Projekt Schilddrüsenzysten

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Moderator: Momabo

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Morgensonne
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Morgensonne »

Liebe Leidensgenossin :)
Tamaya hat geschrieben: Auch ich "besitze" seit etwa fünf Jahren zwei Schilddrüsenzysten, die ich nicht habe wegoperieren lassen.

Ich bin auch sehr froh, dass ich mich nicht auf eine Operation eingelassen habe und mir die nötige Zeit zum Gesundwerden zugestanden habe.
Toll, dass du dich nicht einschüchtern hast lassen und deinen Schmetterling noch hast.

Ich habe mal gelesen, dass unsere Schilddrüse unser Schutzschild ist. Deines ist offensichtlich auch verbeult wie meines, hat einiges abgekriegt, aber das ist doch lange kein Grund, es zu entsorgen und ohne zu leben.

Vielleicht können wir es gemeinsam angehen bzw. hilft dir mein Thread.

Strömst du deine 22? Bzw. was hast du für Alternativmethoden gemacht und was tust du jetzt?

Bei mir hat sich in den Zysten nun auch Gewebe gebildet - was laut Ärztin schlecht sein soll.

Aber nur sie sprach davon und drängte mich zur OP. Sie rief mich sogar nach einigen Wochen an und war ganz ungehalten und fragte, wann ich denn nun zur OP komme! Als ich sagte, ich gehe nicht operieren, meinte sie, *aber ich hab doch eine Stunde lang mit ihnen geredet!!* Sowas hab ich ja noch nie erlebt und von keinem gehört, dass die Ärzte einem nachrennen, um zu operieren. Wär ich nicht so selbstbestimmt und stark, hätte mich das sicher erschreckt und ich hätte mich erweichen lassen. Natürlich gings mir mental eine Zeit lang nicht gut - aber ich wusste, dass eine OP garantiert der falsche Weg ist und nur die Pharmaindustrie von mir profitieren würde, indem ich täglich Tabletten schlucken müsste.

Eine meiner Zysten ist leider recht groß und hin und wieder drückt sie wieder auf die Luftröhre. Aber ich krieg keine Panik - und es vergeht wieder.

Ich weiß von meiner Strömerin, dass sie weggehen kann. Kleinere Zysten hab ich ja auch weggekriegt.

Wir müssen geduldig sein. Und die richtigen Ströme finden.

Wünschen wir uns gutes Gelingen :)

Liebe Grüße
Morgensonne
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Tamaya
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Tamaya »

Liebe Morgensonne

Vielen Dank für Deine Zeilen.

Meine zwei Zysten an der Schilddrüse erkennt man nicht so einfach. Die meisten Leute denken wohl, dass ich einfach einen etwas dickeren Hals hätte. Keine der zwei Zysten drückt auf meine Luftröhre.

Ich habe das wie Du wahrgenommen, dass ich eine unangebrachte Umgangsweise mit meiner Person jahrelang akzeptiert habe und dass dies schlussendlich zu diesen Schilddrüsenproblemen geführt hat. Ich wusste, dass diese Art nicht gut ist, aber ich wusste auch, dass ich mich auf diese Weise von allzu einengenden, noch schädlicheren Bindungen lösen und diese auf eine bessere Ebene führen konnte. Die Erkrankung hat mich dann daran erinnert, dass es jetzt an der Zeit ist die Richtung zu ändern, was ich auch so schonend wie möglich für mein Umfeld, sofort umgesetzt habe. Zur Unterstützung habe ich mit Schüsslersalzen gearbeitet. ich habe ziemlich genau gespürt, welche Nummer mir gerade gut tut. Nach etwa drei Jahren bin ich dann ja zum Glück auf Jin Shin Jyutsu gestossen und auch mit Strömen ist es relativ gut möglich wieder in die Mitte zu kommen. Auch hier bin ich recht frei in der Anwendung und ströme mich ganz intuitiv. Es hilft mir besser zu leben.

Ich war jetzt sicher schon seit zwei Jahren nicht mehr beim Arzt, aber mein Gefühl mit den Zysten ist gut. Wenn sie als Andenken noch dasein wollen sollen sie doch. Ich ströme also nicht sehr gezielt, damit sie sich auflösen.

Deinen Thread werde ich aber weiterhin mit Interresse verfolgen und wenn sich neue Erkenntnisse daraus ergeben dankbar dafür sein.

Liebe Grüsse Tamaya
Weisheit erkennt immer "Ganzheit",
"Einheit", während Unwissenheit auf
einen Teil oder Teile schaut, sich
spezialisiert.
(Drittes Buch Mary Burmeister, S.40)
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Morgensonne
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Morgensonne »

Liebe Tamaya,

Nirbheeti hat mir im Vorstellungsforum schon die Augen geöffnet, du trägst deines auch dazu bei.

Ich war viel zu fixiert - durch meinen Schock im Sommer und die Tortur in den Spitälern und mit den Ärzten - meine Krankheit in den Griff zu bekommen. Bzw. sie loszuwerden.

Bevor mich das Leben damit in die Knie und somit zur Ruhe gezwungen hat, hatte ich unglaublichen Stress und Ärger in der Arbeit.

Ich hab seit damals gelernt, loszulassen, abzugeben.

Privat bin ich an meine Grenzen gekommen und hab etwas verändert - offensichtlich musste ich es beruflich auch noch am eigenen Leibe spüren.

Ich versuche jetzt, Ärger aus dem Weg zu gehen und zu sagen, wenn mir was zu viel wird.

Lerne, Hilfe anzunehmen.

Schwäche zu zeigen.

Ich war immer Einzelkämpferin und tat mir schwer, um Hilfe zu bitten.

Ich werde das anders anpacken.

Mein Körper zeigt mir einfach, dass ich was ändern muss. Und auf diesem Wege bin ich schon. Privat hab ich vieles geändert - beruflich konnte ich durchsetzen, was ich wollte und konnte vieles zum Positiven ändern.

Jetzt ist Zeit, auf mich aufzupassen.

Sei gerne weiterhin mein Begleiter, ich werde dir gerne von Erkenntnissen berichten und wenn sich bei mir was tut.

Würde mich freuen, wenn du mir auch erzählen würdest, wenn sich bei dir was verändert.

Alles Liebe!
Morgensonne
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Julekleeblatt
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Julekleeblatt »

Hallo Morgensonne, alle Achtung vor deinem Mut und deiner Entschlossenheit.
Vor 15 Jahren hatte ich auch so ein Ei am Hals und habe es leider wegmachen
lassen, man hat derzeit noch andere sogenannte "Heiße Knoten" mit entfernt, was ich ziemlich dreist fand, sie hatten meine Einwilligung nicht. Damals hab ich mir noch nicht so viel dabei gedacht.
Vor ca. zwei oder drei Jahren hat dann meine
Schilddrüse Kapriolen geschlagen, in zwei Wochen 10 kg abgenommen, Herzrasen wie verrückt, Durchfall jeden Tag 4 mal. Und meine Ärtztin wollte
mich dann zur Schulddrüsenuntersuchung schicken, und muß sagen mein
Bauchgefühl hat mich auf den für mich richtigen Weg gebracht. Alles in mir hat sich gegen diese Untersuchung gesträubt und gut so. Hab mich Internett wochenlang schlau gemacht, meine Ernährungsweise überprüft und
zu dem Ergebnis gekommen, es muß mit der Überjodierung unserer Lebens-
mittel zu tun haben. Dann meine täglichen Käse, Joghurt und Quarkrationen weggelassen, auf glutenfreies Mehl umgestiegen, mich für eine Zeit auf der Arbeit zurückgezogen und in dieser Zeit aufs Strömen gekommen und siehe da nach einigen
Monaten war der Spuk vorbei. Ich bin jeden von neuem ganz begeistert vom Strömen und muß mich auch nicht groß dazu überreden, es hilft total gut und immer wieder promt.

Ich wünche dir weiterhin gutes Durchhaltevermögen
nichts im Leben ist so sicher wie die Veränderung
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Morgensonne
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Morgensonne »

Hallo Julekleeblatt,

freut mich, dass du mir schreibst ;)

Ui, sei aber froh, dass sie dir nicht die ganze Schilddrüse herausgenommen haben. Heutzutage werden keine Knoten mehr rausgeschnitten, sondern sie entnehmen die ganze Schilddrüse - diesen Eindruck hab ich zumindest.

Weil komischerweise meinte damals ein junger Arzt, der in der Notaufnahme war, dass man die Zysten rausschaben könnte. Aber auf der Schilddrüsenambulanz war nur noch die Rede vom Ganzrausschneiden - weil die Zysten ja so viel von der Schilddrüse eingenommen haben, dass fast nichts mehr von ihr übrig ist. Wenn dem so ist, wieso produziert sie ganz normal die Hormone? Meine Schilddrüsenwerte sind optimal!

Ja, es ist wichtig, auf sein Bauchgefühl zu hören. Und je älter man wird, desto bewusster ist es einem, dass es einem immer das Richtige sagt.
Überjodierung unserer Lebens-
mittel zu tun haben. Dann meine täglichen Käse, Joghurt und Quarkrationen weggelassen, auf glutenfreies Mehl umgestiegen
Ja, mit der Ernährung kann man so vieles wieder in den Griff bekommen. Ich hab mal von einer Frau gehört, die seit 30 (!!) Jahren irgendeinen Krebs hat. Sie hat sich nie therapieren lassen, sondern ihre Ernährung umgestellt und sagt *ich ernähre den Krebs einfach nicht* und lebt gut damit. Er verhält sich ruhig und sie ist eigentlich gesund.

Ich esse so gut wie keine Milchprodukte und nur wenig Brot/Getreide. Das aber nur, weil mein Körper das so will. Siehst, hat also doch was damit zutun ;)

Allerdings bin ich mir nicht so sicher mit dem Jod. Ja, die Lebensmittel sind überjodiert - aber die Schilddrüse braucht doch auch Jod.
mich für eine Zeit auf der Arbeit zurückgezogen und in dieser Zeit aufs Strömen gekommen und siehe da nach einigen
Monaten war der Spuk vorbei. Ich bin jeden von neuem ganz begeistert vom Strömen und muß mich auch nicht groß dazu überreden, es hilft total gut und immer wieder promt.
Ja ich hab jetzt auch meine Lebensweise geändert. Ich lass mich nicht mehr stressen, gebe Verantwortung ab und vor allem geh ich - so gut es geht - jedem Ärgernis aus dem Weg. Weil wenn ich mich ärgere oder kränke, merk ich sofort, wie meine Zysten arbeiten.

Ich trete jetzt leiser.

Ich freu mich, dass du es so toll - ohne Schulmedizin - in den Griff bekommen hast. ;)

Danke für deinen Erfahrungsbericht - das gibt mir wieder mehr Mut ;)

Ich hab mir jetzt einige Heilkräuter gekauft und ströme jetzt auch täglich das Programm, was mir hier empfohlen wurde.

Und übe mich in Geduld. Es wird schon gut gehen. Das Problem bei mir war ja auch, dass sich durchblutetes Gewebe in den Zysten gebildet hat, was kein gutes Zeichen ist.

Aber ich weiß, dass ich auch das in den Griff bekomme und habe keine Angst. Mein Körper wird nichts Bösartiges entwickeln.

Ich freu mich schon, wenn ich hier berichten kann, dass mein Projekt gelungen ist ;)

Strömen hilft wirklich. Nur manchmal muss man nur das Richtige finden. Das dauert hin und wieder.

Heute erst hatte ich starkes PMS. Meine Brüste taten furchtbar weh und mein Unterleib und meine Verdauung machten heftige Probleme. Da hilft mir immer der Leberstrom.

Es ist noch nicht alles weg, aber viel viel besser, werde ihn nochmal strömen heute.

Es ist einfach phantastisch - man benötigt überhaupt keine Chemie mehr ;)

Danke für deinen Wunsch für mein weiteres Durchhaltevermögen. ;)

Dir auch alles Gute und vor allem ein gesundes Neues Jahr ;)

Liebe Grüße
Morgensonne
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Blueberry
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Blueberry »

Hallo liebe Morgensonne,
Morgensonne hat geschrieben: ...und vor allem geh ich - so gut es geht - jedem Ärgernis aus dem Weg. Weil wenn ich mich ärgere oder kränke, merk ich sofort, wie meine Zysten arbeiten.
...
Heute erst hatte ich starkes PMS. Meine Brüste taten furchtbar weh und mein Unterleib und meine Verdauung machten heftige Probleme. Da hilft mir immer der Leberstrom.

Es ist noch nicht alles weg, aber viel viel besser, werde ihn nochmal strömen heute.
Sich ärgern ist ein Hinweis auf die 3. Tiefe: Leberstrom, Gallenblasenstrom sowie Mittelfinger.
Wenn Du zu denen gehören solltest, die ihren Ärger ständig 'runterschlucken und so tun als sei nix, dann wird das auf Dauer ein Projekt der 5. Tiefe: Herz/Dünndarm und kleiner Finger
Ich wünsche Dir gute Besserung!

Viele Grüsse
blueberry
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Morgensonne
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Morgensonne »

Liebe Blueberry,

danke für den Hinweis!

Früher hab ich alles runtergeschluckt - deswegen auch mein Knödel im Hals.

Ich sollte mich mehr mit den Tiefen beschäftigen, hab erst jetzt (hab ein bisschen nachgelesen, was die Tiefen bedeuten) bemerkt, dass im Buch nicht die Reihenfolge 1-6 beschrieben werden, sondern 2, 1, 5, 4, 6 und 3.

Ich habe die letzten Jahre gelernt, zu SAGEN, was mir nicht passt bzw. zu ändern, was mir missfällt. Ich bin, wie ich oft sage, auf dem Weg zum richtigen Weg ;)

Sollte ich mich heute mehr auf die 5. Tiefe konzentrieren?

Darmprobleme habe ich ja auch.

Aber mein primäres Projekt sind die Zysten in meiner Schilddrüse. Das zweite ist mein Darm.

Jetzt hab ich frei und kann mehr strömen, aber wenn der Alltag wieder beginnt, geht es sich zeitlich nicht so gut aus.

Liebe Grüße
Morgensonne
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AnnSophie
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von AnnSophie »

Liebe Morgensonne,

zur stumpfen Machete, Du kannst mit Deiner Phantasie spielen, wie Du Deine Machete wieder scharf bekommst, so dass sie Dir den Weg bahnt. Das kann mit Bildern, Strömen, Bewegungen, Ritualen sein.

Zum Einzelkämpfertum: Feier Dich jedesmal, wenn Du jemand anderen um Hilfe bittest. Z.B. hast Du ja auch uns gefragt und bist da in regem Austausch... dafür kannst Du Dich, wenn Du magst loben, damit verstärkst Du den Impuls aus der Isolierung raus zu gehen.

Zauberstrom - Beine & Füsse.... für Darm und Unterleib mach ich persönlich anderes z.B. 14, HZS-Sandwich


Wann ist es Zeit zu Weinen, wann ist es Zeit zu lachen?
Irgendwie gibt es da ja einen eigenen inneren Rhythmus, der mehr weiss als mein kleines Ego.

Irgendwie spür ich da fast so was wie Trotz, jetzt reicht's, jetzt muss es aber mal genug sein mit den alten Tränen, da sind doch schon so viel gekommen..... spür ob wirklich alle, die gerade raus wollten kamen,... Du kannst ja mit Dir selbst im Kontakt mit Dir ausmachen, wie es richtig ist, ob es Zeit ist nach vorne zu schauen, die Gegenwart und Zukunft freudig zu gestalten, und/oder ob nochmal alte Wunden geleckt werden möchten. Meistens springt's ein paarmal hin und her...
Manchmal muss der Rucksack mehr mals abgelegt werden, immer wieder ein Paket/ein Steinchen draus. Du kannst ja mal probieren, ob Dir ein Ritual dabei hilft.

Herzlich, AnnSophie.

Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.

Ama Walter
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Morgensonne
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Morgensonne »

Liebe AnnSophie,

ich find deine Zeilen unfassbar lieb ;)
zur stumpfen Machete, Du kannst mit Deiner Phantasie spielen, wie Du Deine Machete wieder scharf bekommst, so dass sie Dir den Weg bahnt. Das kann mit Bildern, Strömen, Bewegungen, Ritualen sein.
Dass du dich an meine Machete erinnern kannst^^

Darüber werd ich nachdenken. Danke!
Zum Einzelkämpfertum: Feier Dich jedesmal, wenn Du jemand anderen um Hilfe bittest. Z.B. hast Du ja auch uns gefragt und bist da in regem Austausch... dafür kannst Du Dich, wenn Du magst loben, damit verstärkst Du den Impuls aus der Isolierung raus zu gehen.
Ganz langsam gelingt es mir, um Hilfe zu bitten. Vor allem in der Arbeit. Privat gehts eher schlecht - ich will niemanden belasten. Ich mach immer alles erst mit mir selbst aus, hab ichs geschafft, erzähle ich erst, dass es mir nicht gut ging.

Wahrscheinlich rührt es daher, dass ich früher eine Art *freie Quelle* für andere war. Die angezapft und angezapft haben, bis ich völlig leer war. Immer wurde ich in Krisensituationen herangezogen, um ein Problem zu lösen. Da ich wusste, wie sehr sowas belastet, wollte ich es niemandem anderen antun.

Mittlerweile ist meine Quelle nicht mehr zugänglich für jedermann. Ich sage klar *nein*, wenn ich nicht genug Kraft habe.

Stimmt, ich hab mich auch an euch gewandt und um Hilfe gebeten^^

Bisschen schwer fällt es mir, mich in dieser Hinsicht zu loben.

Ich hab eher manifestiert, mich zu loben, wenn ichs allein geschafft hab.

Aber auch daran will ich arbeiten - danke!
Zauberstrom - Beine & Füsse.... für Darm und Unterleib mach ich persönlich anderes z.B. 14, HZS-Sandwich
HZS-Sandwich ist der letzte Schritt des HZS, nicht wahr?
Irgendwie spür ich da fast so was wie Trotz, jetzt reicht's, jetzt muss es aber mal genug sein mit den alten Tränen, da sind doch schon so viel gekommen.....
Genau, so gehts mir auch ;)
spür ob wirklich alle, die gerade raus wollten kamen
Ich vermute nicht. Da ist wohl noch ein ganzer See, der rauswill - aber ich möcht so gern glücklich sein und mich mit altem nicht mehr belasten.

Aktuell hab ich zum Glück keinen Grund zu weinen - wenn dann sind es alte Tränen.
Du kannst ja mit Dir selbst im Kontakt mit Dir ausmachen, wie es richtig ist, ob es Zeit ist nach vorne zu schauen, die Gegenwart und Zukunft freudig zu gestalten, und/oder ob nochmal alte Wunden geleckt werden möchten. Meistens springt's ein paarmal hin und her...
Für mich ist es die meiste Zeit richtig, nach vorne zu schauen, mein Leben freudig zu gestalten.

Oft kommt nur ein simples Ereignis, dass mich an Altes erinnert. Da merke ich schon, wie es in mir arbeitet und dass noch vieles unverdaut ist.
Manchmal muss der Rucksack mehr mals abgelegt werden, immer wieder ein Paket/ein Steinchen draus. Du kannst ja mal probieren, ob Dir ein Ritual dabei hilft.
Stimmt. Es dauert, bis man den Rücken wieder frei hat. Hab schon sehr vieles aus meinem Rucksack rausgenommen.

Ich muss mir nun überlegen, was es für ein Ritual sein könnte.

Herzlichste Grüße
Morgensonne
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AnnSophie
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von AnnSophie »

Liebe Morgensonne,

die Machete war/ist wichtig, das war mein Anker, dass ich dir noch mal dazu antworten muss/will. Bei Covey ist das Schärfen der Säge eine der wichtig(st)en Aufgaben.

Ja HZS-Sandwich ist der letzte Schritt des HZS.

Hinsichtlich des Rucksacks und ihn leeren fallen mir zwei ähnliche Rituale ein, aus dem Buch Wolfsfrau.

Die Autorin beschreibt da wie sie und einige Ihrer Patienten/Klienten ein "Büßermantel" gestaltet haben mit irgendeinem Anker/Zettel für all die großen und kleinen Tode die sie im Leben gestorben ist, all die Narben, die das Leben hinterlassen hat. - Den Mantel wollte sie zuerst danach verbrennen, hat ihm dann aber an einen besonderen Platz in ihrer Wohnung gegeben, da sie inzwischen auf Ihre Narben stolz ist.

Alternativ hat sie auch in ihrem Buch beschrieben wie sie die Patienten/Klienten auf einem großen weissen Blatt Kreuze malen lässt (wie man sie am Straßenrand manchmal findet) auch für all die Tode, die man im Leben gestorben ist (und mit der Angabe, ob sie schon vergeben sind oder nicht), oder als Platzhalter, wenn man sich nicht mehr genau erinnert, nur noch weiss, da war was.

Bin selbst am Überlegen, ob ich für mich was in die Richtung gestalte.

Tatsache ist, dass wir die Dinge nochmal wahrnehmen müssen, bevor wir sie aus unserem System entlassen können. Und manche Dinge/Themen/Projekte gehen nicht ganz, sie können heilen und hinterlassen Narben, so wie Ostern das Leben im Bewusstsein des Todes symbolisiert.

Und gleichzeitig sind die Narben des Lebens ein wichtiger Schatz, sie machen uns achtsamer gerade auch für den Wert des Lebens.

Viel Spaß und Freude beim Entwickeln Deines Rituals. Deine Erfahrungen würden mich interessieren.

AnnSophie.

Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.

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Morgensonne
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Morgensonne »

Liebe AnnSophie,
die Machete war/ist wichtig, das war mein Anker, dass ich dir noch mal dazu antworten muss/will. Bei Covey ist das Schärfen der Säge eine der wichtig(st)en Aufgaben.
Covey? Meinst du da ein Buch?
Die Autorin beschreibt da wie sie und einige Ihrer Patienten/Klienten ein "Büßermantel" gestaltet haben mit irgendeinem Anker/Zettel für all die großen und kleinen Tode die sie im Leben gestorben ist, all die Narben, die das Leben hinterlassen hat. - Den Mantel wollte sie zuerst danach verbrennen, hat ihm dann aber an einen besonderen Platz in ihrer Wohnung gegeben, da sie inzwischen auf Ihre Narben stolz ist.
Du meinst, sie haben einen Mantel *geschneidert*? Eine Art Patchwork-Mantel?
Alternativ hat sie auch in ihrem Buch beschrieben wie sie die Patienten/Klienten auf einem großen weissen Blatt Kreuze malen lässt (wie man sie am Straßenrand manchmal findet) auch für all die Tode, die man im Leben gestorben ist (und mit der Angabe, ob sie schon vergeben sind oder nicht), oder als Platzhalter, wenn man sich nicht mehr genau erinnert, nur noch weiss, da war was.
Puh, das muss einem schon irgendwie liegen. Dabei seh ich gar nicht, dass ich Tode gestorben bin... hm...
Tatsache ist, dass wir die Dinge nochmal wahrnehmen müssen, bevor wir sie aus unserem System entlassen können. Und manche Dinge/Themen/Projekte gehen nicht ganz, sie können heilen und hinterlassen Narben, so wie Ostern das Leben im Bewusstsein des Todes symbolisiert.
Das mit dem Wahrnehmen ist so eine Sache. Ich nehme wahr... Ich weiß, was mich im Leben belastet hat. Ich möchte nichts verdrängen - aber ruhen lassen.

Es geht vorwärts, ich möchte nicht immer nach hinten schauen. Vergangenes kann man nicht mehr ändern, die Gegenwart und Zukunft kann man sehr wohl kreiiren und gestalten, wie es einem gefällt. Dessen bin ich in den letzten Jahren sehr bewusst geworden. Ich lasse mich nicht fremdbestimmen, ich bestimme.
Und gleichzeitig sind die Narben des Lebens ein wichtiger Schatz, sie machen uns achtsamer gerade auch für den Wert des Lebens.
Das auf jeden Fall. Früher war ich traurig, dass alles so passiert ist und ich nun da stehe, wo ich stehe. Heute wiederum meine ich, wenn all das nicht passiert wäre, wäre ich vielleicht wie andere in einem Hamsterrad gefangen. Ich nehme das Leben viel mehr wahr, entdecke unglaublich tolle Dinge. Entwickle mich in eine Richtung, wo ich neugierig bin, wo ich landen werde. Ich habe nicht nur dem JSJ mein Leben verschrieben, sondern auch den Heilpflanzen. Wäre ich nicht krank geworden, hätt ich mich mit diesem wertvollen Thema nie beschäftigt oder zumindest nicht so intensiv. Immer mehr habe ich den Wunsch, mich in diese Richtung ausbilden zu lassen und den Menschen was Gutes zu tun. Das ist vielleicht meine Aufgabe.
Viel Spaß und Freude beim Entwickeln Deines Rituals. Deine Erfahrungen würden mich interessieren.
Ich habe über ein Ritual nachgedacht und tu es immer noch. Ich tu mir etwas schwer mit solchen Dingen. Ich habs schon mal versucht, mit etwas aufschreiben oder mir vorsagen - aber ich glaub, der Typ bin ich nicht.

Mir wäre eher auf Anhieb, als du mir davon schriebst, eingefallen, mir eine echte Machete zu besorgen und die dann zu schleifen^^

Ich möchte mich aber gar nicht mehr so viel mit der Vergangenheit beschäftigen, das hab ich lang getan. Ich möchte mich dem Jetzt und Morgen widmen, es genießen - besser machen.

Ich sag immer, die erste Hälfte meines Lebens war sche**e, die zweite wird einfach toll! ;)

Ich werd trotzdem über ein Ritual nachdenken. Vielleicht dauerts ein bisschen, bis es sickert.

Ganz liebe Grüße
Morgensonne
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von AnnSophie »

Liebe Morgensonne:

kurzes Update:
Mantel: Hab das so verstanden, dass sie einen Mantel gestaltet haben, d.h. vorhandenen geschmückt haben.

Verletzungen oder Tode (ist manchem zu brutal und passt auch nicht immer). Sie verwendet es und für mich hat es gepasst.

Steven Covey: Der Weg zum Wesentlichen: Der Klassiker des Zeitmanagements

Das mit der echten Machete/Messer/Schwert find ich eine tolle Idee.

Das mit der Gegenwarts-, und Zukunftsorientierung macht sicher Sinn. Du weißt selbst am besten, ob die alten Muster/Dämonen ruhen können oder ob sie noch irgendwie rumspucken und die Gegenwart mitprägen.

Viel Erfolg und lass Dir alle Zeit der Welt, (da) hat jeder seinen eigenen Rhythmus.

Viele Grüße,

AnnSophie.

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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Morgensonne »

Danke, liebe AnnSophie,

ja im Moment ruhen die alten Dämonen. Ich sollte sie auch in Ruh lassen.

Es wird wieder Phasen geben, wo ich mich mit ihnen beschäftigen muss. Aber ich bin gerade froh, dass ich es nicht muss.

Gestern hab ich im internen Forum deinen Thread *Partnerschaft - zwischen Freiheit und Bindung* gelesen. Und war kurz davor, ihn wieder aufzunehmen.

Das ist auch ein großes Thema bei mir.
Vielleicht schreib ich auch mal was dazu, wenn das ok ist.

Ich freu mich sehr, euch gefunden zu haben ;)

Ihr seid alle so liebe- und respektvoll ;)

Schönen Abend
Morgensonne
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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von AnnSophie »

Liebe Morgensonne,

sehr gerne kannst Du den Thread "Partnerschaft - zwischen Freiheit und Bindung* wieder aufzunehmen.

Ich hab die Tage auch dran gedacht, weil das Thema bei mir gerade auch akut ist, aber die Muse hat mich noch nicht mit den richtigen Worten geküsst. Vielleicht weil mir das ganze zu komplex vorkommt.

Viele Grüße, AnnSophie

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Re: Projekt Schilddrüsenzysten

Beitrag von Morgensonne »

die Muse hat mich noch nicht mit den richtigen Worten geküsst. Vielleicht weil mir das ganze zu komplex vorkommt.
Geht mir genauso ;) Es kribbelte in den Fingern, aber irgendwie konnte ich dann doch nicht.

Wenn mich die Muse küsst, schreib ich was dazu, ok? ;) Vielleicht küsst sie uns ja zur gleichen Zeit ;)

Viele liebe Grüße
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