Hallo Ihr Lieben,
ich bin nach einer Woche in Frankfurt total platt ... und irgendwie kann ich den Thread gerade so nicht ohne meine Senf stehen lassen, weil ich ein ungutes Gefühl habe, wenn ich ihn so lese.
Vielleicht halt ich morgen, das was ich jetzt schreibe schon wieder für bockmist - hab aber erst sonntag wieder zeit zu denken und schreiben - also jetzt. Genug der Vorrede.
Positiv finde ich, dass der Konflikt gerade offen auf dem Tisch liegt, dann kann er bearbeitet werden. Und wir als offenes System Forum weiterkommen. In dem Problem liegt ein Chance, dass aus der Herausforderung, der heiklen Situation mit den etwas verhärteten Fronten etwas Neues, Heileres wächst, wo es auf dem Tisch liegt. (Aus Problemen werden Projekte) Das Forum ist das, was wir, jede(r) einzelne von uns daraus machen, immer wieder neu.
Für mich sind, wir hier sind ein Ort des dialogischen Austauschs. Der meist einen wertschätzenden, respektierenden Umgangston hat. Vielleicht kann es uns ja auch gut tun/nützen, dass er gerade fehlt und so ein Konflikt mal wieder aufbricht. Die Frage ist Wie??
Zum Dialog hab ich mir einen Satz verinnerlicht:
Ein Dialog beginnt dann, wenn ich denke, der andere könnte auch recht haben. - so ganz vielleicht
Jede(r) sieht einen anderen Teil des ganzen und weiß was anderes und das Wissen des anderen, ob intellektuell oder intuitiv, innerlich oder äußerlich ist ist gleichwürdig. Die Herangehensweise, das Wissen, die Fragen von jedem von uns haben die gleiche Berechtigung. Erst das Zusammenfügen, die Summe unseres unterschiedlichen Wissens und unserer individuellen Herangehensweise macht ein realistisches Bild, wie bei der Geschichte des Elefantens. (vgl.
http://www.thur.de/philo/hegel/elefant.htm).
"Wenn Peter was über Paul sagt, sagt es mehr über Peter, als über Paul."
Haben wir hier jetzt Peter & Paul?? Den Spruch gibt es auch mit dem Splitter oder Balken... oder wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein.
Jeder sollte nach seiner Facon selig werden dürfen, gerade auch im JSJ, wo es so viele Wege gibt.
Zum Lösen von Konflikten sind die Werte des anderen ein wesentlicher Schlüssel.
Liebe Ruthheile, liebe Varina, ich habe Euch beide unabhängig voneinander kennengelernt als herzliche Menschen, die bereit sind für einen anderen eine Extrameile zu laufen, um ihn auf eine möglichst wohltuende Art zu unterstützen. Ihr habt dabei beide sehr unterschiedliche Herangehensweisen und ich möchte keine von Euch beiden missen. Bin dankbar Euch hier im www begegnet zu sein.
Eine Frage, die mir gerade so einfällt, Was/wie müsstest ihr bei/in euch ändern, dass ihr den/die anderen stehen lassen könntet??
Und welcher Strom würde uns hier jetzt helfen der

?
Zum Ende eine offene Frage: Wie kann der Konflikt als Lernfenster uns als Forum nützen und dienen?
AnnSophie.