mir ist bewusst, das dieses Thema ein Streitthema ist, mein Ziel ist es, möglichst sachliche Kontraargrumente zu finden & freue mich über neue Sichtweisen, Argumente, Beschreibungswege.
Ich kann es nach wievor nicht nachvollziehen, was an der Kastra so toll ist. Mir wiederstrebt es, das wunderwerk Körper partiell ohne wirklichen (medizinischen) Grund zu zerstören (z.B. Krebs oder sowas). Ist vielleicht sowas wie ne Lebenseinstellung. „tu was du willst, solange es keinem schadet“ oder einfach „Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu.“ oder so ähnlich.
Ein Teil der folgen von diesem Eingriff ist den meisten Geläufig:
- Vollnarkose & folgen
- Krankheit bezeichnet die Störung der normalen Funktion des ganzen Organismus oder eines Organs, sowie der Psyche -> nach dem Eingriff ist der Hund unheilbar krank
- und alles andere was da noch so im Netz rumschwirrt, kennst glaube alle, muss ich jetzt nicht alles hierreintackern (Körperliche Veränderungen, mgl. Inkontinez, ...)
Das Folgende aus der rein physischen Sicht, findet man nur bedingt bei googel & co.
Das Hormonsystem, Immunsystem & die damit Zusammenhängende Selbstheilungskräften sind miteinander Verkoppelt bzw. beeinflussen sich gegenseitig, was wiederrum einen einfluss auf die Psyche des Tieres hat. Jedes System ist insich sehr komplex, die Verkopplung/Verzweigung untereinander mach das ganze noch komplexer. Da ich keine Buchflatrate habe und Fachliteratur auf dem Gebiet sehr teuer ist, kann ich das leider nicht entsprechend Wissenschaftlich untermauern:
meine Überlegung dazu:
Durch die Kastration wird ja ein Teil vom Hormonsystem zerstört. Wer kann die Garantie dafür übernehmen, das dadurch das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte nicht beeinträchtigt werden? Das konnte mir bisher niemand bisher niemand wieder legen.
Woher kommt die Sicherheit, das das entfernen von Teilen aus dem komplexen Hormonsystem keine weiteren folgen hat? Die evtl. damit nicht in Verbindung gebracht werden, mangels Wissen/Zusammenhangsverständnis.
-> Jo, ein geschwächtes / angeschlagenes Immunsystem fällt nicht gleich auf...
-> ist sicher, das durch den Eingriff die Selbsheilungskräfte nicht geschwächt werden? Klar das fällt nicht wirklich auf, ob ein Hund in 2 oder 5 Tagen wieder gesund ist, die Ursachenliste kann lang sein, welche zutreffend ist, lässt sich schwer Herausfinden. In kritischen fällen, könnte das übers überleben entscheiden
-> Diese Liste kann beliebig weitergeführt werden. Ich bin mir sicher, das die Hoden nicht nur "Poppmotivation" sind, sondern Teil eines sehr komplexen Systems, wo ein „kleiner“ Eingriff große Folgen haben kann.
Versteht ihr was ich meine?
zur Veranschaulichung, eine Analogie aus der Technik:
Vorstellen kann man sich das wie ein Generator:
läuft ein Generator immer mit 400 Volt, dann kann ich zwei Glühlampen in Reihe anschließen, ohne dass sie durchbrennen, nehme ich aber nur eine Glühlampe, brennt diese durch.
Nun brennt aber ein Organismus nicht durch, nur wenn man ihm Organe entfernt, da man es sich nicht in so extremer Beispielstellung vorstellen darf, sonder eher so, dass dass der Generator läuft 400 Volt bringt und bspw. 100 Lampen mit 4 Volt daran angschlossen sind. Fällt nun eine Lampe weg, dann liegen an einer Lampe ca. 4,04 V an, was nicht zwangsläufig dazu führt, dass nun alle Lampen durch brennen.
1 Lampe -> 4,04V
2 Lampen -> 4,08V
3 Lampen -> 4,12V
5 Lampen -> 4,2V
8 Lampen -> 4,3V
10 Lampen -> 4,4V
ne Glühbirne hat nen nen Toleranzbereich von 10%, je nach Qualität, hält also bis 4,4V...
d.h. 4V ist der optimale Bereich, bei eine Schädigung von 10% führt zu einer Überbelastung, die das durchbrennen der anderen zur folge hat
So soll das Beispiel verdeutlichen, dass nun andere Hormone erhöht sind, so dass nun durch die Hypophyse bspw. das ACTH vermehrt ausgeschüttet wird, welches für einen erhöten Stresspegel sorgt.
Stress wiederum schwächt das Immunsystem und schwächt andere Organe.
kann auch wieder hochgerechnet werden...
Das ist so die Grobzusammenfassung von dem was ich bis jetzt darüber rausgefunden habe. Bin für Verbesserungesvorschläge, Kritik, etc. dankbar.
Teil 2:
Das oben Geschriebene, können die Meisten nachvollziehen. Das kann man als mehr oder weniger verzweifelten Versuch sehen, etwas auf der physischen Ebene zu untermauern, was mir auf der energetischen Ebene klar ist, weil mit letzterer können die wenigsten Menschen etwas anfangen.
Eine Frühkastration verhindert, das sich der Körper physisch normal entwickeln kann, das ist bekannt und wird von den meisten Anerkannt.
Welche Einflüsse hat die Kastration nach der Pubertät auf die weitere Entwicklung?
Die Kastra beschädigt das Sexualchakra (und "Energiebahnen") irreperabel. Die daraus resultierenden Folgen sind den meisten hier vermutlich bekannt (Selbstwertgefühl, energielevel, ...), denn diese Energie wird nichtmal zur Hälfte für die Fortpflanzung gebraucht. Je nach dem, wie man arbeitet kann diese zum großteil für die (spirituelle) Entwickung eingesetzt werden, diese Energie kann in höhere Transformiert werden. Nach der Kastra ist das nicht mehr wirklich möglich, was nicht da ist, kann nicht verwendet werden. Ok, jetzt könnte das Argument kommen, das Tiere zu sowas gar nicht in der Lage sind. Aus eigenen Antrieb - keine Ahung, aber Sie kommen mit (Erfahrungswerte).
Beispiel Meditieren, meine Beobachtungen:
- Hund den ich nur Kastriert kenn: zeigt keinerlei Reatkion, weder während noch hinterher
- anderer Hund vor der kastra: geht mit in ein Entspannungszustand, danach wirkte er entspannter, hielt aber aufgrund der Umgebungsbedingungen nicht lange, leider
genau der gleiche Hund, nach der Kastra, ca. ein halbes Jahr später: keinerlei Reaktion
- noch ein anderer Hund, vollständig: geht auch mit in den Entspannungszustand, danach wunderbar relaxt
diese Liste könnte ich noch ein ganzes Stück fortsetzen, ich kenn keinen Kastraten, der auf dieser Ebene richtig "mitspielt". "Vollständige" Tiere haben meist eine ganz andere Ausstahlung, viel Kraftvoller.
Konntet ihr auch schon ähnliche Erfahrungen sammeln? Oder bilde ich mir das nur ein? Gibt es eurer Meinung nach diesen Zusammenhang?
...freu mich auf interessante Antworten.
Viele Grüße
Goastly
...bitte verzeit mir Tipp und Rechtschreibefehler, bin kein Germanist.




