Liebe Ladykracher,
Wenn sich durch JSJ Blocken lösen und es mir dann einige Tag wirklich gut geht ... wie kommt es, dass sie dann wieder zurück kommen? Woher kommen diese Schwankungen?
Das liegt an unserem Lebensstil, den Mary "ME NOW Lifestyle" nennt. Es erinnert uns daran, dass jede Minute neu gelebt wird, mit oder ohne unsere "Einstellungen" (attitudes - also festgefahrene innere Haltungen zu etwas). Es gibt 5 davon, aber bei allen ist Angst (4. Tiefe,

) der Kern und Sorge (1. Tiefe,

) der Anfang. Wenn du die Finger strömst, arbeitest du direkt an den Einstellungen. Sie rufen die Ungleichgewichte hervor, die zu Disharmonien führen. Werden die Disharmonien nicht gelöst, kommt es zu Beschwerden und Krankheiten. Spätestens dann werden wir aufmerksam. Aber dann sind auch schon viele kleinere und größere Warnzeichen überpowert worden. Die Ungleichgewichte können sich nur lösen, wenn die krankmachenden Einstellungen sich in die ursprüngliche Harmonie hinein auflösen.
Das braucht Zeit und die Bereitschaft, mich selbst zu erforschen, bis ich MICH SELBST erkannt habe. Nicht mein Ego (das ist bloß das lateinische Wort für "ich"), sondern mein innerstes Sein. In unserem Sprachgebrauch hat sich eingebürgert,
mit
"Ich" meine Individualität und Einzigartigkeit zu bezeichnen,
mit
"Ego" eine Aufgeblasenheit zu brandmarken, die unecht ist (meist sagen wir das von Anderen...)
mit
"Selbst" den unzerstörbaren Kern in mir zu benennen. Habe ich den in mir gefunden, dann kann ich ihn auch in Anderen erkennen. Im JSJ macht genau das die Qualität der Berührung durch das Starthilfekabel aus, nämlich den wissenden und mitfühlenden Menschen.
Unsere Einstellungen haben wir langsam aufgebaut. Plötzlicher Abbau durch plötzliche tiefgreifende Erkenntnis kann zur seelischen Zerreißprobe werden. Langsames, aber bewusstes und stetiges Weitergehen kann uns sanfter hindurchführen. Strömen stellt die Energie bereit, die gerade nur für den Mut zum nächsten Schritt auf dem Weg gebraucht wird.
Mein Vorschlag: Wenn du die Finger strömst, dann mach dir bewusst, welche Einstellung gerade in dir wirkt: Sorge? Trauer? Wut? Angst? (Selbst-)Täuschung?
In einem Lehrgang mit Jill Pasquinelli hörte ich sinngemäß diesen Satz: "Berührt
das Universum, das der Andere ist, mit Respekt und Achtung!" (Was ich unterstrichen habe, ist wörtlich so gesagt worden, der Rest eher meine Erinnerung.) Wenn wir uns selber strömen, entdecken wir "das Universum, das wir selber sind" und dürfen dies mit dem gleichen Respekt und der gleichen 8ung für unser Ich und unser Selbst tun und unserem Ego seinen Platz anweisen.
Nachdem mir bewusst wurde, dass ich den Lungenstrom brauchte (der Anstoß kam von meinem Homöopathen und ein halbes Jahr später von Matthias Roth), habe ich ihn ein Jahr lang geströmt. Das hat mir unglaubliche Freiheit im Brustkorb verschafft - und einige Erkenntnisse über Partnerschaft. Das Meiste hat sich in Lachen aufgelöst. Einen sehr tiefen Teil von Trauer habe ich als Teil von Liebe erfahren und angenommen. Wenn dann Tränen kommen, sind sie wunderschön und mir willkommen. - Aber das stammt aus meinem Universum. Deine Entdeckungen werden anders sein. Du kannst dir selbst der wissende und mitfühlende Mensch sein, von dem JSJ spricht.
Viel Freude auf dem Weg, der das Ziel ist!
Nirbheeti