Hallo Ihr Lieben,
ich möchte auch dazu etwas schreiben.
Zur fehlenden Liebe/Schutz in der Kindheit:
Ich habe eine Zeit lang auch damit gehadert, als Kind nicht geliebt worden zu sein. Ich hatte als kleiner Zwerg sogar Depressionen deswegen. Ich bin das letzte Kind von dreien, ich war nicht gewollt. Von wegen verhätscheltes Nesthäkchen. Es wäre aber jetzt zu lang, davon zu berichten.
Das zog sich aber durch mein Leben, ich hab mich nicht liebenswert gefühlt und ertrug es auch nicht, geliebt zu werden (von Männern), somit wählte ich immer Männer, die es entweder nicht taten oder nicht zeigen konnten.
Das Leben schickt einem aber immer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen
Als mich dieses Thema gerade sehr beschäftigte kam ich mit jemandem ins Gespräch. Der erzählte, ihm gings genauso. Er macht auch irgendeine Energiearbeit und beschäftigt sich mit solchen Dingen. Und er sagte mir, dass ich mir die Liebe selbst wieder zurückgeben kann.
Ich soll mir mich als kleines Kind vorstellen. Das traurig und ungeliebt ist - also so wie ich mich fühlte. Dann soll ich als Erwachsener (also im Jetztzustand) mich als Kind in die Arme nehmen und mir sagen: ich liebe dich, ich beschütze dich. Und mir richtig die Liebe geben, die mir damals gefehlt hat.
Ich hab das gemacht - und hab mich unglaublich gut dabei gefühlt. Das kann man so lang machen, bis man es fühlt und es einem gut geht.
Und nun, wo mir bewusst wurde, dass ich mir die Liebe - alles was mir fehlte - zurückgeben kann, gehts mir viel besser und es beschäftigt mich nicht mehr. Ich fühl mich jetzt als Kind geliebt.
Vielleicht wär das auch eine Möglichkeit, dich selbst zu beschützen: stell dir dich als Kind vor, vor dem jähzornigen Vater, der dich anschreit und schlagen will. Geh zu dir hin und beschütze dich, nimm dich in den Arm und trage dich weg von dieser Situation und sage dir, ich liebe dich, bei mir bist du sicher, es passiert dir nichts.
Du kannst es dir selbst zurückgeben.
Ich habe den Link von Momabo gelesen. Habe vorher von Ho’oponopono noch nie was gehört, aber ich hab es so verstanden, dass man dem anderen verzeihen soll und ihn lieben?
Mein erster Impuls war: du solltest deinem Vater sagen, dass es dir leid tut und du ihn liebst.
Versuchs mal damit?
Und zu den Menschen, die schreien und vor denen du erstarst:
Ich wurde von meinem Ex immer so angeschrien, der war jähzornig und cholerisch.
Mich hat es abgehärtet. Früher kannte ich sowas (es war richtig hysterisch) nicht und eine Welt brach in mir zusammen, wenn er mich so angeschrien hat. Ich war schockiert und fix und fertig. Da es für mich ein Zeichen von Schwäche ist, nehm ich solche Menschen nicht mehr ernst und denk mir nur, wie schwach er ist.
Sicher ist es unangenehm - aber schockiert mich nicht mehr.
So das wars von mir, vielleicht kann man damit ja was anfangen
Liebe Grüße
Morgensonne