Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

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Waldeule
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Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Waldeule »

Ihr Lieben ,

wie in dem Schilddrüsen Thread besprochen, habe ich das Thema ein Leben oder viele, Todeserfahrungen/Traumata mal hier neu aufgemacht.
Bin gespannt, was da so kommt...
Ich werfe mal ein paar Gedanken/Erfahrungen dazu hier rein, um den Anfang zu machen:
Da ich jeden Tag mit dem klingeln des Weckers beginne, Termine einhalten muss, von A nach B fahren muss, um etwas zu erledigen, lebe ich noch mit Kopf und Füßen in der Zeit-Raum Dimension, die u. a. auch durch Polarität und Dualität geprägt ist. Deswegen rede ich auch von vergangenen Leben und nicht von höherdimensionalen Ebenen, Spiegelungen der Seele etc., die ich mit meinem Bewusstsein derzeit nicht bewohne und es mir einfach zu abgehoben vorkommt, die Erfahrungen so zu benennen. Auch vom logischen Standpunkt her, erleichtert mir dieses Konzept einen bereichernden Zugang.

1. Teil des Themas: Da der Vorhang zu vg Leben vor etwa 17 Jahren ganz von allein aufging, musste ich mich wohl oder übel damit befassen - oder mich für verrückt erklären. Wichtig, um es vorweg zu nehmen, ist mir dabei der Bezug zum Jetzt und die Sicht aus einer Beobachterperspektive. Alles andere kann zu katastrophalen (emotionalen) Bruchlandungen führen oder schlicht zu Realitätsflucht.
Manchmal waren es bis zu fünf Leben auf einmal, die in Ausschnitten auftauchten, sortiert und auf den Punkt gebracht werden wollten. Einmal im Monat telefonierte ich mit meiner Lehrerin, die mir hierbei eine unschätzbare Hilfe war - besonders wenn es ums sortieren und zuordnen ging.

Teil 2: In dem Thread SD habe ich gemerkt, dass ich in einem Punkt inzwischen ganz klar für mich Stellung beziehe: Es geht für mich nicht, alles was in der 3-D Welt geschieht als "real" zu kennzeichnen und alles, was darüber hinaus geht zu "psychologisieren" als Spiegel der Seele unter dem Motto "das ist alles Bestandteil des All-Einen", bishin zu dunklen Wesen, die auch nur erlöst sein wollen. Alles kommt aus der 9. Tiefe - natürlich. Der ganz reale Stinkstiefel, der mich anpöbelt und mir ungehörte eigene Anteile spiegelt, aber eben auch der ganz reale (!) unsichtbare Übeltäter, der mich attackiert hat und z. B meine Unsicherheit reflektiert! Diese Sinnbildschiene hat mich nicht weiter gebracht. Auch das "wir sind alle eins" nicht. Das geht mir zu gefällig über die bewusst erfahrbare Lebenswirklichkeit hinweg ( Erfahrung von Dualität vor allem) und ist eine Binsenweisheit, die mir zu sehr zwangsharmonisierend erscheint. Da steckt für mich schon auch ein gehöriger Arbeitsauftrag drin, bis das All-Eins- Sein gelebte Wirklichkeit ist.
Ich fühle mich thematisch z. B. sehr mit der isländischen Elfenbeauftragten verbunden, deren Bücher mir den selbstverständlicheren Umgang mit (noch) unsichtbaren Wesen erleichtert hat.

Bis dahin erstmal, muss was essen. Leben und Tod macht hungrig ;)
Waldeule :kaffee:
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Momabo
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Momabo »

Liebe Waldeule,
dann schauen wir doch mal, was so einige dazu beitragen können um dieses Thema zu beleuchten. Es wird nicht nur eine Wahrheit geben sondern immer mehrere Möglichkeiten, je nachdem welche stimmig für mich ist oder noch einmal etwas anderes... ;)

Ich habe im letzten Jahr die Erfahrung gemacht, dass vorangegangene Leben sehr wohl einen Einfluss im Jetzt haben... ich habe mit einer Freundin von 15 Leben den Stress daraus abgelöst, mit Liebesschwüren, Treueschwüre, Verfluchungen und andere boshafte Dinge. Meine Venenprobleme kommen u.a. auch daher, von Erfahrungen des Erfrierens, "spanische Stiefel" (also Holzschuhe die mit heißem Wasser gefüllt wurden und ich dann reinstehen mußte als Strafe). Diverse Leben mit meiner Oma und Uroma, die immer noch Einfluss auf das JETZT hatten. Seit der Auflösung auf der emotionalen Ebene ist es nur noch eine kleine Stelle am rechten Innenknöchel der empfindlich ist mit einem kleinen Schorf drüber. Das werde ich noch einmal genauer anschauen, aber im Moment zieht es mich nicht dazu es zu tun.

Auch eine Erfahrung war für mich spannend, ich hatte seit einiger Zeit morgens Schwierigkeiten meine Zähne zu putzen, ich bekam immer Würgereize es war einfach nur ecklig, abends war es kein Problem, da ging es ohne Schwierigkeiten. Also dachte ich, vllt Magenenergie, ist ja um diese Zeit, aber Magenstrom und Daumen halten haben nichts gebracht. Dann hab ich einen Mann kennengelernt der mit Craniosacral Energetik arbeitet und wir haben eine Erhängung ? heißt das so? umgeschrieben, dass ich fliehen konnte weil er grad abgelenkt war... Am nächsten Tag ging das Zähne putzen wieder ohne Probleme... :D

Es gibt so vieles zwischen Himmel und Erde was wir nicht nachvollziehen können, manchmal ist es hilfreich sich von "sehenden" helfen zu lassen. Für mich war alles auf der Gefühlsebene schlüssig und stimmig, so dass ich es als für mich wahr einschätzen konnte. Das muss aber jeder für sich selbst abstimmen.

Ich habe seit einem Jahr, seit ich meinen Ursprungsnamen weiß einen ganz anderen Zugang zum Tod und zu den vergangenen Leben vorher, es wird vieles klarer was ich höre oder selber fühle, auch die Menschen in meinem Leben, sind oft eine Verbindung zu den alten "Geschichten". Ich habe so viel wertvolle Freundschaften mit tiefer Verbundenheit auf Herzensebene in meinem Umfeld, die ich jetzt ganz anders wertschätzen kann. Was mein Leben so viel vielschichtiger und wertvoller macht, das macht mich demütig und dankbar.

das soll es erst mal gewesen sein für heute...
glg Mona : 26

PS: ach ja, auf dieser Ebene ist es für mich stimmig dass alles Eins ist und ohne Zeitqualität, sonst ginge das so nicht um Geschehnisse umzuschreiben oder zu verändern. :D
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
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Waldeule
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Waldeule »

Liebe Mona,
dein PS-Einwand ist natürlich korrekt - wäre nicht alles eins, wäre die energetische Übertragung zwischen Vergangenheit und Gegenwart nicht möglich. Ich glaube, du weißt, mir ging es salopp gesagt um "esoterisches Gedöns" und das Ziel "gelebte Wirklichkeit".

..."dankbar und demütig" ist das was ich auch empfinde, angesichts der vielen Heilungen z. B der Beziehung zu meinem Sohn, nachdem ich wusste, was mich eigentlich oft wütend machte und ich es auflösen durfte mit Hilfe der Einsicht in vg Leben.

Es muss wohl mehrere Wege geben. Manche Lehrer bauen nur auf die Aufarbeitung alter Geschichten, andere erwähnen es gar nicht, sondern wählen ausschließlich Methoden im Hier und Jetzt. Obwohl ich mir fast nicht mehr vorstellen kann, dass man nicht früher oder später über das Thema stolpert.

: 26 Waldeule
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AnnSophie
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von AnnSophie »

Ihr Lieben,

mein Vorhang zu vergangenen Leben hat sich vor gut zwei Jahren auch von allein gelüftet,... und manchmal kommt was hoch, von verschiedenen Leben.

Im Gesamten bin ich froh, dass ich das was kam bis jetzt ganz ordentlich verdauen konnte, auch wenn's nicht immer einfach war.

Für mich ist es so, dass Zeit NICHT nur eine Illusion ist, sondern auch eine handfeste Komponente hat.

Das was ich für mich umschreiben kann, ist meine Erinnerung an das was war. Und das eine Erinnerung was sehr variables und individuelles ist, merke ich immer wieder, wenn verschiedene Leute, jeder aus seiner Sicht das gleiche Erlebnis schildern.... und man denkt, wir waren alle irgendwie in verschiedenen Filmen, was ja vielleicht auch stimmt. ... Ich glaube nicht, dass wir die Inquisition, die Shoa oder Judas Verrat zurückdrehen & die Fakten neu schreiben können.

Was ich gleichzeitig sehr wohl ändern kann, ist der Schock, die Verletzung.... die können heilen. Etwas wirklich heilen, heißt für mich, dass es zu einem Riß wird, durch den das Licht reinkommt, dass es zum Schatz/Diamant wird.
Von daher ist es m.E. egal ob ich im alten (am Ursprung, oder in einer früherer Wiederaufnahme) oder im hier und jetzt arbeite: was auch immer ich löse, das ist gelöst, lt. Matthias Roth für 1.000 Jahre. (Das entspricht meinem aktuellen Bewusstsein.)

Nun zum Thema Wir-sind-alle-eins, Spiegel der Seele etc.... ich mag da verschiedene Ebenen trennen und eine wahre Geschichte aus meinem aktuellen Leben erzählen.

In meinem letzten Job hatte ich eine sehr starke Mobbing bzw. Bossing-Erfahrung, nennen wir den netten Menschen Fred:

Fred und ich waren sehr unterschiedlich. Seine Liebe der gut gemachten Arbeit bezog sich darauf, dass die Chefs glücklich sind, meine darauf, dass Probleme gelöst wurden und Dinge gut funktionierten.

Fred ist nach einer Hodenkrebskrankheit sehr verändert und stark fokussiert zurückgekommen. Seit der Rückkehr hat er schnell geheiratet, eine relativ steile Karriere gemacht und alle eins/zwei Jahre jemanden abgesägt oder "kannibalisiert". Ein Chefwechsel wollte es so, dass er mein Chef wurde und er zuvor auf einen Teil meines Jobs scharf war.

Langer Rede kurzer Sinn er hat dafür gesorgt, dass ich meinen Job verlor (Sommer 2014 war für mich dort Schluss).
Spannend war für mich dabei verschiedenes:
- Ein/zwei Tage bevor's so richtig dreckig wurde, hatte ich einen ganz klaren Warntraum
- Mir war irgendwie auch klar, dass er auf einer Ebene nur Erfüllungsgehilfe meines Unbewussten/Arschengel o.ä. ist, in dem Sinn wie bei der kleinen Seele, die mit Gott spricht. (z.B. viewtopic.php?f=9&t=2680&p=22650&hilit= ... ott#p22650)
Und dass es für mich drum geht einen anderen inneren Umgang mit meinem Brotberuf zu finden, dass ich diesen schon lange viel zu wichtig genommen habe und es es einfach nicht anders gelernt habe
- Ich hab mich trotzdem über die Gesamtverantwortlichkeit des Lebens gefreut, die auch für ihn kommen möge... (payback-time :twisted: )
- An 2 Stellen kam deutlich Wut auf ihn raus, im Abstand von ca. einem Jahr, war beides sehr wohltuend und heilsam, das eine mal sehr physisch bei einem Wanddurchbruch, so in etwa :computer:
- Diesen Sommer, als ich von dem letzten Rausschmiss gehört hatte, dachte ich wie armselig, war irgendwie auch nochmal wütend auch auf die vermeintliche 'Ungerechtigkeit' des Lebens ... und ein- zwei Tage später, wollte ich von meiner Seite aus das Feld reinigen, ... schließlich hat er ja eine ziemliche Mannschaft unter sich und ist von daher ein ziemlicher Multiplikator. War einfach reif. (Irgendwie wollen die beiden Themen da verlinkt werden, als Hintergrund: viewtopic.php?f=42&t=5174&p=47273&hilit=vergeben#p47273, http://www.stroem-forum.de/viewtopic.ph ... =vergebung)
Also hab ich Fred gedankt, meinen Teil der Verantwortung für das geschehene übernommen und ihm seinen gegeben, ihm verziehen und ihn gesegnet....
und keine drei Tage hat er sich nach mehr als drei Jahren erstmalig bei mir gemeldet und wollte mich als Xing-Kontakt hinzufügen. & ich fühle mich ziemlich befreit.

Vielleicht passt Arsch-Engel von Robert Betz wirklich.

Will sagen für mich ist beides gleichzeitig: "Wir sind alles eins" wie auf der Ebene der kleinen Seele (Engel) und die praktischen Gefühle von Wut, Haß etc. auf der dualen Ebene (Arsch).... beides zusammen: Arsch-Engel, ein weiteres sowohl als auch, anstelle von entweder oder. Und für mich ist es jetzt kein Unterschied, ob der Arsch-Engel sichtbar oder unsichtbar ist.

Falls diese 'negativen' Gefühle da sind, haben sie ihre Berechtigung und brauchen sie ihren Ausdruck. Sie gehören für mich auch dazu. Wenn man sie ignoriert, kommt was verlogenes, unechtes dabei raus...wie du sagst: zwangsharmonisiert. :lol:

Davila hat für mich sehr treffend formuliert - ich zitiere frei:
"Um ein Paradies zu erreichen, reicht es nicht das Böse abzuschaffen, wenn das Gute verdorben ist."

Das schöne ist, dass es sich mit meiner Idee deckt, ein Paradies zu erreichen, in diesem dualen Leben - im hier und jetzt. :mrgreen:

Ups... ist ein bißchen lang geworden :oops: bin jetzt zu müde, ums jetzt noch zu überarbeiten. :sleeping:

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Waldeule
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Waldeule »

Holla die Waldfee, AnnSophie, für ein "braves Kind" haust du ja hier richtig einen raus :witz:
"Arschengel" war selbst mir "bösem Kind" noch nicht bekannt! :baeh: Da darf es auch mal etwas länger sein. Und? Bist du in seiner xing Gruppe? Oder hast du mit Götz von Berlichingen geantwortet :twisted:
Sorry, bin nur noch zu Blödsinn heute Abend zu gebrauchen. Was Ernstes geht jetzt nicht mehr.

Gute Nacht :sleeping:
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AnnSophie
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von AnnSophie »

nach ca. 2 Monaten Wartezeit, hab ich ihn als Kontakt bei Xing bestätigt... irgendwann war's Zeit... & :sleeping:

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Ama Walter
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Waldeule »

Angemessen! Bisserl schmoren lassen hätte ich den Kerle wohl auch ;)

Bis zur Fortsetzung hier oder bei einem anderen Thema - muss mal Wäscheberge abarbeiten, die erledigen sich durch vg Leben sortieren leider nicht automatisch mit :?

Ganz liebe Grüße :kleinerfinger:
Waldeule
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Momabo
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Momabo »

... jaja die Arschengel, meist sehr komplexe (=komplizierte) Menschen, aber für das eigene Wachstum unabdingbar :mrgreen: fördern ungemein die Bewusst-Seins-Veränderung, hab auch so zwei in meiner Arbeits-Umgebung, wo ich manchmal echt verzweifeln könnte... da weiß frau soo viel, aber mit einer von den Damen gibts immer wieder Stress... :( wobei es in den letzten Wochen besser wurde, weil ich die Dame ignoriere und das kann sie gar nicht ab :D

Ich finde ja, dass ihr, die sehen könnt euch irgendwie leichter tut... bei mir sind es "nur" Gefühle, deren Beschreibung schon schwer fällt, weil es keine vergleichbare Situationen gibt :shock:

Hatte neulich wieder so ein Erlebnis, wo mein Gefühl sagt "Jubeliere warum auch immer" :dance: aber ich noch gar nicht weiß WARUM überhaupt :lol: es ist eine HP in das Haus eingezogen wo ich meinen Praxisraum habe, hatte ihr Auto gesehen und mir da schon gedacht, aha, jemand Neues? Mal gespannt wann ich die Dame kennenlerne, zwei Tage später stand sie vor meiner Türe und wir habe ne halbe Stunde über Bewusstsein, Kristallkinder, Orbs, Energien und manch anderes geredet... wenn uns jemand zugehört hätte, wäre der doch etwas überrascht gewesen. Aber es war von beiderseite eine Sympathie da die nicht zu übersehen war ;) mal gespannt wie sich die kommende Zusammenarbeit entwickelt, denn da wird es eine geben, hab ich im Urin ähm Gefühl :mrgreen:

Hab grad meine Zahlen für das vergangene Jahr zusammengerechnet, das zweitbeste Ergebnis meiner Praxis, schau´mer mal was das nächste bringt... :D

Guats Nächtle in die Runde :sleeping: : 26
Mona
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Waldeule »

Liebe Mona,
das mit dem "sehen" will ich mal nicht so pompös da stehen lassen. Ich kann zwar, wenn es nötig ist, in meine und gelegentlich andere vg. Leben schauen, fühle mich aber ansonsten meist wie die letzte Blindschleiche! Da sehen und hören bei meinen Ausbilderinnen sehr ausgeprägt war, legt das die Latte natürlich auch sehr hoch.
Ich habe allerdings auch schon einige Menschen kennengelernt, die hatten diese Fähigkeiten und haben einen ganz schönen Mumpitz damit veranstaltet - keineswegs immer zum Wohl der anderen.
Als ich mich in einer Kinesiologiefortbildung mit den Archetypen der Seele beschäftigte, wurde es klarer, warum bei mir einiges nur recht schleppend voran geht. Mein übergeordneter Seelentypus hat nämlich eine ausgeprägte Affinität zu Macht. Da ist es hilfreich, ab und zu regelrecht in die Demut gezwungen zu werden!

Jubilieren "warum auch immer" :dance: ist ein super Ansatz: zieht Gutes an und wenn's doch schlechter wird, kommt man geschmeidiger durch (und wisst ihr, was das Worterkennungsprogramm stattdessen geschrieben hat? "gesund heiliger"!!! Ich zerlege das Tablet jetzt in Scheibchen und schaue, wer da drin sitzt! "Der olle Weise", das hier jetzt und in einer pn in der ich Angst vorm bösen Anteil meines Egos erwähnt hatte, ersetzt es mir das Wort "ich" weil ich mit dem noch tauben :kleinerfinger: auf die Tablet-Smilyleiste kam mit einem Engelchen mit Heiligenschein. Das geheime Eigenleben meines Tablets und meines tauben :kleinerfinger: macht mich jetzt doch etwas konfus :shock: )

Gehe mich jetzt erst mal mit jsj sortieren - :kleinerfinger: festhalten, damit er keinen Blödsinn macht :witz:
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Waldeule »

...habe nochmal ein ernstes Wörtchen mit meinem Worterkennungsprogramm gesprochen. Ich fand nämlich gerade den "Ausrutscher" mit dem Engelchen ooooberpeinlich! So würde ich mich nicht mal im Scherz bezeichnen.
Klare Ansage dazu: Richte deinen Fokus auf das Vertrauen auf dein göttliches Wesen und nicht auf die Angst vor "Projekten" - damit kann ich leben ;)

: 26 Waldeule
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von AnnSophie »

"Jublieren, warum auch immer :dance: "... das ist so ein schönes Bild, dass ich damit heute anfange, auch wenn's für mich heute bis jetzt eher Wunsch, denn Wirklichkeit ist.

Sehen tu ich eigentlich nicht, es ist eher so ein Wissen oder eine Stimme, das dann und wann in mir aufsteigt. Petra Ellmendorff hat gesagt, das Wissen des
Wassermanns kommt in inneren Bildern - das passt ganz gut.
Siehst Du deinen Hauself, Waldeule? Oder wie sprichst Du mit ihm?

Was für mich echt herausfordernd ist, mit 'dem Anderen' auf eine wohltuende Art und Weise zu leben. Bzw. in mir gibt es einen so großen Wunsch danach das was da kommt auch erden und mit anderen teilen zu können. Hab das Bild das "Unvermittelbare vermitteln" und da kenn ich meinen Weg noch nicht. : 18 Mir geht's da ein bißchen so wie dir, Mona, das Benennen/Beschreiben ist schwierig - innerlich alles klar und wenn's verständlich nach außen soll wird's schwierig.

Und dann gibt's bei mir persönlich in diesem Zusammenhang ja auch noch die Angst zu überdrehen, zu-ver-rücken und den Sinn im Wahn-Sinn zu finden.

Also Wo ich auch noch einen Weg suche: Wie stimme ich das mit/aus der anderen Welt mit der normalen Alltagswelt ab? So dass beides möglichst harmonisch zusammenklingt? Will sagen wie erde ich das ganze?
Und ich will jetzt hier nicht nur lesen 1. Tiefe, #1 : 16 :witz:

Ein bißchen Wunschzettel passt zur Jahreszeit.
Da kann sich der olle Weise (den hab ich echt liebgewonnen) und seine irdischen Helfer sich mal auf eine wohltuende Art und Weise verständlich machen und helfen.

Wünschen darf man/ich. Und jetzt ruft der Tag und der Haushalt.

: 26

AnnSophie

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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Waldeule »

...habe nur ganz kurz Zeit, bei uns "fliegt gerade die Kuh" wegen des Krippenspiels morgen. Alles echt: Schafe, Lämmer, unser Pony in der Doppelrolle Ochse und Esel, Engelschor und Bläser, Flutlicht, beleuchteter Morgenstern ( der eben noch schnell repariert wurde, weil er gekogelt hat) und natürlich echte Krippe mit echtem Christkind! Da legt sich die junge Generation sehr ins Zeug, jedes Jahr ein Christkind, das in die Holztkrippe passt zu präsentieren!!!
Also zum Sehen: meist intuitives inneres sehen, ab und zu schemenhaft auch kurzzeitig mit den äußeren Augen. Zumindest weiß ich, wie unser Elf aussieht und dass er wegen seines Arbeitsplatzes im Gewölbekeller nicht gerade zu den Krawattenträgern gehört.
Hören: auch mit den inneren Ohren, kam selten vor, dass ich auch so etwas höre. Einmal hat ein Gnom über einen Kristall gesprochen, oder mal mit klopfen sich Gehör verschafft. Oft ist inneres und äußeres wahrnehmen aber gar nicht so getrennt, kommt es mir vor...

Melde mich, wenn ich auf die anderen Thread sobald wieder Luft ist
: 26 Waldeule
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Waldeule »

Keine Angst vorm Verrückt werden!
Wichtig ist: 1. Warten, bis eine Gabe von selbst ans Licht will! Nicht mit "Manipulation" etwas forcieren!
2. Das Ergebnis, der rote Faden und das innere Gefühl sagen, ob man auf dem richtigen Weg ist.
3. Umbenennen: hellfühlig, -sichtig etc. ist nicht im herkömmlichen Sinne verrückt", sondern verfeinerte und erweiterte Wahrnehmung! Danke sagen und annehmen.
4. Leute finden, die vertrauenswürdig sind und mit einem Plus an Erfahrung Verunsicherung abmildern können
5. Angst vor der Beurteilung durch andere meistern: Was tut mehr weh? a) Eine Gabe auf Dauer leugnen oder b) dazu zu stehen und eventuell mal ausgelacht zu werden?
6. Falls b) überwiegt: :zeigefinger: halten, Souveränität ist erlernbar!
Und schließlich: Je selbstverständlicher man das lebt, was man als Gottesgabe mitbekommen hat, desto eher halten sich die Zweifler irgendwann für verrückt, weil sie es NICHT können - und denen könnt ihr ja dann helfen :danke:

Mal kurz und zackig - eben werden die Bänke gebracht, muss raus
:D Waldeule
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Nirbheeti
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Nirbheeti »

Liebe Waldeule,

ich beschwere eure muntere Diskussion hier nur sehr ungern. Aber da mir ein Mensch nahesteht, der den Kampf um seine psychische Gesundheit verloren hat, sträuben sich mir alle Haare, wenn hier so locker und nebenbei Ratschläge gegeben werden.
Waldeule hat geschrieben:2. Das Ergebnis, der rote Faden und das innere Gefühl sagen, ob man auf dem richtigen Weg ist.
3. Umbenennen: hellfühlig, -sichtig etc. ist nicht im herkömmlichen Sinne verrückt", sondern verfeinerte und erweiterte Wahrnehmung! Danke sagen und annehmen.
Im Schub kann es unmöglich sein, zum eigenen "inneren Gefühl" durchzudringen. Diese Sicherung fällt womöglich aus. Das "Umbenennen" selber ist trügerisch wie der gesamte Umgang mit Bereichen, die nicht mit unseren fünf Sinnen (wenn man den Gleichgewichtssinn dazunimmt, sind es sechs) wahrnehmen kann, weil sie nicht manifest sind. Du gehst davon aus, dass AnnSophie von einer "Gabe" spricht, die sie fälschlicherweise als "verrückt sein" bezeichnet. Bei diesem schweren Etikett ist es aber oft umgekehrt: Da die Sinne unter Stress verrückt spielen, der Betroffene sich aber auf seine Wahrnehmungen verlässt, benennt er das Verrückte u. U. als seine Gabe.

Bei dem organisatorischen Stress, in dem du gerade bist, ist es da nicht ein wenig zu forsch, sich "mal kurz und zackig" zwischen zwei Aktionen dazu zu äußern?
Bitte überdenke deine Ratschläge noch einmal vor diesem Hintergrund.

Mir scheint es wichtiger zu sein, einen unbeugsamen Willen zur Wahrheit zu haben - und lieber wieder den Fuß zurück zu ziehen, den man gerade auf trügerischen Boden setzen will. Ich habe Marys Spruch von der Begeisterung geliebt:
Begeisterung weckt dein Leben auf und glättet die Falten deiner Seele.
Und dann stieß ich auf diesen Satz:
Mäßige Begeisterung mit Weisheit.
Was ist Weisheit? SES 2:
Lebenskraft für alle Kreaturen (Weisheit).


Es ist viel Begeisterung hier drin. Ich liebe das. Aber bei dem, was AnnSophie anspricht, ist der zweite Satz dran. Da legt man besser die Bremse ein und nimmt sich Zeit, ein paar mal den Blickwinkel zu ändern und damit die Wahrnehmung zu vervollständigen. Saturn, der Erdige, lässt grüßen.

Alles Liebe!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
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Waldeule
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Re: Leben, Tod und alles, was man nicht sehen kann

Beitrag von Waldeule »

Liebe Nirbheeti,

jetzt ist es wieder ruhiger und ich kann auch Sätze wieder als Text und nicht als nummerierte Liste schreiben - dann klingt das nicht mehr zackig. Es geht mir nämlich durchaus um etwas viel Tiefgründigeres... Dennoch :danke: für deinen sehr nachvollziehbaren Hinweis.

Dein Einwand ist aufgrund der Erfahrung mit einem offensichtlich psychisch kranken Menschen absolut verständlich. Ich hatte als Assistentin in einem Ausbildungszentrum und in Einzelsitzungen auch gelegentlich mit Menschen in schweren Krisen und Orientierungslosigkeit bzgl. der Einordnung von Wahrnehmungen zu tun. Da wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, so plakativ und auch etwas provokant (und das war mir an dieser Stelle im internen! Bereich trotz Betriebsamkeit schon bewusst) mit diesem Thema umzugehen. Hier aber habe ich unter "Plaudereien" auf Mona und AnnSophie geantwortet! Da hatte ich nicht wirklich den "Hab-acht-Impuls". Auch jetzt nicht. Das, was man übersinnliche Wahrnehmung nennt so knapp zu einer to-do-Liste zusammenzufassen, ist nicht für jeden so angemessen - deswegen habe ich den Thread auch nicht in die "öffentliche" Plauderecke gestellt.

Wichtig ist (s. 2. meiner Liste) das Ergebnis. Wenn die Verwirrung sich vergrößert, ist das kein erwünschtes Ergebnis und das, was ich unter 4. angedeutet habe, in Erwägung zu ziehen: weisen (!) Rat suchen!

Alle drei Zitate, die du ausgewählt hast, sind weise Leitfäden. Das dritte sowieso und immer, da es um göttliche Weisheit geht, die als Lebenskraft die Wirkkraft schlechthin in der materiellen Welt darstellt - wenn ich das ohne Kontext so richtig verstanden habe.
Der Verweis auf Mäßigung im zweiten Zitat, mahnt die Erdhaftung (mit den Füßen auf dem Teppich bleiben) einerseits und die Verbundenheit mit dem nicht-physischen Urgrund an. Wichtig immer dann, wenn eines von beiden oder beides droht, verloren zu gehen.

Mir ging es jedoch in einem Gespräch unter Menschen, die sich, zumindest empfinde ich das so, auf eher stabilem Boden befinden und die mit JSJ eine Arbeitsgrundlage für Verbundenheit zu "Himmel und Erde" und damit Mitgefühl im erweiterten Sinne auch für sich selbst schon sehr weit entwickelt haben, um genau das, was das erste Zitat vermittelt:
Den Funken der Begeisterung zu nutzen, um Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten (unter den genannten Voraussetzungen) zu erproben. Heißt eben gerade, in die Verantwortung zu gehen für sich (ohne Fähigkeiten anzunehmen, finde ich nie zu meiner Bestimmung) und für andere ( nur das, was ich bei mir selbst geheilt und ans Licht gebracht habe, kann auch Wärme und Licht für andere spenden)
Ohne "Feuer" würden wir bildlich gesprochen immer noch in dunklen Höhlen hausen.

Womit es mir sehr ernst ist, ohne jedes Späßchen darüber, ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen ganz individuellen göttlichen "Geburtsgeschenk": was ist "meins"? Womit leiste ich meinen Beitrag, um die "Lebenskraft für alle Kreaturen" (Zitat 3) gemäß eines sich mir nie vollständig erschließenden göttlichen Plans durch Annahme und Hingabe zu bereichern?

Und genau da hakt's bei vielen. Zum Beispiel durch verinnerlichte Sätze wie, Bescheidenheit ist eine Zier; Reden ist Silber, schweigen ist Gold; und wenn man dann noch die Angst vor Hochmut, die ja bekanntlich vor dem Fall kommt, vorschiebt, blockiert das Getriebe irgendwann gänzlich. Wenn ich meine Bestimmung darin gefunden habe, ein Leben im Kloster zu führen und ein Schweigegelübde abgelegt habe, mag vieles ja auch so zutreffend sein. Das sind aber nicht meine Gesprächspartner (sorry, doch ein Späßchen ;) )

In dieser Zeit, in der Menschen andere aufs Übelste in aller Öffentlichkeit beleidigen und diffamieren dürfen (da ungestraft), ohne das geringste Mitgefühl über alles und jeden hinweg trumpeln ihr Gesicht dann grinsend Kameras zuwenden mit Sätzen wie "I'm a smart guy", um dann auch noch mit fast grenzenloser Macht belohnt zu werden.... meine Güte, ist es da falsch, diejenigen, die tatsächlich Verantwortung übernehmen sollten, jeder auf seine Weise, zu ermutigen, es auch zu tun? Und zwar nicht erst, wenn die Kirche sie zumindest selig gesprochen hat, sie mindestens zwei Doktortitel vor dem Namen vorweisen können und vom TÜV ein Prüfsiegel auf die Backe geklebt bekommen! Ausreden haben wir genug, Mut oft nicht!

Für's Feuer bin ich wohl irgendwie zuständig... :roll: Fehler bleiben da nicht aus (es in der Eile so Punkt für Punkt zu schreiben war einer!), aber was kann passieren, wenn jemand seinen Weg gefunden hat und mal stolpert? Krönchen runter, Aschehäubchen drauf, drei Tage in angemessen gebückter Haltung rum laufen und es dann besser machen. Das sind vielleicht diejenigen, die ich ansprechen darf und soll...

Du spürst sicher intensiv, WIE ernst es mir mit diesem Thema ist, liebe Nirbheeti. Trotzdem tut es mir sehr leid, mit meiner zu saloppen Art heute mittag eine wunde Stelle berührt zu haben. Das war nicht meine Absicht und dafür entschuldige ich mich aufrichtig bei dir. So wie ich das Element Feuer entweder mit sprühendem Humor oder auch mal mit einem Überschuss Polemik ( siehste mein Aschehäubchen?) verkörpere, ist es bei dir ein anderer Elementeschwerpunkt und es ist gut, dass du den hier mit ins Gespräch gebracht hast :danke:

Es gibt ja auch in der TCM den Kontrollzyklus, wenn ein Element mal über die Stränge schlägt- zum Glück und im Sinne eines harmonischen Ganzen :D

Herzliche Grüße : 26
Waldeule
Humor...
... ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt - J. Ringelnatz -
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... fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt - H. Hesse -
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