aufregende Träume

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Julchen
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aufregende Träume

Beitrag von Julchen »

Hallöchen! :weissefahne:
Ich stelle seit etwa 2 Jahren fest, dass ich sehr komisch träume. Diese sind fast ausschließlich negativer Art. Sie kreisen um meine Sorgen und Gedanken, sind teilweise aber auch so mystisch und abwegig, dass sie keinen Sinn machen. Oft träume ich 3 oder 4 Geschichten pro Nacht. Morgens bin ich dann aufgewühlt und unausgeschlafen(auch wenn ich früh ins Bett ging). Natürlich habe ich auch schon versucht etwas daran zu ändern. Andere (Ein-)schlafgewohnheiten, Entspannungsübungen, Daumenballen strömen...
und jetzt sogar nach 2 Wochen Urlaub (in den ich meine großen Hoffnungen gelegt hatte) hat sich nichts geändert. : 27
Hat jmd einen Tip für mich? Bin für Hilfe aller Art dankbar. Vielleicht hat jmd auch Ideen außerhab des Strömbereichs?!?
ich danke euch! : 26
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ate2011
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Re: aufregende Träume

Beitrag von ate2011 »

Hallo Julchen,
Träume sind der Spiegel unserer Seele, sie versucht über Träume uns nahezu-
bringen, was unser Unterbewusstsein momentan beschäftigt und was unser
Bewußtsein im Wachzustand einfach nicht wahrnehmen will.
Oftmals kann so die Psyche sich heilend ausdrücken.
Was fällt dir dazu ein (nur für dich als Anstoß, nicht als Antwort im Forum).

Gute erholsame Nächte wünscht die ate : 27
"pure awareness"
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Luna
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Re: aufregende Träume

Beitrag von Luna »

Liebes Julchen,

versuchs doch mal mit dem Gallenblasenstrom und Mittelfinger halten.

Süße Träume für dich!!!! :sleeping:

Luna
„Der Mut der Wahrheit ist die erste Bedingung des philosophischen Studiums."
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
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AnnSophie
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Re: aufregende Träume

Beitrag von AnnSophie »

Hallo Julchen,

wie Ate schon gesagt hat, sind Träume ein Spiegel unserer Seele und zeigen uns deshalb einen Teil der Tiefe unseres Selbsts. Und ein Versuch des Dialogs auf unserer Ich-Selbst-Achse, sie wollen uns noch was anderes vermitteln, was uns auf unserem Weg zum ganz werden und sein hilft.
M.E. haben Träume deshalb höchstens scheinbar keinen Sinn. Andererseits sind sie als Stimme des Unterbewussten nicht eins zu eins zu übertragen sondern eher als Bilder, Gefühle, Stimmungen zugänglich.
Es gibt verschiedene Arten von Träumen, z.B.: Alltagsverarbeitungs-, Initiations-, Warn-, kleine und große Träume.

Der Spiegel meiner Träume hat mir auf meinem Weg zu mir sehr viel geholfen, wenn er manchmal auch übermächtig war und inzwischen (nach einigen Jahren) merke ich immer öfters wie ein Ping-Pong-Dialog zwischen Tages- und Traumbewusstsein stattfindet. Und man kann durchaus auch lernen Träume zu lenken (lernen). (Z.B. bei wiederkehrenden Alpträumen)

Wenn das Unterbewusstsein merkt, dass man sich drauf (auf sich selbst) einlässt, lässt es durchaus mit sich verhandeln.
Bei mir z.B. im Sinne von
- jetzt (noch) nicht - später, aber ich schaffe Raum, Platz und Zeit, wo das ganze hochkommen "darf" (das mach ich auch und das weiss mein Unterbewusstsein/Selbst inzwischen auch)
- bitte im wohltuenden Maß und auf eine wohltuende Art und Weise
- das verstehe ich so nicht, zeig's mir anders (wohltuend)
- hinsichtlich des Traums hab ich das mitgenommen, ist noch was anderes wichtig?

An Deiner Stelle würde ich in die Traumarbeit einsteigen ggf. mit professioneller Hilfe z.B. durch einen tiefenpsychologischen Therapeuten.

Wenn Du selbst "loslegen" magst. Kann ich Dir folgendes empfehlen:
Fang ein Traumtagebuch an, wo du die wichtigsten Träume einfach auf- und damit auch wegschreibst, im Präsens, bzw. das woran du dich noch erinnerst, am besten gleich beim Aufwachen.

Ein guten Einstieg in die Traumarbeit (nachspüren NICHT interpretieren!) bietet Anna Connor in einem Kapitel in "Der Geschmack der Ananas: Vom zeitlosen Glück". Ich hatte das jemand hier glaub ich schon mal als PN geschickt.... bin selbst erst wieder in 2 Wochen zu Hause, ...

Für die Traumsymbole
(mit Einschänkungen hinsichtlich einer teilweise unnötig negativen Bewertung von Symbolen v.a. bei traumdeuter.ch, die Sprache unseres Unterbewussten ist (wie) die Büchse der Pandora: auf einer Ebene SIND die Sybmole einfach: "Es ist, was es ist, und was es ist, ist es. (Auch: Jetzt ist es so und morgen ist es anders.)". Bewertungen finden erst auf einer höheren Stufe statt (eng verbunden mit dem Über-Ich):
- Pamela Ball: 10.000 Träume: Traumsymbole und ihre Bedeutung von A bis Z
-www.traumdeuter.ch

Für's strömen kommt mir gerade der Vermittler himself, :mittelfinger: , 3. T. und ganz spontan die GallenFE in den Sinn, da die wie die Träume eine vermittelnde Aufgabe haben. (@Luna, da waren wir auf dem gleichen Pfad... und Du schneller. Ist das "allgemeine" Lehrmeinung? Bei mir war's "nur" Intuition. ;) )

So viel mal für den Moment. Dir gute Träume und einen guten Schlaf. :sleeping:

Herzliche Grüße aus Südfrankreich,

AnnSophie.

Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.

Ama Walter
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AnnSophie
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Re: aufregende Träume

Beitrag von AnnSophie »

Eins noch:

Träume sind Schäume.
Ja in dem Sinn, dass die Proportionen noch mehr als in manchen mittelalterlichen Bildern völlig verschoben sind und manches mit viel Luft drin ist und manches wieder ganz nackt und direkt.

Ein reiches, spannendes und wie Du schreibst oft mythisches Feld. Träume begleiten uns auf unserem Heldenweg zu uns selbst.

Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.

Ama Walter
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~Mieko~
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Re: aufregende Träume

Beitrag von ~Mieko~ »

Hi Julchen!

Herzfunktionsenergie! Oder halt :kleinerfinger: .

Wünsche Dir :sleeping: und nur noch seeeeeelige Träume. :D


Mieko
Be who you are and say what you feel, because people who mind don't matter, and people who matter don't mind. - Theodore S. Geisel (Dr. Seuss) ;-)
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Nirbheeti
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Re: aufregende Träume

Beitrag von Nirbheeti »

Hallo Julchen,

ich habe mal ein halbes Jahr lang Traumtagebuch geführt und kann es nur empfehlen. AnnSophies Hinweise sagen alles Wichtige über den Wert dieser Botschaften des Unterbewussten.

Hier ein paar praktische Tipps:
  • - Lege dir einen Bleistift und ein paar Seiten Kladdepapier neben das Kopfkissen.
    - Schreibe in dem Augenblick, wo du aufwachst, einfach los - ohne Licht anzumachen natürlich.
    - Ich habe dazu immer den linken Zeigefinger bei jedem neuen Zeilenanfang tiefer rutschen lassen, damit ich nicht alles übereinander geschrieben habe. Meine Zeilen waren immer gebogen. :D
    - Du brauchst nicht den ganzen Traum zu erinnern. Die Stichworte, die grade noch präsent sind, reichen aus, um sich später wieder an andere Teile zu erinnern.
Träume in Braun- und Grautönen sind Bearbeitung von unbewusst Erlebtem. Bei mir ging es da meistens um Verstehen und Loslassen, Unbewusstes ins Licht der Bewusstheit stellen und gut is. Wenn ein Motiv immer wieder kommt, tut man sich schwer mit dem Verstehen. Je länger ich das durchgehalten habe, desto weniger verstörend oder beunruhigend wurden meine Träume. Ich habe es mir so erklärt, dass das Unterbewusste sich verstanden fühlte und nicht mehr mit dramatischen Bildern meine Aufmerksamkeit erregen musste. Es war eine spannende Zeit und sie hat sich gelohnt.

Werden die Träume plötzlich farbig und klar, ist es eher wie eine Vision (SES 4) für deinen Weg. Die versteht man dann unmittelbar. Sie sind wegweisend. So etwas habe ich an Wendepunkten zwei- oder dreimal erlebt.

Lieben Gruß!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
Mandala
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Re: aufregende Träume

Beitrag von Mandala »

Kann bestätigen, was schon beschrieben wurde...

Hallo Julchen,
schön, dass Du so differenziert träumen kannst!

Musst Dich sicherlich nicht weiter grämen - diese "unerwünschten" Bilder, die einem auch noch Nachts vor Augen geraten, habe ich zu Beginn auch oft als lästig empfunden... sie waren aus heutiger Sicht einfach nur Ausdruck für das was mich beschäftigte - wo ich mit meinem Tagesbewusstsein, dem mir vertrauten Bewusstssein nicht ran kam, was mich drückte oder drängte...
Lange, wiederholte Strömsitzungen HZS schienen es sogar noch zu verschlimmern.
Also liess ich wieder davon ab, denn ich mochte und konnte nicht tagsüber so "verpeilt" irgendwo zwischen meinen inneren und äusseren Welten "umhertauchen"...dabei begriff ich viel später, ich hatte einfach zuviel mir zugemutet und gemacht.

Nun begann ich mit zunächst nur 1x wöchentlich jeden Fingerhalten. Bis zum pulsieren immer und immer wieder - jeden Finger inklusive Öffnungsgriffe derselben.
:daumen:
:zeigefinger:
:mittelfinger:
:ringfinger:
:kleiner
Dann irgendwann, wurde mir das wieder zuwenig - ich entdeckte wieder HZS und siehe da: eine Zeitlang und dies wiederkehrend, hatte habe ich den Eindruck, während ich schlafe - mir beim träumen zusehen zu können.
Die graue Masse ähnlich dem schwarz/weiss Fernsehen sind nun oft bunte "Filme" wie aus anderen Welten, Zeiten zusammengefügt, vermischt mit klaren Botschaften, die nur ich verstehen kann, weil sie einen klaren Bezug zu etwas haben, was mich beschäftigt, erlebt wurde oder gewünscht ist. Es gehört nun zu mir und ist "mein internes Kino" zu meinem Vergnügen...

Hab Geduld mit Dir, vielleicht muss sich erst was im Laufe der Zeit "abschälen", klären angenommen und liebevoll umarmt werden bevor es Dir dienlich sein darf.

Vertrau drauf, "oller Krempel" wird abtransportiert - bleib dran, mach konsequent weiter, kannst ja auch über einen Zeitraum immer wieder die "Schonvariante" einnehmen,
Li Hand Schambein
Re Hand Steissbein
vermutlich beruhigt sich dann das gesamte Geschehen durch die Balancierung und Harmonisierung.

Wenn Du oder sonst jemand es mal ausprobiert mag und dann selber Erfahrung gesammelt hast, hat wäre es schön darüber zu berichten...

Also hab Geduld mit Dir, sei liebevoll mit Dir, bleib in Deinem Tempo
(nicht dem des Egos, also der Form von:
ich will, es muss, jetzt langt es mir aber langsam...)
sondern der sanften Version, der Deines Selbst und Deiner Seele -
denn das berühmte Gras wächst auch nicht - nur weil jemand dran zieht...

Habs wohl und gut - gutes Gelingen,
lg Mandala

PS Ich wollte selber auch immer gerne alle Träume aufzeichnen, war nicht diszpliniert genug und ärgerte mich auch noch darüber.
Bis ich dann spontan auftauchend "realisierte", es ist doppelt vertane Lebenszeit, denn ich wäre 2x mit Traum beschäftigt, also Nachts die Zeit wegen des "hinsehens", tagsüber wegen des "konservierenden Schreibens"
und ein befriedigendes Ergebnis erhielt ich auch durch alle äusseren Traumdeutungsversuche nicht, sie waren mir nicht individuell genug...

Dann begriff ich durch die Wiederholung und immer deutlicher werdenden Täume, es geht nichts verloren, alles ist in mir und wenns wichtig genug ist - taucht es wieder auf und ist zu seiner Zeit, erkenn- und damit auch abrufbar.
Dann war es ein Hinweis auf zu lernendes und sehr dienlich, weil ganz einfach geworden...
Allerdings fordert dies die Geduld und das Vertrauen bis es soweit ist - bin allerdings dabei der festen und sicheren Überzeugung, dass es allgemeine Gültigkeit im menschlichen Erleben hat.
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Nirbheeti
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Re: aufregende Träume

Beitrag von Nirbheeti »

Mandala hat geschrieben:Ich wollte selber auch immer gerne alle Träume aufzeichnen, war nicht diszpliniert genug und ärgerte mich auch noch darüber.
Bis ich dann spontan auftauchend "realisierte", es ist doppelt vertane Lebenszeit, denn ich wäre 2x mit Traum beschäftigt, also Nachts die Zeit wegen des "hinsehens", tagsüber wegen des "konservierenden Schreibens"
Liebe Mandala,

gut, dass du das aufgreifst! Also bei mir war das damals keine Disziplin, die ich aufgebracht habe, sondern Notwendigkeit im Sinne von "meine Not wenden", indem ich mir selber Aufmerksamkeit schenkte. Wenn Bilder nicht ohne weiteres verständlich waren, habe ich mir dann die Frage gestellt: Was bedeutet das Bild für mich? (Nicht: was steht im Buch über dieses Symbol?) Welche Körperzone reagiert, wenn ich daran denke? Damals kannte ich JSJ noch nicht und grade bei dem, was ich bisher nicht sehen wollte :oops: , fiel mir die Entschlüsselung schwer und brauchte ihre Zeit. :? Ich weiß gar nicht mehr, ob ich die alle in "Reinschrift" gebracht habe. Komischerweise habe ich für solche drängenden Aktionen immer die Zeit bekommen, die ich dafür brauchte. :)

Später wollte ich es mal wiederholen - und das ging überhaupt nicht! Wenn man das Gefühl hat, Zeit zu "vertun", dann ist es einfach nicht dran. Und viele Träume sind wirklich einfach nur banale Aufarbeitung, wie du schon sagst.

Hab ich grad gefunden: Bei Alpträumen die 14. Da wäre das Thema Leber-Galle ja mit drin.

Lieben Gruß!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
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