... die Balance suchen ...

Für Fragen zu Jin Shin Jyustu, die man nicht im öffentlichen Bereich stellen möchte.
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Klee
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Klee »

Als die Hygiene noch nicht so weit fortgeschritten war wie heute, galt die Abmachung: Mit der rechten Hand wird gegessen, mit der linken der Po abgewischt. Daher war es auch eine Beleidigung, jemanden mit der linken Hand zu begrüßen
Das ist durchaus noch so in arabischen Ländern...

...und wer mal in der Wüste war, durchaus berechtigt.-))
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“

Jiro Murai




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Nirbheeti
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Nirbheeti »

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr möchte ich benutzen, um mich noch einmal dem Thema der "männlichen" und "weiblichen" Seiten/Betreuer zuzuwenden. Ich muss gestehen, dass ich ganz schön verwirrt war. Aber es war eine Verwirrung, die sich über 20 Jahre angesammelt hatte.
  • Da war zuerst die Vorstellung: rechte Seite männlich-aktiv, linke Seite weiblich-passiv. Daraus ergab sich für die Energie der Hände: rechts gebend-aktiv, links empfangend-passiv.
    Erste Erschütterung dieser Vorstellung: Quatsch. Die Frau gibt das Leben, die linke Hand ist gebend-aktiv. Dann ist die rechte Hand männlich - empfangend - passiv.
    Zweite Erschütterung: Aber im JSJ ist die rechte Seite weiblich, die linke männlich.
Darauf folgte die bisher geführte Diskussion in diesem Thread. Bin ich nun Modellvorstellungen aufgesessen?

Und dann trat Stille ein in diesem Thread. Aber nicht in mir. Meine Frage war: Wie kann ich es fühlen? Wo gibt es eine Wahrnehmung, der ich trauen kann? Dem folgte eine Zeit der Ratlosigkeit. Fast ohne dass ich es merkte, wurde dabei einiges aussortiert.
Ich landete beim Atem und den Fingern und sonst nichts.
Als ich Anfang Dezember eine zweistündige Bahnfahrt zum Kurs "JSJ erforschen" antrat, hatte ich mir einen Selbstversuch vorgenommen: Ich würde mir die Finger einer Hand halten, vorne runter – hinten rauf atmen, wie es Mary in Shb 1, Projekt II ab S. 21 - 37 vorstellt, mit meiner bewussten Aufmerksamkeit bei dieser Seite bleiben und dabei den Atem beobachten. Alles Andere, ob Acht, männlich oder weiblich, bauen oder reinigen, generieren und regenerieren, kurz: meine ganze Verwirrung durch Worte und Vorstellungen, ließ ich weg. Sehr erleichternd!

Da saß ich also, hielt an meiner rechten Hand die zwei bis vier Finger für die jeweilige Tiefe, ordnete jeder Tiefe 36 Atemzüge zu, zählte und schaute meinem Atem auf der rechten Seite zu, ohne ihn zu beeinflussen.
Wer’s selber ausprobieren will:
1. Tiefe: Daumen (18), Mittelfinger (27), kleiner Finger (36)
2. Tiefe: Daumen (9), Zeigefinger (18), Mittelfinger (27), Ringfinger (36)
3. Tiefe: kleiner Finger (9), Ringfinger (18), Mittelfinger (36)
4. Tiefe: Daumen (9), Zeigefinger (27), kleiner Finger (36)
5. Tiefe: kleiner Finger (18), Ringfinger (36)
6. Tiefe: Mitte der Handinnenfläche (36)
Gezählt werden die Ausatmungen, mit denen man auch anfängt. Die eingeklammerten Zahlen geben an, nach wie viel Atemzügen ich wechseln wollte. Hatte ich zu weit gezählt, hab ich ganz locker gemogelt und bin einfach zu der Zahl gegangen, die ich mir vorgenommen hatte. – Es geht natürlich auch ohne zu zählen und zu mogeln! - Die erste Beobachtung war, dass ich sowohl vorne abwärts ausatmete als auch im Rücken aufwärts den Einatem empfing.

So, und jetzt mach ich für eine Woche Schluss, damit ihr unbeeinflusst von meinen Erfahrungen das gleiche (oder abgewandelte) Experiment durchführen könnt.
Ich fänd es einfach toll, wenn in der Zeit einige Erfahrungen hier mitgeteilt würden.
Und ich finde es bemerkenswert, dass niemand gedrängelt hat. Solche inneren Prozesse brauchen Ruhe und den richtigen Zeitpunkt in der eigenen Entwicklung. Dankschön auch! : 26

Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
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Nirbheeti
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Nirbheeti »

Noch ein Hinweis zum Beobachten des Atems:
Wie erlebe ich den Ausatem?
Wie vollzieht sich der Übergang zum Einatem?
Wie erlebe ich den Einatem?
Wie vollzieht sich der Übergang zum Ausatem?

Gruß!
Nirbheeti
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(What Mary says, S. 11)
Mandala
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Mandala »

Einatem Ausatem Stille oder Pause ist der 3-Klang des Rhythmus.
Berührung ist Kontakt, wo Kontakt da wird der Atem hingelockt im Sinne von "eingeladen" denn er folgt unbewusst und zu seiner Zeit, wenn er nur gelassen wird und keiner Technik oder anderen Willensaktion unterliegt.


In diesem Sinne liebe Grüße an jeden von Euch zu einem gemütlichen genüsslich ruhigen Jahreswechsel - auf Wiederströmen Ihr Lieben -
herzlich Mandala
Zuletzt geändert von Mandala am 3. Januar 2012, 01:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Varina
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Varina »

Hallo Nirbheeti,


Mensch, die Antwort steht vor deine Nasenspitze und du siehst sie nicht.

Ausatmen --> aktiv --> männlich
Einatmen --> empfangen--> weiblich

Jeder linker Strom unterstützt die Ausatmung
Jeder rechter Strom unterstützt die Einatmung.

Dies hört man in jeden Kurs!

Hab nachgedacht, bei meine Zeichnung habe ich einen Fehler. Der fünfzackige Stern gehört in die unmanifestierte Ebene (siehe Antwortblatt), sonst passt, werde sie demnächst ausbessern.

Lg

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Mandala
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Mandala »

...alles zu seiner Zeit...

Danke Euch Beiden - Varina und Nirbheeti.


Danke auch fürs Wissen teilen und mitteilen fürs mit- und voneinander lernen. : 26
Zuletzt geändert von Mandala am 3. Januar 2012, 01:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Klee
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Klee »

Hallo,

ich kann Nirbheetis Verwirrung nachvollziehen - ging es mir auf dem aller ersten Kurs ähnlich - und so richtig klick hat es bei mir mit "auf welcher Seite ist nun weiblich und auf welcher ist nun männlich" auch noch nicht gemacht. Zwar hab ich es nun auch schon xmal gehört
links männlich - rechts weiblich - doch verstanden mit einem geliebten großen "AHA" hab ichs auch noch nicht.

Zumal es ja auch noch Körper - Seele - Geist gibt und hier diese Seiten mit männlich und weiblich dann auch noch schön durchwechseln>>>>

sprich ???????
ich warte noch auf das Verständnis meiner Selbst in dieser Beziehung - bis dahin ström ich mich mal schön weiter und werds mal so wie Nirbheeti halten und mich mal auf die Seiten selbst konzentrieren um mein eigenes Zeugnis zu sein.

Merci Euch allen
Klee
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Varina
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Varina »

Hier ein kleiner Abschnitt aus der Kabbala zu männlich und weiblich:

Der erste Schritt der Entfaltung des Baumes der Welt und des Lebens besteht in der Ausdehnung der ersten Bewegung des Logos, der Manifestation des ungeschaffenen Urlichtes als leuchtendes geschaffenes Licht, als leuchtender Lichtkreis, der die Urform dieser Urschöpfung ist.

Dieser Ursubstanz oder primären Ausstrahlung Gottes wohnen seinerseits zwei Aspekte – nämlich die des öfteren erwähnten Aspekte von Sehkraft und Leuchtkraft inne, die sich in einem zweiten Schöpfungsschritt in eine männliche Kraft und eine weibliche Kraft, in eine umfassende, das höchste Sein widerspiegelnde Weisheit – Chokmah und eine mütterlich intelligente, formgebende Gestaltungskraft – Binah differenzieren.

Chokmah und Binah, männlicher und weiblicher Pol, entstehen gleichzeitig und gehören ewig zusammen, sind untrennbar aneinander gebunden und miteinander verbunden. Sie bilden gleichsam die Ureltern aller Erscheinungen und bilden den Beginn aller Polarität, aller Gegensätzlichkeit, die uns von nun an in allen weiteren Sphären der Schöpfung begegnet.

Ist oberhalb von Keter alles eins, form- und unterschiedslos beisammen, so beginnt mit Chokmah und Binah die Welt der Unterschiede und der Differenzierung. Sie bilden die Wurzeln des Baumes der Erkenntnis, des Waltens des freien Willens als Ausdruck der Verselbständigung des sekundären, geschaffenen Lichtes oder Geistes und damit der Möglichkeit der Verneinung, der als göttlicher Wille oder Plan bezeichneten Einen und alles lenkenden Intelligenz. ………usw.

vielleicht machts jetzt: :idea:

Jiro Murai und Mary haben viel in die Veden, Kabbala, Bibel, Astrologie, uvm. studiert, man muss nur ihren Spuren folgen ;)


lg

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ate2011
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von ate2011 »

Mandala hat geschrieben:Huch, nun habe ich vielleicht so ganz unverständlcih geschrieben - doch hat mich die Einladung inspiriert meine "Philosophie" hier mitzuteilen
Nein, hast du nicht, ich danke dir für deinen Beitrag, er hat mich bestärkt,
mich weiterhin auf meinem Atem, mein Fühlen zu verlassen.
LG ate : 26
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Nirbheeti
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Nirbheeti »

So, ihr Lieben,

hier, wie versprochen, die Fortsetzung meines Beitrags von vor einer Woche.

Die erste Beobachtung war, dass ich sowohl vorne abwärts ausatmete als auch im Rücken aufwärts den Einatem empfing. Dabei blieb es dann eine ganze Weile, bis ich merkte, dass ich besonders das Einatmen genoss. Danach genoss ich es dann bewusst weiter.

Als ich mit meinem Programm durch war, hatte ich noch eine halbe Stunde Fahrzeit. Das reichte ja noch für den Anfang auf der linken Seite. Nachdem ich rechts so lange den Einatem empfangen hatte, fiel mir bald auf, dass der Ausatem sich anders anfühlte. Erst mit dieser Beobachtung nahm ich wahr, dass sich auf der linken Seite die Wahrnehmung tatsächlich dem Ausatem zuwandte. Ich empfand es als dichter, mit einer gewissen Schwere, die ihren Weg ganz natürlich nach unten fand. Es machte auf eine andere Art Freude, diesen Weg zu verfolgen, als rechts beim Einatmen. Die Wahrnehmung ist allerdings sehr subtil und vor 20 Jahren, als mein Weg anfing, hätte ich das nicht gekonnt. Aber nun ist es für mich völlig klar:
Der linke Betreuer oder die linke Seite ist in besonderer Weise der Ausatmung verbunden und damit der Abwärtsbewegung: vom „Himmel“ zur „Erde“ kommen.
Der rechte Betreuer oder die rechte Seite ist in besonderer Weise der Einatmung verbunden und damit der Aufwärtsbewegung: von der „Erde“ zurück zum „Himmel“ kommen.
Von nun an werd ich mich einfach an den Atem halten. Alles Andere muss ich erst wieder neu erfahren und tiefer als vorher verstehen.

Am nächsten Tag begann der Kurs bei Matthias. Da ich ja noch ausreichend Klärungsbedarf hatte, habe ich meine Frage so gestellt, wie sie sich bis dahin entwickelt hatte. Im Laufe der drei Tage habe ich dann nach und nach in verdaubaren Häppchen Antworten bekommen. Für mich war Matthias Vorgehen dabei interessant: Er löste das Thema „männlich oder weiblich“ erst einmal von der Fragestellung ab, weil es mit so vielem belastet ist: Sexualität, gesellschaftliche Rollenvorstellungen, kollektive Wertungen. Was blieb? Der Atem. Da war ich ja zum gleichen Schluss gekommen!

Zum Schluss hat er es vorsichtig wieder eingefügt:
Jeder Betreuer hat die Fließrichtung vorne absteigend – hinten aufsteigend. Jeder Betreuer hat, wenn man es so sagen will, männliche (Vorderseite) und weibliche (Rückseite) Aspekte. Aber wie eineiige Zwillinge, die trotz gleicher Erbausstattung unterschiedliche Leben führen, haben sie unterschiedliche Zuständigkeiten.
Die linke Seite empfängt absteigend das, was aus dem geistigen Bereich heruntergereicht wird und bringt es auf die „Erde“, verwirklicht es.
Die rechte Seite fragt sich aufsteigend: „Und was mach ich JETZT damit?“

Soweit das, was ich inzwischen wahrgenommen und verstanden habe. Die verbliebenen Fragezeichen halte ich einfach weiter aus. Bin gespannt, ob, wann und wo Varinas Acht wohl auftaucht.

----------------

Der vollständige Text war fertig, als ich auf die Idee kam, die einladende Pause einzuschalten. Ich finde, sie hat sich gelohnt. Wär doch schade gewesen, wenn wir diese Beiträge nicht bekommen hätten!

Aber:

Liebe Varina,
du schreibst:
Mensch, die Antwort steht vor deine Nasenspitze und du siehst sie nicht. ... Dies hört man in jeden Kurs!
und es ist bei mir als von oben herab etikettierend angekommen. Du hast weder "jeden Kurs" mitgemacht noch steckst du in meiner Lebensgeschichte und meiner Haut.
Ich habe meinen Ursprungstext unverändert gelassen, damit du für dich überprüfen kannst,
- ob du den Eindruck hervorrufen wolltest, der bei mir entstanden ist und
- ob sich beim Lesen des damals schon vorhandenen, dir aber unbekannten Textes deine Einschätzung verändert.

Trotzdem war dein Beitrag für mich in der Sache sehr klärend! Ich hatte es noch nicht gehört - entweder, weil ich gerade die Kurse erwischt hatte, auf denen es wirklich nicht gesagt wurde, oder weil ich es, aus welchen Gründen auch immer, nicht gehört habe.

Ich glaub, das war jetzt mein Mann von der linken Seite nach einer Beratung mit der Frau an seiner rechten Seite.

Lieben Gruß!
Nirbheeti

PS: Ob wohl noch jemand von seinen Atemexperimenten schreibt?
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
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Mandala
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Mandala »

Hallo,

da scheint mir doch etwas aus der Balance geraten zu sein. Die Unter- und Zwischentöne "zerren" an mir. Auch dies ist ok wie es ist und ich stelle die Balance in mir mit meiner Reaktion und Handlung wieder her.

LG Mandala
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Varina
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Varina »

Liebe Nirbeethi!
Nirbeethi![ hat geschrieben: Bin gespannt, ob, wann und wo Varinas Acht wohl auftaucht.
Hier aus Text I gleich auf der 1. Seite, letzter Absatz:

Die Verantwortung für Gebrauch und Weitergabe des erhaltenen Wissens trägt jeder Einzelne. Die Bedeutung von Jin Shin Jyutsu (Physio –Philosophie)- Die Kunst des Schöpfers – Mühelose Wirklichkeit (Mensch) – macht deutlich, dass es sich hier um eine Verantwortung vor sich selbst und dem Schöpfer handelt. Letztendlich bestimmt eines Jeden Ehrfurcht vor dem Schöpfer in Verbindung mit seiner Intelligenz, Integrität und Urteilskraft die Auslegung und Weitergabe des Wissens um und Respektes für Jin Shin Jyutsu (Physio –Philosophie) –Natur – Mühelose Wirklichkeit (MENSCH)

Wenn du auf ein Tässchen :kaffee: (auch zwei) bei mir vorbeikommst, habe ich kein Problem es mit dir zu besprechen, weiter auszuarbeiten, zu auch immer wir Lust haben. Jedoch das Einstellen hier im Forum finde ich als UNANGEMESSEN.

Varina hat geschrieben:Mensch, die Antwort steht vor deine Nasenspitze und du siehst sie nicht.Dies hört man in jeden Kurs!
und es ist bei mir als von oben herab etikettierend angekommen. da schwingt etwas in dein Inneres, was ich nicht ausgesendet habe Du hast weder "jeden Kurs" mitgemacht, in die paar, die ich besucht habe, ist immer die Rede von der Ein- und Ausatmung gewesen noch steckst du in meiner Lebensgeschichte und meiner Haut. Gott sei Dank!!!! Hab bei meine eigene Lebensgeschichte einen 24 Stunden Job, x 7 Tage die Woche, x12 Monate im Jahr, x Lebensalter ;)

???????????
Ich habe meinen Ursprungstext unverändert gelassen, damit du für dich überprüfen kannst,
- ob du den Eindruck hervorrufen wolltest, der bei mir entstanden ist und
- ob sich beim Lesen des damals schon vorhandenen, dir aber unbekannten Textes deine Einschätzung verändert.??????????
Trotzdem war dein Beitrag für mich in der Sache sehr klärend! Ich hatte es noch nicht gehört - entweder, weil ich gerade die Kurse erwischt hatte, auf denen es wirklich nicht gesagt wurde, oder weil ich es, aus welchen Gründen auch immer, nicht gehört habe. Kann es sein, dass Lehrer nur andere lehren und belehren und dabei wenig Zeit zum zuhören haben? : 19


liebe Grüße

Varina
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Schmetterling »

Hallo zusammen,

ich hatte gestern Nachmittag den Thread überflogen und mir gedacht, hmmm, ist es bei diesem Thema so dringend zu wissen welche Seite so oder so ist?

Ich hab mich an zwei Teeschulen in Japan erinnert, die total zerstritten sind und seit Generationen nicht zusammenfinden. Ich habe mal gefragt, was denn die Unterscheide sind, dass sie so intensiv getrennte Wege gehen; die Antwort war: eigentlich machen sie alles gleich - bis auf einen Abschnitt in der Zeremonie, in der die einen den Löffel von oben und die anderen ihn von unten halten...

So als JSJ Anfänger: vielleicht ist es einfach auch interessant das Wesen der männlichen und weiblichen Qualitäten besser zu verstehen und sie kreativ zu nutzen, unabhängig davon wo sie im Moment wohnen?
"Man soll den Finger, der auf den Mond zeigt, nicht mit dem Mond verwechseln"
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Klee
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Klee »

Hallo Schmetterling,
ist es einfach auch interessant das Wesen der männlichen und weiblichen Qualitäten besser zu verstehen und sie kreativ zu nutzen, unabhängig davon wo sie im Moment wohnen
was für ein schöner Satz :D

Klee
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Nirbheeti
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Re: ... die Balance suchen ...

Beitrag von Nirbheeti »

Ups, liebe Varina,

mit so einer heftigen Reaktion hatte ich jetzt nicht gerechnet. Missverständnis! :weissefahne:
Bin gespannt, ob, wann und wo Varinas Acht wohl auftaucht.
Mit diesem Satz will ich dir doch gar nicht an den Karren fahren. Er sollte eigentlich meine Hochachtung für dich ausdrücken! Ich warte nämlich noch darauf, dass der Knoten in meinem Hirn aufgeht. Ich bin wirklich gespannt auf den Moment, wo es in mir sagt: "Ach das hat Varina gemeint!" Für dich hast du es ja schon geklärt. Hut ab! Ich komme z. Zt. nur mit dem vereinfachten Modell klar. Die Betreuer und den Atem fühle ich im Körper.

Hast du gedacht, ich dränge dich dazu, etwas zu einzustellen? Dann kann ich deinen Ärger verstehen. Das kommt mir nicht zu, war auch nicht gemeint.
es ist bei mir als von oben herab etikettierend angekommen. da schwingt etwas in dein Inneres, was ich nicht ausgesendet habe
Ja, da steckt wohl bei mir ein Missverständnis. Was du gemeint hast, kann ja dann nur besser sein, als das, was ich mir gedacht habe.

Jetzt : 13 ich, dass nicht neue Missverständnisse aufgetaucht, sondern die alten behoben sind!

@ Mandala
Vermisse deinen schönen Beitrag über den Erfahrbaren Atem! Du hast ihn ja kräftig gekürzt. Hab ein ganzes Weilchen auf der entsprechenden Website verbracht. Ich fand so schön, wie deine Philosophie aus dir rausgesprudelt war. Ich wollt es mir gerade noch mal zu Gemüte führen...

Lieben Gruß!
Nirbheeti
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