Liebe Luna,
du schreibst:
JSJ heißt: "begleitend unterstützen"!!!
Ja, das auch. Aber da ist noch viiiieeel mehr! Für mich heißt
Jin Shin Jyutsu in Beziehung auf die Menschheit:
die Kunst des Schöpfers ...(Das kann ich nie ausschöpfen, deshalb muss ich mir eingestehen, dass mein Wissen begrenzt bleibt, egal wie viele Kurse ich besucht habe. Varina sprach da mal von "den paar Kursen", wobei ich mich insgeheim gefragt habe, ob sie wohl die Anzahl ihrer Kurse überhaupt noch zählt.)
... durch den wissenden, mitfühlenden Menschen (Da geben mir Jiro Murai und Mary aus jahrelanger, der Wahrheit verpflichteter Forschung reichhaltiges Material, um neue Zusammenhänge zu erkennen. Ich lese daraus, dass Wissen und Mitgefühl gemeinsam an einem harmonischen Ganzen arbeiten können.)
Für mich heißt
Jin Shin Jyutsu in Beziehung auf mich selbst:
ERKENNE MICH SELBST ES IST, IST. (Oder ausführlicher gesagt: ERKENNE MICH SELBST (als?) Unendliche Wahrheit, Nicht-persönliches Selbst, Unendliches Selbst.)
Und so bin ich dankbare Teilnehmerin der 5-Tage-Kurse, Themenkurse usw. und genieße ihr Flair.
"Besuche viele Kurse, dann biste was!... "
Diesem Satz liegt ein Vergleichen mit anderen zu Grunde, was fast unweigerlich zum Beurteilen führt. Darin kann ich mich nun gar nicht wiederfinden und auch keinen der 5TK-Teilnehmer, die ich dort kennenlernen durfte. In Bonn habe ich sogar unsere 5TK-Lehrer, Philomena eingeschlossen, als Forschende und Suchende erlebt. "Wir berichten vom heutigen Stand unserer Forschung. Das kann zu einem späteren Zeitpunkt auch anders sein." JSJ ist eben nix für'n dickes Ego. Und das finde ich einfach wunderbar!
... In diese Richtung gehen auch andere Heilmethoden-Kurse!
Wenn ich JSJ "nur" als gesundheitliche Heilmethode ansehe, muss ich aufhören, wenn's mir gut geht. Und das habe ich ja auch ca. 15 Jahre so gehandhabt, weil ich es so verstanden hatte. Damals empfand ich mich als „Gesundheitsministerin“ für meine Familie und so muss ich wohl die Verantwortung dafür selber übernehmen. Es hat mir ja auch wirklich gute Dienste geleistet! Jetzt weiß ich: Gesundheit im Sinne von Mich-in-mir-selbst-Wohlfühlen ist die Grundlage, auf der ich weitergehen kann, wenn das denn die eigene Bestimmung ist. Bei mir ist es das. Ich landete beim Meditieren und habe mit anderen Methoden gearbeitet. Jetzt mache ich seit 7 Jahren die Erfahrung, dass ich auch mit JSJ in diese Tiefen eintauchen kann.
Am Ende von Shb 1 sagt Mary:
Jin Shin Jyutsu ist unser Erbteil. Nur unser Verlangen nach Bewusstsein ist erforderlich. Mit unserem "individualisierten" Begehren stecken wir selbst unsere Grenzen ab. Den "Querschnitt" meines eigenen "Kabels" FÜR MICH "wähle" ich SELBST.
Sie sagt nicht: "Weil JSJ unser Erbteil ist, braucht ihr keine Kurse zu machen, ist doch eh schon alles da." Ich höre: "Seid dankbar, dass ihr damit ausgestattet seid. Hebt den Schatz ins Bewusstsein und erweitert die Wirkung eures Starthilfekabels."
Zu diesen unterschiedlichen Starthilfekabeln ein Beispiel: In meinem ersten Selbsthilfekurs war eine Teilnehmerin mit Gipsbein. Ich fragte sie, ob die Anderen mal ausprobieren dürften, den Puls durch den Gips hindurch zu fühlen. Fast alle konnten das! Kurz darauf erwähnte ich, dass unsere Starthilfekabel sehr unterschiedlich sind. Beim Abschied bestätigte die Teilnehmerin mir: Jede hätte sich anders angefühlt und bei einer war es besonders stark. Sprach’s und zeigte ausgerechnet auf die Frau, die mich zu meinem ersten JSJ-Kurs in die Volkshochschule geschickt hatte! Bingo! Es sind also keine leeren Worte von mir sondern pralles, von anderen nachvollziehbares Erleben.
Weil es aber auch Menschen gibt, die in diesem Leben eine andere Bestimmung haben, ist es vollkommen in Ordnung, wenn die abwinken oder sich einen Teilbereich aussuchen oder hier ihre gesundheitlichen Fragen stellen, unsere Antworten mitnehmen und weiterziehen.
Wie heißt es so schön im JSJ? Du/man kann nichts verkehrt machen!
Diese Aussage ist nach einigen Erlebnissen für mich nicht stimmig. Ich behandelte mit meinen frisch erworbenen Kenntnissen auf einem anderen Lehrgang einen Gruppenleiter, der Kopfschmerzen hatte, und verschlimmerte sie so, dass er zu einer anwesenden Ärztin ging, die gerade in Homöopathie ausgebildet wurde. Hat die mir am nächsten Morgen den Kopf gewaschen! Seither nehme ich da lieber nicht den Mund so voll - und bin sehr skeptisch, wenn ich diesen Satz höre.
Sorry, dass ich dir widerspreche. Aber ich bin so glücklich, dass ich in einer Zeit lebe, wo dieses Wissen zur Verfügung steht und nicht verfolgt wird, dass ich jede Möglichkeit nutzen werde - und sie auch jedem Anderen gönne.
Lieben Gruß dir! Kommt alle gut ins neue Jahr!
Nirbheeti