimmte Begriffe benutzt.

Choleriker und Chaot
Der eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es mag Choleriker geben, die gleichzeitig chaotisch sind, das dürfte aber die Ausnahme sein. Mein cholerischer Vater war ein Pedant, der die gespitzten Bleistifte in einer ganz bestimmten Richtung und an nur EINER Stelle auf seinem Schreibtisch ausgerichtet hatte. Alle anderen Choleriker, denen ich später begegnete, die aber den Vorteil hatten, dass ich mich aus ihrem Bannkreis entfernen konnte, waren ähnlich gestrickt.
Aus mir ist logisch das Gegenmodell erwachsen. Ich bezeichne mich gerne als kreativer Chaot.
Mir macht auch das Gebrüll eines Cholerikers keine Angst: Wer schreit, hat Unrecht! Das wäre ja Dein Punkt 2 - das Gebrüll soll von eigener Unfähigkeit ablenken, im Sinne von "Angriff ist die beste Verteidigung". Hilft Dir diese Erkenntnis nicht, damit besser umzugehen? Warum löst es eine Erstarrung aus, starr vor Angst?
Natürlich ist auf einen Choleriker kein Verlass, denn er ist so sehr mit dem Regeln seiner rechthaberischen Welt und der Abwehr eigener Fehler beschäftigt, da ist kein Raum für die Zuwendung zu anderen Menschen.

Unzurechnungsfähig
Du beschreibst zwei Beispiele: den Automechaniker, der das Auto kaputt macht anstatt es zu reparieren, und den Anwalt, der das Gegenteil von dem zuvor Besprochenen in seinem Schriftsatz formuliert. Das ist allenfalls unfähig, aber nicht unzurechnungsfähig.

Punkt 3
Das kann man auch anders interpretieren: vielleicht "passt" es in Dein Bild von Dir selbst, dass Du nicht wirklich angenommen wirst von anderen. Du bist denen angeblich egal. Hinterfrage es mal, ob das wirklich so ist. Es könnte ja auch sein, dass das auf Dich nur so wirkt, dass es nur Deine eigene Unsicherheit widerspiegelt.

Es sieht für mich so aus, als ob Dein Kernthema VERTRAUEN ist. Dazu noch Selbstzweifel, "Warum muss ich nur immer an die Falschen geraten? Es gibt so viele Automechaniker und ich suche mir ausgerechnet den raus, der es nicht kann. Es gibt Anwälte wie Sand am Meer, aber meiner kriegt nichts auf die Reihe! Und meine Freunde reden nur nett dahin, in Wirklichkeit interessieren die sich nur für sich selbst."

Vertrauen ist ein schwieriges Ding. Aber man kann ja nicht alles alleine machen, alles bis ins letzte Detail kontrollieren, man muss Verantwortung abgeben können. In dem Moment bin ich verletzbar, denn ich kann mich falsch entscheiden, dem falschen Menschen Vertrauen schenken. Bei mir hatte das Vertrauen in einen inkompetenten Anwalt fatale Folgen, das führte zu einer Art Existenzvernichtung.
Jetzt kann ich Ho'oponopono machen oder einfach aus dem Fehler lernen: "Augen auf bei der Wahl des Anwalts" ;)

Das ist mir jetzt zu Deinen Beispielen eingefallen.

Was das Grundthema Ho'oponopono anbelangt, darüber kann man lange philosophieren. Und ob das gewünscht ist, weiß ich nicht. Jedenfalls löst der Begriff des Verzeihens durchaus Zwiespältiges in mir aus.
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aber auch das nicht. Auch das muss ja nicht sein."
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AnnSophie
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von AnnSophie »

Liebe Fandango,

ich weiss nicht wie lupenrein Hopo... Du machen willst bzw. das ist, oder ob Dir's v.a. ums vergeben/verzeihen Dein Thema geht? Ich hab oft einen Ansatz, der über die einzelne Technik/Kunst hinausgeht .

Als ich das ganze gelesen habe, dachte ich spontan - Bauch rein, Kind umarmen und bei der Hand nehmen.
Ich hatte ein Bild:
Das dieses Kind (in Dir) sich vor lauter Wut und schreiendem Gebrüll sich selbst nicht mehr bzw. kaum noch sieht/fühlt und darauf wartet in aller Liebe von Dir abgeholt zu werden.

Ich arbeite da dann mit inneren Bildern, dass ich meinem Kind eine warme Kuscheldecke gebe, mich hinter es stelle, ihm den Rücken stärke und sage: "Du hast Angst, fühlst sich ganz klein. Auch wenn das so ist, stehe ich Dir bei und liebe ich Dich voll und ganz." (Mir hat es geholfen im Spiel in mir auch ein Du zu entwickeln, da kann ich mich lieben und bin geliebt. ;) ). Das sind Beispiele Deiner Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Will sagen für mich war/ist es unendlich hilfreich, wenn da nicht nur der analysierenden, rationale Verstand arbeitet und kreativ ist, sondern auch die andere Hirnhälfte mit Musik, Bildern was auch immer eine Verbindung gelingt, die etwas tiefer ins Unbewusste "reinreicht".

Rein JSJ-mäßig, das für meine Yoga-Lehrerin eine taktile Selbstliebe-Technik ist würde ich in/nach so einer Situation ganz viel die Hand/Hände auf den Bauch (14) legen, um mich bei der Verdauung (auch seelisch und geistig) zu unterstützen.

Kann mir vorstellen, da es ein tiefsitzendes Muster ist, dass es ein ganzes Stück Weg ist, immer wieder neu - in kleinen & großen Schritten.

: 26
AnnSophie.

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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von Fandango »

Hallo,

danke, AnnSopie für die Anregung!!

danke, Cécile, auch für deinen Kommentar.
Ich habe etwas ausgelassen, was es unverständlich gemacht hat.
Choleriker und Chaot
Der eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es mag Choleriker geben, die gleichzeitig chaotisch sind, das dürfte aber die Ausnahme sein.
Mein Vater war Alkoholiker! Und dazu jähzornig und gewalttätig.
Wir wuchsen in Dauerangst vor ihm auf.
Das erklärt, warum ich den Begriff gleichgesetzt habe.

Mein Thema ist, dass ich schlimme Chaoten anziehe. Hält man ihnen das dann berechtigterweise vor, reagieren sie ganz aggressiv. Dabei kann man so höflich sein, wie man will, nützt nichts. Das ist genau die Energie von meinem Vater. Jähzornig, unberechenbar und chaotisch. Bei ihm kam das Chaos durchs Trinken, andere Menschen schaffen das auch so.

Davon abgesehen, da du auch mit einem Anwalt übles Chaos erlebt hast: Wissen wir, wieviele Anwälte nicht heimlich Aufputschdrogen nehmen? Dieses Crystal Meth scheint sehr verbreitet zu sein. Und Anwälte stehen heutzutage unter großem Druck.

Bei H'oponopono ist aber das Prinzip zu fragen: Warum habe ich mir so etwas erschaffen? Was hat es also mit mir zu tun?

Dein Einwand, Cécile, zu Punkt 3
Das kann man auch anders interpretieren: vielleicht "passt" es in Dein Bild von Dir selbst, dass Du nicht wirklich angenommen wirst von anderen. Du bist denen angeblich egal. Hinterfrage es mal, ob das wirklich so ist. Es könnte ja auch sein, dass das auf Dich nur so wirkt, dass es nur Deine eigene Unsicherheit widerspiegelt.
Wenn mir Leute etwas ganz konkret zusichern, passiert es mir ganz oft, dass das nicht eingehalten wird. Wenn ich sie dann anrufe und sie an ihr Versprechen erinnere, werde ich als lästig abgewiesen. Meine Empfindung geht also dahin, dass ich ihnen egal bin.
Mir macht auch das Gebrüll eines Cholerikers keine Angst: Wer schreit, hat Unrecht! Das wäre ja Dein Punkt 2 - das Gebrüll soll von eigener Unfähigkeit ablenken, im Sinne von "Angriff ist die beste Verteidigung". Hilft Dir diese Erkenntnis nicht, damit besser umzugehen? Warum löst es eine Erstarrung aus, starr vor Angst?
Kann ich dir genau sagen. Weil mein Vater, wenn er losbrüllte, kurz davor war zuzuschlagen. Und er hatte große Körperkraft. Also, wenn er zuschlug, flogen wir bald gegen die nächste Wand.
Vielleicht lässt sich so etwas nicht mit H'oponopono lösen.
Außer vielleicht, was ich schon schrieb und versucht habe zu bearbeiten:

Ich verzeihe mir, dass ich das Muster bis heute nicht lösen konnte.
Ich liebe mich dafür, für meine bis heute nutzlosen Bemühungen.

Und dazu noch: Ich verzeihe mir, dass ich heute noch in Angststarre verfalle, wenn (bevorzugt) Männer brüllen, obwohl ich genau sehe, dass sie nur von ihrer Unfähigkeit ablenken wollen.

Mir kommt gerade: Vielleicht ist ein viel stärkeres Annehmen die Lösung.
:danke: Auch für eure Anregungen!

Liebe Grüße,

Fandango
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Cécile
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von Cécile »

Das ist mir jetzt ganz spontan eingefallen und es hat nicht wirklich etwas mit Ho'oponopono zu tun. Wie schon gesagt, ich weiß zu wenig darüber.

Ich vermeide eigentlich - so gut es geht, gelingt nicht immer - negative Aussagen, also Sätze, in denen eine negative Aussage gemacht wird, erkennbar durch Schlüsselbegriffe wie NICHT, KEIN usw., es gibt aber durchaus auch versteckte negative Aussagen:

"Ich verzeihe mir, dass ich das Muster bis heute nicht lösen konnte.
Ich liebe mich dafür, für meine bis heute nutzlosen Bemühungen."


Vielleicht kann dazu mal ein Ho'oponopono-Experte was erzählen.

Soweit ich die Geschichte zu Ho'oponopono kenne, war das ursprünglich eine Methode der Konfliktlösung der Hawaiianer, die dann ihren Weg in unsere Welt genommen und dabei einige Veränderungen erfahren hat, um es mal vorsichtig zurückhaltend auszudrücken. Wenn man nun für seine inneren Konflikte diese Methode anwendet, dann finde ich es wenig zielführend, mit Negativsätzen zu arbeiten. Das verhaftet einen in seinen Defiziten und ist nicht wirklich zukunftsorientiert.
Wie gesagt, ich weiß zu wenig darüber, lerne aber gerne dazu :D

Zu Deinem Vater nochmals gesagt: Ich habe mir das schon gedacht, dass es nicht nur beim Brüllen geblieben ist. Trotzdem finde ich den Begriff "Chaot" in dem Zusammenhang nicht richtig gewählt. Choleriker ist absolut zutreffend, Jähzorn auch . . .

Naja, vielleicht bin ich auch zu sehr Alt-Punk, dass ich Chaotentum positiv bewerte :kicher:

Und zu meinem Anwalt gesagt: Der ist altersmäßig recht weit weg von allem was mit Drogen zu tun hat, der trinkt noch nicht einmal Alkohol. Trotzdem hat er auf ganzer Linie versagt, und das, obwohl er ein sehr erfahrener und erfolgreicher Anwalt ist. Es ist der klassische Fehler passiert. Er hat alles auf ein einziges Gedankenmodell aufgebaut, geradezu selbstverliebt, und er hat seine Strategie vor Gericht auf dieser Basis entwickelt. Das, kombiniert mit Unflexibilität, war mein Aus.
Mein Fehler, wenn es denn einer ist, war, dass ich zu dem Zeitpunkt mit dem Gedanken gespielt hatte, einen ganz anderen Anwalt zu beauftragen, einer, von dem in Expertenkreisen alle sagen, "den möchte ich nicht zum Feind", und der mich schon einmal sehr erfolgreich vertreten hatte. Ich war da einfach entscheidungsschwach, direkt nach dem Tod meines Mannes auch verständlich. So nahm das Schicksal seinen Lauf.

Weder auf das Gericht (der Richter spielte dabei auch eine sehr fragwüdige Rolle) bin ich deswegen wütend, noch auf den Anwalt und schon gar nicht auf mich, weil ich eine falsche Entscheidung getroffen hatte. Anfangs war das anders, dann habe ich aber gespürt, wie mich meine Wut und das dazugehörige Selbstmitleid nur weiter blockiert und behindert. Da muss man sich aber nun nicht vorstellen, dass ich eine Handbreit über dem Boden schwebe und "alles ist gut" säusele, im Gegenteil, ich glaube, man sieht sich immer zweimal im Leben, ansonsten hoffe ich auf eine höhere Macht, die solche Leute irgendwo in einer finsteren Kammer in einer Vorhölle schmoren lässt.
: 13
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von AnnSophie »

Für mich ist das der Kern:
Fandango hat geschrieben:Mir kommt gerade: Vielleicht ist ein viel stärkeres Annehmen die Lösung.
Dir immer wieder zeigen, Du bist Ok, so wie Du bist. Das ist ein Weg der Selbst(-Liebe).

Wenn ich anderen egal bin - schauen wo bin ich mir selbst egal? (Spiegelgesetz)

Letzendlich sind die Methoden nur ein Werkzeug, manchmal muss man schauen, ob und welche am besten passt, oft hilft jede mit der wir in Resonanz sind für ein kleineres oder größeres Stückchen oder eben sein eigener Künstler sein, wie Mary Burmeister es genannt hat.

Was zählt ist der Mensch, Du ich, wir.

Viele Grüße,

AnnSophie.

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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von Fandango »

Hallo!

danke nochmal für eure Antworten und Anregungen!

Eine Anmerkung noch:
Ich vermeide eigentlich - so gut es geht, gelingt nicht immer - negative Aussagen, also Sätze, in denen eine negative Aussage gemacht wird, erkennbar durch Schlüsselbegriffe wie NICHT, KEIN usw., es gibt aber durchaus auch versteckte negative Aussagen:
"Ich verzeihe mir, dass ich das Muster bis heute nicht lösen konnte.
Ich liebe mich dafür, für meine bis heute nutzlosen Bemühungen."

Vielleicht kann dazu mal ein Ho'oponopono-Experte was erzählen.
Cécile, ich bin zwar kein Experte, aber so wie ich die Methode verstehe, geht es gerade nicht um Positives Denken. Es geht darum, gefühlsmäßig in eine frühere traumatische Situation wieder einzutauchen. Z.B. "Meine Eltern hatten nie Zeit für mich". Dabei ist es sogar hinderlich, negative Aussagen unbedingt vermeiden zu wollen.

Vielen Dank, das reicht erstmal für diesen Beitrag!

@ Ann-Sophie:
Dir immer wieder zeigen, Du bist Ok, so wie Du bist. Das ist ein Weg der Selbst(-Liebe).
Ja, genau! Für mich ist der Weg dahin H'oponopono! :D
Jetzt Zeit jedenfalls! Kann sein, dass sich das irgendwann ändert.
Die vier Sätze immer wieder anwenden:
Es tut mir leid, dass es damals so war.
Ich verzeihe mir.
Ich liebe mich.
Danke (dass ich daran lernen durfte).

Liebe Grüße,

Fandango
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von AnnSophie »

Liebe Fandango,

viel Spaß und Erfolg auf Deinem Weg und wenn Du mit H'oponopono Deine aktuelle Antwort gefunden hast, gut.

Auch wenn es Dir reicht, möchte ich doch ein Mißverständnis aufklären. Céciles Aussage mit den negativen Aussagen bezieht sich m.E. darauf, dass das Gehirn kein NICHT, KEIN kennt, (sobald er ein Bild von was hat). Z.B. Was denkst Du/siehst Du unwillkürlich bei dem Satz: Denk mal nicht an rote Rosen?
Das ist kein zwanghaftes/verfäschendes positives Denken, sondern ein sehr wirksames Werkzeug, gerade, wenn man mit Sprache arbeit.
Mögliche Umformulierungen wären z.B. anstelle "noch nicht gelöst", z.B. "noch verquickt", "noch verbunden" .... damit sendet man sich ein anderes Signal.

Viele Grüße, AnnSophie.

Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.

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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von moorhexe »

hallo,
ich löse momentan ein großes problem, welches meine "schwiegertochter" mit mir hat.
sie ist so voller hass auf mich daß sie im beisein ihrer tochter, ihrer schwester, kleinem bruder und freundin, sobald sie gelegenheit hat, hasstiraden gegen mich rausläßt.

ich selber habe ihr, meiner meinung nach, keinen grund für diesen abgrundtiefen hass gegeben.ist wohl eine geschichte in ihrem leben, wo ich stellvertreter bin.

ich mache h´oponopono auf ganz einfache weise.

ich stelle mir meine schwigi vor und :

bitte sie um entschuldigung
bitte sie um verzeihung
ich danke ihr
ich liebe sie.


das ist alles.
so kann ich wesentlich leichter mit ihr umgehen. ich liebe sie...
sie ist die mutter meiner enkelkinder.
sie ist die "frau" meines sohnes.

ich habe aber in meinem leben auch schon andere verzeihungsrituale gelernt. irgendwie habe ich das verzeihen verinnerlicht.
es kommt nicht mehr so an mich ran, wenn mich jemand verletzt.
(das stimmt zwar nicht so ganz...ich reflektiere immer ziemlich genau und bespreche es immer noch kurz mit freundinnen oder meiner Jin Shin Jyutsulehrerin. ich bin seit 2 jahren in ihrer gruppe. teilweise machen wir den erfahrbaren atem nach ilse middendorf und seit einiger zeit eben verstärkt wieder Jin Shin Jyutsu).
so kann ich relativ schnell wieder bei mir ankommen und mein leben leben.
liebe grüße von barbara
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von romantica »

Liebe Moorhexe,
deine Zeilen bewegen mich sehr, ich finde es wunderschön, wie du mit den Anfeindungen deiner Schwiegertochter umgehst. Vergebung ist meiner Meinung nach die beste Reaktion darauf. Du hilfst ihr und natürlich auch dir damit sehr.

Mit meiner Schwiegertochter war es so ähnlich, ich vergebe ihr beinahe jeden Tag und segne sie immer wieder. Unser Verhältnis hat sich seitdem zum positiven verändert. Ich war übers Wochenende bei ihr und habe auf meine Enkel aufgepasst, es war alles ganz entspannt, worüber ich sehr erleichtert bin.

Zeitweise überlege ich auch, was ich daraus lernen kann/soll, was sagt mir der "Spiegel", ich versuche mit den Augen der Liebe zu sehen, das ist ein guter Weg.

Ich sende dir und deiner Schwiegertochter Licht und Liebe und freue mich für dich, wenn sich schon bald alles zum positiven für die ganze Familie entwickelt.
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Nirbheeti
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Re: Bin neu hier! Wer hilft mir ein wenig bei H'oponopono?

Beitrag von Nirbheeti »

Ihr Lieben,

nach Rücksprache mit Fandango habe ich den Thread hierher verschoben, wo er etwas geschützter ist. Da können wir weiter in die Tiefe gehen.

Ein andermal mehr zu dem Thema selbst. Es öffnet mir neue Blickwinkel auf so manche Situation.

Lieben Gruß!
Eure Nirbheeti

PS an Fandango: Altersangemessen kommt mir bei deinem Nick nicht der Tango in den Sinn, sondern --- Fango!
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(What Mary says, S. 11)
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