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Wann ist es mit dem Strömen genug?

Verfasst: 25. Dezember 2009, 11:35
von Sputnik293
Hi, liebe Strömlinge!

Wie merkt man, wenn man sich strömt, daß es genug ist?
Am Anfang wirkte der Hauptzentralstrom, besonders der 6. Schritt wie ein Fahrstuhl in die Tiefentspannung. Mittlerweile ist es nicht mehr so.

Ich bin davon ausgegangen, daß zwar der Therapeut beim Strömen gewisse Zeitgrenzen einhält, daß aber die Selbsthilfe ungefährlich ist. Liege ich da falsch?

Frohe Weihnachten.

Antje.

Re: Wann ist es mit dem Strömen genug?

Verfasst: 27. Dezember 2009, 16:14
von Margherita
Hi Sputnik

Bei mir ist es manchmal so, dass ich beim Strömen ein total unangenehmes Kribbeln im Rücken, den Händen oder da wo ich die Hände auflegen will spüre. Das ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen, dass nun mal genug ist für ein paar Stunden. Da halte ich mich dann an die 8 Stunden-Pause.
Wenn ich aber beim Strömen "nichts" spüre, dann heisst das für mich keineswegs, dass "nichts" passiert.

LG, Margherita

Re: Wann ist es mit dem Strömen genug?

Verfasst: 27. Dezember 2009, 18:18
von Momabo
...frage deinen Arzt und Heilpraktiker... :baeh:

Hallo Sputnik,
wenn ich an mir selbst ströme, fallen mir manchmal einfach die Finger weg und dann weiß ich, es ist genug.
Bei anderen weiß ich es intuitiv wann es genug ist, es pulsiert, dann ist gut. aber da bekommst du noch ein Gespür dafür. Verlass dich auf deinen Bauch.
Man sollte eine Stunde pro Behandlung nicht überschreiten, wenn du andere behandelst, dich selber kannst du so oft strömen wie du willst.
Das mit einer Stunde kommt, glaube ich daher, dass sich der Körper an die neue Energie ja erst gewöhnen muss, die da plötzlich da ist und das kann am Anfang schon etwas anstrengend sein.... ich sage auch immer dazu, dass sich derjenige an diesem Tag mehr Ruhe geben soll.

lg Mona
PS: Wegen Tiefenentspannung: der Körper gewöhnt sich an die höhere Spannung durchs Strömen, dann merkt man nicht mehr so viel Unterschied zu vorher. Allerdings ist der "Normalzustand Spannung" auch nicht mehr so hoch, dann ist die Differenz dazwischen niedriger und man merkt den Unterschied nicht mehr so stark. ist jetzt ein bißchen chaotisch geschrieben, vielleicht kommt es mir später noch ein bißchen deutlicher... ;)

Re: Wann ist es mit dem Strömen genug?

Verfasst: 27. Dezember 2009, 18:55
von Panthera
Ich denke, das ist Erfahrungssache. Wenn mensch sich regelmässig strömt, merkt sie / er irgendwann, wann es reicht.

Bei einer Freundin habe ich an Weihnachten die 7er geströmt. Sie hatte ihre Füsse auf meinen Beinen und ich hielt die 7 an den großen Zehen. Sie erzählte und erzählte .
Irgendwann begann ich zu erzählen --- weil ich so intensiv berührt war.

Das war für sie das Signal, ihre Füsse wegzunehmen - es war genug.
Und auch für mich war dies stimmig so.

Manchmal tauche ich beim Strömen in intensivere Prozesse ein --- die Bilderebene / Erinnerungen sprechen sehr deutlich und manchmal schmerzhaft. Da ist es dann eine Entscheidung ob ich weitergehe oder nicht.

Manchmal traue ich mich --- habe das Gefühl, das Zu-Lösende ist jetzt bereit . Manchmal traue ich mich nicht, weil es mich ängstigt.

Dann lasse ich es eben - im Wissen darum, daß es sich wieder melden wird, wie ein Kind, wenn es Hunger hat.

Das Strömen ist wundervoll!

Eine Portion Lächeln an alle :D :D

Wölfin

Re: Wann ist es mit dem Strömen genug?

Verfasst: 27. Dezember 2009, 20:02
von Sputnik293
Vielen Dank für Eure Erfahrungen!
Habe mir alles durchgelesen und werde es auf jeden Fall berücksichtigen.

Ich habe bisher regelmäßig den Zentralstrom "lange" gemacht, weil mir meine Therapeutin das so gesagt hat. Es war auch stimmig für mich, weil das Pulsieren für mich sehr angenehm war und mich tief entspannt hat.
Nun ist aber nach drei Monaten mein Energieniveau höher und es könnte sein, daß ich jetzt kürzer strömen kann.

Noch einen schönen Sonntag! Ich melde mich wieder, ob es geklappt hat.

Antje.