Hallo Sonnenschein,
du schreibst:
Sonnenschein8 hat geschrieben: 28. September 2021, 17:50
Das Strömen des Blasenstroms hat leider keine Fortschritte gebracht.
Wenn wir den Blasenstrom mal nicht isoliert betrachten, sondern ihn im Rahmen unserer gesamten Lebensspanne sehen, dann wird es klar, warum das nicht ausreicht.
Jeder der 5 manifestierten Tiefen ist eine Lebensphase von 15 Jahren zugeordnet, die unserer Entwicklung in diesem Alter entspricht. Die 4. Tiefe beginnt nach dem vollendeten 45. Lebensjahr und endet mit dem vollendeten 60. Lebensjahr. Für die beiden Organströme einer Tiefe stehen dann jeweils siebeneinhalb Jahre zur Verfügung. Blasenthemen fordern also vor allem im Alter von 45 bis Mitte des 53. Lebensjahres unsere besondere Aufmerksamkeit. Aber da liegen schon eine Menge Lebenserfahrungen der 1., 2., und 3. Tiefe hinter uns - und was im Zeitraum der entsprechenden Tiefen ungelöst geblieben ist, treibt uns auch immer noch um.
Haben wir Ungelöstes aus der ersten Tiefe nicht verarbeiten können, wurde es in die Zeit für die zweite Tiefe mitgenommen und so weiter, bis es kaum noch identifizierbar ist. In Text I haben wir am Schluss die Umkehrung und Zunahme der einzelnen Tiefen. Diese kurzen Ströme können uns helfen die entsprechenden Tiefen zu harmonisieren. Es gibt nur vier dieser Ströme. Ist man schon in der 5. Tiefe angelangt, dann hat sich dort ein ziemlicher Wust angesammelt. Da hilft nur noch, die vier Tiefen im Rückwärtsgang zu harmonisieren.
Hat man keinen 5-Tage-Kurs-Material, kann man das wunderbar auch mit den Fingerhalten nach Selbsthilfebuch 1 praktizieren - da schmelzen dann die festgefahrenen Einstellungen dahin, die in deinem Fall zur Blasenschwäche geführt haben. Ich habe es so praktiziert:
4. Tiefe:

oder
3. Tiefe:

oder
2. Tiefe:

oder
1. Tiefe:

oder
Immer erst links (Vergangenheit), dann rechts (Gegenwart)
Außerdem findest du die Anfangsgriffe der Organströme hier und auch bei Waltraud Riegger-Krause.
Ich habe Glück gehabt: Gleich meine erste Selbsthilfelehrerin hat das so beschrieben:
Wenn du bei den Täuschungsmanövern der 5. Tiefe anfangen musst, dann kannst du stolz sein, wenn du es wieder wagst, die Angst zu spüren (die häufig mit Schuldgefühlen gekoppelt ist). Wenn du dann wütend wirst, sei froh, dass du jetzt in der 3. Tiefe angelangt bist. Wenn du merkst, dass unter Wut und Frust eigentlich Trauer begraben war, bist du wieder ein Stück weiter. Jetzt sind nur noch die Sorgen dran, die du dir machst. Danach bist du frei oder, naja, auf jeden Fall freier als du je in deinem Leben warst. --- Sie hat Recht behalten. Bei mir schwankt es inzwischen seit ein paar Jahren zwischen Trauer und Sorge hin und her. Mit 79 fühlt sich das inzwischen wie eine seelische Verjüngerungskur an.
Die Vorschläge haben das natürlich auch schon drauf:
Milzstrom - 1. Tiefe, Sorge
Zeigefinger - 4. Tiefe, Angst; Lungenfe wird zu Dickdarmfe, 2. Tiefe, Trauer;
Atmen - oberster Heiler; vorne runter - hinten rauf atmen entspricht der 6. Tiefe/Hauptzentralstrom.
Also: Was lange währt, wird endlich gut,
wenn man sich lang genug strömen tut!
Bleibt noch zu sagen, dass die astrologische Entsprechung zum Blasenstrom das Sternzeichen Waage ist.
Ansonsten brauchst du dich nicht zu bemühen, spiel einfach damit und such dir aus, was dir gerade heute passt.
Lieben Gruß!
Nirbheeti