Vorsicht lang, Verzweiflung
Verfasst: 5. Juni 2015, 09:12
Hallo zusammen,
ich mal wieder. Bin nicht mehr oft hier.
2 Kinder, geplante Selbstständigkeit usw lässt mir kaum noch Zeit.
Aber jetzt würde ich mir evtl über mitströmer für meine Katzen und unsere Familie und aufmunternde Wort freuen.
Kennst ihr das Gefühl, wenn man nicht mehr „glauben“ kannst?
Wenn das was immer deine Hoffnung, dein Glaube war, nicht mehr hilft?
Aber ich erzähl mal alles nach der Reihe.
Ich habe ja auch 3 Katzen und ich bin am verzweifeln, weiß nicht mehr weiter.
Weiß nicht was mir das Leben sagen will, kann das positive nicht finden.
Zuerst wurde Woody krank, hat nicht mehr gefressen lag nur noch rum, ich ging schon vom schlimmsten aus, aber in der Tierklinik konnte ihr geholfen werden uns die ist jetzt wieder die gesündeste vom Rest. Wenn man von gesund überhaupt reden kann.
Gestern dann fängt Cooky zu lahmen an. In der Tierklinik konnte man aber den Grund nicht feststellen, es müsste weitere Untersuchung in Narkose durchgeführt werden…
Und jetzt kommt der Hammer. Ich bin dann gestern noch auf die Terasse, hab Gott, meine Großerltern die Engel um Hilfe gebeten hab mit ihnen geredet so wie ich es halt immer mache, wenn was ist.
Und was passiert als ich das Haus betrete? Cooky hat sich irgendwie erschreckt, rennt wie eine gestörte durchs Haus, erschreckt Gismo der rennt auch davon, und ich weiß nicht was dann passiert ist, auf jeden Fall ist er seitdem hinten gelähmt, und kann hinten nichts mehr bewegen.
Wir um 22 uhr also wieder in die Tierklinik. Jetzt heißt es abwarten ob sie noch was für ihn tun können, oder ob ich wieder eine Entscheidung treffen muss, die ich nicht treffen will, weil ich bin doch nicht Gott, um über Leben und Tod zu entscheiden.
Ich musste diese Entscheidung schon einmal vor ca 9 Jahren treffen, als ich meine Katze Stoney erlösen lassen musste, sie durfte nicht mal ein Jahr alt werden.
Ich bin verzweifelt ich „bitte“ um Hilfe und dann kommt alles nur noch viel schlimmer.
Alles woran ich bisher geglaubt habe, ist weg. Was will das Leben von mir?
Oder wenn mir die Katzen was abnehmen, wie soll ich damit Leben?
Als ich mit meiner Tochter schwanger war, hatte ich in der Frühschwangerschaft einen Bluterguß in der Gebärmutter. Und es war halt die Gefahr wenn der Bluterguß sich durch eine Blutung löst, ob ich das Baby nicht auch verliere. Und da hatte ich ein wunderschönes Erlebnis. Ich hab plötzlich im Bett eine Babyhand auf meiner Wange gespürt, die mir „sagte“: Es wird alles gut. Und du weißt ja, ich habe eine gesunde Tochter geboren.
Aber jetzt ist das nichts mehr was mir Hoffnung gibt. Kein Gefühl keine Eingebung, kein Vertrauen, kein gar nichts.
Manchmal habe ich Schuldgefühle, vielleicht fühlen sich meine Katzen auch einfach nicht mehr erwünscht bei mir.
Bevor ich Kinder hatte, waren sie meine „Babys“. Aber nachdem meine beiden Kinder kamen und noch viele andere Dinge in mein Leben, war auch einfach die Zeit gar nicht mehr da wir früher. Aber trotzdem waren meine Katzen immer da, irgendwie haben Tiere mehr bedingslose Liebe als ich wohl.
Gerade als ich das hier schreibe, übergibt sich auch noch mein Sohn, wie aus dem nichts.
Meine ganze Praxisphilosphie, alles wie ich meinen zukünftigen Patienten helfen will, alles woran ich glaube, weg einfach weg.
Wie soll ich den anderen helfen, wenn ich mir selbst nicht mehr helfen kann.
Nur noch Verzweiflung, nicht wissen wie es weitergehen soll. Keine Freude, wenn meine Katzen leiden.
Von dem finanziellen was das ganze kostet ganz zu schweigen. Weißt das ist auch so eine Thema. Ich „bestelle“ Geld, aber stattdessen rinnt es mir zwischen den Händen davon und das jetzt nicht nur wegen den Tierarztkosten.
Es läuft alles verkehrt. Was mache ich nur falsch?
Wo sind die Engel an die ich glaube? Gibt es sie vielleicht doch nicht?
Wo ist das positive daran, das auch das negative hat? Oder stimmt auch das nicht?
Wie soll man vertrauen, wenn das Leben einen so übel mit spielt?
Wie soll man genießen, wenn man weiß das jede Sekunde was schreckliches passieren kann?
Fragen über fragen, aber keine Antwort…
Danke das ihr euch die Zeit genommen hast, das alles zu lesen, schreiben hilft mir immer irgendwie.
Vlg
ich mal wieder. Bin nicht mehr oft hier.
2 Kinder, geplante Selbstständigkeit usw lässt mir kaum noch Zeit.
Aber jetzt würde ich mir evtl über mitströmer für meine Katzen und unsere Familie und aufmunternde Wort freuen.
Kennst ihr das Gefühl, wenn man nicht mehr „glauben“ kannst?
Wenn das was immer deine Hoffnung, dein Glaube war, nicht mehr hilft?
Aber ich erzähl mal alles nach der Reihe.
Ich habe ja auch 3 Katzen und ich bin am verzweifeln, weiß nicht mehr weiter.
Weiß nicht was mir das Leben sagen will, kann das positive nicht finden.
Zuerst wurde Woody krank, hat nicht mehr gefressen lag nur noch rum, ich ging schon vom schlimmsten aus, aber in der Tierklinik konnte ihr geholfen werden uns die ist jetzt wieder die gesündeste vom Rest. Wenn man von gesund überhaupt reden kann.
Gestern dann fängt Cooky zu lahmen an. In der Tierklinik konnte man aber den Grund nicht feststellen, es müsste weitere Untersuchung in Narkose durchgeführt werden…
Und jetzt kommt der Hammer. Ich bin dann gestern noch auf die Terasse, hab Gott, meine Großerltern die Engel um Hilfe gebeten hab mit ihnen geredet so wie ich es halt immer mache, wenn was ist.
Und was passiert als ich das Haus betrete? Cooky hat sich irgendwie erschreckt, rennt wie eine gestörte durchs Haus, erschreckt Gismo der rennt auch davon, und ich weiß nicht was dann passiert ist, auf jeden Fall ist er seitdem hinten gelähmt, und kann hinten nichts mehr bewegen.
Wir um 22 uhr also wieder in die Tierklinik. Jetzt heißt es abwarten ob sie noch was für ihn tun können, oder ob ich wieder eine Entscheidung treffen muss, die ich nicht treffen will, weil ich bin doch nicht Gott, um über Leben und Tod zu entscheiden.
Ich musste diese Entscheidung schon einmal vor ca 9 Jahren treffen, als ich meine Katze Stoney erlösen lassen musste, sie durfte nicht mal ein Jahr alt werden.
Ich bin verzweifelt ich „bitte“ um Hilfe und dann kommt alles nur noch viel schlimmer.
Alles woran ich bisher geglaubt habe, ist weg. Was will das Leben von mir?
Oder wenn mir die Katzen was abnehmen, wie soll ich damit Leben?
Als ich mit meiner Tochter schwanger war, hatte ich in der Frühschwangerschaft einen Bluterguß in der Gebärmutter. Und es war halt die Gefahr wenn der Bluterguß sich durch eine Blutung löst, ob ich das Baby nicht auch verliere. Und da hatte ich ein wunderschönes Erlebnis. Ich hab plötzlich im Bett eine Babyhand auf meiner Wange gespürt, die mir „sagte“: Es wird alles gut. Und du weißt ja, ich habe eine gesunde Tochter geboren.
Aber jetzt ist das nichts mehr was mir Hoffnung gibt. Kein Gefühl keine Eingebung, kein Vertrauen, kein gar nichts.
Manchmal habe ich Schuldgefühle, vielleicht fühlen sich meine Katzen auch einfach nicht mehr erwünscht bei mir.
Bevor ich Kinder hatte, waren sie meine „Babys“. Aber nachdem meine beiden Kinder kamen und noch viele andere Dinge in mein Leben, war auch einfach die Zeit gar nicht mehr da wir früher. Aber trotzdem waren meine Katzen immer da, irgendwie haben Tiere mehr bedingslose Liebe als ich wohl.
Gerade als ich das hier schreibe, übergibt sich auch noch mein Sohn, wie aus dem nichts.
Meine ganze Praxisphilosphie, alles wie ich meinen zukünftigen Patienten helfen will, alles woran ich glaube, weg einfach weg.
Wie soll ich den anderen helfen, wenn ich mir selbst nicht mehr helfen kann.
Nur noch Verzweiflung, nicht wissen wie es weitergehen soll. Keine Freude, wenn meine Katzen leiden.
Von dem finanziellen was das ganze kostet ganz zu schweigen. Weißt das ist auch so eine Thema. Ich „bestelle“ Geld, aber stattdessen rinnt es mir zwischen den Händen davon und das jetzt nicht nur wegen den Tierarztkosten.
Es läuft alles verkehrt. Was mache ich nur falsch?
Wo sind die Engel an die ich glaube? Gibt es sie vielleicht doch nicht?
Wo ist das positive daran, das auch das negative hat? Oder stimmt auch das nicht?
Wie soll man vertrauen, wenn das Leben einen so übel mit spielt?
Wie soll man genießen, wenn man weiß das jede Sekunde was schreckliches passieren kann?
Fragen über fragen, aber keine Antwort…
Danke das ihr euch die Zeit genommen hast, das alles zu lesen, schreiben hilft mir immer irgendwie.
Vlg