Ich ströme nun seit einigen Monaten. Meist zum Einschlafen die Finger und am Morgen den HZS, tagsüber wenn ich Zeit habe, was mir gerade einfällt (bzw. was Euch eingefallen ist - ich habe Stunden damit verbracht, die Themen des Ström Forums zu durchforsten)
JSJ bringt mich in Bewegung und löst Erstarrtes.
Ich habe in den letzten 17 Jahren meinen Sohn alleine großgezogen und bin dabei ziemlich vereinsamt. Ich war entweder zu Hause oder in der Arbeit - sonst bin ich kaum mehr unter die Leute gekommen. Erst hatte ich keine Zeit und dann habe ich mich einfach nicht mehr getraut, besonders nicht in unserer Ortschaft. Ich wurde auch immer energieloser und müder. Die Wechseljahre machen das Ganze nicht gerade einfacher.
Jetzt bemerke ich an mir eine Veränderung - ich habe mir eine Saisonkarte für unser Freibad gekauft und gehe nun, fast täglich eine Stunde schwimmen.
Ich habe wieder mehr Energie und das Bedürfnis hinauszugehen. Das macht mich sehr glücklich!!!!
Ich wünschte nun, ich könnte auch bei meinem Sohn bewirken, dass er sich mehr öffnet und nach außen orientiert.
Da er sich nicht selber strömt, frage ich Euch, ob ich einfach für ihn mitströmen kann? Genügt es dabei, an ihn zu denken?
Ich bin auf jeden Fall so dankbar, dass ich JSJ und dieses Forum entdeckt habe und dass es für mich ein Schlüssel zu jener Tür geworden ist, die ich selbst vor langer Zeit versperrt habe.

