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30. Woche: Fingerposition 5
Liebe Strömgemeinde,
diese Woche werden wir etwas spitzfindig.
Während wir bei den ersten 4 Fingerpositionen einfach einzelne oder mehrere Finger gehalten haben gibt´s jetzt eine richtige Anleitung: Für die
Fingerposition 5 bilden wir einen Kreis aus Mittelfinger und Daumen einer Hand indem wir den Daumen über den Mittelfingernagel legen. Danach schieben wir den Daumen der anderen Hand (Innenseite dem Nagel des Ringfingers zu) in den Spalt zwischen Daumen und Mittelfinger.
Mary beschreibt im SHB 3 S.14 die negativen Emotionen, bei denen dieses Mudra helfen kann, mit folgenden Worten:
„1. Ich fühle mich immer so unwohl.
2. Eigentlich scheint mir nichts zu fehlen, aber ich werde immer so müde.
3. Mein Teint ist so schrecklich.
4. Ich bin immer so launisch, Ich weiß es, aber ich kann nichts dagegen tun.
5. Ich weiß, es ist nicht gut für mich, aber ich hab ein unkontrolliertes Verlangen nach Süßigkeiten.“
Wenn wir dieses Bild der Aussagen des armen Menschen, den Mary hier sprechen lässt, auf uns wirken lassen und uns in seine Emotionen einfühlen, erkennen wir ein Muster seines Bedrohtfühlens und der Verletzung seiner Integrität, der Unsicherheit und Schwierigkeiten im Umgang mit dem, was von außen auf ihn zukommt.
Er kann nicht damit umgehen, es nicht aufnehmen, nicht verdauen und nicht integrieren. Er reagiert mit Unwohlsein, Ärgerlichkeit und Flucht. Flucht in Müdigkeit, in Launen und in Sucht.
Wenn wir nun betrachten, dass wir bei dieser Fingerhaltung 5, zweimal die Erste Tiefe und einmal die Dritte Tiefe „im Spiel“ haben, wird klar, dass „diese Fingerposition hilft, alle Körperfunktionen zu revitalisieren“, dass „sie hilft, alltägliche Müdigkeitsansammlungen zu lösen oder zu reduzieren.“
Wenn wir das Verdauen von Nahrung genauso wie das von Erfahrungen, Gefühlen, Gedanken und Konfrontationen auf diese Weise harmonisieren können, gibt es wenig Bedarf für Flucht und Sucht. Stattdessen gibt es Freiraum für das Fühlen und Wertschätzen seiner selbst, Wachheit, Beweglichkeit und Großzügigkeit.
Ich wünsch Euch eine Woche voller „Selbstwohlgefühl“ und wacher, beweglicher Lebensfreude.
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Die Anhänger von Verschwörungs-"Theorien" haben vermutlich nicht kapiert,
wie kompliziert so eine Verschwörung ist