Suche - Weg - Ziel
Verfasst: 12. April 2024, 12:03
Nachdem ich eine Weile in diesem Forum gestöbert habe, fand ich es angeraten mich auch anzumelden und wenn möglich einzubringen, zumal mir beim Lesen der hier herrschende, sehr angenehme Ton aufgefallen ist.
Ich grüße also alle Anwesenden und stelle mich, der herrschenden Etikette folgend, zunächst einmal vor.
Ich heiße Ralf und verwende hier den Namen Namen „kunstwerker“. Ich habe ihn vor Jahren gewählt weil ich ihn passend fand für die verschiedenen Gelegenheiten wegen derer ich mich ab und an im Netz tummle. Meist sind es Seiten rund um die Themen Origami, Möbelbau, Gesundheit, Kochen und Backen. All das hat für mich mehr oder weniger mit Kunst zu tun, also „kunstwerker“. Wie sehr war ich doch erfreut als ich beim Einstieg in das Thema Strömen feststellte, dass auch hier die Kunst eine Rolle spielt.
Wie ich aber überhaupt zum Strömen kam hat nicht im Geringsten etwas mit den zuvor genannten Beschäftigungen zu tun. Dabei bitte ich die aufmerksamen Leser davon abzusehen, dass sowohl Origami wie Jin Shin Jyutsu aus Japan stammen.
Die Reise dafür war etwas länger und hat wahrscheinlich mit dem ersten autogenen Training im Alter von 16 Jahren begonnen. Durch sehr intensive sportliche Betätigungen waren irgendwann in meinem jungen Erwachsenenleben meine Knie sehr in Mitleidenschaft gezogen. Eine drohende Arthroskopie, die dazu kursierenden Erfahrungs- oder besser Leidensberichte, die oft nicht sehr erfreuliche Aussichten versprachen, positive Erlebnisse mit wärmenden Sportsalben und irgendeine innere Stimme ließen mich dann die Möglichkeiten des AT wirklich umfänglich nutzen. Der Versuch war ein voller Erfolg, die Arthroskopie überflüssig, und damit auch meine Neugierde geweckt.
Fast immer waren Bücher, bzw. deren Autoren, meine Wegweiser und Lehrer. Einmal diese Welt zu betreten heißt, dass man nicht weiß wohin man getragen oder getrieben wird. Dafür gibt es einfach zu viele Quellenangaben, Literaturhinweise und ungeahnte Mengen an eigenen vorher irgendwo gesammelten Informationen, die mit jedem neuen Thema plötzlich eine ganz andere Bedeutung erlangen und neu beleuchtet, betrachtet und bewertet werden wollen.
Die Zeit, die ich für jedes dieser Gebiete verwendet habe war naturgemäß unterschiedlich lang und ganz verlassen habe ich auch kein einziges. Die Verweildauer hing immer davon ab wie lange ich brauchte um das zu erlangen was meinem jeweiligen Bedürfnis entsprach. Immer war es jedoch „Wissen“. Das bedeutet für mich, etwas das mich von der Theorie her interessiert, praktisch und wiederholbar nachzuvollziehen zu können. Ich habe jedoch keine anerkannten wissenschaftlichen Regeln befolgt falls nun jemand glaubt, dass ich das andeuten will. Ich wollte ja nichts veröffentlichen und niemand anderem außer mir selbst den jeweiligen Beweis liefern.
Ich möchte in aller hier gebotenen Kürze zwei Beispiele anführen um zu verdeutlichen was ich meine:
1. Irgendwann nach dem Autogenen Training mußte ich zwangsläufig bei der Hypnose landen. Unter aller gebotenen Vorsicht, mit dem Einverständnis des Hypnotisanden, anders geht es ja nicht, habe ich ihn mehrfach von Schmerzen „befreit“ und was besonders wichtig war, eine partielle Altersregression durchgeführt.
2. Das Thema Radiästhesie habe ich sogar mehrfach besucht und auch einen familiären Hintergrund, weil mein Vater Rutengänger war. Einen Beweis den es hier zu erbringen galt, war die mögliche geistige Verbindung zwischen Menschen und deren praktische Möglichkeiten. So habe ich mit Erlaubnis der Betroffenen, einer nahen Angehörigen, einen verlegten Gegenstand mit dem Pendel als Werkzeug und eben dem Gedächtnis dieser Person aufgespürt.
Diese Ergebnisse waren jeweils für mich Beweis genug und ich konnte mich etwas anderem zuwenden.
Ich bin natürlich auch in Gebiete hineingestolpert in denen ich mich gar nicht zurechtfand. Ein oder zwei Mal brauchte ich andere Erfahrungen um dann wieder zu ihnen zurückzukehren. Andere ruhen immer noch. Ernährung im Allgemeinen und sei es nur Licht als Nahrung oder der gänzliche Verzicht, erscheint regelmäßig immer wieder einmal mit neuen Aspekten. Dann gab es noch die damals üblichen Ausflüge zu Castaneda, Trismegistos, den griechischen Philosophen, Hexengiften in Europa, Schicksalsforschern. Alles noch ohne Internet und die bequeme Recherche von der heimischen Couch, was ein unschätzbares Glück war. Später, abgesehen von den Themen, die ich jetzt bestimmt hier vergessen werde, waren es Reflexzonen, Neuraltherapien, Allergien, Wetterfühligkeit, Kinesiologie stark geprägt durch Kim da Silva. Durch diese letzte Verbindung zwangsläufig der Weg zu den mächtigen Mudras und weil mir selbst da immer noch irgendetwas fehlte, bin ich beim Strömen gelandet.
Besonders die letzten Ausflüge waren geprägt durch meine Suche nach Möglichkeiten zur Schmerzbehandlung außerhalb der hiesigen Schulmedizin, die dabei leider zu oft versagt. Und meine Erfahrungen hier, beim JSJ, sind bisher eine wahre Erfolgsgeschichte. Trotzdem bleiben noch viele Fragen offen auf die ich im Laufe der Zeit hoffentlich Antworten finde. Genauso freue ich mich aber auch auf die neuen Fragen, die dann aus diesen Antworten erwachsen werden.
Jedenfalls habe ich das für mich neue Gefühl hier „angekommen zu sein“ und freue mich auf den Austausch. Allerdings muß ich jetzt erst mal weg vom Rechner und nach draußen um mich zu bewegen.
Einen schönen Tag wünsche ich allerseits
Ich grüße also alle Anwesenden und stelle mich, der herrschenden Etikette folgend, zunächst einmal vor.
Ich heiße Ralf und verwende hier den Namen Namen „kunstwerker“. Ich habe ihn vor Jahren gewählt weil ich ihn passend fand für die verschiedenen Gelegenheiten wegen derer ich mich ab und an im Netz tummle. Meist sind es Seiten rund um die Themen Origami, Möbelbau, Gesundheit, Kochen und Backen. All das hat für mich mehr oder weniger mit Kunst zu tun, also „kunstwerker“. Wie sehr war ich doch erfreut als ich beim Einstieg in das Thema Strömen feststellte, dass auch hier die Kunst eine Rolle spielt.
Wie ich aber überhaupt zum Strömen kam hat nicht im Geringsten etwas mit den zuvor genannten Beschäftigungen zu tun. Dabei bitte ich die aufmerksamen Leser davon abzusehen, dass sowohl Origami wie Jin Shin Jyutsu aus Japan stammen.
Die Reise dafür war etwas länger und hat wahrscheinlich mit dem ersten autogenen Training im Alter von 16 Jahren begonnen. Durch sehr intensive sportliche Betätigungen waren irgendwann in meinem jungen Erwachsenenleben meine Knie sehr in Mitleidenschaft gezogen. Eine drohende Arthroskopie, die dazu kursierenden Erfahrungs- oder besser Leidensberichte, die oft nicht sehr erfreuliche Aussichten versprachen, positive Erlebnisse mit wärmenden Sportsalben und irgendeine innere Stimme ließen mich dann die Möglichkeiten des AT wirklich umfänglich nutzen. Der Versuch war ein voller Erfolg, die Arthroskopie überflüssig, und damit auch meine Neugierde geweckt.
Fast immer waren Bücher, bzw. deren Autoren, meine Wegweiser und Lehrer. Einmal diese Welt zu betreten heißt, dass man nicht weiß wohin man getragen oder getrieben wird. Dafür gibt es einfach zu viele Quellenangaben, Literaturhinweise und ungeahnte Mengen an eigenen vorher irgendwo gesammelten Informationen, die mit jedem neuen Thema plötzlich eine ganz andere Bedeutung erlangen und neu beleuchtet, betrachtet und bewertet werden wollen.
Die Zeit, die ich für jedes dieser Gebiete verwendet habe war naturgemäß unterschiedlich lang und ganz verlassen habe ich auch kein einziges. Die Verweildauer hing immer davon ab wie lange ich brauchte um das zu erlangen was meinem jeweiligen Bedürfnis entsprach. Immer war es jedoch „Wissen“. Das bedeutet für mich, etwas das mich von der Theorie her interessiert, praktisch und wiederholbar nachzuvollziehen zu können. Ich habe jedoch keine anerkannten wissenschaftlichen Regeln befolgt falls nun jemand glaubt, dass ich das andeuten will. Ich wollte ja nichts veröffentlichen und niemand anderem außer mir selbst den jeweiligen Beweis liefern.
Ich möchte in aller hier gebotenen Kürze zwei Beispiele anführen um zu verdeutlichen was ich meine:
1. Irgendwann nach dem Autogenen Training mußte ich zwangsläufig bei der Hypnose landen. Unter aller gebotenen Vorsicht, mit dem Einverständnis des Hypnotisanden, anders geht es ja nicht, habe ich ihn mehrfach von Schmerzen „befreit“ und was besonders wichtig war, eine partielle Altersregression durchgeführt.
2. Das Thema Radiästhesie habe ich sogar mehrfach besucht und auch einen familiären Hintergrund, weil mein Vater Rutengänger war. Einen Beweis den es hier zu erbringen galt, war die mögliche geistige Verbindung zwischen Menschen und deren praktische Möglichkeiten. So habe ich mit Erlaubnis der Betroffenen, einer nahen Angehörigen, einen verlegten Gegenstand mit dem Pendel als Werkzeug und eben dem Gedächtnis dieser Person aufgespürt.
Diese Ergebnisse waren jeweils für mich Beweis genug und ich konnte mich etwas anderem zuwenden.
Ich bin natürlich auch in Gebiete hineingestolpert in denen ich mich gar nicht zurechtfand. Ein oder zwei Mal brauchte ich andere Erfahrungen um dann wieder zu ihnen zurückzukehren. Andere ruhen immer noch. Ernährung im Allgemeinen und sei es nur Licht als Nahrung oder der gänzliche Verzicht, erscheint regelmäßig immer wieder einmal mit neuen Aspekten. Dann gab es noch die damals üblichen Ausflüge zu Castaneda, Trismegistos, den griechischen Philosophen, Hexengiften in Europa, Schicksalsforschern. Alles noch ohne Internet und die bequeme Recherche von der heimischen Couch, was ein unschätzbares Glück war. Später, abgesehen von den Themen, die ich jetzt bestimmt hier vergessen werde, waren es Reflexzonen, Neuraltherapien, Allergien, Wetterfühligkeit, Kinesiologie stark geprägt durch Kim da Silva. Durch diese letzte Verbindung zwangsläufig der Weg zu den mächtigen Mudras und weil mir selbst da immer noch irgendetwas fehlte, bin ich beim Strömen gelandet.
Besonders die letzten Ausflüge waren geprägt durch meine Suche nach Möglichkeiten zur Schmerzbehandlung außerhalb der hiesigen Schulmedizin, die dabei leider zu oft versagt. Und meine Erfahrungen hier, beim JSJ, sind bisher eine wahre Erfolgsgeschichte. Trotzdem bleiben noch viele Fragen offen auf die ich im Laufe der Zeit hoffentlich Antworten finde. Genauso freue ich mich aber auch auf die neuen Fragen, die dann aus diesen Antworten erwachsen werden.
Jedenfalls habe ich das für mich neue Gefühl hier „angekommen zu sein“ und freue mich auf den Austausch. Allerdings muß ich jetzt erst mal weg vom Rechner und nach draußen um mich zu bewegen.
Einen schönen Tag wünsche ich allerseits