bitte entschuldigt - als „Ström-Neuling“ platz ich hier gleich mit einer komplexeren Frage herein
Wie schließen wir - mein Körper und Ich - Freundschaft? … so dass wir uns nicht mehr auseinander-setzen müssen, sondern uns liebevoll zusammen-setzen und miteinander können? Wie kann ich diese schwierige Beziehung harmonisieren?
Zur Vorgeschichte:
Die letzten 10-15 Jahre habe ich in mehreren Therapie-Etappen mein (jahrzehntelang verdrängtes) Kindheitstrauma (s** Missbrauch) und die Spät-Folgen intensiv aufgearbeitet – habe unendlich viel gelöst und losgelassen, aber auch angenommen und integriert … habe mich selbst (und meine inneren Kinder) lieben gelernt … und ungeahnte Energien gewonnen und Ressourcen gefunden - und so wähnte ich mich eigentlich ziemlich am Ende dieses langen Weges … bereit, neue Wege anzugehen …
Was mich aber immer wieder irritiert:
Meine (chronischen) körperlichen Projekte haben sich in den letzten Monaten massiv verschlechtert – die Fibromyalgie-Schmerzen (und diverse funktionelle Beschwerden, die sie noch mit sich bringt) wollen mich auch in der warmen Jahreszeit nicht mehr loslassen … und frisst sehr viel Energie.
Es sieht so aus, als ob das Trauma zwar seelisch und mental losgelassen ist, aber immer noch in den Körper- und Nervenzellen festsitzt, als ob der Körper dieses Trauma noch nicht loslassen konnte – und diese verkrusteten„Ansammlungen“ jetzt weiterhin die körperlichen Projekte „nähren“, was dann ab und an eher somato-psychische „Hänger“ zur Folge hat …
(… aber ich ahne auch, dass das allerletzte unausgepackte Paket, die ungelebte s** Energie, vielleicht die Ursache der Ursache sein könnte … und das weckt die uralte Angst und Fluchtinstinkte …)
Die Fibromyalgie bringt bei mir neben den chronischen Schmerzen leider auch eine körperliche Hypersensibilität und extrem erniedrigte Reizschwelle mit sich – zusammen mit meiner sowieso vorhandenen Hochsensibilität und den Trauma-Stress-Folgen ist das Nervensystem vermutlich auch total „überlastet“.
Dies macht es mir so schwer, auch diesen Körper wirklich annehmen und lieben zu lernen – den ich meist nur über die Schmerzen wahrnehme … der mich so auch in vielem „ausbremst“ … der soviel Ruhe- und Rückzugszeiten einfordert (und auch bekommt) …
Im Moment sieht unsere „Beziehung“ allzuoft noch so aus, dass ich auf meinen Körper nicht gut zu sprechen bin, weil er mich so plagt und einschränkt – und er ist ebenso sauer auf mich (und lasst mich das deutlich spüren) - und auch traurig und einsam, weil ich ihn nicht lieben mag –
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass mir jetzt das Strömen zu dieser neuen Erkenntnis verholfen hat
Zeitlich passierte die Traumatisierung in der 1. Tiefe, Re-Traumatisierungen in der 2. Tiefe … ist es dann hilfreich, die 1. + 2. Tiefe zu harmonisieren?
Dazu finde ich bei WRK (S. 70/72): Daumen und 6/kl. Zeh bzw. Ringfinger und Waden …
HZS und Milzstrom ströme ich täglich … und der
Jetzt bin ich neugierig und gespannt, was euch zu diesem Projekt so alles einfällt - für Ström-Tipps und Ansätze/Ideen/Bilder aller Art wär ich euch sehr dankbar!
Liebe Grüße
Ulrike






