Liebe AnnSophie,
arbeite eine Zeitlang mit der Widderenergie >>Lungenfunktionsenergie, dann kannst du merken was sich alles in dein Leben verändert,Aufgestautes auflöst, in Frieden gehen darf.
Für mich ist es einfach spannend zu sehen welche Muster wir mitschleppen und dann auch an unsere Kinder weitergeben, ohne dass wir es überhaupt merken. Auch unsere Eltern haben es aus Liebe zu ihren Eltern auf sich genommen. In einer Familienaufstellung kannst du die Familiendynamik erkennen und du bist nicht umsonst in dieser Familie reingeboren worden >>die Kinder (Seelen) suchen sich selber ihre Eltern aus um gewisse Erfahrungen im Hier und Jetzt zu machen.
Danke, dass ich durch deine Frage vieles für mich erkennen durfte, es hat auch mich ein Stück weitergetragen, überhaupt das letzte Wochenende.
Wo meine Energie, Gedanken gerade sind, da tut sich was.
Heilung geschieht auf der unsichtbaren Ebene.
Wir müssen nicht alles auf unsere Schultern tragen, wir dürfen, wenn wir etwas erkannt haben, es mit Bewusstheit zurück an den Absender senden.
Wer bin ich?
Forumsregeln
Alle Tipps und Anregungen gelten nur zusätzlich zu allen erforderlichen medizinischen Maßnahmen!
Bitte achtet darauf, freundlich miteinander umzugehen
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Bitte achtet darauf, freundlich miteinander umzugehen
Re: Wer bin ich?
Lieber Gruß von
Varina
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen
(von Emmanuel Kant)
www.jsj-tirol.at
Varina
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen
(von Emmanuel Kant)
www.jsj-tirol.at
Re: Wer bin ich?
Wir hörten das Wort zum - nein, nicht zum Sonntag, sondern zum:
FREItag, den
1. die extreme Höhe mit der extremen Tiefe verbinden, vorne runter, hinten rauf (Die Ziffer 1 kommt in diesem Datum 4 x vor!)
11. Gerechtigkeit; Entladen von "überflüssigem Gepäck" (Müll), ... im Zentrum aller "SES", um vollkommenes Gleichgewicht des Körpers zu bewirken.
20... immerwährend, Ewigkeit
...13 Fruchtbarkeit, - "Liebe Deine Feinde"
Ein wunderbarer Tag für das, was Varina in ihrem Beitrag schreibt.
Danke!
Mein Selbstgespräch zu 'Gerechtigkeit' und 'überflüssigem Gepäck': "Hi Nirbheeti, begnüg dich gefälligst mit deinem eigenen Gepäck auf den Schultern und lass den anderen ihrs!"
---
Zur Frage "Wer bin ich?"
In den Selbsthilfebüchern wiederholt Mary wieder und wieder den Satz: ERKENNE MICH SELBST ES IST (unendliche Wahrheit, nicht persönliches Selbst)
Für die, die Marys Selbsthilfebücher nicht kennen: IT IS = Initialen für Infinite Truth und Impersonal Self
Diese Aufforderung an mich klingt ja, als wäre ich gar nicht die Person, die ich kenne und die meine Freunde, Verwandten und Kollegen kennen. Ich bin mit ungefähr 18 Jahren darüber gestolpert, dass das zumindest bei mir so ist. Als mein Mann und ich uns noch nicht sehr lange kannten, sagte er mal in meine Zweifel hinein: ".... Sei doch einfach du selbst." Und in mir dachte es: "Aber ich weiß doch gar nicht, wer ich bin." Wir standen an einer ungemütlichen Wegkreuzung zwischen Wald und frischer Rodung; alles sehr symbolisch! Hat nachgewirkt, wie's scheint.
"Wer bin ich?" - Buddha ließ mit dieser Frage meditieren. Dabei ging es ums Aussortieren, was ich alles nicht bin. Das Kriterium war und ist: Alles, was ich beobachten kann, ist außerhalb von mir, BIN ich nicht, zumindest nicht in dem Sinn, den Buddha und Mary meinen... Beim Baum, einer Blume oder anderen Menschen ist das ja ganz klar. Aber gehe ich weiter nach innen, dann kann ich auch dort mein "eigenes Zeugnis" sein - wie Mary es ausdrückt. Ich kann mich in den Rollen beobachten, die ich spiele: Mutter, Vater, Chef, Arbeitnehmer. Ich kann mein eigenes Zeugnis sein bei Vorgängen in meinem Körper: Bewegung, Atem, Emotionen, alle meine Sinne, Gesundheit, Krankheit, Schmerz. Damit sind wir stärker bis total identifiziert.
Während ich wieder und wieder mein eigenes Zeugnis bin, erfahre ich:
dass ich nicht meine Rollen bin, auch wenn ich sie spiele,
dass ich nicht bin, was andere auf mich projizieren,
dass andere nicht sind, was ich auf sie projiziere,
dass ich weder meine Fehler bin noch meine Fähigkeiten - beides habe ich und kann es verlieren,
dass ich auch diesen Körper mit seinen wunderbaren und schrecklichen Möglichkeiten habe, aber dass ich nicht einmal mein Körper bin. ImProjekt der 6. Tiefe werde ich ihn zurücklassen.
Bei jeder SELBST-Erkenntnis lockert sich die Identifikation. Bei mir hat es sich am Anfang wie ein Verlust von Sicherheit angefühlt. Aber dann zeigte sich ein neues Zusammenspiel von Freiheit und Menschlichkeit, so dass ich mich bei Reaktionen oder Manipulationen von außen immer weniger in meinem Kern verletzt oder manipuliert gefühlt habe. Ich durchschaue mehr und mehr, wann das geschieht, und aus meiner Mitte heraus entstehen z. T. äußerst kreative Antworten, die mich selber überraschen.
Das, was ich nicht bin, wird sortiert in das, was ich noch brauche, und das, was ich nicht mehr brauche. Zu wissen, dass ich mich überhaupt nur von dem trennen kann, was ich nicht bin, macht geistig und seelisch flexibel und stabil.
Bleibt die Frage: Wenn ich das alles nicht bin, wer bin ich? Wer ist dieser Zeuge, der das alles sieht?
Bis ich das herausgefunden habe, nehme ich Marys NOW KNOW MYSELF - JETZT MICH SELBST KENNEN fast schon wichtiger als das hinzugefügte: "mir selbst helfen lernen", das früher im Mittelpunkt stand. Vielleicht ist ja "mir selbst helfen lernen" das Werkzeug für "MICH SELBST KENNEN(LERNEN)". Mit diesem Werkzeug in der Hand traue ich mich überhaupt erst.
Hat Mary eigentlich jemals das Wort "Heilen" dafür benutzt? Mir fällt grad keine Stelle dazu ein. Aber jedes Mal, wenn ich mich z.T. mit Zittern und Zagen einer Einsicht über mein bisheriges oder augenblickliches So-Sein gestellt habe, hat es sich später wie Heil-Werden angefühlt.
In diesem Sinne: lassen wir uns nicht von anderen sagen, wer, wie und was wir sind. Aber bilden wir uns auch nicht ein, wir wüssten das schon. Finden wir es einfach selbst heraus. Niemand sonst kann es tun.
für diesen Thread!
Nirbheeti
FREItag, den
1. die extreme Höhe mit der extremen Tiefe verbinden, vorne runter, hinten rauf (Die Ziffer 1 kommt in diesem Datum 4 x vor!)
11. Gerechtigkeit; Entladen von "überflüssigem Gepäck" (Müll), ... im Zentrum aller "SES", um vollkommenes Gleichgewicht des Körpers zu bewirken.
20... immerwährend, Ewigkeit
...13 Fruchtbarkeit, - "Liebe Deine Feinde"
Ein wunderbarer Tag für das, was Varina in ihrem Beitrag schreibt.
Mein Selbstgespräch zu 'Gerechtigkeit' und 'überflüssigem Gepäck': "Hi Nirbheeti, begnüg dich gefälligst mit deinem eigenen Gepäck auf den Schultern und lass den anderen ihrs!"
---
Zur Frage "Wer bin ich?"
In den Selbsthilfebüchern wiederholt Mary wieder und wieder den Satz: ERKENNE MICH SELBST ES IST (unendliche Wahrheit, nicht persönliches Selbst)
Für die, die Marys Selbsthilfebücher nicht kennen: IT IS = Initialen für Infinite Truth und Impersonal Self
Diese Aufforderung an mich klingt ja, als wäre ich gar nicht die Person, die ich kenne und die meine Freunde, Verwandten und Kollegen kennen. Ich bin mit ungefähr 18 Jahren darüber gestolpert, dass das zumindest bei mir so ist. Als mein Mann und ich uns noch nicht sehr lange kannten, sagte er mal in meine Zweifel hinein: ".... Sei doch einfach du selbst." Und in mir dachte es: "Aber ich weiß doch gar nicht, wer ich bin." Wir standen an einer ungemütlichen Wegkreuzung zwischen Wald und frischer Rodung; alles sehr symbolisch! Hat nachgewirkt, wie's scheint.
"Wer bin ich?" - Buddha ließ mit dieser Frage meditieren. Dabei ging es ums Aussortieren, was ich alles nicht bin. Das Kriterium war und ist: Alles, was ich beobachten kann, ist außerhalb von mir, BIN ich nicht, zumindest nicht in dem Sinn, den Buddha und Mary meinen... Beim Baum, einer Blume oder anderen Menschen ist das ja ganz klar. Aber gehe ich weiter nach innen, dann kann ich auch dort mein "eigenes Zeugnis" sein - wie Mary es ausdrückt. Ich kann mich in den Rollen beobachten, die ich spiele: Mutter, Vater, Chef, Arbeitnehmer. Ich kann mein eigenes Zeugnis sein bei Vorgängen in meinem Körper: Bewegung, Atem, Emotionen, alle meine Sinne, Gesundheit, Krankheit, Schmerz. Damit sind wir stärker bis total identifiziert.
Während ich wieder und wieder mein eigenes Zeugnis bin, erfahre ich:
dass ich nicht meine Rollen bin, auch wenn ich sie spiele,
dass ich nicht bin, was andere auf mich projizieren,
dass andere nicht sind, was ich auf sie projiziere,
dass ich weder meine Fehler bin noch meine Fähigkeiten - beides habe ich und kann es verlieren,
dass ich auch diesen Körper mit seinen wunderbaren und schrecklichen Möglichkeiten habe, aber dass ich nicht einmal mein Körper bin. ImProjekt der 6. Tiefe werde ich ihn zurücklassen.
Bei jeder SELBST-Erkenntnis lockert sich die Identifikation. Bei mir hat es sich am Anfang wie ein Verlust von Sicherheit angefühlt. Aber dann zeigte sich ein neues Zusammenspiel von Freiheit und Menschlichkeit, so dass ich mich bei Reaktionen oder Manipulationen von außen immer weniger in meinem Kern verletzt oder manipuliert gefühlt habe. Ich durchschaue mehr und mehr, wann das geschieht, und aus meiner Mitte heraus entstehen z. T. äußerst kreative Antworten, die mich selber überraschen.
Das, was ich nicht bin, wird sortiert in das, was ich noch brauche, und das, was ich nicht mehr brauche. Zu wissen, dass ich mich überhaupt nur von dem trennen kann, was ich nicht bin, macht geistig und seelisch flexibel und stabil.
Bleibt die Frage: Wenn ich das alles nicht bin, wer bin ich? Wer ist dieser Zeuge, der das alles sieht?
Bis ich das herausgefunden habe, nehme ich Marys NOW KNOW MYSELF - JETZT MICH SELBST KENNEN fast schon wichtiger als das hinzugefügte: "mir selbst helfen lernen", das früher im Mittelpunkt stand. Vielleicht ist ja "mir selbst helfen lernen" das Werkzeug für "MICH SELBST KENNEN(LERNEN)". Mit diesem Werkzeug in der Hand traue ich mich überhaupt erst.
Hat Mary eigentlich jemals das Wort "Heilen" dafür benutzt? Mir fällt grad keine Stelle dazu ein. Aber jedes Mal, wenn ich mich z.T. mit Zittern und Zagen einer Einsicht über mein bisheriges oder augenblickliches So-Sein gestellt habe, hat es sich später wie Heil-Werden angefühlt.
In diesem Sinne: lassen wir uns nicht von anderen sagen, wer, wie und was wir sind. Aber bilden wir uns auch nicht ein, wir wüssten das schon. Finden wir es einfach selbst heraus. Niemand sonst kann es tun.
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
- AnnSophie
- Mega Profi Member

- Beiträge: 1996
- Registriert: 27. April 2012, 21:57
- Wohnort: badisch-elsässisches Grenzgebiet
Re: Wer bin ich?
Liebe Varina, liebe Nirbheeti,
vielen herzlichen Dank.... bei mir wird's glaub ich noch ein Weilchen weiter arbeiten - gerade auch mit Euren letzten beiden Beiträgen.
Werde irgendwann in Ruhe antworten nur soweit... Bei mir hat es sich die etwas gewandelt... mehr von der Frage wer bin ich? (Da hab ich das Gefühl, einen entscheidenden Hauch meiner Essenz (wieder-)gefunden zu haben.
Hin zu der Frage, wie kann ich den Mut entwickeln, mich meiner selbst nicht mehr zu schämen, sondern zu mir zu stehen d.h. ich selbst zu sein und mein Leben zu leben?
Gerne pack ich da in der nächsten Zeit mal den Widder an seinen Hörnern und stärk mein"ich bin"-Feuer.
(14 ist ja seit 6 Jahren ein Dauerfriend und die 22 ist zur Zeit auch sehr wichtig).
Dolle Sache: hab ich ein Vorstellungsgespräch in Karlsruhe und vieles was ich über die Firma und ihre Philosophie gelesen habe, macht mir Lust dort zu arbeiten.... das wäre so toll, wenn das von beiden Seiten klappen würde.
Am nächsten Freitag
8 (Wunder, Zauber, Stärke).
11(Nabe)
zusammen 19 (Autorität)
2013 (s. Nirbheeti)
zusammen 25 (stilles erneuern, wissen)
15h (der heilende komiker)
zusammen 40 => 4 (da hoff ich doch, dass eine webende Prinzessin mir eine Brücke baut und sich ein Fenster auftut)
Über Daumendrücken und Mitströmen (Richtigen Worte, richtigen Ton) würd ich mich sehr freuen.
Gute Nacht,
AnnSophie.
vielen herzlichen Dank.... bei mir wird's glaub ich noch ein Weilchen weiter arbeiten - gerade auch mit Euren letzten beiden Beiträgen.
Werde irgendwann in Ruhe antworten nur soweit... Bei mir hat es sich die etwas gewandelt... mehr von der Frage wer bin ich? (Da hab ich das Gefühl, einen entscheidenden Hauch meiner Essenz (wieder-)gefunden zu haben.
Hin zu der Frage, wie kann ich den Mut entwickeln, mich meiner selbst nicht mehr zu schämen, sondern zu mir zu stehen d.h. ich selbst zu sein und mein Leben zu leben?
Gerne pack ich da in der nächsten Zeit mal den Widder an seinen Hörnern und stärk mein"ich bin"-Feuer.
Dolle Sache: hab ich ein Vorstellungsgespräch in Karlsruhe und vieles was ich über die Firma und ihre Philosophie gelesen habe, macht mir Lust dort zu arbeiten.... das wäre so toll, wenn das von beiden Seiten klappen würde.
Am nächsten Freitag
8 (Wunder, Zauber, Stärke).
11(Nabe)
zusammen 19 (Autorität)
2013 (s. Nirbheeti)
zusammen 25 (stilles erneuern, wissen)
15h (der heilende komiker)
zusammen 40 => 4 (da hoff ich doch, dass eine webende Prinzessin mir eine Brücke baut und sich ein Fenster auftut)
Über Daumendrücken und Mitströmen (Richtigen Worte, richtigen Ton) würd ich mich sehr freuen.
Gute Nacht,
AnnSophie.
Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.
Ama Walter
- AnnSophie
- Mega Profi Member

- Beiträge: 1996
- Registriert: 27. April 2012, 21:57
- Wohnort: badisch-elsässisches Grenzgebiet
Re: Wer bin ich?
Liebe Varina, liebe Nirbheeti & all,
von Klees "Ekel"-Thread und meiner Antwort darauf angestossen, will ich hier nun endlich ein kleines Update geben, nachdem ich es schon ein paar Tage mit mir rumgetragen hatte:
Auf deinen Impuls hin, Varina, habe ich im letzten halben Jahr viel den Ankergriff der Lu-FE gehalten zuerst rechts und zuletzt auch links und ja es kommt bei mir v.a. auch im letzten Monat sehr, sehr viel in den Fluss.
Seit Anfang des Monats habe ich nun keine Lohnarbeit mehr und konzentrier mich einerseits auf die Hausrenovierung (z.Zt. werden z.B. alte Zementfliesen mit Hammer und Spachtel freigeklopft) und andererseits ist gerade auch Zeit, Platz und Raum, dass alte Verletzungen heilen dürfen. Und es fühlt sich so stimmig an.
Damals das Bewerbungsgespräch war nix und ich hatte/habe dann auch das Gefühl gehabt, dass es falsch wäre einfach in den nächsten Job zu reinzugehen, sondern dass es für mich gilt, die Chance des Resets weitergehend zu nutzen und mir noch mal darüber klar zu werden, was ich in meiner zweiten Lebenshälfte tun will, meinen Kompass neu und bewusst ein zu norden (auf mein Selbst).
Ende Juni war ich nochmal einen Nachmittag bei meinem alten Arbeitgeber, um Schlüssel etc. abzugeben, eine kurze Übergabe zu machen und für mich auch einen Schlußpunkt dran zu machen.
In der Nacht davor hab kam die alte Urangst nicht geliebt zu werden hoch - und ich habe sie geatmtet den
und dann auch eben den LuFE-Ankergriff gehalten. Es war heftig, und hat ein gutes Weilchen, fast eine Stunde gedauert und irgendwann war die Angst durch. Hinter, Unter der Angst war ein goldens Licht, das meine Brust ausgefüllt hat und die Gewissheit: "Geliebt. Ganz. Heil."
Das ist sooo wohltuend und heilsam, dieses Fundament hinter/unter der Angst (wieder)-gefunden zu haben.
Es sortiert sich einiges.
Löst sich ab, was ich nicht bin (z.B. suche ich eine Spielwiese keine Kampfzone, auch JSJ ist mein Weg, aber nicht meine Spielwiese).
Tabus öffnen sich (ein Paradies, nicht zu kooperieren und nicht konstruktiv sein zu müssen).
Es wächst langsam heran, was ich möchte:
- in meinem Berufsfeld weiterarbeiten mit einem Fokus darauf, wie Systeme und Organisationen gestaltet werden können, dass Menschen möglichst friedfertig zusammenarbeiten. (Das ist noch nicht sauber definiert, will aber auch noch wachsen und hat auch noch Zeit.)
- in diesem oder dem nächten Leben richtig gut schreiben können und Geschichten vom wieder erwachenden Leben und der Liebe erzählen
Bei der letzten Massage meiner KG (die, die mit den Händen hört) hat sich im Bereich der linken 10 etwas sehr tiefes gelöst. Wir haben es beide gemerkt und ich hatte den Satz aus dem Froschkönig als Bild: ("Heinrich, der Wagen bricht.")
Das Gedicht geht so weiter:
"Nein, Herr, der Wagen nicht,
Es ist ein Band von meinem Herzen,
Das da lag in großen Schmerzen,
Als Ihr in dem Brunnen saßt
Und in einen Frosch verzaubert wart."
Da kam erst mal viel von dem Schmerz hoch - und doch anders.
Rein körperlich hatte ich seit fast 15 Jahren eigentlich immer einen Zyklus von 35 (+- 2 Tagen) und plötzlich sind es dieses mal 3 1/2 Wochen.
Hinsichtlich der Arbeitssituation ist auch so etwas wie Gelassenheit gewachsen. Es ist egal, ob es 1000 oder nur 1 Job gibt. Wenn er für mich dran ist, werde ich ihn bekommen.
Ich weiss inzwischen bei/mit welcher Firma ich mich als nächstes einbringen möchte, aber noch nicht wie und möchte es ganz sicher nicht vor Oktober angehen. Mein cooler Freund hat im Mai gemeint, warum sich heute schon auf eine Stelle bewerben, die man erst in einem Jahr will und die dann sicher wieder ausgeschrieben wird. Dieses Vertrauen hat ein bißchen auf mich abgefärbt.
Es ist als ob, gegenüber dem Markt/den Anderen ein in mir eine eigene Instanz am wachsen ist, ganz zärtlich, still und leise. Das ganze will behutsam begleitet, gehegt und gepflegt werden und braucht viel Ruhe und eben Zeit, Platz und Raum.
Die Hausbaustelle geht zwar deutlich langsamer voran als gedacht. Aber was sich gerade in mir (auf-)löst und klärt ist unbezahlbar. Da bin ich sehr dankbar für die große Pause, die mir das Leben gerade schenkt und so hoffe ich und vertraue darauf, dass mir die Kündigung zum wahren Segen in Verkleidung wächst, wie es meine Psychosen letztendlich auch waren. Ein entscheidender Punkt wird sein, wenn ich wieder auf den Markt gehe, um neue Brötchen zu bekommen.
Ich bin sehr dankbar, gerade auch Euch beiden für die letzten beiden Beiträge, deren Saat aufgegangen ist.
Wer ich bin?
2 Antworten, die gerade passen:
Es fließt und ruht zugleich.
Sein und werden.
Ich bin ich.
Du bist Du.
Und gemeinsam kann ein wir entstehen.
Wir sind.
& eine frei nach Mary, die auch noch rein will: Alles Leiden ist das Ergebnis, dass wir uns selbst nicht kennen. (SES 22 - Shb 2)
Euch allen Danke für Eure wichtige Hilfe & Unterstützung auf dem Weg zurück zu mir, der im Gehen entsteht.
AnnSophie
von Klees "Ekel"-Thread und meiner Antwort darauf angestossen, will ich hier nun endlich ein kleines Update geben, nachdem ich es schon ein paar Tage mit mir rumgetragen hatte:
Auf deinen Impuls hin, Varina, habe ich im letzten halben Jahr viel den Ankergriff der Lu-FE gehalten zuerst rechts und zuletzt auch links und ja es kommt bei mir v.a. auch im letzten Monat sehr, sehr viel in den Fluss.
Seit Anfang des Monats habe ich nun keine Lohnarbeit mehr und konzentrier mich einerseits auf die Hausrenovierung (z.Zt. werden z.B. alte Zementfliesen mit Hammer und Spachtel freigeklopft) und andererseits ist gerade auch Zeit, Platz und Raum, dass alte Verletzungen heilen dürfen. Und es fühlt sich so stimmig an.
Damals das Bewerbungsgespräch war nix und ich hatte/habe dann auch das Gefühl gehabt, dass es falsch wäre einfach in den nächsten Job zu reinzugehen, sondern dass es für mich gilt, die Chance des Resets weitergehend zu nutzen und mir noch mal darüber klar zu werden, was ich in meiner zweiten Lebenshälfte tun will, meinen Kompass neu und bewusst ein zu norden (auf mein Selbst).
Ende Juni war ich nochmal einen Nachmittag bei meinem alten Arbeitgeber, um Schlüssel etc. abzugeben, eine kurze Übergabe zu machen und für mich auch einen Schlußpunkt dran zu machen.
In der Nacht davor hab kam die alte Urangst nicht geliebt zu werden hoch - und ich habe sie geatmtet den
Das ist sooo wohltuend und heilsam, dieses Fundament hinter/unter der Angst (wieder)-gefunden zu haben.
Es sortiert sich einiges.
Löst sich ab, was ich nicht bin (z.B. suche ich eine Spielwiese keine Kampfzone, auch JSJ ist mein Weg, aber nicht meine Spielwiese).
Tabus öffnen sich (ein Paradies, nicht zu kooperieren und nicht konstruktiv sein zu müssen).
Es wächst langsam heran, was ich möchte:
- in meinem Berufsfeld weiterarbeiten mit einem Fokus darauf, wie Systeme und Organisationen gestaltet werden können, dass Menschen möglichst friedfertig zusammenarbeiten. (Das ist noch nicht sauber definiert, will aber auch noch wachsen und hat auch noch Zeit.)
- in diesem oder dem nächten Leben richtig gut schreiben können und Geschichten vom wieder erwachenden Leben und der Liebe erzählen
Bei der letzten Massage meiner KG (die, die mit den Händen hört) hat sich im Bereich der linken 10 etwas sehr tiefes gelöst. Wir haben es beide gemerkt und ich hatte den Satz aus dem Froschkönig als Bild: ("Heinrich, der Wagen bricht.")
Das Gedicht geht so weiter:
"Nein, Herr, der Wagen nicht,
Es ist ein Band von meinem Herzen,
Das da lag in großen Schmerzen,
Als Ihr in dem Brunnen saßt
Und in einen Frosch verzaubert wart."
Da kam erst mal viel von dem Schmerz hoch - und doch anders.
Rein körperlich hatte ich seit fast 15 Jahren eigentlich immer einen Zyklus von 35 (+- 2 Tagen) und plötzlich sind es dieses mal 3 1/2 Wochen.
Hinsichtlich der Arbeitssituation ist auch so etwas wie Gelassenheit gewachsen. Es ist egal, ob es 1000 oder nur 1 Job gibt. Wenn er für mich dran ist, werde ich ihn bekommen.
Ich weiss inzwischen bei/mit welcher Firma ich mich als nächstes einbringen möchte, aber noch nicht wie und möchte es ganz sicher nicht vor Oktober angehen. Mein cooler Freund hat im Mai gemeint, warum sich heute schon auf eine Stelle bewerben, die man erst in einem Jahr will und die dann sicher wieder ausgeschrieben wird. Dieses Vertrauen hat ein bißchen auf mich abgefärbt.
Es ist als ob, gegenüber dem Markt/den Anderen ein in mir eine eigene Instanz am wachsen ist, ganz zärtlich, still und leise. Das ganze will behutsam begleitet, gehegt und gepflegt werden und braucht viel Ruhe und eben Zeit, Platz und Raum.
Die Hausbaustelle geht zwar deutlich langsamer voran als gedacht. Aber was sich gerade in mir (auf-)löst und klärt ist unbezahlbar. Da bin ich sehr dankbar für die große Pause, die mir das Leben gerade schenkt und so hoffe ich und vertraue darauf, dass mir die Kündigung zum wahren Segen in Verkleidung wächst, wie es meine Psychosen letztendlich auch waren. Ein entscheidender Punkt wird sein, wenn ich wieder auf den Markt gehe, um neue Brötchen zu bekommen.
Ich bin sehr dankbar, gerade auch Euch beiden für die letzten beiden Beiträge, deren Saat aufgegangen ist.
Wer ich bin?
2 Antworten, die gerade passen:
Es fließt und ruht zugleich.
Sein und werden.
Ich bin ich.
Du bist Du.
Und gemeinsam kann ein wir entstehen.
Wir sind.
& eine frei nach Mary, die auch noch rein will: Alles Leiden ist das Ergebnis, dass wir uns selbst nicht kennen. (SES 22 - Shb 2)
Euch allen Danke für Eure wichtige Hilfe & Unterstützung auf dem Weg zurück zu mir, der im Gehen entsteht.
AnnSophie
Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.
Ama Walter
