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Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 10. August 2015, 22:21
von KirschblütenHase
Hallo Ihr Lieben,
ich hätte da mal eine Frage.
Ich hab mir das Buch von Nicola Kessler und Christiane Kührt gekauft und bin fleißig am Strömen. Vorher hatte ich nur so paar Infos aus dem Internet und hab eigentlich hauptsächlich etwas gemacht, was auf einer Website Mudra Nummer 5 genannt wurde, bei dem man die Fingerbeere des Daumens auf den Nagel des Mittelfingers legt, mit beiden Händen und dabei den Fingerkreis der einen Hand durch den Fingerkreis der anderen Hand zieht.
Dazu hab ich Atemübungen gemacht. Da ich das seit Jahren geübt habe, mich selber zu hypnotisieren, komme ich mit den Atemübungen plus Mudra recht schnell in einen entspannten Zustand, der aber leider nicht so lang anhält, wie ich das gerne hätte. Soweit ich das verstanden habe, ist der Sinn von Heilströmen aber nicht die Selbsthynose, sondern das freie Strömen der Energie. Insofern hab ich mir gedacht, muss ich das mal differenzierter angehen.
Man muss sich beim Strömen auch nicht unbedingt komplett darauf konzentrieren, oder? Soweit ich das verstanden habe, kann man das mit dem Fingerhalten auch nebenbei machen.
Nun eben, ich hab mir gedacht, ich probiere mal aus, was das Heilströmen sonst noch zu bieten hat und habe mich durch das Buch von Nicola Kessler und Christiane Kührt durchgeströmt sozusagen.
Nun ist das so, dass das Fingerströmen an der linken Hand bei mir kaum Wirkung zeigt, wohingegen das rechts ganz anders aussieht. Dazu muss ich aber sagen, dass ich an der rechten Hand eine alte Handverletzung habe, die die Finger und das Handgelenke beim Bewegen etwas einschränkt. Sobald ich mit der linken Hand an der rechten Hand ströme, tut sich jede Menge. Ich habe den Eindruck, dass da u.a. durch die alte Handverletzung jede Menge gestaute Energie ist und nicht nur das. Wenn ich da so die Finger der rechten Hand halte, ist es manchmal so, als ob ich durch alte Erinnerungen durchgehe, so wie sich die Seiten eines aufgeschlagenen Buches durch einen Windstoß von allein umblättern. Die Erinnerungen sind zum Teil schön oder auch nicht so schön, aber das ist egal, es ist einfach nur ein Umblättern und Durchblättern.
Ich bin Neuling beim Strömen und daher meine Frage an die Profis, ist das soweit normal? Ich habe den Eindruck, dass es mir gut tut, dass sich da etwas in mir auflöst und dass es leichter wird, aber eben, als Neuling lieber nochmal nachfragen.
Ich kombiniere übrigens hin und wieder Strömen mit EFT. Macht Ihr das auch oder eher gar nicht mehr? Bzw. verlasst Ihr Euch komplett aufs Strömen?
Ich würde mich über Antworten und Tipps wirklich sehr freuen.
schöne Grüße vom KirschblütenHasen
Edit
Was ich vergessen habe zu sagen: Wegen der Handverletzung mögen die Finger das nicht so gern, wenn sie "getrennt" werden. Normalerweise würde man ja jeden Finger einzeln mit den Fingern der anderen Hand umschließen, aber das geht bei mir nicht so gut. Daher habe ich mir angewöhnt, den Damen an die Handinnenfläche bzw. innen an den jeweiligen Finger zu legen und die restlichen Finger auf den Handrücken zu legen bzw. auch auf die Oberseite der Finger, je nachdem, was grad besser geht. Macht das einen Unterschied? In der Literatur heißt es doch immer, man soll halt so strömen, wie man dran kommt an die Punkte. Aber das bezieht sich dann normalerweise auf den Rücken oder irgendwie abgelegene Körperstellen.
Wo müsste ich eigentlich strömen, wenn ich der Hand mehr bzw. bessere Beweglichkeit verschaffen möchte?
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 11. August 2015, 12:33
von AnnSophie
Hallo KirschblütenHase,
bei mir kommen beim Strömen auch immer wieder alter Erinnerungen hoch, insbesondere an Körper-Stellen mit irgendwelchen Verletzungstraumatas oder Blockaden. Deine Formulierung finde ich wunderschön und auch sehr passend.
...ist es manchmal so, als ob ich durch alte Erinnerungen durchgehe, so wie sich die Seiten eines aufgeschlagenen Buches durch einen Windstoß von allein umblättern. Die Erinnerungen sind zum Teil schön oder auch nicht so schön, aber das ist egal, es ist einfach nur ein Umblättern und Durchblättern.
Insbesondere aus dem 2. Satz spricht für mich auch deine Weisheit, sich nicht an den Erinnerungen festzuhalten sondern sie einfach zu atmen. JSJ ist so was wie eine tiefgreifende Reinigungsarbeit... nach und nach kommen die alten ehemals "weggestopften" Erinnerungen hoch und können gehen.
Man muss sich beim Strömen auch nicht unbedingt komplett darauf konzentrieren, oder? Soweit ich das verstanden habe, kann man das mit dem Fingerhalten auch nebenbei machen.
Man kann alles auch nebenher strömen, oder es auch bewusst mit der Aufmerksamkeit begleiten. Ich finde das präsente/aufmerksame Strömen intensiver... andererseits bewegt sich gerade beim Autofahren immer wieder erstaunlich viel beim Strömen.
Ich kombiniere übrigens hin und wieder Strömen mit EFT. Macht Ihr das auch oder eher gar nicht mehr?
Ich selbst finde EFT vom Klopfen her etwas artifiziell und mach es deshalb nicht wirklich... Was ich vom EFT übernommen/behalten habe & und frei mit dem JSJ verbinde, ist der Satz, den ich sehr hilfreich finde: "Auch wenn ...., liebe ich mich voll und ganz.".
Bzw. verlasst Ihr Euch komplett aufs Strömen?
Grds. steht hier immer ganz groß oben drüber,
dass Strömen "zusätzlich zu allen erforderlichen medizinischen Maßnahmen!" gilt.
Jede(r) hat hier seine/ihre eigene Art. Einige machen hier einen bunten Strauss an verschiedenenen Sachen... und es kommt sicher auch auf das Symptom an.
Für physisches mische ich selbst JSJ, mit Hausmitteln und Schulmedizin, für psychisches mische ich JSJ mit meinem Tagebuch/Kunst, Imaginieren/Träumen, dem Nachspüren nach dem eigentlichen Ziel und vielem mehr,...
Viele Grüße und weiter viel Spaß beim Stöbern, Fragen und Strömen, AnnSophie
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 11. August 2015, 12:43
von KirschblütenHase
Hallo AnnSophie,
erst mal danke für Deine Antwort. Ich werde später noch mehr dazu sagen.
Für den Moment erstmal nur das:
Grds. steht hier immer ganz groß oben drüber, dass Strömen "zusätzlich zu allen erforderlichen medizinischen Maßnahmen!" gilt.
Dass man bei ernsthaften Problemen einen Schulmediziner fragt, ist klar. Mir ging es halt darum, ob man im Rahmen der Selbsthilfe ggf. mehrere Strategien kombinieren kann oder ob man sich da dann auf eine Technik konzentriert. Ich wollte nur wissen, wie Ihr das handhabt. Aber eben, so wie ich das bisher gelesen habe, kombiniert man eben all das, was einem gut tut.
Gehört das Fingeryoga eigentlich zum Strömen oder eher nicht? Hat jemand dazu einen guten Buchtip oder eine hübsche Website?
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 11. August 2015, 14:16
von AnnSophie
Hallo KirschblütenHase,
gut das wir das geklärt haben, da du deine Frage sehr offen gestellt hast, musste ich sicherheitshalber auch sehr umfassend antworten.
Vom selbstverständlich her ist JSJ nicht nur eine Technik, sondern
eine Kunst, so wie die Malerei oder Musik. Über die Technik hinaus, kommen die Aspekte Inspiration/Intuition und viel Fühlen und Wahrnehmen dazu: Sei deine eigene Künstlerin! ist mir als Leitsatz in Erinnerung. Und das schöne ist, man kann nichts falschmachen, insbesondere bei der Selbsthilfe.
Oder in den Worten von Mary (Text 2, Seite 1):
Es handelt sich nicht um die Anwendung einer Technik, sondern um die Demonstration einer Kunst; darum, einfach der Kanal zu sein, durch den die unendlichen ästhetischen Kräfte des Schöpfers fließen.
Hier hatten wir mal u.a. über das Kunstthema diskutiert:
http://www.stroem-forum.de/viewtopic.ph ... nik#p44081
Ja letztendlich gilt es für mich auch beim Strömen achtsam, annehmend und aufmerksam mit sich und seinen Möglichkeiten und seinen Grenzen umzugehen, und dem Motto
nichts muss, alles darf.
Fingeryoga hab ich noch nie gehört. Kenne nur Mudras beim Yoga....
Für deine Hand, fällt mir spontan neben dem DAWO strömen, das Du schon praktiziertst, alle Organfunktionsenergien ein, die durch die Hand / die Störungsstelle fließen.
Und v.a. schau mal da:
http://www.stroem-forum.de/viewtopic.ph ... den#p42941
Viele Grüße, AnnSophie.
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 11. August 2015, 23:13
von KirschblütenHase
AnnSophie hat geschrieben:Hallo KirschblütenHase,
bei mir kommen beim Strömen auch immer wieder alter Erinnerungen hoch, insbesondere an Körper-Stellen mit irgendwelchen Verletzungstraumatas oder Blockaden. Deine Formulierung finde ich wunderschön und auch sehr passend.
...ist es manchmal so, als ob ich durch alte Erinnerungen durchgehe, so wie sich die Seiten eines aufgeschlagenen Buches durch einen Windstoß von allein umblättern. Die Erinnerungen sind zum Teil schön oder auch nicht so schön, aber das ist egal, es ist einfach nur ein Umblättern und Durchblättern.
Insbesondere aus dem 2. Satz spricht für mich auch deine Weisheit, sich nicht an den Erinnerungen festzuhalten sondern sie einfach zu atmen.
danke für die netten Worte. Das, was Du Weisheit nennst, mit dem Atmen der Erinnerungen musste ich erst mühsam lernen.

Ich hatte es jahrelang so gar nicht mit diesem Meditationskram und so. Erst als ich das mit dem Atmen, Atem eine Sekunde lang festhalten und dann wieder loslassen gelernt habe bzw. mich beim Atmen auf einen festen Punkt an der Wand zu konzentrieren und gedanklich da reinzugehen, erst ab da gings. Ich glaube, dass das aber eigentlich eher weniger Meditation ist, sondern eher eine Technik aus dem chronischem Schmerzmanagement, aber mir hilft das, obwohl ich glücklicherweise keine permanenten Schmerzen habe.
Ich hab da auch mal was gelesen von wegen, dass man in der Minisekunde zwischen Einatmen und Ausatmen sich selber, dem Unterbewusstsein oder dem Universum eine Frage stellen kann, zu einem Problem für das man gerne eine Lösung hätte. Wenn man geduldig ist und genau hinhört, bekommt man irgendwann vielleicht auch eine Antwort bzw. Lösung für das Problem.
AnnSophie hat geschrieben:
JSJ ist so was wie eine tiefgreifende Reinigungsarbeit... nach und nach kommen die alten ehemals "weggestopften" Erinnerungen hoch und können gehen.
Ja eben, das hab ich auch gemerkt.
AnnSophie hat geschrieben:
andererseits bewegt sich gerade beim Autofahren immer wieder erstaunlich viel beim Strömen.
Für mich als Anfänger wäre das nix, aber als Profi geht das sicher locker.
AnnSophie hat geschrieben:
Ich selbst finde EFT vom Klopfen her etwas artifiziell und mach es deshalb nicht wirklich... Was ich vom EFT übernommen/behalten habe & und frei mit dem JSJ verbinde, ist der Satz, den ich sehr hilfreich finde: "Auch wenn ...., liebe ich mich voll und ganz.".
danke für den Tipp, das werde ich versuchen, den PU-Satz beim Strömen miteinzubetten. Ich für mein Teil finde halte, dass beim EFT viel auch der Kopf mit dabei ist, weil da doch verhältnismäßig viel über den Intellekt geht. Da versucht man bzw. ich versuche da oft etwas reinzuklopfen (Zuversicht, Erleichterung etc.) bzw. natürlich auch Stress und Anspannung rauszuklopfen, obwohls ja auch Energiearbeit ist, die Blockaden auflösen soll. Strömen hingegen ist eher ein Art von "der natürlichen Dynamik wieder auf die Beine zu helfen". So hab ich das als Anfänger irgendwie verstanden, für mich hat beides seine Berechtigung, aber eben, da muss man halt gucken, was einem besser liegt bzw. in dem Moment mehr anspricht. Wenn ich total angespannt bin, hab ich manchmal auch nicht die Geduld für die Klopferei. Da ist es für mich echt einfacher, die Finger zu halten und dazu zu atmen.
AnnSophie hat geschrieben:
Jede(r) hat hier seine/ihre eigene Art. Einige machen hier einen bunten Strauss an verschiedenenen Sachen... und es kommt sicher auch auf das Symptom an.
Für physisches mische ich selbst JSJ, mit Hausmitteln und Schulmedizin, für psychisches mische ich JSJ mit meinem Tagebuch/Kunst, Imaginieren/Träumen, dem Nachspüren nach dem eigentlichen Ziel und vielem mehr,...
Viele Grüße und weiter viel Spaß beim Stöbern, Fragen und Strömen, AnnSophie
Strömen ist also so eine Art Hausmittel für alles Mögliche.
Das ist schön, dass man das so individuell handhaben kann.
Über Deine Worte zum Thema Strömen als Kunst möchte ich noch etwas nachdenken.
Was der DAWO-Strom ist, hab ich erst nicht ganz verstanden, aber beim Lesen im Forum ist mir dann doch klar geworden, dass es sich um "da wo es halt weh tut" handelt.

Werd ich mal ausprobieren.
Danke für Deine lieben Grüße, die ich gern zurückgeben.
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 12. August 2015, 21:24
von Nirbheeti
Und das schöne ist, man kann nichts falschmachen, insbesondere bei der Selbsthilfe.
Sorry!
Ich weiß, dass wir auch im Jin Shin Jyutsu nicht vor Fehlern sicher sind. Es stimmt, dass dieser Satz selbst in den Lehrgängen fällt, aber meistens in einem Zusammenhang, der vorher gesagt wurde, oder aus einer Situation heraus, die das völlig einsichtig erscheinen lässt. Ohne diesen Zusammenhang wirkt die Aussage sehr absolut und es verführt dazu, sich darauf zu verlassen.
Dazu aus der Main Central Nr. 46, S.4 ein Erlebnis von Pat Meador, Marys langjähriger Freundin aus ihrer Anfangszeit:
Sie hatte schon mal einen Menschen geströmt, der an Prostatakrebs erkrankt war und hatte mit dem Strom für SES 2 eine gute Rückmeldung bekommen. An einem Samstagvormittag strömte sie einen von Marys Klienten, weil Mary verhindert war: "Ich begann ... voller Zuversicht mit dem Lösen des SES 2.
Am Montag darauf bekam ich zu hören, dass der Klient sich am Samstagnachmittag so unwohl gefühlt habe, dass Mary ins Büro fuhr, um ihm zu helfen." Mary erläuterte ihr, worin der Fehler bestand. Sie fährt fort: "Ich war bisher in dem Glauben, wir könnten keinen Fehler machen. Und im Falle, dass wir einen Strom wählten, der ungeeignet war, käme das etwa gleich einem Umweg über Montana auf dem Weg nach New York, ohne besoderen Schaden anzurichten.
Ich bin mir sicher, dass ich viele Fehler gemacht habe - dies war nur einer davon. "
Von mir selber kann ich sagen, dass ich durch solche Fehler meinem Mann für Jahre den Zugang zu Jin Shin Jyutsu verbaut habe. Ich habe heftigen Bluthochdruck ausgelöst, weil ich einfach im Körperlesen nicht geübt genug war.
Bei der Selbsthilfe ist das einfacher: Man hört auf, wenn man merkt, dass es einem nicht guttut - außer man ist durch Erziehung so geprägt, dass man gerade dann weitermachen muss.
@ KirschblütenHase
Deine Erfahrungen beim Strömen und die Art, wie du sie mit uns teilst, berühren mich sehr!
Lieben Gruß!
Nirbheeti
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 17. August 2015, 22:12
von KirschblütenHase
Nirbheeti hat geschrieben:
@ KirschblütenHase
Deine Erfahrungen beim Strömen und die Art, wie du sie mit uns teilst, berühren mich sehr!
Lieben Gruß!
Nirbheeti
danke schön. Ich hab mittlerweile viel im Forum gestöbert und lese Deine Beiträge sehr gern.
Danke auch für Deine Worte zum Thema Fehler beim Strömen.
Ich hab mir zusätzlich zum Buch von Nikola Kessler und Christiane Kührt das Buch "Heilende Berührungen" von Alice Burmeister und Tom Monte besorgt.
Momentan probiere ich all die Übungen aus, die da in den beiden Büchern für konkrete Beschwerden beschrieben werden, weil das für mich als Anfänger etwas einfacher ist als Tiefen und dergleichen. Die Ströme und alles, das versuche ich zu lernen, aber das dauert noch etwas.
Bei "Heilende Berührungen" gibts ein Kapitel "Harmonisieren mit Fingern und Zehen", das mag ich am liebsten momentan.
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 23. August 2015, 17:58
von KirschblütenHase
Hallo in die Runde,
könntet Ihr mir vielleicht sagen, wo ich strömen kann, wenn es um die Themen Selbstsabotage, fehlende Selbstliebe und Abgrenzung gegen die Probleme + Launen anderer Leute geht?
Für die Abgrenzung hält man den / die Mittelfinger?
den / die kleinen Finger für alles, was (emotional) mit dem Herzen zu tun hat? Hilft das dann auch bei der Selbstliebe?
Bei der Selbstsabotage hab ich grad keine Ahnung.
Ich habe professionelle Hilfe bei diesen Themen (ist Teil der PTBS = postraumatische Belastungsstörung + Zwangsstörung), der Therapeut weiß, dass ich mich damit beschäftige und unterstützt das auch.
Ich hab mit der PTBS und dem Zwang gute Phasen und schlechte Phasen, diese Woche wars etwas anstrengend. Ich hab abgesehen von der Psychotherapie jede Menge Fachbücher gelesen, Ratgeber, Selbsthilfebücher, hab EFT gelernt, Meditationstechniken und Atemtechniken bzw. ist nur eine Technik, ein wenig bewusst Atmen und dadurch abschalten und jetzt eben das Heilströmen.
Für Tipps wäre ich dankbar, hier im Thread oder auch per PN.
danke. Wünsche Euch einen wunderbare Sonntag.
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 23. August 2015, 21:07
von Momabo
Hallo KirschblütenHase,
mir fällt grad spontan die Intensiv Version vom Daumen ein für dich:

für deine Abgrenzung, Selbstliebe, Selbst-wert-gefühl

deine Mitte, hilft für Wut die man nicht ausdrücken darf, wegen...? was auch immer

zuviel Bemühung, nicht sich selbst sein zu dürfen, NEIN sagen lernen
und vllt ES 12 (linke Hand) in Verbindung mit ES 20, 21, 22 (abwechselnd nacheinander mit der rechten Hand, oder auch seitenverkehrt) für deine psychischen Projekte
Das mit den Bildern hatte ich neulich auch bei einer Behandlung, es war sehr deutlich für die Klientin, mir war ihr Beobachterposten sehr wichtig, hat es auch annehmen können. Danach war sehr viel Einsicht, Verständnis und Gelassenheit da. Das ist aber immer sehr individell und jedes Mal anderst.
glg Mona
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 23. August 2015, 23:54
von Nirbheeti
KirschblütenHase hat geschrieben:Abgrenzung gegen die Probleme + Launen anderer Leute
Hallo KirschblütenHase!
Der Versuch, gegen etwas anzuströmen, geht meistens daneben. Tu es einfach nur für dich! Dann wird das Nein, das du anderen sagen musst, ein Ja zu dir selber. Fürs Ja zu dir selber den Strom, der deinem Sternzeichen zugeordnet ist.
Hauptzentralstrom, Finger und Milzstrom täglich ein Jahr lang. Letzterer hilft dir dich abzugrenzen und hebt auch die Stimmung.

Haut (1. Tiefe) ist nun mal unsere äußere Grenze.
Mit "fehlender Selbstliebe" beschreibst du einen Mangel, den du empfindest. Das ist ein Thema der 4. Tiefe. Also Nieren- und Blasenstrom.
Sich selber strömen IST Selbstliebe.
Wodurch würdest du deine Selbstsabotage ersetzen wollen?
Lieben Gruß!
Nirbheeti
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 24. August 2015, 00:01
von AnnSophie
Liebe KirschblütenHase,
ich liebe deinen lautmalerischen Namen, immer wieder beim Tippen.
zum Thema Selbstliebe fällt mir der Thread ein:
http://www.stroem-forum.de/viewtopic.ph ... elbstliebe
Ich glaube inzwischen, dass jedes natürliche System zu jedem Zeitpunkt, die anstehenden Fragen/Projekte so gut und so wohltuend löst, wie es das in dem jeweiligen Moment bewusst/unbewusst tun kann.
Wenn Du ein Projekt damit hast, dass Du dich dann und wann selbst sabotierst, dann ist es für mich immer wieder wichtig, dass es mir zu irgendeinem Zeitpunkt hat es Dir gedient hat, das zu tun, dass es mein Überlebensmodell war. .... und das auch zu würdigen, es hat seine Funktion gehabt, die Aufgabe erfüllt und darf nun auch, wenn es so nicht mehr gebraucht wird, sich wandeln und weiter entwickeln.
Zur Abgrenzung fällt mir auch noch die 1. Tiefe Magen/Milz und auch der Daumen ein, der unsere Form bestimmt.
19 für die eigene Autorität.
Je stärker Dein JA zu Dir in all deinen Facetten ist, mit all deinen Schwächen und deinen Stärken, deinen Verletzungen und deinem Heilsein, desto weniger mächtig sind die anderen über dich. Mary "übersetzt" LIFE mit
Look
inside
for
everything. Und dieses für alles nach innen schauen tut mir für meine Selbstliebe unendlich gut.
Für meine französische Yoga-Lehrerin, der ich mal das Selbstliebe Buch 2 gegeben hatte, ist das ganze JSJ eine "taktile Selbstliebe-Technik". Ich merke, je mehr ich mich liebe und annehme, so wie ich bin, desto weniger sabotier ich mich selbst, bzw. empfinde mein Verhalten als Selbstsabotage.
Hast Du das Gefühl, du weist innerlich schon genau genug wie es sich anfühlt und ist, wenn du dich selber liebst, dich nicht sabotierst und achstam mit dir bist, und sauber abgegrenzt bist? ... wenn Du das innere Bild, deine Vision stärken / weiterentwickeln möchtest? => SES 13.
Hast Du das Gefühl, all das was ich gelesen und gelernt habe, meine Zielvision ist klar, aber wie komm ich da hin?, wie kann ich das irgendwie umsetzen lernen? Wie kann so was wie mein Weg im Gehen entstehen? Also das ganze irgendwie noch verarbeiten/verdauen möchtest => SES 14 (bei ganz vielen psychischen Projekten ist die ein SEHR guter Freund)
Und wenn du das Gefühl hast, eigentlich ist der alte verletzende Glumbatsch verarbeitet,... es will "nur" noch geerdet und das alte Muster endlich losgelassen und ausgeschieden werden und das Neue endlich umgesetzt werden => SES 15.
Die 3 13-14-15 sind in verschiedenen Reihenfolgen (13-14-15, 13-15-14, 15-14-13,...) wunderbare Freunde, um die Mitte und die Selbstannahme zu stärken... ich selbst hatt' auch einige Monate in diesem Zusammenhang täglich diese Reihe gehalten:
22 (der vollständige Bahnhof wo alles zusammenkommt und dann wieder seiner Wege geht... Es ist wie, ist) - 13 (Liebe deine Feinde (gerade auch die inneren) Bild) - 14 (Gleichgewicht, Verarbeiten/Verdauen, der Mensch) - 15 (Erde(n) / Heilen / Umsetzen)
(Alte) Wunden schaffen Bewusstsein, machen mich achtsam für mich und auch für die anderen.
So viel mal für den Moment.
Herzlich, AnnSophie.
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 31. August 2015, 22:00
von KirschblütenHase
danke Euch allen erstmal, ich werde ggf. später noch mehr dazu schreiben.
ich ströme momentan Mittelfinger und SES 21, nicht am Finger, sondern mitten im Gesicht.
ich hab alle Eure Tipps ausprobiert. Mit so vielen Tipps hatte ich nicht gerechnet. Ihr seid echt sehr hilfsbereit.
SES 21 und Mittelfinger funktioniert bei mir momentan am besten im Kombination mit meiner ganz eigenen Version von EFT, die so nicht im Lehrbuch steht. Ist etwas anstrengend, hin und wieder, aber ich hab das deutliche Gefühl, dass es was bringt. Das Heilströmen ist für mich momentan Batterien aufladen und Trost, EFT zur Behandlung des Problems.
Ich nehme an, dass ich meine bevorzugten Finger und Griffe auch wieder verändern werde, da ich bereits rausgefunden habe, dass kein Griff immer für mich passt und dann probiere ich alle Eure Tipps nochmal aus. Hab mir den Thread ausgedruckt.
Wenn man derartige Diagnosen hat, ist es es ein langer Weg. Ich hab viel ausprobiert in Sachen Psychotherapie, aber bei mir ist das offenbar so, dass ich da auch EFT, Strömen, Atemtechniken und Meditation dazu brauche. Der Körper erinnert sich halt auch an alte Anspannungen etc, nicht nur die Seele.
Schizophren oder psychotisch bin ich übrigens nicht, weil das doch beim Zwang immer gleich angenommen wird. Mein Verstand funktioniert tadellos. Der Zwang, das sind in meinem Fall im Grunde "nur" alte Erinnerungen und die dazugehörigen Gefühle. Aber das ist wohl bei jedem Zwangserkrankten anders. naja.
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 11. September 2015, 13:30
von Nirbheeti
Liebe KirschblütenHase,
ich komm noch mal zum Anfang zurück:
Ich bin Neuling beim Strömen und daher meine Frage an die Profis, ist das soweit normal? Ich habe den Eindruck, dass es mir gut tut, dass sich da etwas in mir auflöst und dass es leichter wird, aber eben, als Neuling lieber nochmal nachfragen.
Für dich selbst gibt es keinen anderen Profi als dich selber. Und für alles, was dich betrifft, bist du auch kein Neuling.
Die Begleitung durch einen Profi ist da angezeigt, wo man nicht mehr ganz man selber, wo man z. B. außer sich ist. Ein Profi sollte geschult sein, die Mechanismen solcher Störungen zu erkennen und einen sicher durch das unruhige Wasser der Selbsterkenntnis zu bringen, bis man das Ruder wieder selbst in die Hand nehmen kann. (SES 19)
Eine der beliebtesten Konditionierungen unserer Gesellschaft ist die Wertvorstellung vom aktiven Menschen – der dann mit der Meditation und Ruhe, die er dringend braucht, nix am Hut hat. - Das sind Wege, wie wir einander manipulieren und manipuliert werden.
Der einzige Ausweg, den ich gefunden habe, ist der hier: entspannen – beobachten – nicht beurteilen. Das ist die klarste Beschreibung von Meditation, die ich gefunden habe (Osho). Sie ist auch ungemein praktikabel: Ich erwische mich mal wieder beim Beurteilen und darf mich die Kette zurückarbeiten. Wenn ich mich schon beim Verspannen erwischt hätte, wär’s einfacher gewesen... Aber der Punkt, an dem eigentlich alles hängt, ist das Beobachten – weshalb Mary immer wieder von "awareness" spricht, was meistens mit "Bewusstsein" übersetzt worden ist. Das könnte aber auch das englische "consciousness" sein, also etwas, wo im Bewusstsein all unser Wissen (science) zusammenfließt (con) und uns zur Verfügung steht.
Wache Achtsamkeit (oder nach wikipedia:) Gewahrsein ist das Werkzeug, mit dem ich der Profi für mich selber in noch unbewussten oder verdrängten Bereichen werde. Es ist zwar immer noch unangenehm, den Selbsttäuschungen auf die Spur zu kommen, aber doch besser, als es von Freund (vorsichtig) oder Feind (schonungslos) oder vom Leben als Schicksalsschlag zu erfahren. Und womöglich immer noch nicht zu kapieren (von lateinisch capere – nehmen, fassen).
Ich habe den Eindruck, dass es mir gut tut, dass sich da etwas in mir auflöst und dass es leichter wird
Der Satz weist dich als Herrin im eigenen Haus aus. Wenn du weißt, wie sich das anfühlt und wo im Körper du das spürst, hast du einen guten Wegweiser in dir selber gefunden. In den Wirren neuer Situationen kannst du an diese Körperstelle zurückgehen und beobachten, was sich dort tut.
Bei den beiden folgenden Teilen lohnt es sich bestimmt, mal nachzuschauen, wo in deinem Leben diese Unsicherheit hergekommen ist:
Ich bin Neuling beim Strömen und daher meine Frage an die Profis, ist das soweit normal? ..., aber eben, als Neuling lieber nochmal nachfragen.
Und in dieser Richtung tut sich was beim Strömen – und zwar meistens sehr, sehr sanft. Bei dir blättert halt der Wind (3. Tiefe, Leberfe, Gallenblasenfe) die schon beschriebenen Seiten deines Lebensbuches durch.
Und ja, auch zu wissen, dass du in der Kunst des Jin Shin Jyutsu ein Neuling bist, ist eine klare Wahrnehmung. Sie hat dir den Mut gegeben, zu fragen. Respekt! (Bitte wahrnehmen: Dies ist eine positive Rückmeldung aus deiner Umwelt...)
Lieben Gruß!
Nirbheeti
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 11. September 2015, 19:01
von Nirbheeti
PS:
Was ist denn eigentlich deiner Hand passiert, dass sie jetzt so eingeschränkt ist? Kannst du genauer beschreiben, wie die Hand dadurch verändert ist. Ich habe verstanden, dass du die Finger nicht oder nur schwer spreizen kannst. Gibt es noch andere Beobachtungen z. B. zu bestimmten Fingern? Sind sie gekrümmt? usw. Das ist fürs Antworten schon wichtig.
Lieben Gruß!
Nirbheeti
Re: Hand-Strömen mit sich aufblätternden Erinnerungsbildern?
Verfasst: 12. September 2015, 19:47
von KirschblütenHase
Bevor ich hier antworte, möchte ich noch kurz etwas zum Thema Medikamentenempfehlungen schreiben.
Ich hab den Thread drüben gesehen, in dem es um das Verbot von Medikamentenempfehlungen und entsprechende Sanktionen ging.
Wegen mir hätte man diesen Thread nicht aufmachen müssen, da ich relativ neu hier bin, weiß ich nicht, was in der Vergangenheit so gelaufen ist bei diesem Thema, aber bei mir hätte auch eine kurze Notiz gereicht, damit ich das entferne bzw. unterlasse. Ich hab den Beitrag sowieso editiert.
Es ist so, dass ich diese beiden pflanzlichen Medikamente, die ich da aufgeschrieben habe nur deswegen erwähnt habe, weil ich weiß, dass meine Geschichte bzw. die Diagnosen Leute erschrecken bzw. abschrecken. Daher versuche ich immer das abzumildern, indem ich auch gleich dazu schreibe, dass ich zu meiner heftigen Geschichte natürlich bereits Maßnahmen ergriffen habe, therapeutische Hilfe habe, auch selber Techniken ausprobiere und mich informiert habe etc. pp.
@Nirbheeti
danke für Deine vielen Worte, das hat mich sehr gefreut, weil ich eigentlich dachte, dass der Thread eingeschlafen ist.
Per PN hab ich auch nette Worte bekommen, das hat mich auch sehr gefreut.
Zunächst mal wegen der Hand bzw. den Händen.
Die linke Hand ist relativ ok, der kleine Finger ist krumm, kann aber auf der Tastatur tippen. Der linke Ringfinger ist nicht krumm, kann aber nicht tippen. Wenn ichs versuche, krieg ich Schmerzen, daher lasse ich das normalerweise. Beide Handgelenke haben Probleme beim Drehen. Das geht sehr schwerfällig. Tischkicker spielen geht nicht, dafür bin ich zu langsam. Grundwätzlich kann ich die Handgelenke durchaus normal bewegen, aber eben etwas langsamer als jemand mit gesunden Händen.
Bei der rechten Hand sind Daumen und Zeigefinger ok, der Rest kann nicht tippen. Mit der rechten Hand kann ich zum Beispiel auch kein Handy halten. Ich hab immer kleine Handys, die ich mit links halten kann und dann mit dem rechten Zeigefinger bediene.
Ich hatte die rechte Hand jahrelang mehr oder weniger auf Schonhaltung, an den Körper gespresst oder in der Hosentasche. Das hab ich dann mit EFT bearbeitet, so dass ich da jetzt mit der rechten Hand wesentlich mehr machen kann als früher. Da hab ich viel mit EFT dran gemacht.
Die Finger lassen sich eher ungern spreizen, das stimmt, auch links nicht. Da sind halt Sehnen und Muskeln irgendwie ungünstig verwachsen.
Das sind alte Verletzungen, das gehört zur posttraumatischen Belastungsstörung. Was da genau passiert ist, war eine Art Drehverletzung beim Anheben von etwas Schwerem. Mehr Details möchte ich dazu nicht sagen, da das für mich ein schwieriges Thema ist. Im Alltag fällt das normal nicht auf, ich habe keine sichtbaren Narben, es geht halt nur um Sehnen, Nerven und Muskeln etc. Ich habe gelernt, meine Beeinträchtigung zu verbergen bzw. das zu kompensieren, das fällt normal nicht so schnell auf, es sei denn, man sieht mir beim Tippen zu. Ich bin relativ schnell beim Tippen, weil ich da auch viel Übung habe, aber es sieht halt etwas schräg aus, weil ein Teil der Finger nicht mitmachen kann.
Ich war damit natürlich beim Arzt. Medizinisch kann man da abgesehen von einer OP nicht mehr viel machen, das möchte ich allerdings nicht. Die Erfolgschancen einer OP sind nicht so optimal. Lieber lasse ich es so, wie es ist, als es durch eine OP noch zu verschlimmern.
Osteopathie wäre noch eine Sache, die Krankenkasse zahlt das allerdings nicht. Hab angerufen und gefragt. Nach unoptimalen Erfahrungen mit der Krankengymnastik lasse ich da niemanden mehr an die Hand ran.
Medizinisch heißt das "aktive und passive Bewegungseinschränkung nach Torsion", so hat das der Arzt genannt. Ich arbeite mit EFT dran und mit Strömen. Beim EFT und beim Strömen wechsle ich mit den Händen ab. Da ich aus Erfahrung weiß, welche Bewegungen ich nicht machen kann, um keine Schmerzen zu kriegen, geht das normal ganz gut.
Die Nerven sind relativ ok, ich hab hin und wieder Parästhesien, also diese Nerven-Käfer-Krabbeln-Sache, aber dafür hab ich entsprechend Medis bzw. Vitamine/Mineralstoffe, die das abmildern.
Es ist bei mir definitiv so, dass die rechte Hand stärker aufs Strömen reagiert als die linke.
ok, das waren in aller Ausführlichkeit die Details zur Hand.
Zu allen anderen Aspekten schreib ich dann noch was.