Der eigene Weg

Für alle Einstellungen, die einfach mal "raus" müssen - egal ob Ängste, Sorgen oder überschäumendes Glück: Schreit es heraus!
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Moderator: Momabo

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19Susi83
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Der eigene Weg

Beitrag von 19Susi83 »

Hm wie fange ich am besten an?
Durch JSJ hat sich viel in meinem Leben verändert auch schon vorher ein wenig wie zb das ich mein Kind nicht impfen und natürlich auch wir uns als Eltern nicht mehr impfen lasse, diese Entscheidung war aber schon vor JSJ. Und durch JSJ habe ich es auch endlich geschafft das ich kein Fleisch mehr esse, die Tiere taten mir ja schon lange leid, aber trotzdem habe ich es vorher nie geschafft. Aber gut es geht ja eigentlich auch darum, das ich das auch auf FB poste um... Ja warum eigentlich.
Ja weil mir die Tiere leid tun und ich will das die Menschen die Wahrheit auch kennen und ich freue mich auch über jeden der nicht mehr impft.
Manche fühlen sich dadurch belästigt und obwohl diese Menschen nicht richtig "wichtig" in meinem Leben sind, komme ich nicht immer damit klar und habe dann Angst alle meine Freunde zu verlieren obwohl ich ja weiß, das des Blödsinn ist, weil die "wahren" auch wenn sie andere Meinung sein sollten, in meinem Leben bleiben werden.
Wie findet man den richtigen Weg aufzuklären ohne seine Meinung aufzudrängen?
Will eigentlich nicht mit dem posten aufhören, nur weil es andere stört, weil ich es für "richtig" finde?
Und was gegen die
"angst"
"mutig seinen eigenen Weg gehen"
usw strömen?
Und was meint ihr ansonsten zu dem Thema?
Irgendwie ist es schwierig wenn man nicht mehr so ist, wie die meisten...
vielen dank für eure antwort
schön das es euch gibt
Kleine Pflanzen können Betondecken sprengen, weil Ihnen niemand sagt, es sei unmöglich!
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Kampfkarpfen
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Re: Der eigene Weg

Beitrag von Kampfkarpfen »

Hallo Susi,

anders sein ist immer anstrengender.
Als Strömtipp kann ich dir da
Daumenhalten ->hilft dem Urvertrauen, Bemühungen
kleiner Finger ->authentisch sein
Handinnenfläche -> Saat in mir, Wurzel
geben.

Ich gehe mal davon aus das du mit FB dieses große Soziale Netzwerk meinst.
Warum ist es dir so wichtig das alle wissen was du tust oder nicht? Anders gefragt, brauchst du die Resonanz weil du es sonst nicht tun würdest.
Es ist ein Unterschied ob ich etwas mache weil ICH es so will und damit MEIN Leben so gestallte das es für MICH passt. Oder ob ich etwas mache nur damit ich ANDERE davon überzeugen kann es auch genauso zu tun.
Authentisch ist es für mich erst wenn es jemand Lebt und dann bedarf es keiner Worte mehr.

Ein Beispiel. Ich glaube nicht an Gott, bin sehr bewusst vor über 20 Jahren aus der Kirche ausgetreten Gründe gibt es für MICH dafür genug.
Gestern Abend am Sonnwendfeuer wurden viele Lieder gesungen. Meine Stuhlnachbarin meinte irgendwann, das man vielleicht Liedtexte hätte verteilen sollen, damit ich auch alle Lieder mitsingen hätte können.
Darauf hin habe ich nur gesagt, ich glaube nicht an Gott und deshalb singe ich manche Lieder nicht. Ich muss deshalb aber nicht zum Sonnwendfeuer gehen und schon von vornherein sagen aus dem und dem Grund mache ich dies und das nicht bitte akzeptiert das und richtet euch danach. Manchmal kann ich andere auch akzeptieren indem ich sie ihr Ding machen lasse und mich einfach nur still verhalte, solang es keinem schadet. Und so lernen sie auch mich zu akzeptieren.
Liebes Grüßle Kampfkarpfen

Nimm dir das Leben
und lass es nicht mehr los,
greif's dir mit beiden Händen
mach's wieder stark und groß

Udo Lindenberg
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Nirbheeti
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Re: Der eigene Weg

Beitrag von Nirbheeti »

19Susi83 hat geschrieben:Irgendwie ist es schwierig wenn man nicht mehr so ist, wie die meisten...
Liebe Susi,

irgendwie wird es einfach, wenn man einsieht, dass ICH noch nie so war wie die meisten, die auch nie so waren wie ich, weil jeder Einzelne einzigartig ist.
19Susi83 hat geschrieben:ich freue mich auch über jeden der nicht mehr impft.

Hinter der Überzeugung, die besseren Wertvorstellungen zu vertreten, versteckt sich eine subtile Abwertung vieler anderer Menschen, die sich in unserem Fall impfen lassen und Fleisch essen. So entstehen Fronten und Kriege.

Wenn ich selber "Andersartige" ablehne, rechne ich im Umkehrschluss damit, dass sie mich ebenfalls als andersartig ablehnen. Dann muss ich mich verbiegen, damit die das nicht merken... oder kämpfen, damit die es endlich merken und sich bekehren. Indem ich andere verändern will, verliere ich meine Mitte, bin nicht mehr bei mir zu Hause. Wer kämpft dann eigentlich? Den eigenen Weg kann ich nur gehen, indem ICH bei mir SELBST bin. MICH SELBST ERKENNEN ist deshalb die Einladung von Jin Shin Jyutsu: Liebe, Weisheit, "Lebenskraft für alle Kreaturen" (SES 2).

Ich wurde mit dem Urteilen über meine fleisch(fr)essenden Mitmenschen sehr vorsichtig, als ich hörte, dass eine in Yoga-Kreisen führende Vegetarierin schließlich so in der Fehlernährung gelandet war, dass sie zusammenklappte. Seither habe ich ein paarmal gewechselt. Wenn ich das Sterben der Tiere spüren konnte, habe ich meiner Abneigung gegen Fleisch nachgegeben. Wenn ich dann meiner Familie im Japp auf Salzig-Geräuchertes die gesamte Salami weggefuttert hatte, konnte ich dazu stehen. Wir haben es einfach nicht mehr so ernst genommen. Tiere, und damit auch Menschen, müssen essen. Auch bei vegetarischer Ernährung führen wir uns pflanzliches Leben zu, das getötet wird.
19Susi83 hat geschrieben:Und was gegen ... Xyz ... strömen?
Worte verraten sehr schnell, wohin der Weg führen könnte, den ich gerade einschlagen will. Kämpfe gegen etwas - und du fütterst es mit so viel Energie, dass es immer größer wird. Kampf möchte etwas ausschließen, obwohl es vorhanden ist. Verstehen, warum es vorhanden ist, könnte bisher unbemerkte Türen öffnen, hinter denen das Verständnis und damit die Lösung liegt. Ich helfe mir in solchen Situationen mit SES 3 und 22.

Lieben Gruß! : 26
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
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ate2011
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Re: Der eigene Weg

Beitrag von ate2011 »

Hi Susi,
meinen 2 Vorschreiberinnen schließe ich mich bedingungslos an.

Kurz auf den Punkt gebracht: Leben & Leben lassen (werten gehört da für
mich nicht dazu, auch nicht der Wortschatz: müssen, sollen, gegen etc.).

Selbst halte ich es mit nahebringen und jedem dann seine Erfahrung machen
lassen und auf Gegenmeinungen gelassen reagieren.

LG ate ;)
"pure awareness"
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Cestca
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Re: Der eigene Weg

Beitrag von Cestca »

Hallo Susi

Anderssein ist schwierig. Genau so lange, bis man merkt, dass es egal ist. Weil ohnehin jeder und jede anders ist. Und genau so lange, bis man merkt, dass es egal ist, weil einem nicht wichtig ist, wie andere sich zu einem bestimmten Thema verhalten.

Ich glaube, es ist normal, wenn man für sich Erkenntnisse gewonnen hat, dass man diese teilen möchte. Dass man andere an Wahrheiten, die man erkannt hat, teilhaben lassen möchte. Es ist jeweils ein schmaler Grat, hier nicht ins Missionarische zu kippen. Doch du darfst und sollst deine Meinung posten, und dass du bei einigen aneckst damit, kannst du nicht verhindern.

Vielleicht ergibt es sich aber irgendwann, dass du deine Meinung einfach lebst, völlig selbstverständlich, ohne gross darüber sprechen/posten zu müssen, umgekehrt aber auch ohne dich zu verstellen, kommt das Thema auf, bringst du dich entsprechend ein, und gut ist. Auch auf diese Weise kann man Vorbild sein und andere zum Nachdenken bringen, vielleicht sogar besser, als durch missionarisch angehauchtes Aufklären. Das Stichwort Authentizität wurde bereits genannt.

Möglicherweise braucht es aber einfach jeweils eine gewisse Zeit, bis man "so weit" ist. Dieses "so weit" meine ich ohne jegliche Wertung, aber ich finde gerade keinen wertfreieren Ausdruck. Ich selber habe dies hauptsächlich mit zwei Themen kennengelernt. Bei beiden lag mir am Herzen, andere informieren zu können, Verständnis (für die Sache, sekundär auch für mich) fördern zu können, aber bei beiden gab es auch das Risiko, dass Leute sich abwenden würden. Und bei beiden ist mir mittlerweile herzlich egal, was andere Leute dazu meinen.

(Beispiele wie angekündigt nach einiger Zeit gelöscht.)

Und seit mir so egal ist, wer was zu mir und meiner Lebensweise meint, lebe ich erstaunlich gut, und mein Freundeskreis ist dadurch eher besser als schlechter geworden.

Liebe Grüsse
Cestca
Schäme dich nicht, zu sagen, was dein Herz für recht hält.
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