Was-ström-ich-heut ?

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Amélie
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Re: Was-ström-ich-heut ?

Beitrag von Amélie »

46. Woche: Allgemeine tägliche Kräftigung der VORDEREN ABSTEIGENDEN Energie

Ihr Lieben,

kommende Woche kümmern wir uns mit dem Strom zur allgemeinen täglichen Kräftigung der VORDEREN ABSTEIGENDEN Energie darum, dass alles, was bei uns feststecken mag, sei es nun körperlich oder geistig oder seelisch, wieder in Bewegung kommt und alles Überflüssige abfließen kann.
Dies geschieht auf der gesamten Körpervorderseite, also von ganz oben bis ganz unten - vom Kopf bis hin zu den Zehen.
In einem Selbsthilfekurs habe ich mir zu diesem Strom folgendes Zitat aufgeschrieben:
„Dieser Strom hilft uns, uns so zu lieben, wie wir sind und uns mit unserem Körper auszusöhnen.“

Mary schreibt Folgendes zu dieser Sequenz: „Hilft Spannungen abzubauen, die Kopfschmerzen, Atemprobleme, Verdauungsstörungen, Blähungen und Gewichtsprobleme verursachen.“ (SHB 1, S. 44)

In einem anderen Kurs habe ich mir einmal notiert, dies sei der Zauberstrom des Denkens – also ein Strom, der einem supergut aus Grübeleien und ständigem Gedankenkreisen heraushelfen kann; das ist ja auch eine Verdauungsstörung, nur halt eine auf der geistigen Ebene – wobei die Grüblerin möglicherweise auch körperliche Verdauungsprojekte hat. Ich habe das selbst mal feststellen und SEHR genießen können – in einer Zeit der täglichen Anwendung war es tatsächlich mal himmlisch still und friedlich in meinem Kopf geworden – und in meinem Bauch! Und das Gewicht schmolz dahin. Von daher freue ich mich besonders auf die kommende Woche!

Ich stelle euch hier den link zum Beitrag von Meinrad ein, als wir diesen Strom das erste Mal vorgeschlagen hatten – dort findet ihr auch die ausführliche Strömanleitung: https://www.stroem-forum.de/viewtopic.p ... 666#p57666

Ich hebe hier noch einmal die Nr. 7 der Strömanleitung hervor: „Im nächsten Schritt wandert die linke Hand abwärts in die Mitte der Außenseite des Schienbeines.“
Ich habe lange Zeit meine Hand eher an die rückwärtige Seite des Beines gelegt, bis in einem Kurs einmal die 5 Tage Kurs- Lehrerin Mona Harris darauf hingewiesen hat, dass hier die Hand vorne plaziert werden soll, wie Meinrad es auch geschrieben hat und wie es im SHB 1 (S. 44 u. 47) steht - Mona hat das so formuliert: „vorne - zwischen Schienbein und äußerer Hosennaht“.

Ich wünsche uns eine schöne Woche in Harmonie mit uns selbst!
Herzliche Grüße
Amélie
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Nirbheeti
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Re: Was-ström-ich-heut ?

Beitrag von Nirbheeti »

Ihr Lieben,

ich muss noch mal auf den vorigen Beitrag von Amelie zurückkommen. Sorry, dass es so lange gedauert hat.

Liebe Amelie,

deine Erleichterung darüber, "dass Mary hier nicht von Bewusstsein spricht, das wir benötigen, sondern dass es lediglich des VERLANGENS nach Bewusstsein bedarf", hat mich sehr berührt – und beschäftigt .... Dank Klee haben wir nun den ganzen Text im Original beisammen. Der Ansturm an Ideen dazu ist auch ein bisschen sortiert, wobei einiges für diesen Thread wieder aussortiert wurde, aber ständig Neues dazukam. Nun lichtet sich der Blick auf diese drei Sätze:
Englisches Original:
  • JIN SHIN JYUTSU is our inheritance.
    All we need is desire for awareness.
    It is Getting to KNOW (Help) MYSELF.

Deutsche Übersetzung:
  • JIN SHIN JYUTSU ist unser Erbe.
    Es bedarf lediglich unseres Verlangens nach Bewusstsein.
    Es ist MICH SELBST KENNEN - (mir helfen) LERNEN. (SHB 1, S. 50)
Zu Satz 1:
JIN SHIN JYUTSU ist unser Erbe. --- JIN SHIN JYUTSU is our inheritance.
Was hat mit Jin Shin Jyutsu jeder von uns als Erbe mitbekommen?
Mein erster Gedanke:
Dass durch die „Kunst des Schöpfers“ die Lebenskraft all die komplexen Vorgänge auf den unterschiedlichsten Ebenen ständig und gleichzeitig ablaufen lässt, auch wenn wir gar nichts darüber wissen.
Also habe ich doch schon alles? Vermutlich ist auch der Wunsch zu wissen als grundlegendes menschliches Erbe in uns angelegt.

Zu Satz 2:
Es bedarf lediglich unseres Verlangens nach Bewusstsein.
Zurückübersetzt ins Englische könnte das heißen:
... All we need is our desire for consciousness.
Aber Mary schreibt:
All we need isdesire for awareness.
Das Wort „unser“ fehlt ganz. Statt des erwarteten „consciousness“ hat Mary „awareness“ gewählt. Wie unterscheiden sich denn die beiden voneinander?
Wenn wir die beiden Eigenschaftswörter anschauen, die diesen Substantiven zu Grunde liegen, wird es sehr klar. Google bietet als Übersetzungshilfe an:
  • 1. conscious = bewusst, auch im Sinne von absichtlich; zweckbestimmt, zielgerichtet; sinnvoll, vernünftig, verständig; selbstbewusst; körperlich: bei Bewusstsein
Passt dazu nicht dein bisheriges Gefühl, erstmal den Zustand von Bewusstsein erlangen zu müssen?
  • 2. aware = bewusst --- Das war's auch schon bei Google. Unter linguee.de fand ich:
    be aware = gewahr sein; auch im Sinne von bewusst oder informiert sein
    be aware of something = etwas kennen, (von) etwas wissen, sich bewusst sein über etwas
Das, und was ich sonst noch dazu gefunden habe, kommt mir eher situationsbezogen vor. Es gibt kein hehres Ziel, sondern in jeder Situation kann ich mir meiner selbst bewusst werden. Und hat es diesmal nicht so richtig geklappt, dann werde ich es beim nächsten Mal etwas besser hinkriegen. Statt von Versagen zu Versagen gehe ich von kleinem Erfolg zu kleinem Erfolg und auf einmal schnackelt’s. I got it – heißt das auf Englisch. Genau das begegnet uns

im 3. Satz:

It is Getting to KNOW (Help) MYSELF.
Es ist MICH SELBST KENNEN - (mir helfen) LERNEN.


Mir gefällt das englische "Getting to KNOW MYSELF". Es gefällt mir noch besser, wenn ich „It“ durch awareness/Bewusstwerden ersetze:
… Awareness is Getting to KNOW (Help) MYSELF.
Im Englischen klingt das so herrlich locker: Werde dir in jedem Moment deiner selbst bewusst und die Selbsterkenntnis stellt sich mit der Zeit ein.
Um das Nach und Nach des Vorgangs deutsch auszudrücken, müssen wir von „lernen“ sprechen und sind schwupps schon wieder dabei, Bewusstsein wie ein Ziel erreichen zu wollen. Von jetzt ab wird es mir leichter fallen, das Bild vom mühseligen Lernen umzuformen und mir unter "lernen" den allmählichen Vorgang vorzustellen.
Im Deutschen wäre heute das meine Übersetzung für mich selbst:
  • JIN SHIN JYUTSU ist ja schon mein Erbe.
    Ich brauche nur noch den Wunsch nach Bewusstwerdung.
    Jeder Moment, in dem ich mir meiner selbst bewusst werde, ist schon MICH SELBST KENNEN LERNEN.
    In dem Moment, in dem ich MICH SELBST KENNEN LERNE, kann ich mir auch selber helfen.
Und gestern war der Text noch viel länger und meine individualisierte Übersetzung noch ein bisschen anders, kürzer … Und morgen gehen mir und dir und einigen anderen noch mehr Lichter auf!

Viel SPASS!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
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Momabo
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Re: Was-ström-ich-heut ?

Beitrag von Momabo »

Liebe Nirbheeti,
ich danke dir für deine ausführliche Antwort, sie hat bei mir einiges ins Klingen gebracht :D

Für mich ist dieses Erbe und das Verlangen nach Bewusstsein, das was sich im "Erkenne dich selbst" herausfiltern lässt, ein natürliches Wachstum udn Lernen... wenn ich weiß wer ich bin, dann gibt es keine Einstellungen mehr, sondern nur noch Glück und Freude, vllt nicht immer und dauernd, aber die Tendenz kommt heraus.

Bei Jana Haas hab ich in ihrem Lemurienbuch gelesen, dass das Strömen von Lemuria kommt, fühlte sich für mich sehr stimmig an, sehe ich genauso... gestern ist mir dann noch auf der hp dieses Zitat über den Weg gelaufen: "Die 26 galaktischen Aktivierungspunkte auf jeder Körperhälfte ergeben zusammen die 52 aktivierbaren Meridianpunkten bzw. Harmonisierungspunkte des Menschen, die z.B. für die Akupressur-Massage des Jin Shin Jyutsu maßgeblich sind." https://www.allmachtsenergien.de/die_ze ... teil_3.php

In einer pdf Datei von José Arguelles (hab ich gespeichert) erkennt er auch den Bezug von den Mayas, Jin Shin Jyutsu und dem I Ging, das alles einen kosmischen Ursprung hat...

Für mich persönlich bedeutet dieses jetzt, dass das Wissen von und um JSJ etwas universelles ist, ein Altes Wissen, das jeder in sich trägt um uns wieder mit unserem schöpferischen Ursprung in Verbindung zu bringen. Für mich kommt dieses von den Plejaden und dem Sirius, aber das ist jetzt nur mein Gefühl dazu.... ich finde es spannend welche "Dinge" ich gerade finde, habe dem Inhaber der allmachtsenergien geschrieben und warte ob er mir darauf antwortet ;)

liebe Amélie, danke für den Magenstrom um das alles zu verdauen :D
glg Mona
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
- Reinhold Niebuhr -
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Amélie
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Re: Was-ström-ich-heut ?

Beitrag von Amélie »

Liebe Nirbheeti,
Nirbheeti hat geschrieben: 16. November 2021, 20:33 m Deutschen wäre heute das meine Übersetzung für mich selbst:
  • JIN SHIN JYUTSU ist ja schon mein Erbe.
    Ich brauche nur noch den Wunsch nach Bewusstwerdung.
    Jeder Moment, in dem ich mir meiner selbst bewusst werde, ist schon MICH SELBST KENNEN LERNEN.
    In dem Moment, in dem ich MICH SELBST KENNEN LERNE, kann ich mir auch selber helfen.
vielen lieben Dank für das Teilen deiner Gedanken! Du hast es wunderbar auf den Punkt gebracht! : 26
Herzliche Grüße
Amélie
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Amélie
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Re: Was-ström-ich-heut?

Beitrag von Amélie »

47. Woche: Allgemeine Kräftigung der Energie

Ihr Lieben,

kommende Woche ist ein Strom an der Reihe, der uns hilft, unsere Energie zu beleben, „aufzutanken“ (das ist ein Zitat von Mary, siehe SHB 1, S. 42), und der uns auch hilft, wieder in unseren Rhythmus zu kommen, wenn wir den mal verloren haben.

Meinrad hatte in dem ersten Strömimpuls zu diesem Strom darauf hingewiesen, dass er ein besonderer Strom ist, weil er allen anderen Strömen Energie gibt. Ich stelle hier den link zu Meinrads Beitrag ein, dann könnt ihr noch einmal nachlesen, was er geschrieben hatte und ihr findet dort auch die genaue Strömanleitung: https://www.stroem-forum.de/viewtopic.p ... 656#p57656

Dieser Strom kann uns morgens z.B. helfen, energetisiert in den Tag zu starten.
Ihr könntet ihn auch eurem sonstigen Strömprogramm voranstellen. Er hilft toll, die Stimmung aufzuhellen und gibt den nötigen Schwung für alles weitere, z.B. dann, wenn ihr mal Anlaufschwierigkeiten haben solltet, Dinge zu erledigen, die unangenehm sind oder die ihr schon eine Weile vor euch hergeschoben habt.

In einem Kurs habe ich mir notiert, dass Mary von ihm gesagt haben soll, er helfe bei allen heutigen und zukünftigen Zeitkrankheiten – das passt ja momentan mal wieder supergut. Immer dann, wenn es um unser Immunsystem und auch um unsere Nerven geht, ist es eine gute Idee, ihn im Hinterkopf zu haben.

Ich wünsche euch eine wunderbare und lichtvolle Woche!
Herzliche Grüße
Amélie
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Re: Was-ström-ich-heut ?

Beitrag von Amélie »

48. Woche: Atempause

Ihr Lieben,

nächste Woche steht hier wieder eine Atempause an.

In einer der vergangenen Atempausen ging es darum, dass, wenn alles im Rhythmus ist, es kein Feststecken und daher kein Entstehen von Projekten gibt.

Im letzten Jahr ist eine Vielzahl von Webinaren entstanden, alle unter dem übergeordneten Thema „We are one“ (wir sind alle ein Wesen).
Ich habe das schon selbst erlebt, verliere dieses Gefühl der Verbundenheit im Alltag und angesichts des Verhaftetseins in meinen Gedanken aber immer wieder.

Ich habe mich gefragt, wie komme ich da wieder hin, in diesen Rhythmus und in die Verbundenheit, und habe Worte des JSJ-Lehrers Michael Wenninger gefunden, die ich mit euch teilen möchte.

Der Ausgangspunkt seiner Überlegungen sind folgende Worte von Mary:

„Der einzige Atem, der wir je sein können, ist der Atem, der wir sind.“ (What Mary Says, . . . S. 6)

und er führt selber aus:

„Um zurückzukehren in den Kosmischen Rhythmus, müssen wir nur zum Atem zurückkehren und erkennen, dass wir nie getrennt waren von der ‚ungehinderten Kommunion mit dem Schöpfer‘.
Nur unsere Art zu denken macht es so . . .

Um höchste Selbstbewusstheit und Erleuchtung durch tägliche Praxis zu erlangen, muss man seinen Geist zurückziehen und unabhängig machen von der weltlichen Umgebung.
Man muss sich an jedem Tag, in jedem Monat und Jahr phasenweise von der lauten Welt zurückziehen, aber zur Vervollständigung seiner spirituellen Entwicklung muss man in der Welt bleiben und seinen Mitmenschen, Männern und Frauen, dienen.
Nur indem wir uns selbst in diesem Atemzug verlieren, finden wir uns selbst in der ungeteilten Einheit des Augenblicks und betreten wirklich ein dienendes Leben.
Und indem wir uns selbst in diesem Atemzug verlieren, finden wir uns selbst und das Wissen, dass wir alle Ein Wesen sind, im Atemsein.“ (Main Central Nr. 38, S. 12)

Vielleicht habt ihr so wie ich Lust, diesen Überlegungen von Michael Wenninger einmal nachzuspüren und zu horchen, ob sie ein Echo in euch erzeugen.

Und "strömtechnisch" könntet ihr, wenn ihr euch für die Pause hingesetzt habt und eurem Atem lauscht, den Finger halten, der euch in dem Moment gerade in den Sinn kommt.

Euch allen eine Woche voller Verbundenheit!
Herzliche Grüße
Amélie
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Gabriela
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Re: Was-ström-ich-heut ?

Beitrag von Gabriela »

Danke, das ist schön!
"Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg."
(Buddha)
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