Die virtuelle Strömwelt

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Moderator: Klee

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Klee
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Die virtuelle Strömwelt

Beitrag von Klee »

Diesen Text hab ich etwa vor gut 10 Jahren geschrieben, als das Cafe Strömbar in seiner Blüte war und wir hier im Forum "Vorarbeit" geleistet haben. Haben wir schon vor 12 Jahren virtuell geströmt und waren damals so etwas wie die Exoten:
Die virtuelle Strömwelt!

Was ist virtuell überhaupt?

Wikipedia beschreibt es so:
Virtualität ist die Eigenschaft einer Sache, nicht in der Form zu existieren, in der sie zu existieren scheint, aber in ihrem Wesen oder ihrer Wirkung einer in dieser Form existierenden Sache zu gleichen. Das Wort führt über den französischen Begriff virtuell (fähig zu wirken, möglich) zurück auf das lateinische Wort virtus (Tugend, Tapferkeit, Tüchtigkeit, Kraft, Männlichkeit).
Virtualität spezifiziert also eine gedachte oder über ihre Eigenschaften konkretisierte Entität, die zwar nicht physisch, aber doch in ihrer Funktionalität oder Wirkung vorhanden ist. Somit ist „virtuell“ nicht das Gegenteil von „real“ - obwohl es fälschlicherweise oft so verwendet wird - sondern von „physisch“.
Also es beschreibt einen Raum, der da ist und doch nicht da ist.


Da entdecke ich doch gleich Parallelen zu JSJ – eine kunstlose Kunst – ein nicht geheimes Geheimnis.
Das Pardoxon – ein Widerspruch in sich.

Was ist es nun, ist dieser Raum da oder ist er nicht da? Wird da geströmt oder nicht – geschieht was – oder nicht?

Inzwischen ist es so, dass sich teilweise Strömgruppen in den einzelnen Foren entwickelt haben, die über Raum und Zeit hinweg strömen und sich harmonisieren.
Und es ist intensiver und bringt immer wieder neue Erfahrungen – sich mit JSJ auf virtueller Ebene auszutauschen.

Für mich ist das auch ein Erschließen einer neuen Ebene oder doch auch vielmehr einer alten Ebene?

Hier kann den Gefühlen Raum gegeben werden, die wir sonst nicht in uns fühlen – hier dürfen wir oder vielmehr sind wir soweit wir anonym bleiben wollen – ein Stück wir selbst sein. Die Bemühung/Verstellung hat keinen Platz mehr oder genau das Gegenteil, wir verstellen uns und wären gerne so wie wir sind.
Nicht umsonst tummeln sich so viele Jugendliche und auch immer mehr Ältere vor den Computern und geben ihren Gefühlen Raum – in welcher Art auch immer.

Der Computer ist auch eine Art Gehirn, in denen wir speichern können was wir wollen und auch wieder abrufen - sofern wir es dann finden (SES 20 läßt grüßen) – ein bisschen wie im wirklichen Leben.
Und wie ist das dann, wenn der Computer abstürzt – erst mal Panik, Wut, Sorge, ob alles gesichert – dann Ruhe – dann Pause.

Wie gut tut uns das ab und an?


Autor: Klee im Jahr 2010
"Sei harmonisch im Umgang miteinander und wenn Du das nicht kannst, sei einfach wie du bist."

Klee
in Anlehnung an Mary Burmeister



"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
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SusanneBerlin
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Re: Die virtuelle Strömwelt

Beitrag von SusanneBerlin »

Liebe Klee, das hast du sehr schön geschrieben.
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