Hallo Ihr,
den Fingern und den Handflächen sind ja allseits bekannt die Einstellungen zugeordnet
Sorge, Angst, Wut, Trauer, Verstellung, Verzweiflung
Nun überlege ich mir:
Es gibt ja noch deutlich mehr intensive Emotionen / Einstellungen, wie zum Beispiel das Gefühl der Einsamkeit.
Was denkt Ihr, wie ist diese Einstellung einzuordnen?
Ist Einsamkeit vielleicht ein "Gemisch" aus verschiedenen Grundeinstellungen?
Vielleicht vergleichbar mit der Farblehre, wo aus sehr wenigen Grundfarben jede nur erdenkliche Farbe gemischt werden kann?
Einstellung Einsamkeit?
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Alle Tipps und Anregungen gelten nur zusätzlich zu allen erforderlichen medizinischen Maßnahmen!
Bitte keine kompletten Organströme posten!!!
Bitte achtet darauf, freundlich miteinander umzugehen
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- Lilienthal
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- Beiträge: 695
- Registriert: 6. November 2008, 13:21
Re: Einstellung Einsamkeit?
Lieber Leonard,
es gibt die sogenannten "Grundemotionen" - eben Wut, Angst usw. Um in Deinem Bild zu bleiben: die Grundfarben. Und aus einer Mischung der Grundfarben entstehen viele andere Schattierungen.
Martina
es gibt die sogenannten "Grundemotionen" - eben Wut, Angst usw. Um in Deinem Bild zu bleiben: die Grundfarben. Und aus einer Mischung der Grundfarben entstehen viele andere Schattierungen.
Martina
Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.
-Aldous Huxley-
-Aldous Huxley-
Re: Einstellung Einsamkeit?
Lieber Leonard,
Birgitta Meinhard macht sich im Buch Jin Shin Jyutsu für die Seele auch Gedanken zur Einsamkeit. Sie schreibt dabei, dass Einsamkeit vor allem auch mit innerer Leere zutun hat und mit dem Unvermögen in solchen Situation aktiv zu werden und mit anderen zu sprechen...Wir sehnen uns nach einem Menschen und finden die Kraft nicht, in Kontakt zu gehen. Jsj hilft vor allem auch dabei, in Bewegung zu kommen. So kann es dann auch möglich sein, dass man wieder auf Menschen zugehen kann. Oder die Einsamkeit wandelt sich in Alleinsein ohne das Gefühl der Einsamkeit. Ich merke bei mir auch, dass Einsamkeit nicht unbedingt mit der Abwesenheit von lieben Menschen zu tun hat. Einsamkeit kann ja vielleicht auch bedeuten, tiefe Erlebnisse und Erkenntnisse nicht mit anderen teilen zu können - resp. nicht verstanden werden... Als Selbsthilfe gibt Birgitta den Daumen oder/und den Ringfinger an. Lieber Leonard, ich glaube, dass jegliches Strömen gut tut, denn es ist ja schon der erste Schritt um in Fluss od. Bewegung zu kommen. Ich ströme nicht so nach Symtom = dieses Schloss / Strom sondern gehe mehr ins Gefühl und dort hin, wo es mich hinzieht. Wenn ich mir dann danach Gedanken über das Geströmte mache, kommen da ganz spannende und andere Verbindungen heraus und ich erkenne einen grösseren Zusammenhang...
So, nun wünsche ich dir, dass deine Hände das finden, was es gerade brauch - bei dir selber und bei anderen oder/ und dass du auch immer wieder geströmt wirst!
Schöner Sonntag und Freude - an was auch immer
Eva
Birgitta Meinhard macht sich im Buch Jin Shin Jyutsu für die Seele auch Gedanken zur Einsamkeit. Sie schreibt dabei, dass Einsamkeit vor allem auch mit innerer Leere zutun hat und mit dem Unvermögen in solchen Situation aktiv zu werden und mit anderen zu sprechen...Wir sehnen uns nach einem Menschen und finden die Kraft nicht, in Kontakt zu gehen. Jsj hilft vor allem auch dabei, in Bewegung zu kommen. So kann es dann auch möglich sein, dass man wieder auf Menschen zugehen kann. Oder die Einsamkeit wandelt sich in Alleinsein ohne das Gefühl der Einsamkeit. Ich merke bei mir auch, dass Einsamkeit nicht unbedingt mit der Abwesenheit von lieben Menschen zu tun hat. Einsamkeit kann ja vielleicht auch bedeuten, tiefe Erlebnisse und Erkenntnisse nicht mit anderen teilen zu können - resp. nicht verstanden werden... Als Selbsthilfe gibt Birgitta den Daumen oder/und den Ringfinger an. Lieber Leonard, ich glaube, dass jegliches Strömen gut tut, denn es ist ja schon der erste Schritt um in Fluss od. Bewegung zu kommen. Ich ströme nicht so nach Symtom = dieses Schloss / Strom sondern gehe mehr ins Gefühl und dort hin, wo es mich hinzieht. Wenn ich mir dann danach Gedanken über das Geströmte mache, kommen da ganz spannende und andere Verbindungen heraus und ich erkenne einen grösseren Zusammenhang...
So, nun wünsche ich dir, dass deine Hände das finden, was es gerade brauch - bei dir selber und bei anderen oder/ und dass du auch immer wieder geströmt wirst!
Schöner Sonntag und Freude - an was auch immer
Eva
Re: Einstellung Einsamkeit?
Ihr Lieben,
vielen Dank für Eure Rückmeldungen.
@sanny:
ja, das ist immer wieder spannend, so mit Worten zu spielen und so vielleicht auch ganz neue Bedeutungen und Zusammenhänge zu finden. Danke!
@Lilienthal:
Danke. Dann denke ich mal, dass bei der Einsamkeit die Einstellung der Traurigkeit der vermutlich vorherschende "Farbton" ist. Es kommen aber sicher von allen anderen Einstellungen noch Nuancen hinzu.
@Eva:
Danke für den Hinweis auf Birgittas Buch!
Ich habe es und werde nachher gleich mal nachlesen.
Stimmt, die Begriffe Allein sein und Einsamkeit sind zwei ganz verschiedene Dinge.
"Eigentlich" (blödes Wort...) habe ich diesen Beitrag geschrieben, weil ich gerade einen Abend meiner Strömgruppe vorbereite.
Aber Du hast es schon richtig erkannt, dass das Thema des "Einsamkeit empfindens" schon auch einen ganz konkreten Zusammenhang zu mir und meiner Situation dieser Tage hat.
Man sucht sich so ein Thema ja nicht willkürlich aus
vielen Dank für Eure Rückmeldungen.
@sanny:
ja, das ist immer wieder spannend, so mit Worten zu spielen und so vielleicht auch ganz neue Bedeutungen und Zusammenhänge zu finden. Danke!
@Lilienthal:
Danke. Dann denke ich mal, dass bei der Einsamkeit die Einstellung der Traurigkeit der vermutlich vorherschende "Farbton" ist. Es kommen aber sicher von allen anderen Einstellungen noch Nuancen hinzu.
@Eva:
Danke für den Hinweis auf Birgittas Buch!
Ich habe es und werde nachher gleich mal nachlesen.
Stimmt, die Begriffe Allein sein und Einsamkeit sind zwei ganz verschiedene Dinge.
"Eigentlich" (blödes Wort...) habe ich diesen Beitrag geschrieben, weil ich gerade einen Abend meiner Strömgruppe vorbereite.
Aber Du hast es schon richtig erkannt, dass das Thema des "Einsamkeit empfindens" schon auch einen ganz konkreten Zusammenhang zu mir und meiner Situation dieser Tage hat.
Man sucht sich so ein Thema ja nicht willkürlich aus
Re: Einstellung Einsamkeit?
Lieber Leonard,
... so blöd ist das Wort "eigentlich" gar nicht. Ich achte auf die Aussage der Sprache und bei "eigentlich" ist für mich nicht die ganze Kraft des Satzes oder der Aussage drin. Es wird sehr viel verwendet und ich lasse dann oft den Satz ohne "eigentlich" nochmals sagen und frage nach, ob es auch so stimmig ist.... Du hättest mir dann wohl gesagt, das "eigentlich" bedeutet etwa "nicht nur". Es ist in unserer Gesellschaft sehr wertvoll, wenn wir uns auf ein Gefühl, wie z.B. die Einsamkeit, einlassen und uns nicht vor den Fernseh setzen, in Arbeit stürzen oder zum Kühlschrank gehen. Schön, wenn du hinspürst und die Einsamkeit fühlst - ja, wie fühlt sich das an und welche Gedanken kommen dazu, welche unerfüllten Erwartungen? Beim genauer hinfühlen fühle ich dann auch, dass es mit Leere, Unerfülltheit, Trauer, Antriebslosigkeit, Selbstmitleid ... zu tun hat. Auch das will dann zugelassen werden. Ich merke wie gut es tut, ein Gefühl richtig wahrzunehmen, zuzulassen und ihm zu sagen, dass es auch sein darf und zu mir gehört. Dann ist oft der erste Schritt gemacht. Bei diesem Schritt ist ja das Strömen so wertvoll - es hilft in Bewegung zu kommen, auf die Reise zu gehen, zu entdecken was für ein Gefühl darunter liegt oder wie es sich verändert... Strömen macht mich mit diesen Gefühlen nicht hilflos und verbreitet zudem Geborgenheit. So erlebe ich es zumindest. Auch schreiben ist gut, eine Form sich mitzuteilen - wer sich mitteilen kann ist wohl schon weniger einsam...
Möge also auch deine Einsamkeit Platz haben und in deinem Leben "dazu gehören dürfen"...
Ich freue mich, wenn meine Gedanken auch dich weitere Gedanken finden lassen. Spüre meine Kraft und das Wissen, das du im Fluss bist...
Herzlich
Eva
... so blöd ist das Wort "eigentlich" gar nicht. Ich achte auf die Aussage der Sprache und bei "eigentlich" ist für mich nicht die ganze Kraft des Satzes oder der Aussage drin. Es wird sehr viel verwendet und ich lasse dann oft den Satz ohne "eigentlich" nochmals sagen und frage nach, ob es auch so stimmig ist.... Du hättest mir dann wohl gesagt, das "eigentlich" bedeutet etwa "nicht nur". Es ist in unserer Gesellschaft sehr wertvoll, wenn wir uns auf ein Gefühl, wie z.B. die Einsamkeit, einlassen und uns nicht vor den Fernseh setzen, in Arbeit stürzen oder zum Kühlschrank gehen. Schön, wenn du hinspürst und die Einsamkeit fühlst - ja, wie fühlt sich das an und welche Gedanken kommen dazu, welche unerfüllten Erwartungen? Beim genauer hinfühlen fühle ich dann auch, dass es mit Leere, Unerfülltheit, Trauer, Antriebslosigkeit, Selbstmitleid ... zu tun hat. Auch das will dann zugelassen werden. Ich merke wie gut es tut, ein Gefühl richtig wahrzunehmen, zuzulassen und ihm zu sagen, dass es auch sein darf und zu mir gehört. Dann ist oft der erste Schritt gemacht. Bei diesem Schritt ist ja das Strömen so wertvoll - es hilft in Bewegung zu kommen, auf die Reise zu gehen, zu entdecken was für ein Gefühl darunter liegt oder wie es sich verändert... Strömen macht mich mit diesen Gefühlen nicht hilflos und verbreitet zudem Geborgenheit. So erlebe ich es zumindest. Auch schreiben ist gut, eine Form sich mitzuteilen - wer sich mitteilen kann ist wohl schon weniger einsam...
Möge also auch deine Einsamkeit Platz haben und in deinem Leben "dazu gehören dürfen"...
Ich freue mich, wenn meine Gedanken auch dich weitere Gedanken finden lassen. Spüre meine Kraft und das Wissen, das du im Fluss bist...
Herzlich
Eva
Re: Einstellung Einsamkeit?
Hallo Leonard,
ich lese zur Zeit das Buch "Mary - Die unbändige göttliche Lebenslust" von Ella Kensington. Ich habe daraus verstanden, dass der Mensch in der Urzeit andere Menschen für sein Überleben gebraucht hat, den sonst hätte er nicht überlbeben können. Deshalb hat der Mensch einen Instinkt, der ihn vor der Einsamkeit warnt. Deshalb hätten wir Menschen Angst vor der Einsamkeit. Diese Angst ist in der heutigen Zeit gar nicht mehr nötig und zudem würden wir alle in einem riesengroßem Rudel leben.
Ich persönlich würde bei Einsamkeit von daher den Zeigefinger halten. Weil ich auch denke, die Angst vor dem Alleinsein ist nicht mehr nötig.
Alles Liebe
Primavera
ich lese zur Zeit das Buch "Mary - Die unbändige göttliche Lebenslust" von Ella Kensington. Ich habe daraus verstanden, dass der Mensch in der Urzeit andere Menschen für sein Überleben gebraucht hat, den sonst hätte er nicht überlbeben können. Deshalb hat der Mensch einen Instinkt, der ihn vor der Einsamkeit warnt. Deshalb hätten wir Menschen Angst vor der Einsamkeit. Diese Angst ist in der heutigen Zeit gar nicht mehr nötig und zudem würden wir alle in einem riesengroßem Rudel leben.
Ich persönlich würde bei Einsamkeit von daher den Zeigefinger halten. Weil ich auch denke, die Angst vor dem Alleinsein ist nicht mehr nötig.
Alles Liebe
Primavera
Ich liebe mich
Re: Einstellung Einsamkeit?
Ja - es ist schon seltsam, da sind wir hier auf dem Planeten Erde mit Milliarden der gleichen Spezies und kennen das Gefühl der Einsamkeit.
Ich meine es ist die Achtung - Kinder oder auch Erwachsen wählen dann oft den Weg - lieber unangenehm auffallen als gar keine Beachtung.
Es ist der liebevolle Blick und/oder es ist die liebevolle Berührung nach der wir uns sehnen.
Was ist aber, wenn wir uns selbst von grund auf hassen, so daß wir mit uns selbst einsam sind?
Ich kenn wenige, die sich genauso nehmen wie sie sind und sich selbst aus sich heraus lieben können - dies spiegeln sie dann und empfangen das auch - sie strahlen es aus.
So würde ich den Daumen und die Magenfuktion (ich denke) wählen - sich selbst lieben.
Schlußendlich sind es "nur" unsere eingenen Gedanken über uns selbst, die dieses Gefühl hervorrufen. Also ich denke mich schlecht statt ich fühle mich schlecht.....
Herzlichst
Kleefee
Ich meine es ist die Achtung - Kinder oder auch Erwachsen wählen dann oft den Weg - lieber unangenehm auffallen als gar keine Beachtung.
Es ist der liebevolle Blick und/oder es ist die liebevolle Berührung nach der wir uns sehnen.
Was ist aber, wenn wir uns selbst von grund auf hassen, so daß wir mit uns selbst einsam sind?
Ich kenn wenige, die sich genauso nehmen wie sie sind und sich selbst aus sich heraus lieben können - dies spiegeln sie dann und empfangen das auch - sie strahlen es aus.
So würde ich den Daumen und die Magenfuktion (ich denke) wählen - sich selbst lieben.
Schlußendlich sind es "nur" unsere eingenen Gedanken über uns selbst, die dieses Gefühl hervorrufen. Also ich denke mich schlecht statt ich fühle mich schlecht.....
Herzlichst
Kleefee
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
(Telegram)
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
(Telegram)


