Liebe Andrea, liebe Varina,
jetzt habe ich lange auf mich warten lassen und ich danke euch für eure Geduld und euer Verständnis. Ja, es war nicht so einfach die letzte Zeit. Bei der Gartenarbeit hat es dann noch einmal den Rücken erwischt. Ich hätte auf die Schnake hören sollen, die mich eine Viertelstunde vorher gebissen hatte!
Liebe Varina, du schreibst:
Mary hat uns immer ermahnt unser Fokus auf die Harmonie auszurichten und nicht auf die Disharmonie.
Haben meine Versuche, dem Schmerz verursachenden Stau nachzuspüren, wirklich so negativ gewirkt? Gemeint war es eher als die "sorgsame" Suche nach der "Ursache der Wirkung dieser Disharmonie" (Text 2, S. 2). Da bleibt es nicht aus, dass die Disharmonie klar benannt wird, so wie es auch Mary immer dann tut, wenn es um den "Menschen in Disharmonie geht" (Text 1 S. 12, 54, 61, 62-65; Text 2 S. 4, 36 – 40, was schwerer Tobak ist, wenn man das letzte Symptom S. 38 in natura miterlebt hat).
Bei Mary folgt dann die "Energie des Ewigen Lebens", was die "Energie der Harmonie" überhaupt ist. Falls auch für andere eine Schieflage entstanden sein sollte, ist sie jetzt mit deiner Darstellung der harmonischen Magenfe korrigiert. So kann nun jeder das Gefühl haben, dass im JSJ das Schwere und Düstere angesprochen werden darf. Wir lassen uns dadurch zur Ursache führen. Das war mein Part. Danach darf es sich auch im doppelten Sinne wieder lichten, nämlich leicht und hell werden! Das war dein Part. Nun ergänzt sich alles wunderbar.
Zu meinem Erlebnis beim Nachspüren der Herzfe kommentierst du:
In der Meditation möglich, aber in der realen Welt schaut’s anders aus.
Wie man doch missverstanden werden kann. Hab ich vielleicht ungeschickt beschrieben. Es war in der realen Welt eine ganz reale Bewegung meines Beins aus der Hüfte heraus. Und sie passierte zweimal. Eine dritte Erfahrung kam inzwischen dazu: Als mir die Hüfte wehtat, strömte ich mir "als mein eigenes Zeugnis" die Herzfe. Erst schien sich nichts zu tun. Aber dann fing der Schmerz ganz sacht an, sich zu verteilen und ließ nach, bis er verschwunden war. Unser Körper ist das unbestechliche Erkenntnisinstrument. Ich habe es genutzt und dabei diese Erfahrung gemacht.
In der Meditation möglich, aber in der realen Welt...
Das hört sich ja fast so an, als ob Meditation was ganz Abgehobenes, Unrealistisches wäre. Aber Jiro Murais Meditation mit ihrer verfeinerten, klaren Wahrnehmung ist das Fundament, auf dem JSJ entwickelt wurde.
Ich will jetzt nicht alles auf die Goldwaage legen und belasse es dabei.
Also, meine eher suchenden Worte in diesem Thread sind ganz bestimmt kein Gold! Zuviel der Ehre, wenn sie auf die Goldwaage gelegt werden. Dass alles im Fluss ist und schon ganz schnell anders sein kann, zeigen ja Andreas weitere Erfahrungen.
Wenn Energiemangel auftritt, dann bekommen wir Taubheitsgefühl zB. an Finger, Zehen,SES, es kann irgendwo im Körper auftreten
Verstehe ich richtig, dass du von einem allgemeinen Energiemangel sprichst, also nicht von dem Energiemangel, der hinter einem Stau entsteht? Das war nämlich meine Vermutung, zu der du sagtest: "So habe ich es nicht gemeint." – Ja, das wäre wirklich etwas Anderes.
Gehen ist Belastung der 5. Tiefe, aber nicht der größte Stress. Der größte Stress ist sich zu verstellen und nicht seine Spiritualität zu leben.
Ich habe Belastung und Stress gleichgesetzt. Deine genauere Unterscheidung geht da tiefer und ich finde sie sehr wahr und hilfreich. Dann wären die Einstellungen jeweils der größte Stress der entsprechenden Tiefe, weil wir ihr Potenzial nicht verwirklichen?
Jetzt will ich noch gestehen, dass ich die letzten zwei Tage daran rumgebastelt habe, wie ich's noch kürzer ausdrücken kann...
Lieben Gruß euch beiden!
Nirbheeti