Vorstellung Nemain

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Moderator: Momabo

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Nemain
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Vorstellung Nemain

Beitrag von Nemain »

Ich freue mich, dass ich jetzt auch in diesem Forum aktiv sein kann.

Ich würde mich als absolute Anfängerin bezeichnen. Ich habe am kommenden Freitag meinen ersten Termin bei einer Jin Shin Jyutsu - Therapeutin.

Mein Weg zu Jin Shin Jyutsu war ein wenig abenteuerlich.
Das Buch von Alice Burmeister hatte ich mir schon vor ein paar Jahren gekauft und dann ist es irgendwann einfach ins Bücherregal gezogen und ich habe es nicht mehr zur Hand genommen.
Vorletzten Herbst hat sich mein Mann dann das Knie verdreht und sehr viel über seine Knieschmerzen geklagt. Allerdings wollte er einfach nicht zum Arzt damit.
Also bin ich an mein Bücherregal gegangen und habe nachgesehen, ob ich da irgendeine Literatur habe mit deren Hilfe ich ihm helfen kann. Und da stand es, das Buch von Alice Burmeister.
So recht konnte mein Mann sich allerdings nicht darauf einlassen. Aber mein Interesse an dieser Methode war sehr groß.
Letztes Jahr im Juli war ich dann zu einem einwöchigen Feldenkrais-Seminar. Und da kam dann ein großer Zaunpfahl.
Bei einer Übung lagen wir auf dem Rücken und ich hatte meine Hände zunächst mit den Handflächen nach unten liegen. Im Laufe der Übung haben sich meine Hände wie von selbst umgedreht, so daß sie dann mit den Handflächen nach oben lagen. Plötzlich spürte ich, wie sich Energie in meinen Handflächen sammelte.
Das hat mir erstmal einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Ich wusste sofort, dass diese Energie in zwei Richtungen wirken kann, heilend oder zerstörend. Für mich war es keine Frage, dass ich an Zerstörung nicht interessiert bin.
In der Rückschau denke ich, es war ein klarer Hinweis, dass ich mich mehr mit Jin Shin Jyutsu beschäftigen soll.
Allerdings wurde mein Leben ab da einmal kräftig durchgerüttelt. Ich habe einen neuen Job angefangen (mit 60 Jahren) und war sehr damit beschäftigt, dort anzukommen.
Diese Energie in meinen Handflächen hat mich aber weiter beschäftigt, bzw. die Frage, was ich damit machen kann.
Seit einigen Wochen halte ich jetzt täglich meine Waden, weil ich gelesen habe, dass das gegen Psoriasis / Schuppenflechte helfen kann, die ich leider geerbt habe.
Und weil ja nicht wir entscheiden, was passiert, habe ich festgestellt, dass meine Schuppenflechte nur mäßig davon beeindruckt ist, aber eine andere Baustelle freut sich darüber.
Ich habe seit über 30 Jahren Probleme im ISG-Bereich und seit einigen Jahren zieht der Schmerz ins linke Bein. Und irgendwann, nachdem ich das mit den Waden begonnen hatte, fiel mir plötzlich auf, dass ich meine Muskulatur im ISG-Bereich etwas lockerer lassen kann. Wow. Zwischendurch hatte ich sogar schon mal einen fast schmerzfreien Tag. Für mich eine Bestätigung, damit weiter zu machen.
Und aus diesem Forum habe ich für mich das SES 25 mitgenommen und setze mich seit dem so oft es geht, auf meine Hände.
Irgendwie hat das auch eine kleine Ironie, denn ich benutze die Metapher "Ich setze mich auf meine Hände", wenn ich lieber meinen Mund halte, damit eine Situation nicht eskaliert.

Ich freue mich auf den Austausch mit Euch und auf meinen weiteren Weg mit Jin Shin Jyutsu. Denn zumindest die Selbsthilfekurse stehen für mich schon auf dem Plan.
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Christa
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Re: Vorstellung Nemain

Beitrag von Christa »

Nemain hat geschrieben: 10. März 2026, 20:43 .... fiel mir plötzlich auf, dass ich meine Muskulatur im ISG-Bereich etwas lockerer lassen kann. Wow. Zwischendurch hatte ich sogar schon mal einen fast schmerzfreien Tag...
Dein Körper entscheidet, welche Baustelle am dringensden ist.
Herzlichen Gruß
Christa
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
(Tolstoi)
Nemain
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Re: Vorstellung Nemain

Beitrag von Nemain »

Ich finde es in Ordnung, wenn mein Körper es selbst entscheidet.
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Gabriela
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Re: Vorstellung Nemain

Beitrag von Gabriela »

Herzlich willkommen! Schön, daß Du Deinen Weg zu JSJ so anschaulich und humorvoll geschildert hast, das hat mir gefallen...Ich wünsche Dir viel Freude beim Ausprobieren und Entdecken. Ich kann mir diese sanfte Methode?Kunst?Heilkunst? Philosophie?Selbsthilfe ? nicht mehr aus meinem Leben wegdenken. Alles Gute für alle Projekte, die gehen wollen, liebe Nemain!
"Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg."
(Buddha)
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Re: Vorstellung Nemain

Beitrag von Nemain »

Vielen Dank, liebe Gabriela. Ich freue mich auf diese besondere Reise und die wunderbaren Dinge, die auf mich warten.
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Mona56
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Re: Vorstellung Nemain

Beitrag von Mona56 »

Hallo Nemain, herzlich willkommen!

Ich freue mich, dass Du schon so tolle Erfahrungen mit JSJ gemacht hast. Das mit dem Wadenhalten fand ich sehr interessant, weil ich es selbst oft mit dem ISG zu tun habe. Ich könnte mir vorstellen, dass Du damit unbeabsichtigt die Punkte in den Kniekehlen mitgeströmt hast (Blasenstrom bzw. Blasenmeridian 40), die helfen nämlich sehr gut bei Rückenschmerzen.

Was ich nicht verstanden habe: Warum meinst Du, dass die Energie in Deinen Händen zerstörerisch wirken könnte? Der Gedanke ist mir total fremd...
Es ist immer alles da, was du brauchst.
Nemain
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Re: Vorstellung Nemain

Beitrag von Nemain »

Liebe Mona,
vielen Dank für Deine Antwort.
Es ist durchaus möglich, dass ich beim Waden halten auch die Kniekehlen mit erwischt habe. Ich werde mal darauf achten.
Und Deine Frage kann ich gut verstehen. Und es erklärt mir den Schreck, den ich in dem Moment bekommen habe.
Vielleicht hatte ich zu viele Romane gelesen, die sich um Zauberer und Zauberinnen drehten, in denen genau das vorkam. Energie aus den Händen als Verteidigungs- oder Angriffswaffe.
Mir selbst ist das nämlich eigentlich auch fremd.
Und jetzt landen meine Gedanken bei Star Wars. Die helle und die dunkle Seite der Macht.
Und auch das ist eigentlich nicht Teil meiner Persönlichkeit. Ich würde Macht immer durch Verantwortung ersetzen.
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Mona56
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Re: Vorstellung Nemain

Beitrag von Mona56 »

Liebe Nemain,

jetzt musste ich fast ein wenig schmunzeln... nein, zaubern tun wir bei JSJ nicht. Insofern verwenden wir unsere Hände auch nicht als Waffen.

Um Macht geht es allerdings schon. Aber nicht um unsere. Wenn wir mit unseren Händen heilen, sind wir Werkzeug einer göttlichen oder, wenn Du so willst, universellen Macht, die die Energie leitet und in den Organismus des Patienten strömen lässt. Wir sind nur Kanal... und dürfen darauf vertrauen, dass das richtige (und nichts Zerstörerisches!) geschieht.
Es ist immer alles da, was du brauchst.
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