Die Waldohreule - Vogel des Jahres 2014 in der Schweiz
Verfasst: 7. März 2014, 23:53
Was haben wir sie nicht gesucht, letzten Frühling! Viele Nächte waren wir unterwegs, sie zu finden, vergeblich. Die Waldohreule. In dem Gebiet, welches ich für den Schweizer Brutvogelatlas betreue, war vor wenigen Jahren ein Standort nachgewiesen worden, und der Lebensraum würde immer noch stimmen, aber - nichts. Wir machten also der Reporterin von der Lokalzeitung wenig Hoffnung, die für einen Bericht über den Vogel des Jahres gerne eine sehen wollte. Das mit dem Sehen schlugen wir ihr sowieso gleich aus dem Kopf, boten ihr aber an, mit uns auf Waldohreulenpirsch zu kommen, wenn auch mit sehr wenig Aussicht, eine wenigstens zu hören.
Gegen 19:30 Uhr, am Rand eines kleinen Wäldchens, während wir etwas herumstanden und lauschten, hörte ich neben mir auf dem Weg etwas rascheln und hopsen, wohl ein Frosch oder eine Kröte. Ich zündete die Taschenlampe an um nachzuschauen, nach oben schön mit der Hand abgedeckt - und erstarrte (ausser, dass ich sofort die Lampe wieder abschaltete), weil genau über uns im Baum drin ein heftiges Geflatter und Geklatsche losging und irgendwas eilend durchs Geäst hindurch davonflog. Uuups, sorry... Man will ja als Ornithologe gerade NICHT die Vögel stören, aber wer konnte denn ahnen, dass da was, bzw. ziemlich sicher sogar eine Waldohreule, direkt über unseren Köpfen sass?
Wir standen einige Minuten still, aber es passierte nichts mehr, also gingen wir einige Schritte weiter. Und dann plötzlich: hu... hu... hu... das Männchen, zuerst weit weg, und dann ganz nahe, klar und deutlich hörbar. Und dazwischen giiiiieeek giiieeeek giiieeeeek das Weibchen. Die längste Zeit, hin und her und her und hin, bei Mondschein unter Sternenhimmel. Und etwas weiter weg, aus zwei Richtungen, huhuhuhuuuu, huhuuuuuhuhuuuu zwei Waldkäuze.
Hach, wie kann das Leben schön sein!!!
Gegen 19:30 Uhr, am Rand eines kleinen Wäldchens, während wir etwas herumstanden und lauschten, hörte ich neben mir auf dem Weg etwas rascheln und hopsen, wohl ein Frosch oder eine Kröte. Ich zündete die Taschenlampe an um nachzuschauen, nach oben schön mit der Hand abgedeckt - und erstarrte (ausser, dass ich sofort die Lampe wieder abschaltete), weil genau über uns im Baum drin ein heftiges Geflatter und Geklatsche losging und irgendwas eilend durchs Geäst hindurch davonflog. Uuups, sorry... Man will ja als Ornithologe gerade NICHT die Vögel stören, aber wer konnte denn ahnen, dass da was, bzw. ziemlich sicher sogar eine Waldohreule, direkt über unseren Köpfen sass?
Wir standen einige Minuten still, aber es passierte nichts mehr, also gingen wir einige Schritte weiter. Und dann plötzlich: hu... hu... hu... das Männchen, zuerst weit weg, und dann ganz nahe, klar und deutlich hörbar. Und dazwischen giiiiieeek giiieeeek giiieeeeek das Weibchen. Die längste Zeit, hin und her und her und hin, bei Mondschein unter Sternenhimmel. Und etwas weiter weg, aus zwei Richtungen, huhuhuhuuuu, huhuuuuuhuhuuuu zwei Waldkäuze.
Hach, wie kann das Leben schön sein!!!