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Aus dem Mutterleib "Mitgebrachtes" harmonisieren

Verfasst: 19. Februar 2012, 16:26
von ~Mieko~
In den letzten Tagen hatte ich eine sehr schwere Situation mit meinen Vorgesetzten, die mich ausserordentlich aufwühlte. Es mag mit der Sache an sich zu tun haben, doch könnte ich mir auch vorstellen, dass es mit einem alten Muster aus der Familie zusammenhängt. In meiner liebreizenden Sippschaft war und ist es nämlich völlig normal per Order Mufti über das Leben eines anderen zu entscheiden. Nach dem Motto: Friss, aber wehe Du stirbst dabei!!!

Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich nicht nur in den Lebensumständen viel von meiner (längst verstorbenen) Mutter übernommen, sondern wurde dadurch auch in "innere" Situationen gezwängt, die auch sie erleben und erdulden musste.
Alleine schon, dass sie einen ungeliebten Mann heiraten musste, weil sie mit mir schwanger war! Sie wird sicher zu der Zeit so einiges an Ängsten und Kämpfen ausgestanden haben. Ängste und Kämpfe, die ich auf andere Art aber im selben Muster auch durchleben musste und es sicher oft noch tue.

Wenn wir eine Schwangerschaft strömend begleiten oder im Nachhinein jemand strömen, dessen Mutter in der Schwagerschaft ein Projekt hatte, dann harmonisieren wir ja diverse Tiefen. Und zwar nicht nur die körperlichen Symptome, sondern auch die dazu gehörigen mentalen und emotionalen Themen.
Wenn also eine Schwangerschaft für die Mutter emotional belastend war (Ängste, Kummer, Sorgen, Frust, Wut, Unsicherheit, .....), dann IST das ja ein Projekt. Und das Kind im Mutterleib bekäme ja diese Einstellungen mit, oder?! Würde es dann nicht Sinn machen, die Schwangerschaftstiefen nach Schwangerschaftsmonaten rückwärts zu strömen (so wie man es auch bei körperlichen Projekten tut) und damit das durch die Schwangerschaft der Mutter "Mitgebrachte" zu harmonisieren?

Was meint ihr dazu?

Sonntagsgrüßles :)

Mieko




P.S.: Erst nachdem ich den Beitrag hier fertiggeschreiben hatte, las ich den Thread "Mitgebrachtes harmonisieren" von Andrea (hatte diesen hier fast ebenfalls so genannt. Irgendwas klang mir da in den Ohren. ;) ). Mich hat´s fast umgehauen!! Die obige Fragestellung trat nämlich wenige Tage auf, nachdem ich zum ersten mal den EAS gemacht habe. (Siehe Beitrag Somorai.) Einen Tag später dann den Blasenstrom (Partnerstrom des Nierenstroms), den ich bisher immer vernachlässigte.

Ich öffne trotzdem nen neuen Thread, okay? Mich interessiert ja besonders der Bezug zur Schwangerschaft.

Re: Aus dem Mutterleib "Mitgebrachtes" harmonisieren

Verfasst: 19. Februar 2012, 21:13
von Nirbheeti
Hi Mieko,

ich setze mal den Link zu Andreas Thread hier rein. Ist mein erster Versuch.
http://www.stroem-forum.de/viewtopic.ph ... tes#p24166

Ob's wohl klappt?
Gruß!
Nirbheeti

Re: Aus dem Mutterleib "Mitgebrachtes" harmonisieren

Verfasst: 19. Februar 2012, 21:28
von Momabo
... es hat geklappt!!! :dance: ... du bist spitze... aber das wissen wir ja schon, gelle? :mrgreen:

Re: Aus dem Mutterleib "Mitgebrachtes" harmonisieren

Verfasst: 19. Februar 2012, 21:31
von Nirbheeti
@ Mona
Oh! :oops: Dankeschön!

@ Mieko
Ob sich so eine kleine Menschenseele mit einem schwerwiegenden Thema herumschlägt, zeigt sie auch durch die Finger, auf denen sie nuckelt. Das ist ein Versuch, sich zu harmonisieren. Kann man ja unterstützen, indem man die entsprechenden Tiefen strömt.

Lieben Gruß!
Nirbheeti

Re: Aus dem Mutterleib "Mitgebrachtes" harmonisieren

Verfasst: 19. Februar 2012, 21:35
von ~Mieko~
*miekonicktheftig&stimmtzu* :D

Supi, Nirbheeti! Vielen Dank! :D Ich hab´s net gewagt, da mich das System zur Zeit gerne mal rausschubst.

Bekommst Dein zweites : 26 heut!

Ich wünsch euch einen schönen Sonntagabend!

Mieko

Re: Aus dem Mutterleib "Mitgebrachtes" harmonisieren

Verfasst: 20. Februar 2012, 20:08
von Kampfkarpfen
Nirbheeti hat geschrieben: @ Mieko
Ob sich so eine kleine Menschenseele mit einem schwerwiegenden Thema herumschlägt, zeigt sie auch durch die Finger, auf denen sie nuckelt. Das ist ein Versuch, sich zu harmonisieren. Kann man ja unterstützen, indem man die entsprechenden Tiefen strömt.
Jetzt erklärt sich für mich, warum ich so lange Daumen gelutscht habe. Und komischer weise ströme ich ihn mir heute immer noch gerne.
Danke.

Re: Aus dem Mutterleib "Mitgebrachtes" harmonisieren

Verfasst: 28. Februar 2012, 18:05
von ~Mieko~
Was aber, wenn ein Mensch viele Lebensunsicherheiten mitbekam, da er ungewollt war - und es blieb? (Dabei sage ich nicht, dass es mich betrifft. Meine Mutter hat sich sehr wohl bewusst für mich entschieden!) Viele Kinder sind leider nicht gewollt, sind die sogenannten "Unfälle". Möglicherweise zeigen sich dann diffuse Lebensschwierigkeiten*, die nicht direkt erkennbar einer Tiefe zugeordnet werden können. Wäre es dann nicht sinnvoll - davon abgesehen, dass es eh nicht schaden kann alle Tiefen zu harmonisieren - die gesamte Zeit im Mutterleib nochmals zu harmonisieren, und zwar rückwärts, bis zur Zeit der Empfängnis?

*(Zu den diffusen Lebensschwierigkeiten: Yo, dafür wäre dann die 24 zuständig, ich weiss. 24/26 wenn viel Chaos ist und aussortiert werden muss wo man anfängt.)


Klar, wir können alle unsere Tiefen selbst harmonisieren und es muss auch nicht unbedingt der Reihenfolge nach sein. Die entsprechenden Bedürfnisse bzw. bedürftigen Tiefen zeigen sich schon von selbst. Wir haben die Finger für die Tiefen, wir haben die Korrekturmethoden für die einzelnen Tiefen .... wobei man ja GERADE DA das Lebensalter rückwärts strömen kann. Warum also nicht noch weiter zurückgehen und die Schwangerschaft rückwärts strömen?

Ist nur so ne Idee .... :)

Liebe Grüßles

Mieko (die heut ungeplant frei bekommen hat und daher *endlich* mal denken, posten und antworten kann :dance: )

Re: Aus dem Mutterleib "Mitgebrachtes" harmonisieren

Verfasst: 28. Februar 2012, 20:08
von Momabo
Hallo Mieko,
also, ich bin sicher, dass sich jeder sein Leben selbst heraussucht und Erfahrungen sammelt um etwas daraus zu lernen. Freunde bieten sich an um Spiegel zu sein, um die Erfahrung zu erfahren...

Was lernt (oder kann lernen) denn der Mensch, wenn er merkt dass er nicht geliebt wird oder wurde? Ich denke dass da Themen wie das Verzeihen drin stecken, bedingungslose Liebe zu schenken oder auch Eigenliebe...

JSJ hilft dabei, hinter den Spiegel zu schauen... wenn man es denn zuläßt...

Ich habe neulich einem Gast diese Sichtweise näher gebracht, sie wurde als Kind missbraucht und knabbert immer noch daran, macht eine Therapie und hat auch eine Therapeutenausbildung hinter sich gebracht. Ich meinte nun, dass sie erst ihre Erfahrung als solche annehmen soll, erst dann kann sie ans Verarbeiten gehen, wenn sie nur immer wieder das ganze Schmerzhafte rausholt und es sich wieder und wieder von allen Seiten anschaut ändert das an der Situation nichts, nur die Annahme stellt fest und derjenige kann weitergehen. Sie könnte eine bessere Therapeutin für Betroffene werden, weil sie sehr viel empathischer ist, als jemand der diese Situation nur vom Hören sagen kennt. Es hat ihr sehr zu denken gegeben, aber ich denke, dass sie jetzt anders damit umgeht... habe leider nichts mehr von ihr gehört....

aber das ist nur meine Sichtweise, jede andere ist genauso gut oder schlecht oder richtig :) ;)

lg Mona