Seit einem halben Jahr lebt der zehnjährige Purzel bei mir und dem vierjährigen Fynn
Nun das Problem: Purzel ist extrem schreckhaft auf plötzliche Geräusche und Bewegungen. Es reicht aus, dass Fynn unerwartet neben ihm in eine leere Schachtel springt, oder im Raum nebenan etwas runterfällt, oder man etwas rasch um eine Ecke kommt, und Purzel rennt tief geduckt ein paar Schritte weg. Er beruhigt sich sofort wieder, wenn er die Situation dann erkannt hat und einschätzen kann, aber es tut mir im Herzen weh: Das muss ja ein ewiger Stress sein, täglich mehrere kleine Adrenalin-Schocks. Zu Beginn führte ich es auf den Stress von Frauchen- und Revierwechsel zurück, aber inzwischen wirkt er insgesamt sehr zufrieden und gut eingelebt, doch die Schreckhaftigkeit ist immer noch da. Vielleicht geht es auch allgemein um eine Hypersensibilität, er hat z.B. auch Phasen, wo er überhaupt nicht angefasst werden mag.
Er hat eine Schilddrüsenüberfunktion, die in Behandlung ist. Da wir noch am Einstellen der Medikamentendosis sind, war er in den letzten Monaten sowohl im Überfunktions- als auch im Unterfunktions- als auch im Normalfunktionsbereich. Bezüglich Schreckhaftigkeit habe ich keine Unterschiede feststellen können. Sonst ist er gesundheitlich, soweit ersichtlich, ok.
Bachblüten bringe ich nicht an oder in die Katze
Liebe Grüsse
Cestca

