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Pankreas-Ca
Verfasst: 6. August 2009, 23:49
von Meggie
Hallo Ihr Lieben!
Seit Dienstag habe ich eine neue Patientin, und an der habe ich ganz schön zu knabbern...
Sie ist erst 19, hat im Februar ein Pankreas-Ca diagnostiziert bekommen, dann folgten OP und Chemo, aber sie hat schon überall Metastasen (Leber und Knochen und wer weiß wo sonst noch

).
Mein Maus-Thema holt mich wieder ein, diesmal aus einer anderen Richtung (siehe "Maus strömen"!).
Jetzt ist das Mädchen zu Hause, hat ein Ödem im Bauch und ein dickes (rechtes) Bein, deswegen hat sie Lymphdrainage verordnet bekommen, und dadurch kam ich zu ihr.
Ich konnte mich nicht zurückhalten, ihr gleich beim ersten Termin einen Strömtip zu hinterlassen (15er und alle Finger habe ich ihr empfohlen). Hat sie auch gemacht.
Und eigentlich weiß ich ja, dass man damit nicht schaden kann.
Und trotzdem hat sie in der folgenden Nacht heftige Schmerzen in der (linken) Leiste bekommen, und gleichzeitig ist jetzt ihr linker Oberschenkel proximal angeschwollen.
Ich hasse das, immer wieder passieren solche "Katastrophen", wenn ich ströme oder auch nur Empfehlungen gebe... Da kann ich fast den Mut verlieren, weiter JSJ zu machen...
Was ist denn jetzt richtig? Soll sie weiter die 15 halten oder lieber nicht? Von den Schmerzen abgesehen, sagte sie, es bekommt ihr ganz gut und sie fühlt sich entspannter dann.
Ich hab ihr jetzt erstmal nochmal die Fingerströme nahegelegt, und auch gesagt, ihr Freund oder ihre Eltern sollen mal Finger-Zehen-Strom bei ihr machen.
Oder ist das zu viel auf einmal? Ich wusste nur nicht, welchen einzelnen Finger ich ihr raten soll, weil sie ja so viele Probleme auf einmal hat.
Ich bin sehr traurig und mutlos gerade...
Wer weiß Rat?
Meggie
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 7. August 2009, 01:02
von Cécile
Hallo Meggie,
was Pankreaskrebs anbelangt kenne ich mich nicht speziell aus, aber ich befasse mich schon seit über drei Jahren nur mit diesem Thema - Krebs.
Erst einmal bin ich absolut verwundert über das Alter Deiner Patientin - 19
und dann auch schon Metastasen
Grundsätzlich: wurde schon eine Zweitmeinung eingeholt?
Es passiert leider viel öfter als man glauben mag, dass Krebspatienten falsch oder überhaupt nicht mehr behandelt werden, weil sie vorschnell aufgegeben worden sind, abgesehen davon, dass hierzulande alle Alternativmethoden schräg angesehen sind.
Eine relativ gute Übersicht über alternative und komplementäre Behandlungsmöglichkeiten liefert Biokrebs in Heidelberg - dort gibt es auch ein Beratungstelefon:
Biokrebs Heidelberg
Dann gibt es eine inzwischen wohl ganz gut erprobte Alternativtherapie bei Pankreaskrebs:
Dr. Gonzales
Interessant ist auch die Behandlung mit Curcumin, also Gelbwurz (Kurkuma), wobei es da einiges zu beachten gibt, damit Curcumin auch vom Körper aufgenommen werden kann. Sollte das für Deine Patientin interessant sein, kann ich Dir gerne weitere Informationen dazu geben.
Was die momentane Symptomatik angeht - Ödeme im Bauchraum und in den Beinen - wäre wichtig zu wissen was da als Ursache angesehen wird. Ich denke es ist ein großer Unterschied, ob das Folgen der Chemo sind (meist wird begleitend Kortison gegeben, was zu enormen Wassereinlagerungen führt) oder ob zum Beispiel eine Metastase in der Wirbelsäule für entsprechende Blockaden sorgt. Einfach Lymphdrainage zu verordnen, ist ein etwas mageres Konzept, abgesehen von der Problematik, dass gerade über die Lymphbahnen Krebszellen verteilt werden und damit der Schuss nach hinten los gehen könnte.
Ein Krebs - egal welcher - der gestreut hat, ist immer ein unheimlich komplexes Bild. Anfangs weiß man gar nicht wo man anpacken soll und vor allem wo zuerst.
Wichtig ist auseinanderzuhalten welche Symptome der eigentlichen Krankheit zuzuordnen sind und welche den schulmedizinischen Therapien. Die wenigsten sterben an ihrem Krebs. Aber in jedem Fall ist es sinnvoll nach diesen Therapien, die alle das Immunsystem in den Keller fahren, für eine allgemeine Stabilisierung zu sorgen. Entgiftung ist außerdem elementar wichtig, dann Leberstärkung mit Mariendistel.
Bitte bitte nicht aufgeben. Und ich glaube dass genau da auch JSJ hilfreich ist (ich bin da leider noch zu sehr Anfänger um Genaueres sagen zu können) - aber JSJ stellt eine Verbindung zum eigenen Körper her. Das halte ich für sehr wichtig, denn gerade bei einer solch traumatischen Erfahrung, wie sie die Diagnose Krebs nun einmal darstellt, ist das wichtig, den Zugang zu sich selbst wieder zurück zu erlangen, sich zu spüren.
LG
Britta
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 7. August 2009, 07:19
von Hopfenhex
Liebe Meggie,
der Finger-Zehenstrom ist immer gut, Ich kann das aber nur aus eigener Erfahrung berichten.
Für Dich und die junge Patientin wünsche ich alles Gute.
Liebe Grüße von Hopfenhex
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 7. August 2009, 08:21
von gekala
Liebe Meggi ,das ist eine sehr traurige Geschichte so ein junges Mädchen.
Da fragt man sich wie ist so etwas möglich?
Was steht dahinter?
Wo wohnt diese Junge Frau?
Dr. Rosina Sonnenschmidt hat da eine sehr große Erfahrung.
Rosina ist in Offenbach.
Sie hat Bücher über Krebs geschrieben.
Einmal über Prozessorientierte Krebstherapie
Das Zweite Buch Miasmatische Krebstherapie.
Diese Frau hat da ganz viel Erfahrung.
Rosina fragt als erstes den Patienten ob er leben will.
Begleiten wird sie den Patienten auf jedenfall entweder ins Leben oder in die
Exkarnation.
Strömen ist sehr gut Finger Zehen Strom
Entspannung 23 u 25 Entgiftungsstrom
Die 13 halten wann immer es geht.
Du könntest mit der Patientin eine Alphareise in den eigenen Körper
machen.
Setze dich auf einen Stuhl ,schließe die Augen,
wenn gewünscht Entspannungsmusik einschalten
Stell dir vor wie Du in Deinen Körper reist.
Lass Dich dorthin treiben wo hilfe und heilung nötig ist.
Erschaffe dir an diesem ort geistige Werkzeuge um Heilung zu bewirken.
(Schwämme Besen Seife Bürstenusw.)
Bringe Licht und Wohlgefühl an den Ort und lass alles kranke und unbrauchbare in die Erde abfließen.
Diese Übung nicht länger als 5-7 minuten.
Lieber öfter.
Diese Übung ist in dem Buch von Rosina und Christa Uricher
Prozessorientierte Krebstherapie.
Es gibt inzwischen eine CD Alpha -Reisen
von Harald Knaus und Rosina Sonnenschmidt
ISBN 978-3-937766-63-8
Ich sende Euch ganz viel Kraft und Mut auf Eurem Weg egal wie er aussehen mag.
Manchmal kann auch Heilung bedeuten in die Exkarnation zu gehen.
Fühlt Euch umarmt
Gekala
Du könntest mit der Patientin eine Alphareise in den eigenen machen
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 7. August 2009, 09:14
von Klee
Hi grüßt Euch!
Ich hab zwar damit keine Erfahrung - doch war das Thema Bauchspeicheldrüse letztes Jahr ziemlich aufdringelich bei mir.
- zwei Ideen hab ich dazu. 2. Lendenwirbel - wikipedia: jener Stelle, an welcher der gekrümmte rechte Teil des Pankreas in den horizontalen, die Wirbelsäule auf Höhe des zweiten Lendenwirbels querenden Teil übergeht
Und Rüdiger Dahlke hat da ein gutes Buch dazu geschrieben "verdauungsprobleme".
Da die Patientin schon so früh ein Projekt damit hat, würde ich mal in die embroyale Entwicklung gehen - evtl. liegt da der "Hase" begraben.
Und MIlzstrom - Milzstrom - MIlzstrom
Liebe Grüße
Klee
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 7. August 2009, 09:29
von Meggie
Danke für eure schnellen und lieben Antworten.
Leider weiß ich selbst nicht genau, wodurch die Ödeme genau hervor gerufen werden, vielleicht ja auch durch die OP. Aber wahrscheinlicher ist, dass es die Metastasen sind (proximal betonte Extremitätenödeme sind da ein Hinweis drauf - das, was mit ihrem linken Bein jetzt passiert ist).
Ich habe mit ihrer Hausärztin telefoniert, von daher weiß ich, dass sie einfach voll ist mit diesen Metastasen.
Wenn Tumorzellen im Körper sind und Lymphdrainage verordnet wird, ist das immer eine Palliativmaßnahme.
Eure Ratschläge kann ich an die Patientin weitergeben, wenn sie es denn möchte.
Selber machen kann ich da wenig, als Physiotherapeutin darf ich nur, was auf der Verordnung steht.
Aber ich bin da.
Das ist ja auch kein Zufall.
Heute habe ich ein wenig mehr Zeit bei ihr. Dann werde ich einfach mal den Ankergriff vom Milzstrom in die Behandlung einfließen lassen... Danke, Klee.
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 7. August 2009, 09:33
von Klee
Ja ich meine das reicht auch vollkommen den Ankergriff.
Bei schwer kranken und kleinen Kindern - ist weniger mehr!
Evtl. noch als Hausaufgabe für die Patientin den Daumen

halten!
Vermutlich liegen in der Kinderheit schwere Eßstörungen vor - würde sehr zum Projekt passen.
Liebe Grüße
Klee
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 7. August 2009, 17:52
von Rose
Hallo Ihr Lieben,
ich habe nur wenig hierzu zu sagen, aber vielleicht ist ja ein Ansatz dabei:
gekala hat geschrieben:Rosina fragt als erstes den Patienten ob er leben will.
Bringe Licht und Wohlgefühl an den Ort und lass alles kranke und unbrauchbare in die Erde abfließen.
...Ein Lungekrebspatient (er hat den Tod seiner Frau wohl nicht verarbeiten können) bekam von einem anthroposophischen Arzt folgenden Satz mit nach Hause, den er sich überall sichtbar im Haus anbrachte:
Ich bejahe das Leben!
Der Patient ließ sich außerdem auf Rat anderer Ärzte operieren, und - man fand keinen Krebs mehr...
Im JSJ ist es das
SES 4, wenn das klare Ja zum Leben abhanden gekommen zu sein scheint; man strömt es direkt oder öffnet es, indem man den
Daumenballen (SES 18) hält. Eigentlich eine sehr schöne Stelle am Körper, wo man viel Zärtlichkeit, Liebe und Zuwendung "übertragen" kann, nämlich durch das Halten der Hand besonders durch nahestehende Personen oder aber auch sehr liebevoll zugewandte Personen. Liebe kann heilen und Licht, wie Gekala das in der Journey-Übung beschreibt.
Zum Abfließen fällt mir das
SES 7 (die Großzehen), Öffnungsgriff 15/2, ein. Das SES 7 strömt man insbesondere bei schwer kranken Menschen, wie auch den Nabelstrom; der "Weg" bleibt dabei offen, - den Ausgang entscheidet sowieso das höhere Selbst, wie Gekala bereits erwähnt hat.
Alle lieben Wünsche begleiten Euch!
Rose
PS: Wenn die "Patientin" offen genug ist, kann sie Engelgespräche beginnen auf ihre ganz eigene Art.
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 23. August 2009, 02:17
von Anja Bettina
Liebe Meggie,
ich begleite immer wieder Krebspatienten mit Jin Shin Jyutsu, mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen - allerdings ist das schöne am JSJ für mich dabei, dass ich immer etwas tun kann, auch wenn ich nicht eine "Heilungserwartung" habe. Manchmal st der Körper schon zu weit fortgeschritten in seiner Zerstörung, oder meine Fähigkeiten im Jin SHin JYutsu reichen nicht aus, um die Energien genug zu harmonisieren. Dann kann ich immer noch für jemanden da sein und ihn strömen und ihm helfen, den Weg zu gehen, der ansteht.
Es hört sich auch so an, als ob Du als Physiotherapeutin ja auch einige erfahrung mit Krebs hast.
Vom medizinischen Standpunkt aus (statistisch) hat man mitPankreas-Ca eine Lebenserwartung von ca 6 Monaten. Ausnahmen sind Patienten, bei denen man operieren kann (Im Krankenhaus wo ich PJ gemacht habe war der Chirurgie-Chef auf solche Bauchops spezialisiert und hatte gut Erfolge damit.)
Bei deiner Pateintin scheint diese Option nicht zu bestehen, nachdem was du so schilderst und es hört sich tatsächlich nach Lymphknotenmetastasen in der Leiste an, die den Lymphabfluss aus dem Bein verhindern.
Schockierend ist das Alter deiner Patientin, aber auch das gibt es nun immer öfter.
Für deine eigene Harmonie und die deiner Patientin: schaue, was du im jetzt, im Augenblick an mehr Harmonie für sie schaffen kannst.
Zehenströme sind gut. Du kannst etwas für die Wasserausscheidung tun, mit Blase, Niere, 23/25 Strom.
Die Hüfte zu klären ist gut, wenn du nicht so gerne direkt an die 15 gehen willst:
R re Sakralgelenk (etwas tiefer als die üblich 2)
L li 8 (dabei von oben, über die Kniescheibe drüber greifen, finger in die Kniekehle und so von medial an die 8 ran.)
und umgekehrt
Und ström dich selbst gut in der Zeit, in der mit ihr arbeitest.
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 23. August 2009, 23:56
von neptunia
liebe meggie,
eines möchte ich gerne noch anmerken:
jeder erwartet von uns, daß wir bei einer schlimmen krankheit dagegen kämpfen, egal wie erfolgsentsprechend das auch ist.
aber ich frage mich immer wieder, warum wir den menschen, die in dieser situation sind, nicht helfen, das alles anzunehmen. wir haben einen sterblichen körper. und es gibt eine zeit zu gehen. mir wäre lieber, es würde mir ein anderer helfen, diesen verwirrenden, schmerzvollen weg zu gehen, anstatt an mir herum zu zerren und zu erwarten, daß ich kämpfe. ich möchte unterstützung in dieser zeit, damit die dinge leichter sind. und wenn der weg dann eben zuende ist, dann möchte ich nicht die letzten meter mir einen abgehechelt haben und am schluß das gefühl haben, ich habe versagt (so wie die, die mir helfen wollten, auch dieses versagensgefühl hätten ...)
deshalb wünsche ich dir und deiner patientin, daß ihr möglichst viel gutes zusammen erlebt, daß das strömen erleichterung bringt. den weg leichter machen - wohin er auch führt. wäre das nicht schon ein großer erfolg?
ein lieber gruß
von neptunia
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 24. August 2009, 09:55
von Somorai
Danke, Neptunia, für diese wunderbaren offenen Worte.
Nicht für die die gehen ist der Weg am schwersten. Nur die Zurückgebliebenen trauern.
Gruß Somorai
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 24. August 2009, 10:40
von Christa
neptunia hat geschrieben: ... deshalb wünsche ich dir und deiner patientin, daß ihr möglichst viel gutes zusammen erlebt, daß das strömen erleichterung bringt. den weg leichter machen - wohin er auch führt. wäre das nicht schon ein großer erfolg? ...
Hallo Neptunia,
genau diese Erfahrung -
den Weg leichter machen - wohin er auch führt - kann ich aus persönlicher Erfahrung nur bestätigen.
Wenn man es akzeptieren kann/muss, dass ein Weg zu Ende geht, macht Strömen auch den weiteren Weg
danach für die zurückgebliebenen viel leichter.
Ich wusste (leider schon zwei mal), dass der Weg zu Ende geht, es nichts mehr "zu retten" gibt. Aber der Weg bis dahin war mit und durch das Strömen ein ganz großes Stück leichter und der endgültige Abschied sehr friedlich.
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 26. August 2009, 00:14
von gekala
Liebe Meggie,Heilung kann auch bedeuten in die Exkarnation zu gehen.
Wenn wir das Akzeptieren können wird vieles leichter.
Ich wünsche Dir und Deiner Patientin eine gute Zeit zu haben trotz der Schwere dieser Erkrankung
Ich umarme Euch fühlt Euch behütet
Gekala.
Auch mir steht eine schwere Aufgabe bevor.
Von meinem Väterlichen Freund ist die Frau sehr schwer erkrankund nicht nur das sein Bruder auch,
außerdem hat er schwierige Aufgaben zu bewältigen.
vielleicht können auch wir für ihn Strömen damit er daran nicht zerbricht.
Es ist ein sehr sehr starker Mann die Frage ist nur was kann er noch aushalten
und wie lange noch.
Wie kann man jemanden helfen der einen Hirntumor hat?
Oder was können wir strömen bei einem Leber Ca fortgeschritten?
Manchmal könnte auch ich verzweifeln.
Vielleicht ist da die Exkarnation der einzige Heilsame Weg.
Gute Nacht allen Gekala
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 26. August 2009, 08:17
von Somorai
Meine Lieben,
ich weiß, dass solche Etiketten eine schwere Zeit für die Betroffenen und die Menschen im Umfeld bedeuten. Dennoch ... wir selbst haben VOR dem Eintritt in dieses Leben eine Art Agreement geschlossen mit all den beteiligten Menschen im gesamten Umfeld. Jeder einzelne diesen Menschen, einschließlich des Betroffenen selbst, hat beschlossen, eine bestimmte Erfahrung zu machen. Wenn wir noch keinen Körper tragen, erscheint uns das nicht ganz so schwer. Und deshalb DARF manches Mal keine "Heilung" eintreten, da sonst die Aufgabe, um deretwillen vielleicht dieser Mensch kam, nicht erfüllt werden kann. Es geht um Demut, Dienen, Mitgefühl und vieles andere mehr.
Natürlich erfährt der Betroffene Heilung. Nur nicht so, wie wir uns das vorstellen. Diese erfolgt in großer Liebe auf "der anderen Seite". Und ... da die meisten von uns solche Vereinbarungen vergessen haben, werden wir auch darüber wieder aufgeklärt. Und sind in vollkommenem Frieden mit all dem, was wir erlebten, bevor wir diese Erde hinter uns ließen.
Die zweite Ebene ist: Mary schreibt, das sind alles nur Ansammlungen. Vielleicht geht es in erster Linie auch darum, diese "Etiketten" als solche zu entlarven. Sich nicht einverstanden erklären mit dem "Etikett Hirntumor". Es ist ein drastisches Umdenken erforderlich. Auch wenn auf dieser Ebene (Erde) keine Heilung geschieht, hat es den Menschen doch nachhaltig verändert. Er kann dennoch vielleicht eine andere, neue Sichtweise einnehmen.
Und ... das Tabuthema "Tod" ist da, um bearbeitet zu werden. Wir "sind nur Gast auf Erden" sagt die Bibel oder ein altes Kirchenlied dazu. DAS zu erinnern, ist manches Mal nicht ganz so einfach. Wir, als Menschen, die Jin Shin Jyutsu mit Liebe und Herz praktizieren, sind vielleicht die Einzigen in der Umgebung des Betreffenden, mit dem er offen und ohne Scheu über den Tod und das Sterben sprechen kann.
Ich wünsche euch und uns viel Kraft, diese schweren Herausforderungen liebevoll anzunehmen.
Ich ströme mit und hoffe das Beste
Somorai
Re: Pankreas-Ca
Verfasst: 26. August 2009, 14:24
von gekala
Liebe Somorai,Du sprichst genau das aus was ich Denke und auch fühle.
Wir erwarten wenn wir von Heilung sprechen ,Heilung um hier auf eErden weiter zu leben.
Wie ich ja schon geschrieben habe ,kann Heilung ja auch heißen zu gehen
um dann Heilung zu erfahren.
Sicher ist ,das es manchmal Situationen gibt oder man in Situationen kommt
wo es etwas schwerer fällt die Dinge so anzunehmen wie sie sind.
Vor allem wenn es sich um Menschen handelt die einem sehr nahe stehen.
Dennoch und da bin ich mir ganz sicher schafft man es dann letztendlich doch auch diesen Menschen gehen zu lassen da man die Gewissheit hat
wenn dieser Mensch geht und da wo er hingeht wird ihm Heilung zuteil.
Das ist ein schönes und beruhigendes Gefühl.
Ich habe vor einiger Zeit eine Reise zum eigenen Tod gemacht natürlich
unter achtsamer Begleitung ,seitdem ist da keine Angst mehr.
Da ich Menschen auf ihren letzten Weg begleite war das eine gute Erfahrung.
Wie oft durfte ich erfahren das wenn man mit diesen Menschen rhytmisch Atmet und sie Strömt ihnen vieles erleichtern und sogar die Schmerzen nehmen kann.
Das ist sehr bereichernd,denn wir können gerade von diesen Menschen viel lernen.
Ich danke jeden Tag für Jin Shin Jyutsu und ich danke jeden Tag
meiner Rosina Sonnenschmidt das ich lernen darf immer wieder aufs Neue
Liebe und Demut und Achtung vor allen Mitgeschöpfen.
Gekala