Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
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- Morgensonne
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- Beiträge: 120
- Registriert: 8. Dezember 2014, 12:03
Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Einen schönen guten Morgen,
so früh hab ich eigentlich sehr selten den PC an.
Aber ich möchte euch etwas fragen.
Seit zwei Monaten kommt unglaublicher Lärm von den oberen Nachbarn. Es ist ein Getrample und Gepumpere, das ist nicht mehr zum aushalten.
Ich hab die zwei Monate zunächst nichts gesagt, weil ich mir dachte, wenn die renovieren, ist es halt unangenehm für alle Mitbewohner. Ich weiß noch, wie es bei meiner Renovierung war, da hab ich vollstes Verständnis.
Aber mittlerweile gehts mir wirklich an die Substanz.
Ich werde nächtens von Alträumen geplagt, gräme mich und ärgere mich, schlafe nicht gut. Wache immer wieder auf.
Es war so ruhig, meine Wohnung war eine Oase der Ruhe für mich, ich konnte abschalten vom stressigen Alltag.
Und jetzt ist das dahin.
Vorgestern klopfte ich bei meinen Nachbarn an, die sind recht nett, ob das neue Mieter sind oder was da los ist.
Es sind keine neuen Mieter, es sind die Mieter vom Nebenhaus, die die Wohnung über mir dazugenommen haben und ihre Wohnung somit erweitert haben.
Als wir so redeten, kamen die durch Zufall gerade rauf. Ein Paar mit zwei kleinen Kindern, ca. 3,5 und 1,5 Jahre alt.
Eh sehr lieb die Kleinen, keine Frage. Ich hab auch nichts gegen sie persönlich.
Ich sagte ihnen dann, dass es sehr laut ist. Der Vater meinte, das ist die kleinere, der kann man nix sagen, die große ist eh brav.
Sie erzählten, dass sie die Wohnungen zusammengelegt haben und wir haben besprochen, wie die Zimmeraufteilung ist. Mir kam ein bisschen vor, sie nahmen es nicht so ernst. Es trennten sich die Wege, ich war der Hoffnung, sie nehmen jetzt mehr Rücksicht.
Aber es hat sich nichts verändert.
Ich halts einfach nicht mehr aus. Ich hab entweder durch Alpträume geschüttelte Nächte oder wie gestern konnte ich nicht schlafen, weil es mich so grämte.
Mittlerweile gehts mir wirklich schon an die Substanz. Und ich bin wirklich ein toleranter Mensch, ich würde mich nie aufregen, wenn es hin und wieder mal wo laut ist. Aber täglich? Und wenn die Kinder schlafen, hör ich die Eltern herumgehen (herumtrampeln).
Ich nehm an, das liegt am Fußboden. Vielleicht haben sie den erneuert und keine ausreichende Dämmung eingebaut. Weil das gibts einfach nicht, ich hab früher nie irgendwas gehört. Und jetzt hör ich sie sogar in der ehemaligen Nebenwohnung. Und das hätt ich früher auch müssen, die Kinder haben sie ja nicht erst seit zwei Monaten. Es sind ja nicht nur die Kinder, ich hör jeden Schritt und Tritt.
Da hab ich jetzt das Gefühl, dass es gesundheitlich bei mir bergauf geht, freu mich darüber so sehr, hab tolle Naturmittelchen gefunden und ströme nach euren Tipps, es hat sich so vieles zum guten verändert, ich hab plötzlich von einer Minute auf die andere zum Rauchen aufgehört etc. so vieles schöne ist passiert.
Und dann dieser Lärm, der mich wirklich belastet und schon auf die Gesundheit schlägt, weil ich mich ärgere und schlaflos bin.
Wieso schickt mir das das Leben? Ausgerechnet jetzt?
Und mir ist es so furchtbar unangenehm, da raufzugehen und mit ihnen drüber zu reden. Ich wälzte dieses Problem die ganze letzte Nacht, überlegte, wie ich mit ihnen reden soll. Und bin jetzt total gerädert.
Ich bin alleinlebend, ich hab keine Unterstützung. Ich befürchte, wenn sie nichts ändern wollen, ich es über die Hausverwaltung machen muss und dann kein gutes Nachbarschaftsklima mehr herrscht.
Ja es ist Angst und dieser Unmut, da jetzt einschreiten zu müssen. Ich mag einfach meine Ruhe haben. Wieso kommt das gerade in dieser Lebenssituation, wo ich eigentlich die meiste Ruhe bräuchte, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren (wenn ich über dieses Thema lese und mich weiterbilde, ist es auch schrecklich, wenn es oben pumpert).
Ich habe sicherlich auch zu lange gewartet - ca. zwei Monate. Aber ich dachte mir, wenn wer renoviert, kanns länger dauern, das halte ich aus. Aber nun ist es so, dass sich am Lärmpegel nichts ändern wird - die nächsten Jahre und das halt ich einfach nicht aus.
Warum nur?
Was könnt ich eurer Meinung nach denn tun? Ja, reden muss ich mit ihnen. Aber was, wenn es nichts fruchtet und sie nichts machen wollen?
Und es ist mir so furchtbar unangenehm.
Ich kann so einen Streitweg jetzt wirklich nicht gebrauchen, zum einen hab ich keine Kraft und Zeit und zum anderen bin ich ein friedliebender Mensch, ich mag sowas nicht.
Ich bin so unglaublich planlos und versteh das Leben nicht, wieso es mir dieses *Projekt* (Probem wollen wir ja nicht sagen) schickt.
Heute komm ich wieder später heim, weil ich in Bikramyoga geh, da werd ich auch nicht anklopfen gehen (auch weil ich fix und foxi sein werde), wenn dann erst morgen. Wenn ich sie erwisch.
Das ganze belastet mich ungemein. Anfangs dachte ich noch, das wird schon vergehen. Tuts aber nicht. Wenn die keinen neuen Boden machen, wird sich am Lärmpegel nichts ändern die nächsten Jahre.
Kann ich irgendwas machen? Meine Lebensqualität leidet.
Danke fürs Zuhören (Zulesen).
Morgensonne
so früh hab ich eigentlich sehr selten den PC an.
Aber ich möchte euch etwas fragen.
Seit zwei Monaten kommt unglaublicher Lärm von den oberen Nachbarn. Es ist ein Getrample und Gepumpere, das ist nicht mehr zum aushalten.
Ich hab die zwei Monate zunächst nichts gesagt, weil ich mir dachte, wenn die renovieren, ist es halt unangenehm für alle Mitbewohner. Ich weiß noch, wie es bei meiner Renovierung war, da hab ich vollstes Verständnis.
Aber mittlerweile gehts mir wirklich an die Substanz.
Ich werde nächtens von Alträumen geplagt, gräme mich und ärgere mich, schlafe nicht gut. Wache immer wieder auf.
Es war so ruhig, meine Wohnung war eine Oase der Ruhe für mich, ich konnte abschalten vom stressigen Alltag.
Und jetzt ist das dahin.
Vorgestern klopfte ich bei meinen Nachbarn an, die sind recht nett, ob das neue Mieter sind oder was da los ist.
Es sind keine neuen Mieter, es sind die Mieter vom Nebenhaus, die die Wohnung über mir dazugenommen haben und ihre Wohnung somit erweitert haben.
Als wir so redeten, kamen die durch Zufall gerade rauf. Ein Paar mit zwei kleinen Kindern, ca. 3,5 und 1,5 Jahre alt.
Eh sehr lieb die Kleinen, keine Frage. Ich hab auch nichts gegen sie persönlich.
Ich sagte ihnen dann, dass es sehr laut ist. Der Vater meinte, das ist die kleinere, der kann man nix sagen, die große ist eh brav.
Sie erzählten, dass sie die Wohnungen zusammengelegt haben und wir haben besprochen, wie die Zimmeraufteilung ist. Mir kam ein bisschen vor, sie nahmen es nicht so ernst. Es trennten sich die Wege, ich war der Hoffnung, sie nehmen jetzt mehr Rücksicht.
Aber es hat sich nichts verändert.
Ich halts einfach nicht mehr aus. Ich hab entweder durch Alpträume geschüttelte Nächte oder wie gestern konnte ich nicht schlafen, weil es mich so grämte.
Mittlerweile gehts mir wirklich schon an die Substanz. Und ich bin wirklich ein toleranter Mensch, ich würde mich nie aufregen, wenn es hin und wieder mal wo laut ist. Aber täglich? Und wenn die Kinder schlafen, hör ich die Eltern herumgehen (herumtrampeln).
Ich nehm an, das liegt am Fußboden. Vielleicht haben sie den erneuert und keine ausreichende Dämmung eingebaut. Weil das gibts einfach nicht, ich hab früher nie irgendwas gehört. Und jetzt hör ich sie sogar in der ehemaligen Nebenwohnung. Und das hätt ich früher auch müssen, die Kinder haben sie ja nicht erst seit zwei Monaten. Es sind ja nicht nur die Kinder, ich hör jeden Schritt und Tritt.
Da hab ich jetzt das Gefühl, dass es gesundheitlich bei mir bergauf geht, freu mich darüber so sehr, hab tolle Naturmittelchen gefunden und ströme nach euren Tipps, es hat sich so vieles zum guten verändert, ich hab plötzlich von einer Minute auf die andere zum Rauchen aufgehört etc. so vieles schöne ist passiert.
Und dann dieser Lärm, der mich wirklich belastet und schon auf die Gesundheit schlägt, weil ich mich ärgere und schlaflos bin.
Wieso schickt mir das das Leben? Ausgerechnet jetzt?
Und mir ist es so furchtbar unangenehm, da raufzugehen und mit ihnen drüber zu reden. Ich wälzte dieses Problem die ganze letzte Nacht, überlegte, wie ich mit ihnen reden soll. Und bin jetzt total gerädert.
Ich bin alleinlebend, ich hab keine Unterstützung. Ich befürchte, wenn sie nichts ändern wollen, ich es über die Hausverwaltung machen muss und dann kein gutes Nachbarschaftsklima mehr herrscht.
Ja es ist Angst und dieser Unmut, da jetzt einschreiten zu müssen. Ich mag einfach meine Ruhe haben. Wieso kommt das gerade in dieser Lebenssituation, wo ich eigentlich die meiste Ruhe bräuchte, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren (wenn ich über dieses Thema lese und mich weiterbilde, ist es auch schrecklich, wenn es oben pumpert).
Ich habe sicherlich auch zu lange gewartet - ca. zwei Monate. Aber ich dachte mir, wenn wer renoviert, kanns länger dauern, das halte ich aus. Aber nun ist es so, dass sich am Lärmpegel nichts ändern wird - die nächsten Jahre und das halt ich einfach nicht aus.
Warum nur?
Was könnt ich eurer Meinung nach denn tun? Ja, reden muss ich mit ihnen. Aber was, wenn es nichts fruchtet und sie nichts machen wollen?
Und es ist mir so furchtbar unangenehm.
Ich kann so einen Streitweg jetzt wirklich nicht gebrauchen, zum einen hab ich keine Kraft und Zeit und zum anderen bin ich ein friedliebender Mensch, ich mag sowas nicht.
Ich bin so unglaublich planlos und versteh das Leben nicht, wieso es mir dieses *Projekt* (Probem wollen wir ja nicht sagen) schickt.
Heute komm ich wieder später heim, weil ich in Bikramyoga geh, da werd ich auch nicht anklopfen gehen (auch weil ich fix und foxi sein werde), wenn dann erst morgen. Wenn ich sie erwisch.
Das ganze belastet mich ungemein. Anfangs dachte ich noch, das wird schon vergehen. Tuts aber nicht. Wenn die keinen neuen Boden machen, wird sich am Lärmpegel nichts ändern die nächsten Jahre.
Kann ich irgendwas machen? Meine Lebensqualität leidet.
Danke fürs Zuhören (Zulesen).
Morgensonne
Alle sagten: "Das geht nicht".
Dann kam einer, der wusste das nicht
- und hat es gemacht.
Dann kam einer, der wusste das nicht
- und hat es gemacht.
Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Liebe Morgensonne
Nur kurz ein praktischer Vorschlag: Wenn du nach oben gehst zu ihnen, erwischst du sie bei was-auch-immer, in der Regel in einem ungünstigen Moment (bei zwei kleinen Kindern im Haushalt gibt es fast keine günstigen Momente), und wenn du dann mit der Lärmproblematik kommst, schalten sie sofort in einen Abwehrmodus. Jedenfalls würde das (fast) jedem so gehen.
Wie wäre es, wenn du sie an einem Wochenende zu Kaffee und Kuchen in deine Wohnung einladen würdest, mitsamt den Kindern? Sag ruhig, dass du immer noch ein Problem mit Lärm von oben hättest, und das gerne in aller Ruhe und freundnachbarschaftlich besprechen würdest mit ihnen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Wenn sie dann bei dir sind, kann evtl. auch ein Elternteil mit den Kindern rauf und sie dort rumtollen lassen, damit der andere Elternteil bei dir unten einen "Ohrenschein" nehmen kann. Das fördert das Verständnis ungemein.
Bis dahin: 13 und 22 zur Abgrenzung. Und stell dir vor, der Lärm wäre Musik. Du hörst ein modernes Konzert, bei dem auf diversen improvisierten Instrumenten unterschiedlichste Geräusche produziert werden. Nicht schön, aber eigentlich doch ganz spannend.
Liebe Grüsse
Cestca
Nur kurz ein praktischer Vorschlag: Wenn du nach oben gehst zu ihnen, erwischst du sie bei was-auch-immer, in der Regel in einem ungünstigen Moment (bei zwei kleinen Kindern im Haushalt gibt es fast keine günstigen Momente), und wenn du dann mit der Lärmproblematik kommst, schalten sie sofort in einen Abwehrmodus. Jedenfalls würde das (fast) jedem so gehen.
Wie wäre es, wenn du sie an einem Wochenende zu Kaffee und Kuchen in deine Wohnung einladen würdest, mitsamt den Kindern? Sag ruhig, dass du immer noch ein Problem mit Lärm von oben hättest, und das gerne in aller Ruhe und freundnachbarschaftlich besprechen würdest mit ihnen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Wenn sie dann bei dir sind, kann evtl. auch ein Elternteil mit den Kindern rauf und sie dort rumtollen lassen, damit der andere Elternteil bei dir unten einen "Ohrenschein" nehmen kann. Das fördert das Verständnis ungemein.
Bis dahin: 13 und 22 zur Abgrenzung. Und stell dir vor, der Lärm wäre Musik. Du hörst ein modernes Konzert, bei dem auf diversen improvisierten Instrumenten unterschiedlichste Geräusche produziert werden. Nicht schön, aber eigentlich doch ganz spannend.
Liebe Grüsse
Cestca
Schäme dich nicht, zu sagen, was dein Herz für recht hält.
Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Liebe Morgensonne,
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Problem weniger, dass da oben Lärm ist, sondern ,dass es Dir auf den Geist geht, Du Dich darüber ärgerst und deswegen schlaflose Nächte hast. Ärger ist ein Hinweis auf die dritte Tiefe (Leber- und Gallen FE, bzw. Mittelfinger). Ausserdem befürchtest Du, dass daraus Nachbarschaftsprobleme entstehen können. Angst ist ein Hinweis auf die vierte Tiefe (Nieren- und Blasen FE, bzw. Zeigefinger), ausserdem hängen die Ohren mit den Energien von Niere und Blase zusammen. Also nehmen wir einmal an, Deine Nieren-und Blasenenergien seien etwas aus dem Lot geraten, in der Folge wäre es möglich, dass Deine Ohren wesentlich sensibler auf Stimuli reagieren und Geräusche schneller als "Lärm" interpretieren als vor noch einigen Monaten (=den Lärm aus der Nebenwohnung hast Du früher noch nicht gehört, aber heute hörst Du ihn)
Cestcas Vorschlag ist ausgezeichnet, um mit Deinen Nachbarn generell ein freundschaftliches Verhältnis aufzubauen, aber es könnte sein, dass weder der eine noch der andere Elternteil das Herumtollen ihrer Kinder oben als störend empfinden während sie selbst bei Dir unten bei Kaffee und Kuchen sind.
Viele Grüsse
blueberry
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Problem weniger, dass da oben Lärm ist, sondern ,dass es Dir auf den Geist geht, Du Dich darüber ärgerst und deswegen schlaflose Nächte hast. Ärger ist ein Hinweis auf die dritte Tiefe (Leber- und Gallen FE, bzw. Mittelfinger). Ausserdem befürchtest Du, dass daraus Nachbarschaftsprobleme entstehen können. Angst ist ein Hinweis auf die vierte Tiefe (Nieren- und Blasen FE, bzw. Zeigefinger), ausserdem hängen die Ohren mit den Energien von Niere und Blase zusammen. Also nehmen wir einmal an, Deine Nieren-und Blasenenergien seien etwas aus dem Lot geraten, in der Folge wäre es möglich, dass Deine Ohren wesentlich sensibler auf Stimuli reagieren und Geräusche schneller als "Lärm" interpretieren als vor noch einigen Monaten (=den Lärm aus der Nebenwohnung hast Du früher noch nicht gehört, aber heute hörst Du ihn)
Cestcas Vorschlag ist ausgezeichnet, um mit Deinen Nachbarn generell ein freundschaftliches Verhältnis aufzubauen, aber es könnte sein, dass weder der eine noch der andere Elternteil das Herumtollen ihrer Kinder oben als störend empfinden während sie selbst bei Dir unten bei Kaffee und Kuchen sind.
Viele Grüsse
blueberry
- Cécile
- Profi Member

- Beiträge: 421
- Registriert: 12. Juli 2009, 14:56
- Wohnort: BERLIN|INSPIRING|AWESOME
Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Liebe Morgensonne, sei umarmt von einer Leidensgenossin
Alles Bitten
und Hoffen und auch Beten
half nichts, ich packe gerade die Koffer
Du fragst, warum Dir ausgerechnet jetzt dieses "Projekt" geschickt wird, vielleicht aus dem selben Grund wie bei mir?
Ich habe mich nach dem Tod meines Mannes fluchtartig von der Stadt aufs Land gerettet, freier Blick auf die Berge inklusive, um mich herum nur Natur, die Welt könnte soo schön sein, ist sie aber nicht. Über mir ein Lärm, es ist unbeschreiblich. Natürlich weiß ich, dass es auch an der Bauweise liegt (altes Bauernhaus), aber es ist noch viel mehr die Rücksichtslosigkeit der Leute über mir, ein junges, sehr spießig bürgerliches Paar (ohne Kinder GsD!) und inzwischen glaube ich sogar an Absicht.
Ich habe die Konsequenzen gezogen, letztlich gab mir das den Anstoß, über meine Lebenssituation neu nachzudenken, alle Möglichkeiten vorurteilsfrei zu betrachten. Und da entdeckte ich plötzlich noch ganz andere Zeichen, die mir den Weg wiesen.
Wenn die Wohnung zum Schutzraum wird, dann ist es besonders schwer, diesen Weg zu gehen. Trotzdem solltest Du mal in einer stillen Stunde auch darüber nachdenken.
Mir fällt das keineswegs leicht, das kostet sehr viel Kraft, und Geld natürlich auch, beides habe ich nicht. Aber weiterhin Kraft zu lassen, an einem Ort, der nicht mehr passt oder vielleicht nie gepasst hat, ist noch viel viel schlimmer.
Und noch ein Hinweis von mir in meiner Eigenschaft als Architektin:
Thema Boden und Dämmung. Die Bewohner über Dir werden nichts an der baulichen Substanz verändert haben, nur das könnte eine derartige Verschlimmerung der Lärmbelastung erklären. Eventuell war vorher ein Teppichboden drin und jetzt liegt Parkett oder Laminat. Der direkte Lärm durch Schritte kann so verstärkt nach unten weitergegeben werden.
Irgendwann ist man so für den Lärm sensibilisiert, dass er stärker als er ist wahrgenommen wird. Da Du aber auch die Geräusche aus der Nebenwohnung über Dir hörst, spricht einiges dafür, dass der Hauptlärm über die Wände weitergeleitet wird (wurden bei der Zusammenlegung Zwischenwände entfernt?). Der Weg über die Wände ist auch der übliche Weg des Schalls im Raum. Deswegen bringen einfache Dämmmaßnahmen herzlich wenig, die schwingenden Wände müssen vom Boden entkoppelt werden.
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Alles Bitten
Du fragst, warum Dir ausgerechnet jetzt dieses "Projekt" geschickt wird, vielleicht aus dem selben Grund wie bei mir?
Ich habe mich nach dem Tod meines Mannes fluchtartig von der Stadt aufs Land gerettet, freier Blick auf die Berge inklusive, um mich herum nur Natur, die Welt könnte soo schön sein, ist sie aber nicht. Über mir ein Lärm, es ist unbeschreiblich. Natürlich weiß ich, dass es auch an der Bauweise liegt (altes Bauernhaus), aber es ist noch viel mehr die Rücksichtslosigkeit der Leute über mir, ein junges, sehr spießig bürgerliches Paar (ohne Kinder GsD!) und inzwischen glaube ich sogar an Absicht.
Ich habe die Konsequenzen gezogen, letztlich gab mir das den Anstoß, über meine Lebenssituation neu nachzudenken, alle Möglichkeiten vorurteilsfrei zu betrachten. Und da entdeckte ich plötzlich noch ganz andere Zeichen, die mir den Weg wiesen.
Wenn die Wohnung zum Schutzraum wird, dann ist es besonders schwer, diesen Weg zu gehen. Trotzdem solltest Du mal in einer stillen Stunde auch darüber nachdenken.
Mir fällt das keineswegs leicht, das kostet sehr viel Kraft, und Geld natürlich auch, beides habe ich nicht. Aber weiterhin Kraft zu lassen, an einem Ort, der nicht mehr passt oder vielleicht nie gepasst hat, ist noch viel viel schlimmer.
Und noch ein Hinweis von mir in meiner Eigenschaft als Architektin:
Thema Boden und Dämmung. Die Bewohner über Dir werden nichts an der baulichen Substanz verändert haben, nur das könnte eine derartige Verschlimmerung der Lärmbelastung erklären. Eventuell war vorher ein Teppichboden drin und jetzt liegt Parkett oder Laminat. Der direkte Lärm durch Schritte kann so verstärkt nach unten weitergegeben werden.
Irgendwann ist man so für den Lärm sensibilisiert, dass er stärker als er ist wahrgenommen wird. Da Du aber auch die Geräusche aus der Nebenwohnung über Dir hörst, spricht einiges dafür, dass der Hauptlärm über die Wände weitergeleitet wird (wurden bei der Zusammenlegung Zwischenwände entfernt?). Der Weg über die Wände ist auch der übliche Weg des Schalls im Raum. Deswegen bringen einfache Dämmmaßnahmen herzlich wenig, die schwingenden Wände müssen vom Boden entkoppelt werden.
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
"Im Grunde muss man ja überhaupt nichts
...man muss sich halt durchbringen,
aber auch das nicht. Auch das muss ja nicht sein." Thomas Bernhard
...man muss sich halt durchbringen,aber auch das nicht. Auch das muss ja nicht sein." Thomas Bernhard
Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Hallo Morgensonne,
nur ganz kurz, praktisch und auf der völlig äußeren Ebene: Für die Trittschalldämmung ist doch der Vermieter zuständig, oder? Hoffentlich hat der neue Mieter da nicht die Verhältnisse völlig verändert, ohne die Auswirkungen zu kennen. Das müsste er wieder abstellen. Da muss er dann durch.
Cestcas Vorschlag ist ein gangbarer Weg, bei dem beide Parteien ohne Streit über die Situation sprechen können.
Warte nicht mehr, sonst landest du völlig in der Jammerecke und alles kommt als Vorwurf rüber. Dann hast du den Streit, vor dem du dich so fürchtest. Es braucht aber eine Lösung für beide Parteien und ein gemeinsames Überlegen.
Für deinen Wunsch nach innerem und äußerem Frieden hier aus Shb 2 die Stellen, wo Mary das Wort Frieden verwendet:
Frieden:
HZS (S.10): wie Frieden, Ausgeglichenheit und Glücksgefühl das ganze Wesen überkommen.
SES 8 (S. 26): Rhythmus, Stärke, Frieden
SES 11 (S.32): Frieden und Harmonie vom Kopf bis zu den Zehen, von den Zehen bis zum Kopf
SES 15 (S. 40): Funktionen des Herzens harmonisieren, um völligen geistigen Frieden und Sicherheit zu bringen; hilft neue Ideen und Anpassung hervorzubringen.
SES 24 (59): Verständnis, ... alles innere Chaos harmonisieren für vollständigen Frieden in Geist und Körper.
Spannend, welche Worte da den Frieden begleiten:
Ausgeglichenheit,
Glücksgefühl,
Rhythmus,
Stärke,
Harmonie,
Sicherheit,
Verständnis,
neue Ideen,
Anpassung
Gutes Gelingen!
Nirbheeti
nur ganz kurz, praktisch und auf der völlig äußeren Ebene: Für die Trittschalldämmung ist doch der Vermieter zuständig, oder? Hoffentlich hat der neue Mieter da nicht die Verhältnisse völlig verändert, ohne die Auswirkungen zu kennen. Das müsste er wieder abstellen. Da muss er dann durch.
Cestcas Vorschlag ist ein gangbarer Weg, bei dem beide Parteien ohne Streit über die Situation sprechen können.
Warte nicht mehr, sonst landest du völlig in der Jammerecke und alles kommt als Vorwurf rüber. Dann hast du den Streit, vor dem du dich so fürchtest. Es braucht aber eine Lösung für beide Parteien und ein gemeinsames Überlegen.
Für deinen Wunsch nach innerem und äußerem Frieden hier aus Shb 2 die Stellen, wo Mary das Wort Frieden verwendet:
Frieden:
HZS (S.10): wie Frieden, Ausgeglichenheit und Glücksgefühl das ganze Wesen überkommen.
SES 8 (S. 26): Rhythmus, Stärke, Frieden
SES 11 (S.32): Frieden und Harmonie vom Kopf bis zu den Zehen, von den Zehen bis zum Kopf
SES 15 (S. 40): Funktionen des Herzens harmonisieren, um völligen geistigen Frieden und Sicherheit zu bringen; hilft neue Ideen und Anpassung hervorzubringen.
SES 24 (59): Verständnis, ... alles innere Chaos harmonisieren für vollständigen Frieden in Geist und Körper.
Spannend, welche Worte da den Frieden begleiten:
Ausgeglichenheit,
Glücksgefühl,
Rhythmus,
Stärke,
Harmonie,
Sicherheit,
Verständnis,
neue Ideen,
Anpassung
Gutes Gelingen!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
- Morgensonne
- Senior Member

- Beiträge: 120
- Registriert: 8. Dezember 2014, 12:03
Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Ihr seid so unfassbar toll! Ich umarme euch alle!
Danke jedem einzelnen von euch für seine Gedanken über meine Situation.
Ich glaube nicht, dass der Vermieter zuständig ist für die Trittschalldämmung. Es ist ein uraltes Haus, eigentlich macht jeder was er will. Ich hab auch vor vier Jahren renoviert - mein Schwager hat mich auf die Trittschalldämmung aufmerksam gemacht (er kommt vom Fach), die ich dann natürlich mit reingetan habe, als ich den neuen Boden verlegt habe.
Mein unterer Nachbar hätte längst was gesagt, würde er mich hören, der stand ständig auf der Matte, wie ich renoviert habe.
Ich war heute unfassbar müde, bin aber am Abend trotzdem in Bikramyoga gegangen und merkte, wie energielos ich war, hab nicht alles mittun können, die Kräfte verließen mich, aber ich war trotzdem dankbar, dass ich hingegangen bin. Deswegen bin ich jetzt so spät mit dem antworten, ich war schon die ganze Zeit gespannt, was ihr zu meiner Situation sagt.
Ein Arbeitskollege gab mir einen guten Tipp: ich solle mir Ohrenstöpsel kaufen (in Wien heißen die Ohropax). Er meinte, damit ich zumindest in der Nacht schlafen kann.
Es liegt nämlich sicher an der Trittschalldämmung, ich bin nicht sensibilisiert auf den Lärm, unsere Wände sind dünn, man hört die Nachbarn duschen, wenn sie die Klospülung betätigen, laut Lachen (find ich aber super, hab da oft schon mitgelacht, weils so herzhaft war), man hört die Waschmaschine und auch den Staubsauger. Alles überhaupt kein Thema.
Aber es ist so dermaßen laut, schon vor zwei Monaten fiel mir das auf. Da stimmt was nicht. So laut muss es nicht sein. Es ist so, als würde eine Herde Elefanten durch mein Wohnzimmer laufen. Wirklich sehr sehr laut. Die haben sicher auf die Dämmung vergessen.
Ich hab mir jetzt auch einen Gute-Nacht-Trunk gemixt aus: Shatavari-, Mucuna- und He Shou Wu-Pulver und mir gleich Ohrenstöpsel reingetan. Ich hoffe, ich hab heute einen tiefen erholsamen Schlaf.
Ich habe tagsüber auch mit meiner besten Freundin geredet. Und ich selbst hab es mir auch schon gedacht.
Cécile, du hast recht ;-)
Es ist Zeit, auszuziehen. Ich glaube nämlich nicht, dass der Nachbar bereit sein wird, alle Böden nochmal rauszureißen und neu zu verlegen. Das kann ich mir abschminken. Bzw. würde es einen enormen Kraftaufwand bedeuten, dafür zu kämpfen.
Er wird sowieso Probleme haben - wenn die nächsten Mieter kommen. Ich bin nämlich wirklich nicht überempfindlich. Mir gehts so gut, ich bin eigentlich total ausgeglichen.
Ich wohlne in einer winzigen Wohung. Die mich auch wenig Miete kostet.
Nur ich träume schon lange von einer Wohnung mit Terrasse oder Garten. Einer Wohnung, wo ich mich etwas ausbreiten kann. Ich hab jetzt nur einen Wohnschlafraum mit Küche.
Ich hab zwar viel Geld und Herzblut in die Wohnung gesteckt und sie wirklich liebevoll hergerichtet, aber sie ist mir schon lang zu klein. Außerdem brauch ich eine Terrasse oder Garten, wo ich meine Kräuter anpfanzen kann. Ich bilde mich da ja fort und will endlich auch damit arbeiten.
Jetzt ist offensichtlich der Anlass da, endlich zu gehen. Weil ich schiebs immer vor mir her, hab ja erst vor vier Jahren renoviert, ist ja schad drum, mich kostet die Wohnung so wenig, hab tolle Verbindungen und alles gleich in der Nähe - also die Lage ist gut.
Aber ich bin auch sehr unglücklich, weil ich zu wenig Platz habe und endlich so leben möchte, wie ich es mir wünsche.
Es ist halt allein so vieles unleistbar, was ich gerne hätte.
Nichts desto trotz hat mir meine Freundin heute auch gesagt, wär der Lärm jetzt nicht gekommen, würd ich nie ausziehen. Ich dachte mir immer, ich habs so ruhig hier und günstig. Vielleicht sollte ich noch einige Jahren sparen.
Vielleicht soll es so sein. Jetzt. Ich hab ja schon etwas angespart.
Cécile du hast mir aus der Seele gesprochen. Und danke auch für deine Sichtweise als Architektin.
Seit ich entschieden habe, auszuziehen, gehts mir besser.
Ich werde es den Nachbarn auf jeden Fall sagen. Auch wenn ich ausziehen will - sie werden wie gesagt mit den nächsten Troubles haben, das hält niemand aus.
Aber dadurch bin ich jetzt auch ruhiger und werde ganz anders mit ihnen reden dadurch.
Vielleicht musste es wirklich so kommen, damit ichs mir endlich verbessere. Das durchziehe, was ich eh will. Und zwar JETZT und nicht irgendwann mal.
Bis ich eine Wohnung gefunden habe, werd ich Ohropax tragen.
Auch wenn ich Erschütterungen spüren werde, aber den Lärm hör ich zumindest kaum.
Ich find die Stöpsel zwar unangenehm, werd mich aber dran gewöhnen.
Jetzt heißts suchen suchen suchen.
Aber das Leben meint es gut mit mir. Ich werd mir was schönes finden.
Fühlt euch umarmt, ich danke euch, dass ihr für mich da seid.
Ich werd mich jetzt strömen und hoffentlich in einen tiefen und festen Schlaf sinken.
Alles Liebe
Morgensonne
Danke jedem einzelnen von euch für seine Gedanken über meine Situation.
Ich glaube nicht, dass der Vermieter zuständig ist für die Trittschalldämmung. Es ist ein uraltes Haus, eigentlich macht jeder was er will. Ich hab auch vor vier Jahren renoviert - mein Schwager hat mich auf die Trittschalldämmung aufmerksam gemacht (er kommt vom Fach), die ich dann natürlich mit reingetan habe, als ich den neuen Boden verlegt habe.
Mein unterer Nachbar hätte längst was gesagt, würde er mich hören, der stand ständig auf der Matte, wie ich renoviert habe.
Ich war heute unfassbar müde, bin aber am Abend trotzdem in Bikramyoga gegangen und merkte, wie energielos ich war, hab nicht alles mittun können, die Kräfte verließen mich, aber ich war trotzdem dankbar, dass ich hingegangen bin. Deswegen bin ich jetzt so spät mit dem antworten, ich war schon die ganze Zeit gespannt, was ihr zu meiner Situation sagt.
Ein Arbeitskollege gab mir einen guten Tipp: ich solle mir Ohrenstöpsel kaufen (in Wien heißen die Ohropax). Er meinte, damit ich zumindest in der Nacht schlafen kann.
Es liegt nämlich sicher an der Trittschalldämmung, ich bin nicht sensibilisiert auf den Lärm, unsere Wände sind dünn, man hört die Nachbarn duschen, wenn sie die Klospülung betätigen, laut Lachen (find ich aber super, hab da oft schon mitgelacht, weils so herzhaft war), man hört die Waschmaschine und auch den Staubsauger. Alles überhaupt kein Thema.
Aber es ist so dermaßen laut, schon vor zwei Monaten fiel mir das auf. Da stimmt was nicht. So laut muss es nicht sein. Es ist so, als würde eine Herde Elefanten durch mein Wohnzimmer laufen. Wirklich sehr sehr laut. Die haben sicher auf die Dämmung vergessen.
Ich hab mir jetzt auch einen Gute-Nacht-Trunk gemixt aus: Shatavari-, Mucuna- und He Shou Wu-Pulver und mir gleich Ohrenstöpsel reingetan. Ich hoffe, ich hab heute einen tiefen erholsamen Schlaf.
Ich habe tagsüber auch mit meiner besten Freundin geredet. Und ich selbst hab es mir auch schon gedacht.
Cécile, du hast recht ;-)
Es ist Zeit, auszuziehen. Ich glaube nämlich nicht, dass der Nachbar bereit sein wird, alle Böden nochmal rauszureißen und neu zu verlegen. Das kann ich mir abschminken. Bzw. würde es einen enormen Kraftaufwand bedeuten, dafür zu kämpfen.
Er wird sowieso Probleme haben - wenn die nächsten Mieter kommen. Ich bin nämlich wirklich nicht überempfindlich. Mir gehts so gut, ich bin eigentlich total ausgeglichen.
Ich wohlne in einer winzigen Wohung. Die mich auch wenig Miete kostet.
Nur ich träume schon lange von einer Wohnung mit Terrasse oder Garten. Einer Wohnung, wo ich mich etwas ausbreiten kann. Ich hab jetzt nur einen Wohnschlafraum mit Küche.
Ich hab zwar viel Geld und Herzblut in die Wohnung gesteckt und sie wirklich liebevoll hergerichtet, aber sie ist mir schon lang zu klein. Außerdem brauch ich eine Terrasse oder Garten, wo ich meine Kräuter anpfanzen kann. Ich bilde mich da ja fort und will endlich auch damit arbeiten.
Jetzt ist offensichtlich der Anlass da, endlich zu gehen. Weil ich schiebs immer vor mir her, hab ja erst vor vier Jahren renoviert, ist ja schad drum, mich kostet die Wohnung so wenig, hab tolle Verbindungen und alles gleich in der Nähe - also die Lage ist gut.
Aber ich bin auch sehr unglücklich, weil ich zu wenig Platz habe und endlich so leben möchte, wie ich es mir wünsche.
Es ist halt allein so vieles unleistbar, was ich gerne hätte.
Nichts desto trotz hat mir meine Freundin heute auch gesagt, wär der Lärm jetzt nicht gekommen, würd ich nie ausziehen. Ich dachte mir immer, ich habs so ruhig hier und günstig. Vielleicht sollte ich noch einige Jahren sparen.
Vielleicht soll es so sein. Jetzt. Ich hab ja schon etwas angespart.
Cécile du hast mir aus der Seele gesprochen. Und danke auch für deine Sichtweise als Architektin.
Seit ich entschieden habe, auszuziehen, gehts mir besser.
Ich werde es den Nachbarn auf jeden Fall sagen. Auch wenn ich ausziehen will - sie werden wie gesagt mit den nächsten Troubles haben, das hält niemand aus.
Aber dadurch bin ich jetzt auch ruhiger und werde ganz anders mit ihnen reden dadurch.
Vielleicht musste es wirklich so kommen, damit ichs mir endlich verbessere. Das durchziehe, was ich eh will. Und zwar JETZT und nicht irgendwann mal.
Bis ich eine Wohnung gefunden habe, werd ich Ohropax tragen.
Auch wenn ich Erschütterungen spüren werde, aber den Lärm hör ich zumindest kaum.
Ich find die Stöpsel zwar unangenehm, werd mich aber dran gewöhnen.
Jetzt heißts suchen suchen suchen.
Aber das Leben meint es gut mit mir. Ich werd mir was schönes finden.
Fühlt euch umarmt, ich danke euch, dass ihr für mich da seid.
Ich werd mich jetzt strömen und hoffentlich in einen tiefen und festen Schlaf sinken.
Alles Liebe
Morgensonne
Alle sagten: "Das geht nicht".
Dann kam einer, der wusste das nicht
- und hat es gemacht.
Dann kam einer, der wusste das nicht
- und hat es gemacht.
Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Liebe Morgensonne,Morgensonne hat geschrieben: Vielleicht musste es wirklich so kommen, damit ichs mir endlich verbessere. Das durchziehe, was ich eh will. Und zwar JETZT und nicht irgendwann mal.
Aber das Leben meint es gut mit mir. Ich werd mir was schönes finden.
so funktioniert die geistige Welt .... wenn man nur von etwas träumt, werden
die Weichen woanders gestellt.
Jetzt, wo du eine Entscheidung getroffen hast, wird es sich leichter ertragen
lassen bis du etwas Neues & Schönes nach deinen Vorstellungen gefunden
hast.
Stell dir ruhig vor, wie es aussehen sollte, wie du dich einrichtest, die Terrasse oder den Vorgarten gestaltest ... bis ins Detail.
Viel Glück wünscht die ate
"pure awareness"
- Gabriela
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Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Toll, Deine Entscheidung! Was man ändern kann, soll man ändern... Und zu den Ohrstöpseln: Nimm die aus Wachs , die sog. "Classic"-Variante (klingt doch edel) die sind viel besser als diese Kunststoffdinger. Alles Gute für Deinen Umzug!
"Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg."
(Buddha)
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- Cécile
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Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Liebe Morgensonne, genau so ging es mir auch. Mit der Entscheidung fiel eine riesengroße Last von mir ab. Auch ich war viel zu sehr verbunden mit dieser Wohnung, vor allem tat es mir leid um das viele Geld, was ich hier reingesteckt habe und was ich nicht mitnehmen kann. Diese Investitionen sind erst zwei Jahre alt und waren ganz grundsätzlicher Natur. Sämtliche Böden habe ich neu gelegt, alle schiefen Wände begradigt und mit ökologisch sauberem neuen Putz versehen, teilweise neue Zwischendecken eingezogen. Da kommt auf 120 QM ein hübsches Sümmchen zusammen.Morgensonne hat geschrieben:.... Seit ich entschieden habe, auszuziehen, gehts mir besser ....
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche nach Deinem neuen Domizil . . . wenn's in Wien ist, kannst ja für mich mit suchen. Das ist nämlich mein größtes Problem, die Wohnungssuche von hier aus ist recht anstrengend.
"Im Grunde muss man ja überhaupt nichts
...man muss sich halt durchbringen,
aber auch das nicht. Auch das muss ja nicht sein." Thomas Bernhard
...man muss sich halt durchbringen,aber auch das nicht. Auch das muss ja nicht sein." Thomas Bernhard
- AnnSophie
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Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Liebe Morgensonne, liebe Cécile,
ich drück Euch beiden die Daumen, dass ihr schnell und einfach eine gute Wohnung findet.
Morgensonne, dein Unbewusstes hat schon gut vorgearbeitet, wenn deine Würfel so schnell gefallen sind. Mein Kompliment.
Wenn man tief innendrin weiss, was man wirklich will, geht's meistens auch recht schnell. Dann macht auch ein Vorgänger den Platz frei.... und alles kommt in seine Ordnung.
Viele Grüße,
AnnSophie.
ich drück Euch beiden die Daumen, dass ihr schnell und einfach eine gute Wohnung findet.
Morgensonne, dein Unbewusstes hat schon gut vorgearbeitet, wenn deine Würfel so schnell gefallen sind. Mein Kompliment.
Wenn man tief innendrin weiss, was man wirklich will, geht's meistens auch recht schnell. Dann macht auch ein Vorgänger den Platz frei.... und alles kommt in seine Ordnung.
Viele Grüße,
AnnSophie.
Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.
Ama Walter
Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Hallo Morgensonne,
Wenn dein innerster Wunsch neue Räume zu beziehen, dann OK.
Doch bedenke auch in der neuen Wohnung werden Nachbarn sein, auch die können sehr laut sein, willst du dann auch wieder ausziehen?
Alles was mir begegnet ist in mir drin. Wenn ich den Ursprung nicht bearbeite, wird es mich immer wieder einholen.
Habe mal eine Kursteilnehmerin aus Wien kennengelernt, sie hat 3x die Wohnung verkauft! wegen "laute " Nachbarn.
Du fragst immer was wir hier, die Freundin, der Arbeitskollege meinen, aber hast du dich mal gefragt was du denkst, fühlst und willst?
Wenn dein innerster Wunsch neue Räume zu beziehen, dann OK.
Doch bedenke auch in der neuen Wohnung werden Nachbarn sein, auch die können sehr laut sein, willst du dann auch wieder ausziehen?
Alles was mir begegnet ist in mir drin. Wenn ich den Ursprung nicht bearbeite, wird es mich immer wieder einholen.
Habe mal eine Kursteilnehmerin aus Wien kennengelernt, sie hat 3x die Wohnung verkauft! wegen "laute " Nachbarn.
Du fragst immer was wir hier, die Freundin, der Arbeitskollege meinen, aber hast du dich mal gefragt was du denkst, fühlst und willst?
Lieber Gruß von
Varina
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen
(von Emmanuel Kant)
www.jsj-tirol.at
Varina
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- Morgensonne
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Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Liebe Ate,
Jetzt bin ich etwas früher zuhause und kann euch einzeln antworten.
Danke für deine motivierenden Worte
Liebe Grüße
Morgensonne
Jetzt bin ich etwas früher zuhause und kann euch einzeln antworten.
Ich hab schon lang eine ganz genaue Vorstellung von dem, was ich haben will und war immer überzeugt, dass ich es mal haben werde.^^ Gestern und heute hab ich schon Wohnungsangebote angeschaut, es gibt ja reichlich Wohnungen, aber das richtige (und preislich angemessene) war noch nicht dabei. Aber ich bin grad mal seit zwei Tagen dran.ate2011 hat geschrieben: Jetzt, wo du eine Entscheidung getroffen hast, wird es sich leichter ertragen
lassen bis du etwas Neues & Schönes nach deinen Vorstellungen gefunden
hast.
Stell dir ruhig vor, wie es aussehen sollte, wie du dich einrichtest, die Terrasse oder den Vorgarten gestaltest ... bis ins Detail.
Viel Glück wünscht die ate
Danke für deine motivierenden Worte
Liebe Grüße
Morgensonne
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Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Gabriela hat geschrieben:Toll, Deine Entscheidung! Was man ändern kann, soll man ändern... Und zu den Ohrstöpseln: Nimm die aus Wachs , die sog. "Classic"-Variante (klingt doch edel) die sind viel besser als diese Kunststoffdinger. Alles Gute für Deinen Umzug!
Liebe Gabriela,
danke für den Tipp - ich hab mir aber gestern grad diese Schaumstoffdinger gekauft.
Da sind insgesamt fünf Paare drin.
Die Wachsdinger sind wahrscheinlich wirklich angenehmer - ich kenn sie aus meiner Kindheit - ich weiß aber noch, dass die so fettig werden, deswegen hab ich mich anders entschieden.
Hm... Einen Nachteil gibts immer - aber du hast recht, wenn ich mich zurückerinnere, hatte ich mit den Wachsdingern glaub ich keine Schmerzen (sind ja keine Schmerzen, nur ein unangenehmes Gefühl).
Liebe Grüße
Morgensonne
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- Morgensonne
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Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Liebe Cécile,Cécile hat geschrieben: Liebe Morgensonne, genau so ging es mir auch. Mit der Entscheidung fiel eine riesengroße Last von mir ab. Auch ich war viel zu sehr verbunden mit dieser Wohnung, vor allem tat es mir leid um das viele Geld, was ich hier reingesteckt habe und was ich nicht mitnehmen kann. Diese Investitionen sind erst zwei Jahre alt und waren ganz grundsätzlicher Natur. Sämtliche Böden habe ich neu gelegt, alle schiefen Wände begradigt und mit ökologisch sauberem neuen Putz versehen, teilweise neue Zwischendecken eingezogen. Da kommt auf 120 QM ein hübsches Sümmchen zusammen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche nach Deinem neuen Domizil . . . wenn's in Wien ist, kannst ja für mich mit suchen. Das ist nämlich mein größtes Problem, die Wohnungssuche von hier aus ist recht anstrengend.
meine Investitionen sind auch erst drei bis vier Jahre alt. Hab einiges maßanfertigen lassen müssen - aber halt alles schwarz. Ich glaub nicht, dass ich da irgendwas zurückkriege...
Ich hab die gesamte Wohnung renoviert. von den Böden, über die Wände, neue Küche etc. Hab heut noch ein Renovierungstrauma, ich hab in der Baustelle gelebt. Es entwickelte sich ein Monsterprojekt, jeden Tag kam was neues dazu.
Stimmt, du magst ja nach Wien!!
Was ich mir jetzt eingerichtet hab ist ein sogenannter Suchagent (oder so ähnlich). Auf den Anzeigeseiten gibt man seine Wünsche ein und kann sich dann mit der e-mail-Adresse anmelden (ohne weitere Daten, also völlig unverbindlich) und die schicken neue Angebote zu.
Ich kann dir ja ein paar Links am Wochenende schicken. Kannst mir ja per PN schreiben, wonach du suchst. Eigentum, Genossenschaft, Wohnung, Haus etc.
Das wär ja nett, wenn wir Nachbarinnen werden würden, was?
Das wär vielleicht ein Zufall^^
Liebe Grüße
Morgensonne
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- Morgensonne
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Re: Psychische Belastung durch Lärm von Nachbarn
Liebe AnnSophie,AnnSophie hat geschrieben:Liebe Morgensonne, liebe Cécile,
ich drück Euch beiden die Daumen, dass ihr schnell und einfach eine gute Wohnung findet.
Morgensonne, dein Unbewusstes hat schon gut vorgearbeitet, wenn deine Würfel so schnell gefallen sind. Mein Kompliment.
Wenn man tief innendrin weiss, was man wirklich will, geht's meistens auch recht schnell. Dann macht auch ein Vorgänger den Platz frei.... und alles kommt in seine Ordnung.
Viele Grüße,
AnnSophie.
dein Wort in Gottes Ohr.
Aber so ähnlich hab ichs mir heute auch gedacht: Vielleicht wartet etwas auf mich - und wär der Lärm nicht dazugekommen, würd ich nie danach suchen und es finden :-)
Danke für deine Wünsche, ich hoffe auch, dass es schnell geht. Und ich mir bereits im Frühling Gedanken machen kann, wo ich was hinpflanze^^
Ganz liebe Grüße
Morgensonne
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