ich hätte da mal eine Frage.
Ich hab mir das Buch von Nicola Kessler und Christiane Kührt gekauft und bin fleißig am Strömen. Vorher hatte ich nur so paar Infos aus dem Internet und hab eigentlich hauptsächlich etwas gemacht, was auf einer Website Mudra Nummer 5 genannt wurde, bei dem man die Fingerbeere des Daumens auf den Nagel des Mittelfingers legt, mit beiden Händen und dabei den Fingerkreis der einen Hand durch den Fingerkreis der anderen Hand zieht.
Dazu hab ich Atemübungen gemacht. Da ich das seit Jahren geübt habe, mich selber zu hypnotisieren, komme ich mit den Atemübungen plus Mudra recht schnell in einen entspannten Zustand, der aber leider nicht so lang anhält, wie ich das gerne hätte. Soweit ich das verstanden habe, ist der Sinn von Heilströmen aber nicht die Selbsthynose, sondern das freie Strömen der Energie. Insofern hab ich mir gedacht, muss ich das mal differenzierter angehen.
Man muss sich beim Strömen auch nicht unbedingt komplett darauf konzentrieren, oder? Soweit ich das verstanden habe, kann man das mit dem Fingerhalten auch nebenbei machen.
Nun eben, ich hab mir gedacht, ich probiere mal aus, was das Heilströmen sonst noch zu bieten hat und habe mich durch das Buch von Nicola Kessler und Christiane Kührt durchgeströmt sozusagen.
Nun ist das so, dass das Fingerströmen an der linken Hand bei mir kaum Wirkung zeigt, wohingegen das rechts ganz anders aussieht. Dazu muss ich aber sagen, dass ich an der rechten Hand eine alte Handverletzung habe, die die Finger und das Handgelenke beim Bewegen etwas einschränkt. Sobald ich mit der linken Hand an der rechten Hand ströme, tut sich jede Menge. Ich habe den Eindruck, dass da u.a. durch die alte Handverletzung jede Menge gestaute Energie ist und nicht nur das. Wenn ich da so die Finger der rechten Hand halte, ist es manchmal so, als ob ich durch alte Erinnerungen durchgehe, so wie sich die Seiten eines aufgeschlagenen Buches durch einen Windstoß von allein umblättern. Die Erinnerungen sind zum Teil schön oder auch nicht so schön, aber das ist egal, es ist einfach nur ein Umblättern und Durchblättern.
Ich bin Neuling beim Strömen und daher meine Frage an die Profis, ist das soweit normal? Ich habe den Eindruck, dass es mir gut tut, dass sich da etwas in mir auflöst und dass es leichter wird, aber eben, als Neuling lieber nochmal nachfragen.
Ich kombiniere übrigens hin und wieder Strömen mit EFT. Macht Ihr das auch oder eher gar nicht mehr? Bzw. verlasst Ihr Euch komplett aufs Strömen?
Ich würde mich über Antworten und Tipps wirklich sehr freuen.
schöne Grüße vom KirschblütenHasen
Edit
Was ich vergessen habe zu sagen: Wegen der Handverletzung mögen die Finger das nicht so gern, wenn sie "getrennt" werden. Normalerweise würde man ja jeden Finger einzeln mit den Fingern der anderen Hand umschließen, aber das geht bei mir nicht so gut. Daher habe ich mir angewöhnt, den Damen an die Handinnenfläche bzw. innen an den jeweiligen Finger zu legen und die restlichen Finger auf den Handrücken zu legen bzw. auch auf die Oberseite der Finger, je nachdem, was grad besser geht. Macht das einen Unterschied? In der Literatur heißt es doch immer, man soll halt so strömen, wie man dran kommt an die Punkte. Aber das bezieht sich dann normalerweise auf den Rücken oder irgendwie abgelegene Körperstellen.
Wo müsste ich eigentlich strömen, wenn ich der Hand mehr bzw. bessere Beweglichkeit verschaffen möchte?


