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"Scharlatanerie"
Verfasst: 15. April 2008, 14:25
von mamuschka
Hallo, ich möchte mich auch kurz vorstellen und habe gleich eine Frage an Euch alle. Ich bin ein praktischer Mensch (bin eher kaufmännisch orientiert) und taste mich erst mal an alle Geheimnisse des Universums heran. Vor kurzem habe ich Heilströmen kennengelernt und bin total begeistert!!! Meine Bekannten sind teilweise leider genauso, wie ich früher war. Aber nun hat mich eine Bekannte mitleidig belächelt und meine guten Erfahrungen mit "Scharlatanerie" abgetan. Argumente hat sie weggewischt mit:"klingt alles nur nachgeplappert..." Ist Euch so etwas schon mal passiert - und wie geht Ihr damit um??
Verfasst: 15. April 2008, 15:19
von Ronja
Hallo Mamuschka,
erstmal herzlich willkommen hier!
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass das Thema die meisten nicht interessiert oder sie es wahrscheinlich für Quatsch halten.
Ich halte mich daher meist zurück, davon zu erzählen, obwohl es schwer fällt, wenn alle über Erkältungen etc. stöhnen

. Es hat halt nicht jeder (direkt) einen Bezug dazu.

VG von Ronja
Verfasst: 15. April 2008, 15:25
von loisl
Hallo mamuschka,
na mit Scharlatanerie bist du noch gut weggekommen! Ich habe schon mal "Geldschneiderei ohne das was dran ist" gehört.
Willkommen im Verein
lg loisl
Verfasst: 15. April 2008, 16:36
von neptunia
hallo mamuschka,
herzlich willkommen im "scharlatanerie"-forum!
ja, so mitleidiges lächeln hab ich auch schon oft mitbekommen ... aber wenn diese leute dann mit nem wehwehchen nicht fertig werden, dann kommen sie plötzlich doch und fragen, ob man da was strömen kann ...
aber ich denke, das strömen ist gerade für praktische menschen genau richtig! denn man kann sich erstmal auf die körperlichen aspekte beschränken, die zusammenhänge mit den emotionalen aspekten kommen dann oft von selber! so ging es mir zumindest am anfang.
lieber gruß
von neptunia!
Scharlatanerie
Verfasst: 15. April 2008, 20:18
von Christa
Hallo zusammen,
bis zur "Scharlatanerie" oder gar "Geldschneiderei" habe ich es noch nicht gebracht, aber ein mitleidiges Lächeln im Sinne von "die Arme glaubt da auch noch dran" kenne ich durchaus, vor Allem, wenn vielleicht ein Dritter dabei steht. Ich habe - und das in der Mehrzahl - aber auch nette Erfahrungen gemacht. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich nicht mit dem Strömen "hausieren" gehe. Wenn es sich ergibt, biete ich die Möglichkeit an, ansonsten lasse ich die Leute in Ruhe.
Verfasst: 15. April 2008, 21:18
von Lerche
Bei uns bleibt es (noch?) in der Familie.
Aber da finden`s allé gut,einschließlich der
Kinder,die ,trotzdem sie noch sehr klein sind (Kindergarten)von sich aus nach dem Strömen verlangen!
Die Große hat sogar neulich gesagt,daß sie sich doch auch mal selber strömen möchte.
Die Nachfolger sind also sogar schon in Sicht!

Verfasst: 16. April 2008, 08:41
von Beke
Guten Morgen
Das finde ich ja spannend. Nein das ist mir noch nicht passiert. Ich stamme aus einer rationalen Familie und habe einen kaufmännischen Beruf. Das Fühlen und den Gefühlen zu vertrauen habe ich mir erst später angeeignet. Mir passiert es ganz oft, dass die Leute mich mit offenem Mund anstarren wenn ich, rationaler Mensch, ihnen plötzlich ganz andere Dinge erzähle als für den Verstand vernünftig wäre. Das härteste was mir passiert ist, ist ein Lächeln und einer sagte mal, das sei ihm zu "spökenkiekerisch" und das ist ja auch sein gutes Recht. Jeder kann glauben, was er möchte. Dennoch hat er mir zugehört. Die meisten sagen: Ja wir wissen doch, dass Du anders bist.
Wenn Dir Zweifel gespiegelt werden von Deiner Umwelt, dann kann es ein Spiegel Deiner eigenen Zweifel sein. Wirf doch die Zweifel einfach mal über Bord: Los Zweifel, verzieht Euch, Ihr dient mir nicht mehr! Du bist der Boss.
Lieben Gruß
Beke
Beke
Verfasst: 16. April 2008, 21:06
von Jürgen
Hallo zusammen,
bei mir ist das so:
In meine Familie halten meine Kinder (16+20 Jahre) nichts vom strömen; meine Frau ist auch nicht so begeistert, akzeptiert es aber, dass ich zum strömen zu Ström-Treffen und zu Bekannte gehe.
In meinen Bekanntenkreis habe ich noch nicht viel, bis auf wenige Ausnahmen über JSJ gesprochen, da ich nicht glaube, dass hier viel Verständnis entgegenkommt.
ICh bin halt in der glücklichen Lage, durch die Selbsthilfekurse Strömbegeisterte in meiner Umgebung gefunden zu haben.
Viele Grüße Jürgen
Verfasst: 22. April 2008, 15:27
von mamuschka
Wenn Dir Zweifel gespiegelt werden von Deiner Umwelt, dann kann es ein Spiegel Deiner eigenen Zweifel sein. Wirf doch die Zweifel einfach mal über Bord: Los Zweifel, verzieht Euch, Ihr dient mir nicht mehr! Du bist der Boss.
Dein Spruch, liebe Beke, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Kann sein, du hast Recht!!!
Allen, die geantwortet haben, danke ich sehr; es war sehr interessant, Eure Meinungen zu hören!
Ganz lieben Gruß,
Mamuschka
Verfasst: 23. April 2008, 08:25
von Beke
Liebe Mamuschka
Es freut mich, wenn ich in Dir etwas angeschubst habe. Zweifel ist eines der größten Blockaden, die sich uns momentan in den Weg stellen. Wir fühlen, wir wissen, was gut und richtig ist, aber kann das denn wirklich sein? Und schwups da ist er wieder, der Zweifel - und alles gerät ins stocken.
Lieben Gruß
Beke
Verfasst: 8. Mai 2008, 10:27
von Mari
Hallo,
ja klar, mitleidige Blicke, maximal den Spruch: Ich glaube an sowas nicht sind mir schon untergekommen.
Dazu ist mir eine zweite Methode sehr lieb und hilfreich:
Ich möchte nicht hoffen, dass ich hier an diesr Stelle gegen eine Foren-Regel verstoße, wenn ich bei dieser Gelegenheit das EFT-Verfahren anspreche. Aber nur beides zusammen ist für mich persönlich "das richtige Rezept".
Kurze Erläuterung dazu: Es werden bestimmte Regionen im Gesicht, auf dem Schlüsselbeinbereich, auf der Hand in einer bestimmten Reihenfolge beklopft, während man gedanklich bei einem Gefühl (zum Beispiel Enttäuschung oder Wut über eine andere Person) verweilt und dabei bestimmte, dazu passende Worte spricht/denkt (Mamuschka, Du hast z.b. passende Worte gegen zweifeln gebraucht als prima Einstieg in eine Positiv-Affirmation! Funktioniert sicher auch ohne klopfen!). Eigene Blockaden und Ängste werden dabei gelöst und man fühlt sich emotional befreit, es erfordert jedoch ein wenig Übung. Ähnlich wie beim Strömen kann man aus den im Buchhandel erhältlichen Büchern die Methode sich selber aneignen. Es gibt auch Seminare und Therapeuten.
Und hier lande ich bei der spökenkiekerisch anmutenden Seite (der Ausdruck gefällt mir, er klingt so schön nordisch): Es funktioniert auf diese Weise, dass diese Personen irgendwie spüren, angesprochen zu sein (dabei habe ich nur meine eigene Enttäuschung über ein Verhalten dieser Person behandelt). Dieser Vorgang wird in den Büchern auch oft beschrieben und erklärt.
Meist kommen sie dann ganz von allein noch mal auf mich zu, ohne dass ich mit ihnen gesprochen habe. Hätte ich niemals für möglich gehalten, wenn ich es nicht schon oft erlebt hätte! So oder so ähnlich stelle ich mir Telepathie vor.
Über diese beiden Methoden srömen oder klopfen spreche ich nur, wenn ich gefragt werde, was mich so positiv verändert hat, oder bei einem Notfall.
Beides vermittelt mir Kraft und Selbstbewusstsein, ich bin nicht mehr so verletzbar und viele Dinge, über die ich mich früher aufgeregt habe, stören mich nicht mehr. Und wenn doch, wird geklopft und geströmt.
Mein Fazit: Ich bin dankbar, beides kennengelernt zu haben und hoffe sehr, dass ich noch viel dazulernen kann. Und ich wünsche mir, dass viele Menschen diese Selbsthilfe erlernen können für Gesundheit und friedvolles Miteinander, denn dazu sind Strömen und EFT sehr geeignet.
Mari