Entzugserscheinungen

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RuthHeile
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Entzugserscheinungen

Beitrag von RuthHeile »

Hallo :(
Was könnte ich bei starken Entzugserscheinungen von Betäubungsmitteln strömen?
Meine Mutter (85 J.) war vor 2 Monaten schimm auf den Rücken gestürzt. Danach Krankenhaus, Kurzzeitpflege und nun wieder Krankenhaus. Sie ist in den letzten zwei Monaten nicht wieder richtig auf die Beine gekommen. Sie mußte sehr starke Schmerztabletten, wegen den starken Rückenschmerzen nehmen -> Morphium. Zuletzt kam eine Blasenentzündung und letztes Wochenende Magenbluten dazu. Vorgestern wurde eine Magenspiegelung gemacht. Dort wurde Blut gesehen (evtl. geplatzte Ader sagte der Arzt). Während der Spiegelung zog sie sich selber den Schlauch heraus!!!!! Das Morphium bekam sie seitdem nicht mehr als Tablette, sondern es wurde umgestellt auf Pflaster.
Meine Schwester, die eine sehr starke Bindung zu unserer Mutter hat, hat mich vorgestern über alles benachrichtet. Die ist nur noch am Weinen und mit den Nerven fix und fertig.
Meine Mutter ist seit der Spiegelung nicht mehr ansprechbar, wirft nur noch den Kopf hin und her mit geschlossenen, oder weit aufgerissenene Augen, stößt Schreie, auch "Mamamama..." aus und schlägt in einer Tour um sich. Tag und Nacht. Man erkennt sie nicht wieder. Die Ärzte können sich nicht erklären, was mit ihr los ist. So wurde eine MRT-Aufnahme vom Kopf gemacht. Aber dort wurde nichts auffälliges gefunden. Ich kenne solch ein Verhalten nur aus dem Behindertenbereich (z.B. epileptische Anfälle, oder Unterversorgung mit Sauerstoff im Gehirn).
Mein Gedanke geht in Richtung Entzugserscheinungen.

Gestern Abend hatte ich versucht den Finger-Zehen-Strom bei ihr zu machen um Grund rein zu bringen. Auf der einen Seite ließ sie es zu, auf der anderen konnte ich nur die Finger halten und die Handmitte mit der anderen Hand. Zusätzlich das Sicherheitsenergieschloss 24 konnte ich ca. 20 Minunten halten.

Heute morgen war ein Strömen wegen ihrer Unruhe absolut nicht möglich. Wenn ich die Füße anfaste zappelte sie und stieß. Hände halten unmöglich.

Wollte heute fast aus dem Bett springen und warf die Kopfkissen durch die Gegend.
Sauerstoff über die Nase anzulegen war unmöglich, zog sie sofort raus. Ich bat gerade die Krankenschwester um eine etwas stärker Sedierung. Anstrengend für sie 3 Tage und Nächte so ein Zustand! Vielleicht könnte ich heute Abend noch mal nach ihr schauen.
Was strömt man in diesem Fall? Vielleicht ist sie heute Abend ruhiger. Mittelfinger? Leberstrom? Sonst natürlich selber Strömen für die Mutter.

Meine Mutter kann mit dem Strömen rein gar nichts anfangen, aber jetzt ist sie sowieso nicht bei Verstand. Und meine Schwester hält auch überhaubt nichts von JSJ. Da habe ich einen sehr schweren Stand. Aber damit könnte ich wenigstens etwas für sie tun und muß nicht nur zusehen, wie sie sich quält.
RuthHeile
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AnnSophie
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von AnnSophie »

Liebe RuthHeile,
beim Lesen dachte zunächst irgendwie auch wie du an die 24 als Friedensstifter oder den 24/26-Strom, .... als ich unten dann gelesen habe, dass deine Mutter nichts mit dem Strömen anfängt, hab ich ein bißchen Bauchweh damit bekommen.

Wenn Deine Mutter vom Strömen es für nur nicht wirksam hilt, es aber nicht abgelehnt hat gehalten zu werden, fände ich es noch ok, dass du sie strömst. Wenn Du aber weißt, dass deine Mutter es wirklich abgelehnt hat, ist es für mich problematisch sie zu strömen. Eins der Schwersten ist es den Lieben zuzuschauen wie sie leiden und nicht so helfen dürfen, wie wir es gerne täten.

Ich dachte spontan für dich ganz viel #19, um immer wieder in deine Autorität und Führerschaft zu kommen, vielleicht auch die #12 Dein Wille geschehe.

Dich selbst immer wieder ganz gut erden und aus der geerdeten Verbindung einfach präsent sein für deine Mutter, ihr die Hand halten und mit ihr Atmen, so dass möglichst viel von Deiner Ruhe und deinem Da- und Bei-ihr-sein zu ihr durchdringt.

Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und drück Dich.
: 26
AnnSophie.

Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.

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RuthHeile
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von RuthHeile »

Liebe AnnSophie,
danke für Deine Antwort!
Als sie vor zwei Monaten stürzte, da war ich die Einzige von ihren drei Kindern die sie telefonisch erreichen konnte. Ich fuhr hin benachrichtigte den Krankenwagen und strömte so lange vor Ort SES 1 für Schock und den Anfangsgiff Blasenstrom und sie ließ es zu. Ich fuhr dann mit zum Krankenhaus und machte dort später den Finger-Zehen-Strom als die Ärzte ihre Untersuchungen und die Erstversorgung abgeschlossen hatten. Sie ließ alles geschehen. Meine Schwester kam dazu, als ich gerade den letzten Schritt machte. Sie schaute abfällig auf das, was ich tat. Dann ging ich und ließ die Beiden allein. Später schrieb sie mir was ich denke und fühle sei ihr egal, hauptsache die Ärzte bekommen die Mutter gesund. Sie gab damit noch einmal kund, dass sie nichts vom JSJ halte (ihr Mann ebenso). Ich zog mich die ganze Zeit, so gut ich es als ältere Tochter konnte, zurück. Besuchte sie nur einmal die Woche und das auch nur im Beisein von meinem Mann, oder meiner Tochter die mitansehen mußten wie ich bei allem was ich tat nur Kritik bekam. Z.B. Kekse für die Pflegekräfte spendieren, damit sie den Unmut und die Ansprüche meiner Mutter besser aushalten konnten. Irgendwann vor 3 Wochen rief meine Mutter abends bei mir an und entschuldigte sich bei mir. Sie wüßte auch nicht, warum sie mich so behandeln würde evtl. wegen den starken Medikamenten, oder der Beeinflussung meiner Schwester, sagte sie. Meine Schwester und meine Mutter sind seit ewigen Zeiten eine Einheit. Meine Schwester wohnt auch viele Jahre direkt neben meiner Mutter und fühlt sich für alles verantwortlich. Sie kann nicht abgeben und ist bei allem, auch was Ärzte und Pfleger machen sehr mißtrauisch.
Am letzen Sonntag vor der Spiegelung war meine Mutter noch relativ klar im Kopf. Da hat sie es kurz zugelassen geströmt zu werden. Dann kam eine Schwestern in´s Zimmer und das war ihr gleich peinlich. Meine Mutter ist recht dominant. Jetzt ist sie nicht klar im Kopf, absolut nicht. Ich hoffe das die starke Unruhe bald zurück geht und sie sich nicht mehr so quälen muß.
Meine Schwester ist seit Wochen nur noch am Heulen, weil sie mindestens jeden zweiten Tag zur Mutter fährt und nichts abgeben und nicht loslassen kann.

Ja, AnnSophie SES 24 hatten wir vorletztem Montag im Strömtreff. Kam sonst immer zu kurz bei mir, deshalb war ich richtig gespannt. Wir haben dieses Schoss zu zweit gegenseitig 25-30 Minuten geströmt auf den Liegen um es kennen zu lernen. Es hat bei Allen so viel Frieden und Ruhe gebracht (nur eine Strömfreundin machte immer eine Laufbewegung mit den Füßen, merkte das aber gar nicht) und ich bin das erst Mal in meinem Leben bei einer Behandlung kurz eingeschlafen ;) . Deshalb kam ich gestern drauf das bei meiner Mutter anzuwenden.
RuthHeile
Zuletzt geändert von RuthHeile am 10. Dezember 2016, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.
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ate2011
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von ate2011 »

Liebe RuthHeile,
selbst würde ich versuchen, die Handflächen zu halten, oder
eine Handhaltung wie zum Gebet einzunehmen, vllt. kann du
dich mit deiner Hand und einer Hand deiner Mutter zum Gebet
verbinden. Das ist neutral und du tust nichts, was deine Mutter
evtl. nicht möchte.
(ansonsten sehe ich es wie AnnSophie, # 12 und mir liegt die # 7 nahe)
Wenn deine Mutter aber so unruhig ist und alles von sich stößt,
möchte sie nur in Ruhe gelassen werden und erwartet nichts mehr
von dieser Welt. Das würde ich dann auch respektieren.

Alles Liebe dir und den deinen
ate : 26
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AnnSophie
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von AnnSophie »

Liebe RuthHeile,

ok. ich würde dann an deiner Stelle versuchen meine Sprache anzupassen. "Meine Mutter hielt früher nichts vom geströmt werden und war zuletzt immer noch unscher."

Koch das Alte dann und nur dann hoch, wenn es Dir dient.

Nach Narkosen, kann es insbesondere bei Älteren öfters zu ziemlich heftigen Verwirrtheitszuständen kommen. Vielleicht wäre dann die 23/25 zum entgiften nach der Narkose von der Bauchspiegelung eine Idee, oder der Gallenstrom ist ja ein Scheibenwischer für's Gehirn (das würde zu deiner Mittelfinger-Idee passen.

Du kannst Gott/das Universum immer um die wohltuende Lösung bitten - was auch immer das dann auch immer konkret sein mag.

: 26
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RuthHeile
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von RuthHeile »

Ja ate2011,
danke!
Sie sagte in der letzen Zeit oft, dass sie lieber Sterben möchte als solche Schmerzen auszuhalten und nicht mehr auf die Beine und nach Hause zu kommen. Als ich ihr letzen Sonntag erzählte, dass sie zum zweiten Mal Uroma geworden ist, hat sie sich sehr gefreut. Sie wollte das Kind gerne sehen. Meine älteste Tochter mag aber die Oma auch nicht gern, weil meine Kinder immer im Schatten der Kinder meines Bruders und meiner Schwester standen. Wir wohnten zum Glück auch weiter weg. Seit siebenJahren wohne ich erst wieder in der Nähe der Mutter. Meine Tochter würde außerdem sowieso nicht mit dem Neugeborenen ins Krankenhaus gehen.
Es bleibt uns nicht viel übrig als abzuwarten, ob es Entzugserscheinungen sind und sie wieder etwas zu sich kommen wird.
Wenn sie es heute Abend zuläßt ströme ich nach Euren Tipps, ansonsten spare ich mir das Strömen.
RuthHeile
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von RuthHeile »

Ah ja AnnSophie,
an so etwas habe ich gedacht wie SES 23 mit 25 und Leber- und Gallenblasenenergie. Den Ring und den Mittelfinger hatte sie sich gestern abend auch länger strömen lassen.
Es war keine Bauchspiegelung, sondern nur eine Magenspiegelung.
Vor einiger Zeit hatte sie sich schon mal bei einer Magenspiegelung den Schlauch selber rausgezogen und alle zum Abbrechen gezwungen.

Bin froh, dass wir zwei in diesem Jahr von April bis Juli noch eine schöne Zeit zusammen hatten. Ich besuche sie jeden Montag vormittag und wir frühstückten zusammen, oder ich holte sie zum Frühstücken im Restaurante ab und begleitete sie beim Spaziergang. Meine Schwester wollte das nicht mehr und wurde von Mal zu Mal patziger zu mir. Es gefiel ihr nicht, dass ich so etwas während meiner Arbeitszeit (Betreuung über einen Pflegedienst) machen konnte, und wir Schönes miteinander machten. Aber meiner Mutter gefiel es sehr gut, sie blühte richtig auf und sie hätte es gern weiter gemacht.
Ich habe immer gesagt: dass war noch einmal eine "geschenkte Zeit" für uns.

Gut das das hier im "Internem" steht. Ihr kennt mich ja schon ein wenig.

Eure
RuthHeile
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Momabo
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von Momabo »

Liebe Ruth
ich möchte noch einen anderen Aspekt mit ins Geschehen werfen... und zwar, meinem Gefühl nach, dass deine Mutter grad in anderen Realitäten sprich Leben herum "geistert". Um noch zu lösen oder anzunehmen oder...? Ihrer Seele geht es bestimmt nicht so schlecht wie es der körperliche Aspekt vermuten lässt...
Anscheinend ist das ein großes Thema in vielerlei Leben, zB Waldeule AnnSophie und meinereiner auch. (Ich sag das jetzt einfach mal so, aufgrund der letzten Beiträge) meinem Gefühl her hat es eine größere Bedeutung es im irdischen Leben zu lösen oder umzuwandeln.
Ich würde dieses Thema vllt gerne im internen Bereich diskutieren ;)

Was deiner Mutter evtl helfen könnte sind alle 6. Tiefe Griffe und ES 7 und 8 und 24. Zumindest hab ICH damit gute Erfahrungen bei den dementen Heimbewohnern gemacht ;) Du kannst sie auch an dir halten aber frage telepathisch nach ob es auch ok ist... Telepathie ist auch eine gute Möglichkeit um mit deiner Mutter zu kommunizieren. Ist faszinierend was da manchmal für Impulse bzw Antworten kommen.

Ich sitze bloß am Tablet und beim durchlesen ist es ein Durcheinander werde es vllt später noch ergänzen...

Glg Mona
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
- Reinhold Niebuhr -
www.jsj-praxis-mit-herz.de
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RuthHeile
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von RuthHeile »

Danke Mona,

hatte mir gewünscht, dass Du Dich meldest. Du hast mehr Erfahrung als ich auf diesem Gebiet.
Heute abend war ich bei ihr. Ihr Bett wurde umgestellt mit der linken Seite an die Wand und den Füßen zum Fenster, Gesicht weg von der Tür. Das, damit sie nicht so leicht bei ihrer Unruhe aus dem Bett fällt und durch ihre Schreie die Zimmernachbarin stört. Die Infusionsnadel war nicht mehr am Arm, weil sie daran herum gezogen hatte, sondern nun am Fuß. Der Pfleger sagte, dass sie seit Nachmittag die Schmerzmittel höher dosiert und zusätzliches Sedierungsmittel bekommen hatte. Sie war ruhiger und schrie nicht mehr so.

An ihre Füße kam ich nicht, weil sie diese ganz an der Wand hatte.
Ich konnte ihr rechte Hand nehmen und sie zog die nicht weg.
Auch war es mir möglich vom Kopfende aus die 12´ven und die 4´ren gleichzeitig zu halten. Ich hatte den Eindruck das es ihr gut tat.
Eine ganze Zeitlang konnte ich SES 11 mit SES 17 und auch SES 18 mit 17 Strömen. Dort pulsierte es gut,was bei anderen SES´s meist nicht so war, oder nur sehr schwach ein Pulsieren zu spüren war.
Sie brodelte im Bronchienbereich. Sie hatte morgens schon immer die linke Hand auf Höhe von SES 13 mittig. Da fiel mir der 13´ner Strom und die Selbsthilfe dafür ein. Ich strömte mit einer Hand die 13 mittig und der anderen den Rückenbereich auf gleicher Höhe. Dann Brustbein mit Zeigefinger und dann mit Ringfinger. Wir Strömten beide mit den Händen übereinander ihren Brustbeinbereich unter dem es brodelte, unten meine Hände ihre darauf. Sehr viel Hitze spürte ich dort, linke Hand unten rechte drauf. Das tat ihr gut.
Sie schlief zwischendurch immer mal ein. Dann sprach ich mit ihr und sie versuchte antwortete leise und schwach. Zum Abschied schaute sie mich lange an, direkt in´s Gesicht, als wollte sie mir noch etwas sagen.
Und Mona, ich versuchte es mit Telepathie - rein vom empfinden her selber. Habe auch schon früher erlebt das bei Menschen, vor allem bei demenziell erkrankten, diese viel über Gespür kommunizieren.

Bei mir kocht die Hühnersuppe den ganzen Tag. Morgen fahre ich damit und mit selbstgestrickten Socken (Gruß an Waldeule und AnnSophie) zu meiner Tochter, mein zweites Enkelkind begrüßen.

RuthHeile :(
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Waldeule
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von Waldeule »

Liebe RuthHeile,

du schreibst, du hast gerade "einen sehr schweren Stand"! Hat das vielleicht sogar etwas mit deinem Fuß zu tun? Mit einem Hühnersüppchen für die Seele und ein paar richtig krass bunten selbstgestrickten Socken für dich selbst kommst du evt aus den (alten?) Familienfußstapfen raus und gelöster voran und kannst deiner Mutter in dieser schweren Phase auf einer tieferen Ebene einen Gefallen tun ( den sie bewusst sowieso nicht akzeptieren könnte?). Auch deine Schwester bliebe da nicht außen vor. Sie muss ja nichts mit JSJ am Hut haben - wichtig ist, dass du mit den richtigen "Socken" versorgt bist (deine passen ihr vielleicht sowieso nicht)!

: 26 Eine Umarmung von einem selbstgestrickte-Socken-Fan (kaufe auf jedem Weihnachtsmarkt welche bei den Landfrauen!!!)
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AnnSophie
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von AnnSophie »

Liebe RuthHeile,
Zum Abschied schaute sie mich lange an, direkt in´s Gesicht, als wollte sie mir noch etwas sagen.
Dein innerstes Selbst/Herz hat es sicher verstanden, was sie Dir sagen wollte
vielleicht war's ein Segen, vielleicht war's ein Danke, vielleicht war's was anderes .... spür nach, wie es sich anfühlt. Als mein Vater 2001 schwer krank war, haben wir viel so "geredet", ohne dass es mein Verstand bis heute verstanden hat, ich weiss nur es war wichtig und ein sehr intensiver Austausch - intensiver & umfassender als Worte jemals sein könnten.

Irgendwie klingt bei mir dabei schon auch die Abschiedssaite, weiss nicht ob nur Dein Thema ist oder auch meins ...

Übrigens morgen abend geh ich endlich zu deinem Sohn. :D

Auch ich, ein ausgesprochener Fan von selbstgestrickten Socken, schick Dir eine große Umarmung

AnnSophie.

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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von AnnSophie »

Liebe Mona,
grad in anderen Realitäten sprich Leben herum "geistert". Um noch zu lösen oder anzunehmen oder...? Ihrer Seele geht es bestimmt nicht so schlecht wie es der körperliche Aspekt vermuten lässt...
Anscheinend ist das ein großes Thema in vielerlei Leben, zB Waldeule AnnSophie und meinereiner auch. (Ich sag das jetzt einfach mal so, aufgrund der letzten Beiträge) meinem Gefühl her hat es eine größere Bedeutung es im irdischen Leben zu lösen oder umzuwandeln.
Ich würde dieses Thema vllt gerne im internen Bereich diskutieren ;)
grundsätzlich gerne - wie aufziehen?
Wer hat den entscheidenden Impuls für den entsprechenden Thread?

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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von RuthHeile »

Ihr Lieben,

ich danke Euch für die Beiträge und Umarmungen.
AnnSophie - grüße bitte meinen lieben Sohn, der so weit von mir weg wohnt. Er ist ein ruhiger und vernünftiger. Ich freue mich sehr auf Weihnachten wenn ich ihn endlich wiedersehe. Vielleicht könnte ich noch Socken für ihn stricken :D :baeh: .

Auf dem Rückweg bin ich heute Abend bei meiner Mutter im Krankenhaus gewesen. Keine Veränderung. Immer noch große Unruhe und Verzweiflung. Man weiß nicht genau was sie mitbekommt. Manchmal reagiert sie etwas. Als ich sie fragte, ob meine Schwägerin da war sagte sie "Ja". Sie erscheint mir mit Schmerzen belastet zu sein, ängstlich, ärgerlich, unzufrieden, ungeduldig. Wenn sich morgen immer noch nichts verändert, dann werde ich Palliativmedizin ansprechen. Vielleicht ist damit Erleichterung für sie möglich.
Das Strömen war schwierig. SES 12 und 4 konnte ich halten ca. 10 Minuten das war´s dann auch, mehr lies sie nicht zu.

Gute Nacht!

RuthHeile
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von RuthHeile »

Hallo Ihr Lieben,

Gestern abend hatte ich Hühnerbrühe dabei, als ich sie besucht habe. Sie schlief so tief und fest, dass ich sie nicht wecken wollte. Die Bettnachbarin freute sich über die Brühe. Weil sie so tief und sehr ruhig schlief strömte ich sie nicht und ging sehr bald. Dachte der Schlaf tut ihr gut und das sie endlich zur Ruhe kommt.
Sie ist heute morgen gegen 8 Uhr gestorben.
Damit hatte ich nicht so schnell gerechnet.
Aber es ist gut so, denn sie hatte in der letzen Zeit starke Schmerzen und es wäre nie wieder so geworden wie vorher.

Gut, dass ich in den letzen Tagen so oft dort war.

RuthHeile
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Re: Entzugserscheinungen

Beitrag von Waldeule »

Liebe RuthHeile,
auch wenn es mir sehr leid tut, dass deine Mutter so relativ schnell gegangen ist und du vielleicht das Gefühl hattest aufgrund ihrer Verfassung nicht genug tun zu können, fühlt es sich auf doch richtig so an - nur so anhand dessen, was ich aus deinen Zeilen entnehme und mitempfinde.
Möglicherweise hat deine Anwesenheit und die kurze Behandlung vorgestern doch mehr bewirkt, als es den Anschein hatte. Da sie ruhig eingeschlafen ist, hatte sie wohl zuletzt nicht mehr gekämpft, sondern konnte in Frieden gehen. Wenn es noch etwas gibt, was du ihr gerne gesagt oder vergeben hättest, dann tue es einfach jetzt. Du wirst schon den richtigen Weg dazu wählen. Vielleicht kannst du noch etwas lösen oder loslassen, womit du ihr ebenfalls einen letzten Dienst erweist und in Liebe und Dankbarkeit Abschied nehmen kannst.

Es ist immer schwer, die richtigen Worte zu finden, wenn ein Mensch aus unserem Leben geht. Besonders, wenn man so eng und lange verbunden war wie das bei Mutter und Tochter nun einmal ist. Es ist sicher tröstlich, wenn du weißt, dass die Schwelle, die wir Tod nennen, nur eine Verwandlung ist. Mir fällt das Bild vom Schmetterling der aus der Raupe schlüpft dazu ein, das die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross als Symbol dafür wählte. Ich hoffe, du spürst, dass du getragen wirst und sicher auch hier viele an dich denken und dir das Kraft und Trost gibt.

Fühle dich in den Arm genommen : 26
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