es hört einfach nicht auf

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gekala
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es hört einfach nicht auf

Beitrag von gekala »

Ihr lieben,es hört einfach nicht auf.
Offensichtlich soll ich nicht zur Ruhe kommen.
Habe vorgestern bei meiner Ma am Amputationsstumpf eine Durchblutungsstörung entdeckt.
Es sieht nicht gut aus und muß wohl nachamputiert werden.
Ich dachte ich hätte sie in der Heimeinrichtung in guter Obhut das scheint wohl nicht so ganz der Fall zu sein.
Ich kann einfach nicht verstehen das das nicht gesehen wurde obwohl man sie ja morgens wäscht.
Als ich vorgestern Abend nochmal zu ihr bin verzog sie bei jeder Bewegung das
das Gesicht . Ich fragte sie ob sie Schmerzen hat sie sagte ja am Bein und zeigte auf eine Stelle.
Ich hab nur gesagt Hose runter und bin Bald in Ohnmacht gefallen.
Fabian mein Sohn kam dann noch und ist gleich raus zur Schwester.
Als er wiederkam war er stinkwütend weil die Schwester ihm zur Antwort gab wüßte sie nicht könnte sie nichts zu sagen.
Dann bin ich raus hab nit einem Pfleger und einer Schwester gesprochen
und sie gebeten den nächsten morgen sofort den Arzt zu rufen.
Hatte aber leider das Gefühl es kommt nicht so recht an.
Ich rief den nächsten morgen im Heim an und dann Überschlug sich die leitende Schwester fast.
Erst sagte sie mir da das wohl mehr zur Rückseite des Beines war hätte mann es wohl nicht sofort gesehen,dann im zweiten Anruf kam dann muß sich das wohl innerhalb von ein paar Stunden entwickelt haben.
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln und bald garnichts mehr sagen.
Ich denke sie hätten bis heut nicht drauf geachtet.
Die Schwester war nur bemüht sich rauszureden.
Ist ja wohl auch eine blöde Situation ,die Tochter sieht das wiedereinmal
bevor wir es sehen.,

Peinlich
Ich hab der Schwester gesagt warum regen sie sich auf ich hab doch garnichts gesagt.
Dann kam wie machen wir es ? Verständigen sie den Arzt am Montag.
Ich hab ihr nur gesagt ich werde es jetzt jeden Tag beobachten und dann
entscheiden wann sie in die Klinik geht.
Ich werde sie weiter strömen ihr die Schakra Essenz die Zelle und den Hüter geben und eventuell entscheiden ihr auch noch ein Homöopathisches Mittel zu geben welches aufs Blut wirkt und um eine Sepsis zu vermeiden.
Die Homöopathen hier im Forum werden wissen welches Mittel.
Drückt mir uns die Daumen. Ich hoffe nicht das sie jetzt scheibchenweise amputiert werden muß.
Dann bete ich zum Schöpfer das er sie erlöst und lasse sie frohen Herzens gehen.
Gekala
Mandala
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von Mandala »

Oh Mensch gekala,


da fällt mir nicht mehr viel dazu ein...!
Du Ihr habt gut reagiert... viel mehr ist
leider in so einer Situation nicht drin, ob es
in einer anderen Einrichtung pflegerisch besser
läuft - wäre zu prüfen, aber die Faktoren zu so einer
Option kennt Ihr am Besten.
So wie Du die Wegstrecke aufzeigst, ist Deine
Mutter sicherlich mit einverstanden.

Jsj mäßig kam mir spontan der Fingerzehenstrom der anderen
Seite bei Deiner Mutter direkt angewandt in den Sinn.
Die große Umarmung für Dich um durch diese Herausforderung durch-
zu finden.
Wenn ich mich recht erinnere gibt es einen
Strom, der bei Amputationen hilfreich ist -
vielleicht kennst Du oder jemand anderes hier ihn sogar.

Alles Liebe für Dich
Mandala
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moorhexe
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von moorhexe »

hallo liebe gekala,
ich drück dich einfach mal : 26 .
leider kann ich dir keinen strömtipp geben. aber deine angst um deine mutter kann ich gut verstehen. ich denke auch, um loszulassen und den groll gegen die behandlung im heim, wäre die große umarmung bestimmt förderlich.
ich glaube verzeihen ist ein thema und loslassen.

ich habe auch probleme mit den beinen. hatte gerade stauungsexeme. deshalb ist mir das thema deiner mutter sehr nah. ich habe auch ne menge loszulassen und zu verzeihen.

ganz liebe grüße und alles gute für deine mutter
schickt dir barbara : 26
liebe grüße von barbara
____________________
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gekala
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von gekala »

Nein es hört nicht auf es geht weiter!
Hab meine Ma heute wieder in die Klinik bringen müssen.
Infektion am Amputationsstumpf warum auch immer?
Bin heute morgen ins Pflegeheim um die Tasche zu packen ,sie zu waschen ,ihr Frühstück zu machen um dann mit ihr im Krankentransport in die Klinik zu fahren.
Die Begleitung ist sehr wichtig vor allem von vertrauten Personen da sie ja Demenz ist.
Als ich sie heute morgen gewaschen hab sehe ich das sie am Steiss einen Dekubitus zweiten Grades hat .
Ich hab nur noch tief Luft geholt die Schwester drauf aufmerksam gemacht
,die reagierte garnicht.
Ich kann nur noch den Kopf schütteln.
Da gibt man einen Angehörigen in Obhut denkt er ist gut aufgehoben und dann so etwas.
Ich hab festgestellt das sie absolut nicht mit Demenz-Kranken umgehen können.
Die Zeit fehlt und auch die Geduld.
Meine Mutter schickt die Schwestern morgens wieder raus die sind wahrscheinlich froh eine arbeit gespart und so bleibt so manches unentdeckt.
Sie hätten sie auch jetzt übers Wochende ohne Wundversorgung so liegen lassen,wenn ich mich nicht eingeschaltet hätte.
Sie haben es auch nicht für nötig befunden mich zu informieren obwohl
ganz klar war ,sollte sich etwas an der Amputation verschlechtern muß
sie sofort nach Hameln in die Klinik.
Sie ignorieren es einfach.
Jetzt überlege ich ob ich meine Mutter zu mir hole.
Ich habe eine Hochachtung vor dem was Altenpflegerinnen leisten müssen
dennoch kann es so nicht laufen.
Zur Ruhe komme ich nicht wirklich.
Also werde ich jeden Tag wieder die 15er halten und die Waden in der Hoffnung es bildet sich zurück.Ich hoffe nicht das der Knochen schon etwas
mitbekommen hat denn dann müssen sie nochmal öffnen.
Wenn ihr könnt drückt uns die Daumen
Gekala
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moorhexe
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von moorhexe »

liebe gekala,

ich drücke dich : 26 und beide daumen :daumen: :daumen:

alles liebe und gute für euch beide
von barbara
liebe grüße von barbara
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SaxMan
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von SaxMan »

liebe gekala,

ich bin echt entsetzt über Deine Geschichte!
Ich habe keine Ahnung wie es in Pflegeheimen zugeht, aber das finde ich schon grenzwertig! :(
Ich ziehe meinen Hut vor allen, die in diesen Berufen arbeiten - dass ist bestimmt nicht einfach, aber sollte nicht der Patient/Klient an erster Stelle stehen?

Zweifel ist der Weisheit Anfang!
(Descastes)

Ob es in anderen Häusern auch so zugeht??? :?:

Ich drücke Euch die Daumen und wünsche Dir gaaanz viel Kraft - Du kannst sie wirklich brauchen!

lg

SaxMan
"Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe."
Harald Kostial Deutscher Gründungs-Unternehmer (*1959)
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renate*anna
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von renate*anna »

Ach Gekala, was ihr durchmachen müsst ! Ihr beide habt mein tiefes Mitgefühl !
Ich halte euch die :daumen:

Alles Gute u. lG!
Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.
- Indisches Sprichwort -
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Momabo
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von Momabo »

Hallo Gekala,
ich bin auch entsetzt was du berichtest und ich arbeite in einem Altenheim.

Ich würde deine Mutter so schnell es geht da herausholen. Dekubiti sind Pflegefehler und du kannst das Haus dafür haftbar machen. Melde diese Geschichte dem Medizinischen Dienst deines Landkreises. Nur so kann verhindert werden, dass noch mehr passiert.

Wie hoch ist die "Dichte der Fachkräfte" in diesem Haus? Es hört sich echt so an, als ob da aus Kosteneinspargründen nur mit Helfern gearbeitet wird.

Überleg es dir gut,ob du deine Mutter mit nach Hause nimmst, es ist extrem anstrengend einen demenzkranken Angehörigen dauernd um dich rum zu haben. Wenn du es machst, schau, dass du noch Hilfe findest, die dich unterstützen. sonst gehst du daran zugrunde.
Such dir lieber ein anderes Haus, frag nach ob sie schon benotet wurden, ich finde es zwar nicht wirklich aufschlußreich, aber du bekommst einen "gewissen" Einblick ins Haus, lass dich herumführen, rede mit Bewohnern, schau zu wie die Pfleger mit den Bewohnern umgehen...

Ich drück dich und wünsche gutes Gelingen
lg Mona
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
- Reinhold Niebuhr -
www.jsj-praxis-mit-herz.de
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von ate2011 »

Liebe gekala,
alles, was Mona schreibt kann ich nur untermauern, genauso würde ich
auch vorgehen. Es gibt Unterschiede, nicht alle Heime sind negativ,
mach dich schlau.
Mit dem zu Hause pflegen, wir waren zu zweit und konnten doch nicht
umhin, meine demenze Schwiegermutter ins Heim zu geben, es gibt
keine Ruhepausen (jetzt schon paar Jahre her).
Alles Liebe von ate
"pure awareness"
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gekala
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von gekala »

Danke für Eure lieben Worte.
Natürlich geht das garnicht.
Ich werde morgen nochmal mit der Heimleitung reden.
Die Krux an der Sache ist das die Schwestern morgens zu meiner Mutter reingehen und meine Ma sie dann wieder rausschickt weil sie alles alleine machen will.
Dann können die natürlich wenn sie sich darauf einlassen auch nicht sehen was
mit ihr ist.
Das entbindet sie aber noch lange nicht der Sorgfaltspflicht.
Wenn ein Beinamputierter Mensch nur sitzt oder liegt kann es natürlich an den
markanten Stellen dazu kommen und darauf hat das Pflegepersonal zu achten.
Ich werde denen morgen einige Fragen stellen diesbezüglich.
Wer wäscht meine Mutter morgens oder ist ihr zumindest dabei behilflich
usw. Mal schauen welche Antworten ich da bekomme.
Oder die Sache mit dem Amputationsstumpf.Ich hatte denen ganz klar gesagt
das sobald sich da etwas verschlechtert sie sofort nach Hameln in die Klinik muß ,wurde ignoriert und das geht natürlich nicht.
Sie haben den Hausarzt gerufen der kannte die Vorgeschichte nicht da er im
Urlaub war und seine Vertretung da war.
Auch wenn ich noch keine Zeit hatte mit dem Hausarzt zu sprechen ,der Bericht lag dem Heim vor den hätten sie ja dem Hausarzt zeigen können.
Stattdessen haben sie es als eine gerade geschehene Geschichte dargestellt
er wußte nicht das ich davor schon zweimal in der ambulanten Gefäßchirurgie mit ihr war.
Es kann aber doch nicht ständig meine Aufgabe sein da nachzuhaken.
Das ist nun zu klären .Sollte mir die Pflegedienstleitung morgen krumm kommen
werde ich beschwerde beim Leiter und beim MDK einlegen.
Sie können offensichtlich nicht mit Dementen umgehen.Natürlich muß man sie manchmal überreden und zumindest anleiten,denn dann müßte es ja auffallen.
Jetzt ist der Amputationsstumpf gut versorgt.(Schaumpflaster) Antibiose läuft über Tropf und ich hab ihr gestern ein Homöopathisches Mittel gegeben
mit dem ich lange gezögert habe da ich eine große Demut vor solch großen homöopathischen Mitteln hab.Ich hoffe es wird gut und sie mussen nicht eröffnen.
Drückt bitte weiterhin die Daumen Gekala
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Momabo
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von Momabo »

gekala hat geschrieben: Die Krux an der Sache ist das die Schwestern morgens zu meiner Mutter reingehen und meine Ma sie dann wieder rausschickt weil sie alles alleine machen will.
da gibt es eine Pflegeplanung, die das wiedergeben muss, wie wollen sie nachprüfen, ob alles richtig getan worden ist? Demente werden in der Regel angeleitet, sie dahingehend unterstützt wo Bedarf besteht und das andere abgenommen. Aber das muss dokumentiert werden. Du kannst die Dokumentationsmappe einsehen. SIE müssen nachweisen, dass sie richtige Pflege geleistet haben. Also lass dich nicht abwimmeln.
Du kannst deine Mutter dahingehend unterstützen, dass du ihr erklärst, dass es wichtig ist, dass sie Hilfe zuläßt, dass es nicht peinlich ist und dass die Pflegekräfte besser überall hinschauen können, wo sie nicht hinsieht

gekala hat geschrieben:Das entbindet sie aber noch lange nicht der Sorgfaltspflicht.
eben, das ist fahrlässige Pflege und wird und muss geahndet werden
gekala hat geschrieben:Wenn ein Beinamputierter Mensch nur sitzt oder liegt kann es natürlich an den markanten Stellen dazu kommen und darauf hat das Pflegepersonal zu achten.
auch da kann man mit diversen Hilfsmitteln unterstützen, Gel- oder weiche Kissen, geplanter und abgezeichneter Lagerungsplan, Pflegeplanung die das als Problem kennzeichnet, was mach ich dagegen und die Maßnahmen, die abgezeichnet werden müssen
gekala hat geschrieben:Wer wäscht meine Mutter morgens oder ist ihr zumindest dabei behilflichusw. Mal schauen welche Antworten ich da bekomme.
es ist ein Unding, dass so jemand ohne Hilfe gewaschen wird, außerdem muss der Stumpf ja regelmäßig kontrolliert werden. Wenn sie es noch alleine (mit Anleitung) machen kann, ist das in Ordnung, aber das muss beobachtet werden, da es ja ganz schnell anders werden kann und auch nicht jeden Tag gleich ist
gekala hat geschrieben:Sie haben den Hausarzt gerufen der kannte die Vorgeschichte nicht da er im Urlaub war und seine Vertretung da war.
es entbindet ihn aber nicht der Informationsbeschaffung, dann muss er sich eben informieren oder alte Befunde/Briefe nachlesen, müßte ja alles greifbar sein, auch im Altenheim. Frage nach Fotodokumentationen, sie müssen dieses nachweisen. Sonst muss er halt seinen Kollegen fragen und sich kundig machen... boa da bekomm ich Grätze, so was schadenfeiniges...

Bleib am Ball, beiß dich durch, diese Häuser machen es den anderen so schwer mit der Pflege, weil nur solche in der Presse kommen, von den guten hört man nix...

ich drück auch beide Daumen :daumen: :daumen:

lg Mona
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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gekala
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von gekala »

Es soll tatsächlich nicht aufhören warum auch immer?
Erst heute vor einer Woche holte ich meine Ma aus der Klinik und alles sah recht gut aus.Doch schon am nächsten Tag sah ich das das Pflaster blutig eitrig war das wiederholte sich auch am Donnerstag.
Außerdem sah der gesammte Oberschenkel nicht gut aus gefiel mir absolut nicht.
Bin dann zu ihrem Hausarzt weil ich hörte das der ab morgen im Urlaub ist.
Er sagte mir das er seitens des Heimes nicht informiert worden ist.
Es sollten ja eigentlich gestern die Fäden gezogen werden.
Er kam also am Freitag und schaute sich das Bein an und entschied dann
für Montag Krankenhauseinweisung.Am Freitag leitete er dann noch eine
Antibiose ein.
Nun wird sie morgen erneut operiert ,sie müssen nun doch weiter amputieren
genau das was sie eigentlich nicht wollten.
Meine Ma sprach heute das erste mal über ihren Tod und das ich nicht traurig sein sollte wenn sie es diesmal nicht schafft. Hat sie noch nie getan jedenfalls nicht mit der Vehemenz.
Das hört sich jetzt vielleicht schlimm an doch ich lass sie gerne gehen
denn alles was jetzt kommt ist kein menschenwürdiges dasein mehr.
Vor allem weil mir das linke Bein auch nicht gut aussieht und zu befürchten ist das sie auch das verliert in absehbarer Zeit.
Das wünsche ich ihr auf keinen Fall .Sie möge heil werden und das heist
das ich ihr wünsche das sie es schafft loszulassen und zu gehen.
Dafür werde ich in dieser Nacht beten.
Wenn ihr mich unterstützen würdet wäre ich Euch allen sehr dankbar
Gekala die zur Zeit ziemlich einsame Leitwölfin
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Mikansei
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von Mikansei »

Liebe Gekala,

es tut mir sehr leid, dass sich die Situation verschlechtert hat.
Du bist heute Abend ganz tief in meinem Herz, fühle dich getragen...
Ich schicke dir viel Kraft, Trost und Vertrauen

Carmen : 26
"Geh du vor" sagt die Seele zum Körper, "auf mich hört er ja nicht!"
"Ich werde krank werden" sagte der Körper, "dann hat er Zeit auf Dich zu hören"...
(Ulrich Schaffer)
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bendi
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von bendi »

Liebe Gekala,

das tut mir sehr leid. Aus deinen Worten spricht sehr viel Liebe zu deine Mutter. Es ist nicht leicht, jemandem, den man so liebt, gehen zu lassen. Und doch, man spürt das du soweit bist. Ich bewundere dich.
Ich werde mit meinen Gebeten bei dir sein.

Unsere Quelle weiss, was sie macht, wir verstehen es nur nicht.

Fühle dich umarmt und getragen.
bendi
Gott hat dir ein Gesicht gegeben, lächeln musst du selber.
Mandala
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Re: es hört einfach nicht auf

Beitrag von Mandala »

Du Liebe,

ich muss gerade ganz intensiv an Euch denken
es wird gut, so wie es kommt -
eine herzlich nahe Umarmung
- weitere Worte find ich leider keine...


LG Mandala
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