Danke, liebe Nirbheeti, da will ich jetzt doch noch etwas hinzufügen:
Ich finde das Thema mit den drei Ebenen echt ziemlich herausfordernd, es zu durchdringen.
Und meist ist es so, dass, wenn ich meine, etwas verstanden zu haben, gleich neue Schleier vor dem Verständnis auftauchen.
Letztens habe ich einen JSJ-Kurs gemacht und da ging es gerade auch um das Thema der drei Ebenen (wie auch nicht in einem JSJ-Kurs

). Und als Mona Harris dieses Beispiel mit der Entwicklung eines Menschen in Hinblick auf diese drei Ebenen brachte, hatte ich das Gefühl, es sei in mir wieder etwas klarer geworden. Wenn du häufiger Matthias Roth erwähnst (ich habe ihn nie persönlich kennengelernt, kenne ihn nur von Videos), dann ist es bei mir Mona Harris, bei deren sehr anschaulichen Erläuterungen mir sehr oft die Dinge klarer werden und so wertvolle Impulse für mich sind.
Vor kurzem hatte ich mir einen Artikel aus der Zeitung ausgeschnitten, über eine Frau, die nach mehreren Burnouts inzwischen u.a. als Coach arbeitet. Was sie zu den erforderlichen Schritten hin zu einer Neuorientierung im Leben sagt, hat mir auch sehr in meinem Verständnis geholfen, mich sehr an unsere drei Ebenen erinnert.
Ich finde es immer toll, wenn ich außerhalb von JSJ Worte höre, die mich so sehr an das Gelernte bzw. selbst Erlebte erinnern, dass mir dann immer wieder bewusst wird, dass JSJ eine Lebenskunst ist, eine Kunst, die das in ihrer Philosophie in Worte und in uns bewusst zum Erleben bringt, wie Leben funktioniert.
Hier zitiere ich mal aus dem Artikel:
„Zunächst muss die persönliche Situation erkannt und als zweites ein Verständnis generiert werden. Dann heißt es, undienliche Glaubenssätze, die uns nur runterziehen, loszulassen, und neue aufzuladen, um das volle Potenzial zu aktivieren. Am Ende stehen Tun und Anwendung, damit sich das Erreichte etabliert. Wenn nur ein Schritt fehlt, ändert sich nichts.“ („Verweile nicht, wo du unglücklich bist“, über Jenny Mertens, NGZ vom 6.8.21).
Mich beeindruckt das deshalb so sehr, weil ich das Geschilderte an/in mir und meinem Leben sehen kann: eine Weile hatte ich echt gedacht, Worte werden Dinge nach dem Motto, ich habe die Dinge in meinem Bewusstsein erkannt und gedacht und dann müsste doch mein Leben sich auch verändern, irgendwie von selbst. Erst allmählich ist mir klar geworden, dass ich mich damit auch vom Sofa aufschwingen und in Bewegung setzen, wieder in die Welt gehen muss. Aber nicht nur das, auch das tägliche Denken, gerade auch das unbewusste Gedankengeplapper den lieben langen Tag über, will eine neue Ausrichtung hin in Richtung Harmonie erfahren, damit sich wirklich etwas (zum Lichtvolleren) tut.
Wie oben schon gesagt, ich bin immer total beeindruckt, wenn ich etwas in meinem Leben meine begriffen zu haben und dann feststelle, dass ich das im JSJ immer schon gehört, aber bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht vollends begriffen hatte.
Kann sein, dass das hier Geschriebene bisschen doppelt gemoppelt ist, aber daran könnt ihr sehen, wie sehr ich drin bin in diesem Prozess des mir die Dinge bewusst machens, sie zu verstehen und dann auch noch wirklich umzusetzen, also anders als bisher zu denken und zu handeln.

Irgendwann hoffe ich zu begreifen, dass das Leben kein Ringen um diese ganzen Dinge ist und auch nicht angsterregend, sondern ganz einfach mühelose Wirklichkeit.
Dazu passt bei mir ganz aktuell ein Projekt (habe ich schon länger) an der linken Ferse - Hüftebene!
