R.M.Rilke: Du musst das Leben nicht verstehen
Verfasst: 21. Oktober 2008, 21:40
Du musst das Leben nicht verstehen
Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.
Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
Als ich gerade im Spiegel mein Gesicht sah, und die vielen Falten, denen ich erlaubt habe heute bei mir ihre Zelte aufzuschlagen , ist mir dies Gedicht wieder eingefallen und, dass ich das Leben ja gar nicht verstehen muss
.
Wolfsfrau - sehr müde und bald schlafen gehen wird ... mit strömenden Händen (halte sie also auch den lieben jungen Jahren hin
... bzw. der grossen EINEN Kraftquelle)
Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.
Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
Als ich gerade im Spiegel mein Gesicht sah, und die vielen Falten, denen ich erlaubt habe heute bei mir ihre Zelte aufzuschlagen , ist mir dies Gedicht wieder eingefallen und, dass ich das Leben ja gar nicht verstehen muss
Wolfsfrau - sehr müde und bald schlafen gehen wird ... mit strömenden Händen (halte sie also auch den lieben jungen Jahren hin