Panik nach Knochenbruch
Verfasst: 30. März 2008, 21:51
Hallo Ihr Lieben,
mein jüngster Sohn (20 Monate) hat es leider fertig gebracht, auf einen Stuhl zu klettern und von dort auch wieder herunter zu fallen. Leider wohl direkt auf die Knie, so dass ein Oberschenkelknochen gebrochen ist.
Das war für ihn natürlich eine sehr schmerzliche Angelegenheit, die ihn sicher auch ängstigte. Er hat die OP und den Krankenhausaufenthalt so weit gut überstanden, bis es an den Gips-Verbandwechsel kam. Er hat derart panisch und ängstlich reagiert, dass wir ihn regelrecht ans Bett drücken und festhalten mussten. Laut Arzt hatte er keine Schmerzen (hatte auch vorher ein Schmerzmittel bekommen), das sei einfach die Angst. Ich hatte das auch schon am Morgen bemerkt, als er zum Röntgen musste und beim Anblick der Apparate und der Umgebung anfing zu schreiben und sich an mich zu krallen. Da hatte ihn noch niemand angefasst, so dass er auf keinen Fall Schmerzen gehabt haben konnte.
Alleine schon das Berühren des Pflasters an seinem Arm (nach der Entfernung der Kanüle, was sicherlich auch schmerhaft war, hatte er noch ein Pflaster drauf bekommen) löst die nackte Angst in ihm aus und er bettelt uns förmlich an, dort nichts zu machen.
Da wir aber noch einige Untersuchungen und Verbandswechsel hinter uns bringen müssen, würde ich von Euch gerne wissen, ob Ihr Erfahrungen mit dem Halten der Punkte 5 und 16 habt. Das habe ich im Buch von Friedl Weber gelesen (die 5 löst alle Arten von Ängsten und die 16 löst die Schmerzkonzentration auf). Gibt es noch eine andere Empfehlung für so einen "Fall"?
Liebe Grüße von
Andrea
mein jüngster Sohn (20 Monate) hat es leider fertig gebracht, auf einen Stuhl zu klettern und von dort auch wieder herunter zu fallen. Leider wohl direkt auf die Knie, so dass ein Oberschenkelknochen gebrochen ist.
Das war für ihn natürlich eine sehr schmerzliche Angelegenheit, die ihn sicher auch ängstigte. Er hat die OP und den Krankenhausaufenthalt so weit gut überstanden, bis es an den Gips-Verbandwechsel kam. Er hat derart panisch und ängstlich reagiert, dass wir ihn regelrecht ans Bett drücken und festhalten mussten. Laut Arzt hatte er keine Schmerzen (hatte auch vorher ein Schmerzmittel bekommen), das sei einfach die Angst. Ich hatte das auch schon am Morgen bemerkt, als er zum Röntgen musste und beim Anblick der Apparate und der Umgebung anfing zu schreiben und sich an mich zu krallen. Da hatte ihn noch niemand angefasst, so dass er auf keinen Fall Schmerzen gehabt haben konnte.
Alleine schon das Berühren des Pflasters an seinem Arm (nach der Entfernung der Kanüle, was sicherlich auch schmerhaft war, hatte er noch ein Pflaster drauf bekommen) löst die nackte Angst in ihm aus und er bettelt uns förmlich an, dort nichts zu machen.
Da wir aber noch einige Untersuchungen und Verbandswechsel hinter uns bringen müssen, würde ich von Euch gerne wissen, ob Ihr Erfahrungen mit dem Halten der Punkte 5 und 16 habt. Das habe ich im Buch von Friedl Weber gelesen (die 5 löst alle Arten von Ängsten und die 16 löst die Schmerzkonzentration auf). Gibt es noch eine andere Empfehlung für so einen "Fall"?
Liebe Grüße von
Andrea