Liebe alle
Im Moment sieht es nicht schlecht aus: Zwar Zahnschmerzen, aber in völlig normalem Umfang, wie es nach einer solchen Behandlung halt vorkommt. Ich hoffe, es bleibt dabei.
Hallo Karin
Nein, ich habe glücklicherweise kein Amalgam im Mund und hatte nie. Du hast aber recht mit deiner Beobachtung wegen der Anfälligkeit auf Entzündungssachen. Allerdings vermute ich einen umgekehrten Zusammenhang.
Die mich aktuell behandelnde Zahnärztin aus "meiner" Praxis (der meinige war zu Beginn der Sache in Urlaub) sagte ganz nebenbei: Ich hätte dort ja schon seit Jahren eine Entzündung, wie man auf den alten Röntgenbildern sehe. Als ich vor einigen Jahren in diese Praxis wechselte, sagte mein eigentlicher Zahnarzt, die Wurzelbehandlung sei nicht ganz sauber gemacht und früher oder später würde dieser Zahn sich wieder melden, doch solange ich keine Schmerzen hätte und der Zahn sich ruhig verhalte, wolle er lieber nichts daran tun. Aber dass da ganz konkret die ganze Zeit (über zehn Jahre) eine Entzündung über den Wurzelspitzen herumlungerte, war mir nicht bewusst.
Mir begann daraufhin zu schwanen, warum ich seit Jahren so häufig krank bin. Bisher ging ich davon aus, dass ich einfach ein eher schwaches Immunsystem hatte, obwohl ich - jung, sportlich, gesunder Lebenswandel, mit immer top Blutwerten - keine Ahnung hatte, warum. Es ist ja bekannt, welch grossen Einfluss solche versteckten Herde in den Zähnen auf den Organismus haben können. Möglicherweise war mein Immunsystem die ganzen letzten zehn Jahre dauernd gefordert und teilweise überfordert mit der Zahnsache.
Das wird sich ja zeigen, wenn diese Geschichte dann zu Ende ist. Bis die letzten Entzündungszeichen im Kieferknochen weg sind, könne es übrigens bis zu einem halben Jahr dauern (ganz generell, nicht auf meinen spezifischen Fall bezogen).
Liebe Grüsse
Cestca
Schäme dich nicht, zu sagen, was dein Herz für recht hält.