Positiv Denken

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Winterhexi
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Positiv Denken

Beitrag von Winterhexi »

Hallo
gibt es einen Strom, der hilft positiv zu denken??? Gestern war ne Freundin bei mir, weil meine Kleine Geburtstag gehabt hat und wir haben uns unterhalten. Ich wär so gern wie sie also ich meine vom Gemüt. Sie scheint so unbesorgt und denkt immer positiv. Bei mir ist es eher umgekehrt. Es ist zwar schon besser geworden, aber wenn irgendwas ist dann bin ich nur am Sorgen machen :daumen: . Halte zur Zeit täglich meinen Daumen. Meine Kleine hatte z.B. kurz vor ihrem 2. Geburtstag also zwei Tage davor öfters erbrochen und Durchfall. Ich rief besagte Freundin an (ihre größere Tochter ist so alt wie meine und sie hat noch eine Tochter 8 Wochen alt), weil sie ja zur Geburtstagsparty eingeladen war und ich jetzt nicht wusste, ob sie dann überhaupt kommt wenn meine Kleine krank ist. Sie hat nur gemeint, schauen wir mal wie es am nächsten Tag ist und meine Kleine soll dann das Baby nicht abbusseln und mei wenn sie es trotzdem kriegt, dann solls halt so sein. Ich wäre auch gern so unbesorgt. Hab gleich Angst gehabt um meine Kleine nicht dass sie austrocknet usw. Am nächsten Tag war sie putzmunter.
Was für mich auch ganz schwer ist, wenn ich irgendwas schreckliches höre oder lese. Ich hab letzens nur kurz im Fernseh rumgeschaltet und da war gerade ein Herz für Kinder. Ich hab zwar gleich weiter geschaltet, aber dass was ich da kurz gesehen habe brennt sich immer in mein Gedächtnis ein und lässt mich nicht los. Da war das Bild eines vielleicht 4 oder 5 jährigen Kindes dass ins MRT gefahren wurde, denk mal Gehirntumor, mit einem Stofftier im Arm und mit Glatze. Sowas macht mich fertig. Sofort denk ich automatisch, wenn dass unsere Kleine wäre und mein Magen krampft sich zusammen. Wie muss sich das sterbenskranke Kind fühlen wie seine Eltern? Wie würde ich mich fühlen? Es ist furchtbar ich weiß nicht wie ich das stoppen kann. Ich hab so Angst,dass unserer Kleinen was schreckliches passieren könnte. Ich fühl mich da so rein bis Tränen kommen und ich traurug bin. Ich habe das zwar schon seit ich denken kann, weiß jetzt noch Zeitungsbilder die ich vielleicht mit 8 oder so gesehen habe und die sich eingebrannt haben. Was kann ich dagegen machen??? Ich will endlich positiv denken können.
Liebe Grüße,winterhexi
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Eva
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Re: Positiv Denken

Beitrag von Eva »

Liebe Winterhexi,
bei Angst frage ich mich , wo ist in diesem Moment das Vertrauen? Wer oder was steht da auf der Leitung? Wie findet man das Vertrauen, wenn es abhanden gekommen ist oder sich noch nicht entfaltet hat? Für mich hat das Vertrauen viel mit "ausgerichtet sein" zu tun: Nach oben, damit die ganze geistige Kraft uns erreicht und nach unten, gut geerdet und verwurzelt. Da sehe ich immer ein Baum mit wunderbarer Krone und kräftigen Wurzeln. Schon so ein Bild (vielleicht auch ein Inneres)kann uns helfen, uns auszurichten. Vom JSJ bietet sich dafür sicher der Zentralstrom an.
Die Angst hat für mich auch mit Schwere zu tun - sind wir un-beschwert, fühlen wir uns nicht ängstlich. Schwere erleben wir vor allem aus den Medien und den verschiedenen Schauergeschichten. Spür einmal nach, wo du dich unbeschwert fühlen kannst. Hilft Musik, genügt es vielleicht einen Moment in die Augen deiner Kleinen zu schauen, hast du ein Kalender mit Weisheiten oder schönen Bildern, ein Fotoalbum ....Wo ist mein Fokus, wenn ich Angst habe und muss er dort sein? Im Alltag ist aber auch Disziplin gefragt, wenn es im Kopf dreht. Stop, nicht jetzt !! - und keinen neuen Gedanken anfügen. Ich habe das auch schon ganz bewusst in einer schwierigen Situation gemacht , es hat gedauert, aber die Abstände in welchen der Schauergedanke kam, wurden immer länger. So, du Liebe, das sind jetzt verschiedenste Gedankenansätze - vielleicht klingt etwas davon bei dir an.
Sei herzlich gegrüsst und ich traue dir dein Leben voll zu, es wird gut für dich schauen!!
Eva
übrigens... die 1er bds. halten, täglich, bringt uns auch weiter in unserer Ent-wicklung.
Seelenvogel
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Re: Positiv Denken

Beitrag von Seelenvogel »

Hallo Winterhexi,

ach wie gut kann ich das nafühlen. Ich bin auch ein Mensch mit viel Angst, Grübeln und Sorgen machen.
Lange Zeit mal un beschwert sein, ist gar nicht viel drin.
Ich muss es manchmal einfach wegdrängen sonst könnte man es nicht ertragen.
Oder sagen wir so, es wird so erträglicher.
Positives Denken könnte ich auch gebrauchen.
Obwohl ich mich mit dem Strömen beschäftige, fällt es mir in gewissen Situationen schwer etweas zu machen.

Alles Gute und viele Grüße Jessica
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Panthera
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Re: Positiv Denken

Beitrag von Panthera »

Was hilft mir positiv zu denken ?

Zum einen halte ich mir soviel es geht den Öffentlichen Singsang aus Schlechten Nachrichten, Werbungsmüll und Humtata im Fernsehen vom Leibe und von der Seele. So dass Raum werden kann für Stille und Eigenes Ursprüngliches in der Gedankenwelt / Körperwelt wohnen kann.

Ich versuche insbesondere meine Körperimpulse (seien es nun Wehwechen oder der Impuls laut und heftig zu lachen, auch wenn die ganze Umgebung mit VErsteinerter Mine sitzt oder der Impuls mit dem Hacken auf einer zugefrorenen Pfütze rumzuhacken wie ein Kind)
ernst zu nehmen und nicht mehr zu bremsen.

Wenn ich merke, daß ich in die verschiedensten Karussels oder Riesenräder aus Gedanken einsteige, sage ich auch Stop dazu. Mensch braucht nicht jedem fliegenden Impuls hinterherzurennen.

Bis ich dahin kam
habe ich viele Wege durchschritten
unter anderem den,
mich mit Positiven Mantren auf positiv zu stimmen.

"Ich bin voller Licht und Liebe" intonierte ich vor etwa 20 Jahren jeden Abend
und
Wäre es wohl auch gerne gewesen.

Nur ,
da war wohl noch anderes zu tun,
denn plötzlich sprang ich einfach auf und mein ganzer Haß und Zorn
"erbrach sich" förmlich aus mir.

Nein,
ich war nicht nur voller Licht und Liebe
ich war auch voller Haß, Ekel, Mordgedanken, Panik, Paranoia etc. pp.

Ich halte es nicht unbedingt für zielgerichtet
sich mit positiven Mantren auf positiv zu stimmen,
wenn es nun mal nicht stimmt.

Wenn die Saiten meines Instrumentes auf Moll gestimmt sind,
dann möchte vielleicht dieser Akkord oft und viel gespielt werden
bis auch die Dur-Töne durchdringen können.

Für mich war dies mit viel Schlagen, Treten, Spucken und Bewußtseinsprozess darüber verbunden,
was mir meine Altvorderen an Erbe und negativen Gedanken mitgegeben hatten.

Die Bemühung ein gutes lichtvolles positives Mädchen zu sein
- wenn diese in Anstrengung umschlägt,
dann kann es nicht gelingen.

Was ich für unabdingbar halte ist auf jeden Fall
eine freie, stille Zeit jeden Tag / jede Woche / regelmäßig
wo ich nur mit mir und meinem SElbst sitzen und reflektieren, tanzen oder whatever tun kann.

Hoffe ich war nicht zu chaotisch in meinen Ausführungen

Wölfin - Gutes wünscht auf Deinem Weg
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manchmal - wenn der himmel tief luft holt und sonne mond und sterne zu atem kommen - spüre ich meine maske von innen
und empfinde mit jeder faser, dass ich daheim bin
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Klee
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Re: Positiv Denken

Beitrag von Klee »

Hey ihr,

was ist eigentlich "Positiv Denken"?
Für mich ist positives Denken die Ausstrahlung, die jeweils ein Mensch hat. Es gibt für mich immer zwei Seiten und die neutrale Mitte. Wo bewege ich mich gerade? Was bewegt mich gerade?

Birgitta Meinhardt hat auf meinem ersten 5-Tages-Kurs gesagt - Fingerhalten :daumen: :zeigefinger: :mittelfinger: :ringfinger: :kleinerfinger: ändert die Gedanken von allein.

Wenn bei mir mal ganz "schlimme" Gedanken aufkommen - dann bedanke ich mich bei ihnen, daß sie da sind und segne sie.
Oftmals stelle ich mir auch ein großes Wolkenschiff vor, verpacke die Gedanken, lade sie in den Laderaum und sehe zu, wie sie langsam wegziehen.

Schlußendlich sagt die MagenFE "ich denke" - es gilt auch hier die SES 21 zu öffnen und ein "Entkommen aus geistiger Gefangenschaft".

Mit lieben grüßen
Klee
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“

Jiro Murai




"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
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Momabo
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Re: Positiv Denken

Beitrag von Momabo »

Hallo ihr Lieben,

tja, ich bin eigentlich ein optimistischer Mensch, versuche immer in allem einen positiven Aspekt zu finden. Ist manchmal nicht so einfach, v.a. wenn die Mehrheit am Schimpfen ist, wie bei uns in der Arbeit, wenn alles über die PDL schimpft, weil sie halt total anders ist, als die andere. Aber sie hat auch schon einiges geschafft, neue Stellen und Beschäftigung für die Bewohner, das hätte es vor 2 Jahren noch nicht gegeben...

Aber durch was wird denn etwas positiv oder negativ? Eigentlich nur durch unsere Beurteilung und auch Verurteilung, oder? Durch Krankheit kann eine Familie wieder zusammenwachsen, bei Naturkatastrophen hilft man sich wieder gegenseitig aus, das Miteinander ist wieder wichtig. Klar es sind schlimme Bilder, die man da sieht, und es geht viel kaputt, aber erst wenn etwas kaputt geht, kann wieder was Neues entstehen...

So versuche ich immer, wenn es irgend geht, nicht zu be- und verurteilen, sondern es so stehen zu lassen, zu beobachten, auch mich. Was reizt mich denn noch? Wo muss ich noch dran arbeiten?

Es ist ein Prozess, der dauert, aber wenn es einem bewußt ist, dann dauert die Zeit nicht mehr so lange, bis man reagieren kann. Ich lass bewußt den Fernseher aus, weil ich es mir nicht antun will, diese Bilder zu sehen. Sie sind nur gemacht um zu schockieren, was wird denn so schnell mit den Menschen gemacht die betroffen sind, ne erst müssen Bilder gemacht und Filme gedreht werden, und morgen geht es zum nächsten...

Winterhexi, ströme so oft es geht deinen Zeigefinger und mach Blasen- und Nierenstrom, und schau dass du öfters zur Ruhe kommst, du stehst unter Dauerstress, das ist auf Dauer nicht gut für dich, macht krank. Nur in der Ruhe hört man seine Seele reden, ist man ICH. Probiers mal aus... es fördert auch etwas Übung, aber die Intuition/Bauchgefühl kommt da leichter durch.

Last but not least, ich habe nicht umsonst meine Signatur, ich versuche zuerst nachzudenken, bringt es JETZT was wenn ich mich aufrege? Kann ich was ändern? Wenn nicht, lohnt es sich nicht, Energie zu verschwenden, dann lass ich es...

Aber das heißt nicht, dass ich mir meine Emotionen verkneifen muss/soll. Es ist schon wichtig, zu hinterfragen, aber nur insoweit, als dass ICH jetzt was ändern kann. Ein Kind schreit auch wenn es hinfällt, aber es steht wieder auf und probiert es noch einmal. Unsere Seele macht Erfahrungen, aber sie geht nicht kaputt dadurch. Auch wenn es sich manchmal so anfühlt ;)

lg Mona
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
- Reinhold Niebuhr -
www.jsj-praxis-mit-herz.de
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Eva
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Re: Positiv Denken

Beitrag von Eva »

All ihr Lieben, da habe ich noch etwas kraftvolles!!
Kraft
Erinnere dich an die Kraft!
Nicht an die vordergründige,
sondern an die,
die wie ein gewaltiger Strom
dein Leben von der Ewigkeit her
und zur Ewigkeit hin durchzieht.
Du bist eingebettet
in die grossen Wellen der Zeit.
Du bist aufgehoben
in den Verwandlungen,
die keiner erklären
und keiner beschreiben kann.
Du bist nicht machtlos,
sondern in deinem Vertrauen
in das Leben entfaltest du dich.
Alles geht weiter und nimmt dich mit
in deine Vervollkommnung.
Traue dem Leben,
du bist in ihm aufgehoben.

Ulrich Schaffer

Lest immer wieder Kraftvolle Texte, kann man ja auch beim Fingerhalten!
Lichtvolle, leichte Zeit
Eva
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KleinexLady
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Re: Positiv Denken

Beitrag von KleinexLady »

Klee hat geschrieben:Birgitta Meinhardt hat auf meinem ersten 5-Tages-Kurs gesagt - Fingerhalten :daumen: :zeigefinger: :mittelfinger: :ringfinger: :kleinerfinger: ändert die Gedanken von allein.

Wenn bei mir mal ganz "schlimme" Gedanken aufkommen - dann bedanke ich mich bei ihnen, daß sie da sind und segne sie.
Oftmals stelle ich mir auch ein großes Wolkenschiff vor, verpacke die Gedanken, lade sie in den Laderaum und sehe zu, wie sie langsam wegziehen.

Schlußendlich sagt die MagenFE "ich denke" - es gilt auch hier die SES 21 zu öffnen und ein "Entkommen aus geistiger Gefangenschaft".

Mit lieben grüßen
Klee
Sehr schön geschrieben, liebe Klee.
o(>_<)o ~~~ ~~~ o(^_-)o
.oO (i <3 JAPAN !)
Darko
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Registriert: 24. Februar 2009, 15:20

Re: Positiv Denken

Beitrag von Darko »

Winterhexi hat geschrieben:Hallo
gibt es einen Strom, der hilft positiv zu denken???.... Hab gleich Angst gehabt um meine Kleine nicht dass sie austrocknet usw. Am nächsten Tag war sie putzmunter.... Sofort denk ich automatisch, wenn dass unsere Kleine wäre und mein Magen krampft sich zusammen. Wie muss sich das sterbenskranke Kind fühlen wie seine Eltern? Wie würde ich mich fühlen? Es ist furchtbar ich weiß nicht wie ich das stoppen kann. Ich hab so Angst,dass unserer Kleinen was schreckliches passieren könnte. Ich fühl mich da so rein bis Tränen kommen und ich traurug bin. Ich habe das zwar schon seit ich denken kann, weiß jetzt noch Zeitungsbilder die ich vielleicht mit 8 oder so gesehen habe und die sich eingebrannt haben. Was kann ich dagegen machen??? Ich will endlich positiv denken können.
Liebe Grüße,winterhexi
Hallo,

abseits von JSJ hilft in deinem speziellen Fall die Bachblüte Red Chestnut:

http://www.doc-nature.com/red-chestnut- ... tanie.php3

Du bist zu sehr besorgt um andere. Red Chestnut beseitigt deine angsterfüllten Sorgen und ersetzt sie durch eine allgemeine positive Lebenseinstellung.

Gruß,
Darko
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