Hallo Cécile,
das hast Du gut herausgearbeitet - ja auch ich fand genau diese Punkte manchmal etwas, na ja sagen wir mal: "überzogen"...
Mit dem letzten Satz Zitat Quintessenz und dem schwenken der weissen Fahne hast Du es es gut abgerundet, was Momabo als Antwort mitgebracht hat.
Für jene, die es noch nicht so gerne akzeptieren mögen ein paar Gedanken von mir dazu:
Dass dem so ist, kann ich nachvollziehen, denn z.B. in der "Reiki-Szene" gab und gibt es einst fundierte Ausbildungen und solide Massnahmen Menschen in tiefere Prozessen zu begleiten - auch da wurde mit der Überall zur Verfügung stehenden Energie argumentiert. Fakt ist da aber auch, dass es kaum mehr abzugrenzen ist von dem Wellness- und Asienhype und dies der Ursprungsmethode und deren Ansehen geschadet hat, weil viel zu Viele auch in der Anwendung draus gemacht haben, was sie nur eben mal so wollten und es unseriös ein und den selben Begriff zu verwenden und eine Methode anzubieten, sie erstmal nicht unterschieden werden kann...
Wenn also dadurch sich JSJ Lehrer im Wissen um die tiefen Zusammenhänge und deren aktive Wirkungsweise zur heilungsunterstützenden Anwendung an anderen Menschen die Wege dahin systematisieren und zu schützen versuchen, so finde ich das nur in Ordnung. Das nicht Vermischen der Methoden und die Einfachheit durch das geübte Spürbewusstsein ist es - was ein Weg in seiner Effizienz nachvollziehbar macht. "Energiearbeit" hat somit auch Verantwortung zu tragen und ist nicht wie ein hochwirksames SChwert wild fuchtelnd umherzuschwingen. Mir fällt es manchmal auf, dass dem so ist, da ich auch fundierte medizinische Kenntnisse miteinbringe und schon dadurch selber sehr aufmerksam beobachte, was jemand wie anwendet... schon alleine das fühlen mit den Fingerkuppen war mir ein AHA- erlebnis und selbst nach 5- Jahren JSJ, hab ich es noch längst nicht immer sicher "im Griff"... dies obwohl ich behaupte bereits vorher lange geübt zu haben.
Nicht Vergebens steht die Erfahrung an sich selber im Vordergrund bevor Andere mit den Korrekturen beglückt werden. In einer entsprechend "demütigen" (also nicht mutig riskanten, aber oft selbstüberschätzenden "übermütigen") Haltung kommt dann alles zu seiner Zeit, wie von selber und wie von Zauberhand - solange hilft halt dann einfach nur Geduld haben und weiterüben... so sehe ich es.
Viele Menschen sind noch nicht soweit sich selber zu erkennen und sich auch mit ihrer/eiger eigenverantwortlichen Lebenshaltung auseinanderzusetzen.
Es geht im JSJ um Erfahrung und um Qualität. Ich möchte weder Geld bezahlen für jemand der keinen Plan hat und meint JSJ an mir anwenden zu müssen, noch möchte ich genauso wenig erlauben, dass jemand in meinem System herumfuhrwerkt und nicht weiss, wenn etwas ausgelöst wurde - wie er es hinbekommt wieder zu balancieren oder harmonisierend einzugreifen. Fangen wir dann wie in USA mit Regressansprüchen an, wirds kritisch.
JSJ ist überliefertes altes Wissen, das stimmt. Doch die Erfahrung und Weiterentwicklung trotz der Zusammenarbeit udn dem Einbringen von neuen Einflüssen find ich gut in einer Hand zu belassen. Das macht es verlässlich und seriös. Die autorisierten JSJ Lehrer erlebte ich als sehr offen und zugewendet für Anregungen sie arbeiten als Gruppe und entwickeln auch dadurch das Wissen in den überlieferten Aufzeichnungen zu Speziellem, Aktuellem sich Verändernden Fakten durch neue Einflüsse gegenseitig korrigierend mit.
Mag einer argumentieren: Sauerstoff in der Luft z.B. "gehört auch Jedem", so ist dies richtig - zuviel davon verursacht allerdings auch andere unerwünschte Zustände in einem Menschen, ebenso wie zuwenig... es kommt halt auf die Dosierung an.
Werden die JSJ Empfehlungen, Regeln beachtet, kann sowohl Anwender als auf Behandelte davon ausgehen, dass in der Sanftheit der Methode nichts ausgelöst wird - was in der Selbsthilfe von mir selber so am Anfang im Überschwang an mir experimentiert deutlich geworden, nicht wieder abzufangen wäre...
Es ist eine kunstlose Kunst diese Methode. Ich habe großen Respekt vor dem uralten Wissen das auf vielen Ebenen wirkt.