was tun wir unseren Lieblinge an

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Varina
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was tun wir unseren Lieblinge an

Beitrag von Varina »

Da im Moment die Themen wie das Steißbein, Hämorrhoiden im Forum Aktuell sind,
möchte ich ein bisschen die Aufmerksamkeit auch auf die Tiere lenken.

Ich finde es furchtbar was man nur aus Mode etc.. den Hunden antut, wenn man den Schwanz, die Ohren und die sogenannte Wolfskralle kopiert.
Da gehen doch auch die Energiebahnen durch, was später genauso wie beim Menschen zu Projekte führt.

Hier das Foto von der 11 J. alten, 40kg schweren, Reinrassigen-Riesenspitz- Hundedame Orsa, mit Hüftleiden (Schwanz+ Wolfskralle wurden vom Züchter kopiert)
Sie genießt das wöchentliche Strömen+ Massieren in vollen Zügen, als Dank leckt sie mich immer ab.
Auch wenn ich in der Autowerkstatt vorbeikomme, wo sie zuhause ist,stellt sie sich sofort so hin, dass ich ja nicht vorbeikomme ohne sie zu Strömen.
Es ist immer ein tolles Erlebnis mit ihr zu arbeiten, sie zeigt mir sehr deutlich was sie mag,was ihr gut tut und wenn sie knurrt (aber nicht bösartig) zeigt sie mir wo ich daneben gegriffen habe :kicher:
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Ernestine
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Re: was tun wir unseren Lieblinge an

Beitrag von Ernestine »

Ich war im November in Verona auf der Pferdemesse. Da waren natürlich auch sehr viele Hundebsitzer. Und ich war entsetzt sehen zu müssen, dass wirklich fast jeder Hund den Schwanz kupiert hat. Ich dachte, dass ist schon seit Jahren verboten!!!
Liebe Grüße
Tina
Nach Kraft ringen. Das klingt alles so dramatisch. Man tut eben, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, daß man eines Tages etwas geleistet hat.
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Re: was tun wir unseren Lieblinge an

Beitrag von Panthera »

Danke für das schöne Foto, man spürt richtig das Wohlgefühl der HÜndin !

---

Tierisches: Mein Sohn zeigte mir gestern einen Tierprospekt und ich war entsetzt, was es alles an neuen Produkten für die Tiere gibt:

- Tragesäcke für Hunde . Mensch kann also seinen Liebling auf der Brust tragen
- Chip für Katzentüren: funktioniert wie automatischer Türöffner . katze hat Chip am Halsband und so kann nur die Süsse durch die Katzentüre marschieren. Gäste kriegen Gäste-Chips
- Spray am Hundehalsband: Springt der freche Foxterrier an jemanden hoch, kann Herrchen per Fernbedienung einen Sprühstoß auslösen, so daß dem ungehorsamen irgendwas die Sicht vernebelt
- Chip um Felix überall zu orten: Trägt er / sie am Halsband und Herrchen kann via handy wahrnehmen, wo sich der Liebling rumtreibt
- Kläffstop: Hat der Hund am Halsband und wenn er kläfft, gibts ein Ultraschallsignal, was ihm das Kläffen vermiest.

Ich bin völlig entsetzt, was für ein Sch***dreck da erfunden worden ist, um die Beziehung Mensch-Hund einerseits total zu "vermenschlichen" und andrerseits total unwürdig zu gestalten.

Ähbäh

Panthera
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manchmal - wenn der himmel tief luft holt und sonne mond und sterne zu atem kommen - spüre ich meine maske von innen
und empfinde mit jeder faser, dass ich daheim bin
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leonard
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Re: was tun wir unseren Lieblinge an

Beitrag von leonard »

hm, also ich hab da noch nie ganz ernsthaft darüber nachgedacht, aber unseren Kater über GPS orten zu können, dem könnte ich schon positives abgewinnen.

Wir haben es bereits erlebt, dass einer unserer Kater einfach nicht mehr heimkam.

In dieser Situation feststellen zu können, ob die Katze im Nachbarskeller eingeschlossen ist oder ob sie es sich inzwischen auf Malle im Ballermann gut gehen lässt, hätte schon was.

Aber ich bin kein Freund von Halsbändern, daher kommt das eigentlich nicht in Frage.
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Blueberry
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Re: was tun wir unseren Lieblinge an

Beitrag von Blueberry »

Hallo,
weiss eigentlich jemand, warum den Hunden Schwänze usw. coupiert werden?
Ich frage mich das jedes Mal, wenn ich einen Cockerspaniel oder Boxer oder sonstigen Terrier sehe.
Das Schöne am Hunde halten ist doch, dass sie Schwanzwedelnd auf einen zukommen - warum wird er dann amputiert?

Grüssle
blue
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Kampfkarpfen
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Re: was tun wir unseren Lieblinge an

Beitrag von Kampfkarpfen »

Hallo Varina,

leider kopierte man Hunde oft nur wegen dem Äußeren, das er besser ausschaut. Beim Boxer kam dazu das er eine relative dünne Rute hatte und es oft vorkam das er sich diese beim heftigen Wedeln gebrochen hat. Bei den meisten Jagdhunderassen wurde kopiert damit der Hund beim Vorstehen kein Graß wackeln läßt und so die Beute zu schnell auffliegt oder weggrennt.

Horst hat auch ein Stummelschwänzchen aber das ist bei im Natur, kann mann auch fühlen.

Ich hatte diese Woche die Neufundländerin meiner Vermieterin zur Pflege. Jeanny bekommt aufgrund ihrer Arthrosen oft Schmerzmittel. Ich habe sie jeden abend geströmmt was der alten Dame super gefallen hat. Wir sind ab Mitte der Woche wieder große Touren gelaufen und haben kein Schmerzmittel gebraucht.
Liebes Grüßle Kampfkarpfen

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Varina
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Re: was tun wir unseren Lieblinge an

Beitrag von Varina »

Grüßle Kampfkarpfen

Danke für die Info die du uns gegeben hast.

Leider umgehen noch viele Züchter und TA das Verbot mit der Begründung ,die Hundemama ist auf dem Schwanz getreten oder hat den Welpen in den Schwanz gebissen usw. und dies gleich beim ganzen Wurf...

Kannst du uns ein Foto von Host zeigen, natürlich nicht vom Stummelschwänzchen :witz: hab schon einiges von ihm gelesen

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Schönes Wochenende

Varina
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goastly
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Re: was tun wir unseren Lieblinge an

Beitrag von goastly »

Varina hat geschrieben:Ich finde es furchtbar was man nur aus Mode etc.. den Hunden antut, wenn man den Schwanz, die Ohren und die sogenannte Wolfskralle kopiert.
Die Wolfskralle kann in einigen wenigen Fällen zum Verletzungsrisiko werden, da isses aus meiner sich ok. Alles andere ist einfach nur abartig.
Ernestine hat geschrieben:Und ich war entsetzt sehen zu müssen, dass wirklich fast jeder Hund den Schwanz kupiert hat. Ich dachte, dass ist schon seit Jahren verboten!!!
ohne medizinischen Grund ist es verboten, und der lässt sich leider leicht "finden", so abartig das ist & wo kein Kläger da kein Richter. Ist ne Einnahmequelle, eine Möglichkeit an einem gesunden Tier Geld verdienen... :(
Panthera hat geschrieben: - Spray am Hundehalsband: Springt der freche Foxterrier an jemanden hoch, kann Herrchen per Fernbedienung einen Sprühstoß auslösen, so daß dem ungehorsamen irgendwas die Sicht vernebelt
- Kläffstop: Hat der Hund am Halsband und wenn er kläfft, gibts ein Ultraschallsignal, was ihm das Kläffen vermiest.
es ist ein Armutszeugnis für denjenigen, der auf sowas zurückgreift. Aus meiner Sicht ein sehr hohes Fehlverknüpfungsrisiko. Ein Beispiel zum Sprayhalsband: Hund rennt über ne Wiese, das andere Leinenende ruft, Hund reagiert nicht, also kommt das Sprayhalsband zum einsatz, genau in diesem Moment, wo dieser unangenehme Reiz kommt, sieht der Hund einen Fahradfahrer, verknüpft somit diesem mit was negativen, den Rest kann sich jeder denken. Ein kompetenter Hundetrainer ist ne deutlich bessere investition.
Der Kleffstopp beseitigt nur das Symptom, nicht die Ursache. Systematischer Stressabbau währe in den meisten Fällen sinnvoller.

Das Ortungshalsband find ich äußerst prakisch, wenn Sara ( http://www.tierschutzstollberg.de/ bissel runterscrollen) eins gehabt hätte, währe sie schon lange wieder Zuhause...


Gruß
Goastly ;)
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Varina
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Re: was tun wir unseren Lieblinge an

Beitrag von Varina »

goastly hat geschrieben:Die Wolfskralle kann in einigen wenigen Fällen zum Verletzungsrisiko werden, da isses aus meiner sich ok. Alles andere ist einfach nur abartig.
Ich könnt mir jeden Tag den Grind (Kopf ) irgentwo verletzen, doch es käme keiner auf die Idee (hoffentlich :kicher: ) mir den Kopf als Vorsorge zu entfernen.
Was ist mit die Phantomschmerzen die die Tiere erleiden, und wir nicht einmal darüber nachdenken?

Es handelt sich um Rassehunde, bei Hunde mit 9 Väter kräht doch kein Hahn danach wie der Schwanz aussieht, ob die Ohren hängen oder die Frage nach den Wolfskrallen , sie sind einfach.
Lieber Gruß von
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goastly
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Re: was tun wir unseren Lieblinge an

Beitrag von goastly »

Varina hat geschrieben:
goastly hat geschrieben:Die Wolfskralle kann in einigen wenigen Fällen zum Verletzungsrisiko werden, da isses aus meiner sich ok. Alles andere ist einfach nur abartig.
Ich könnt mir jeden Tag den Grind (Kopf ) irgentwo verletzen, doch es käme keiner auf die Idee (hoffentlich :kicher: ) mir den Kopf als Vorsorge zu entfernen.
Nur das keine Missverständnisse entstehen: die Betonung liegt auf "wenig", habs ungünstig formuliert, meinte damit die Fälle wo die Wolfskralle so absteht, das das Tier schon mehrfach dran hängengeblieben ist und sich diese dadurch aufgerissen hat -> tatsächliches Verletzungsrisiko.


VG
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