sanara hat geschrieben:Ich habe heute ganz bewußt und rigoros mit mir selbst einen Rücktritt aus einer Situation auf allen Ebenen beschlossen... einer Situation, die mich dazu verführt und verleitet hat, eine MENGE ENGERGIE zu VERSCHWENDEN... hart aber wahr.
Liebe Sanara,
nach meiner Erfahrung verpufft Energie nur dann im Außen, wenn sie nicht wieder zu mir zurückfindet, weil ich sie nicht zu mir zurückhole. Und selbst dann wirkt sie sich noch in meiner Umgebung aus. In dem Augenblick, wo ich aus der Identifikation mit dem heraustrete, wofür ich meine Energie ver(sch)wendet habe, wird der Weg frei, es zu beobachten. Nur aus diesem Abstand heraus können wir sagen:
sanara hat geschrieben:hart aber wahr. Es ist noch nicht an der Zeit... jetzt ist anderes dran.
Das ist der Punkt, an dem ich die Energie in Form einer Erkenntnis zu mir zurückhole. Plötzlich habe ich dafür Verwendung in meinem Leben und Selbstvorwürfe fallen einfach weg.
Es ist noch nicht an der Zeit... jetzt ist anderes dran.
Ich merke gerade, dass wir es mit dieser Einsicht auch gar nicht aufgeben. Es kriegt einfach nur eine Warteposition angewiesen.
sanara hat geschrieben:... mal schauen obs bleibt, oder ob ich wieder irgendwann "wackelig" werde.
Wir werden auf jeden Fall alle immer wieder wackelig und müssen die Balance in neuen Situationen für uns selber im Hier und Jetzt neu erfinden. Wäre es nicht so, wären wir nicht mehr lebendig. - Übrigens erlaubt es das Horoskop, dass wir dieses Nacheinander als den Rhythmus unseres individuellen Lebens begreifen und bejahen können. Das kann uns aus der Erwartungshaltung herausholen, dass wir es irgendwann ein für alle mal geschafft haben werden. Das erlöst auch von ungerechtfertigter Selbstkritik, wenn's wieder schwierig wird.
sanara hat geschrieben:Ich lerne die Unterschiede kennen, zwischen Menschen, die ganz viel Bereitschaft haben, etwas zu ändern und denen, die ihr "Ding" durchziehen ohne Rücksicht auf Verluste ...
Nun ja, diese Unterschiede bestehen ja auch in uns selber. Sie müssen sich nicht ausschließen, sondern können sich als zeitlicher Ablauf darstellen: Etwas Neues anfangen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock), durchsetzen und festigen (Stier, Löwe, Skorpion, Wassermann), verändern/loslassen (Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische).
sanara hat geschrieben:...und für mich wurde erneut klar, daß ich mich vor BEIDEN verneigen darf (innerlich)...
Insofern dürfen wir uns in solchen schmerzhaften Prozessen immer auch vor uns selber verneigen, einfach dafür, dass wir uns ihnen stellen.
sanara hat geschrieben:Man kann niemandem sein Herz aufzwingen... niemanden bekehren... heilen... retten!
Nicht wenn die Bereitschaft dazu fehlt und das Herz nicht mitspielt, ja sogar ausgeklammert wird
Wenn ich es recht bedenke, können wir auch dann niemandem unser Herz aufzwingen, wenn die Bereitschaft des Anderen dazu da wäre. Bei ihm würde das Herz so-tun-als-ob, aber sich und andere täuschen = Disharmonie der 5. Tiefe, die aus ungelösten Disharmonien der Tiefen 1 - 4 entstanden ist. Das macht krank.
Bei uns selber würden wir uns darüber täuschen, dass das Herz im Spiel sei. Es ist aber nur zu leicht der gewiefte Verstand, der zu solchen schwer durchschaubaren Manipulationen greift und sich dabei ein edelmütiges Deckmäntelchen überzieht. Das macht...ja was eigentlich? Es schränkt auf jeden Fall die Selbsterkenntnis ein. Was ich mir nicht selber eingestehe, spiegelt mir sowieso meine Umwelt. Sehr unangenehm! Selber einsehen ist dagegen schneller und gesünder.
Na, meine Liebe, da hast du ja bei mir mal wieder was in Gang gesetzt!
Besuch steht vor der Tür! Ich sag schnell mal tschüs!
Lass dich umarmen!
Nirbheeti