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Verfasst: 16. September 2008, 17:00
von Paula
Liebe Neptunia,
da möchte ich dir gerne leise widersprechen...
Für die Selbsthilfe gibt es eine solche zeitliche Begrenzung meines Wissens nach nicht. Die Dauer einer Stunde und auch die 8-stündige Pause beziehen sich auf die Fremdanwendung.
Sich selber kann man im Prinzip strömen, so lange man lustig ist. Es ist nur so, dass die Hände irgendwann nicht mehr "wollen" oder man ganz deutlich das Gefühl bekommt, dass es jetzt erstmal gut ist. Das regelt sich normalerweise ganz von selber.
Grundsätzlich denke ich aber wie du, dass es meist effektiver ist, wenn man lieber mehrfach am Tag strömt, als einmal superlang (aber auch das kann variieren, ich habe es selber auch schon anders erlebt).
Nichtsdestotrotz ist es natürlich so, dass wenn ich - gerade am Anfang - viel ströme, auch viel in Bewegung kommt, das kann manchmal etwas überwältigend sein. Da muss man dann erstmal das richtige Maß für sich herausfinden...
Liebe Grüße
Paula
Verfasst: 16. September 2008, 17:48
von Ronja
Auch von mir noch ein herzlich willkommen!
Ich besuchte jetzt ein Seminar, bei dem genau diese Frage kam: Kann man sich zuviel strömen? Die Antwort war: nein, denn die Hände würden, wenn es zuviel wird, von selbst abrutschen von der Stelle, die man strömt. Darauf kann man sich verlassen.
VG Ronja
Verfasst: 17. September 2008, 01:01
von Ankh
Also ich habe in letzten 2 Tagen echt viel geströmt. Deshalb interessiert es mich ja auch ob man übertreiben kann. Nun habe ich meistens die 11, 12, 4, Finger, Zentralstrom, Magenstrom usw. gemacht. Vor allem die 11, 12 und 4, wegen meinem Hals (ich habe das Projekt im "Euro Fragen" geschildert). Es scheint mir aber nicht zu helfen. Vielleicht erwarte ich zuviel
LG
Natasha
Verfasst: 18. September 2008, 17:56
von Rose
Hallo Natasha,
hatte ich es doch richtig in Erinnerung, dass du das bist mit dem Juckreiz der Ohren.
Ilse-Maria Fahrnow erwähnt in diesem Zusammenhang den
Gallenblasenstrom
Leider habe ich diesbezüglich nicht alle Griffe parat, aber folgende weiß ich noch:
Ringfinger halten (obwohl der Mittelfinger wie beim Leberstrom auch gehen würde)
Hände auf die 14 (also auf den Bauch: li Milz, re Leber)
Vielleicht hat ein anderer das Buch JSJ von Frau Fahrnow griffbereit (steht ganz weit hinten beim Gallenblasenstrom).
LG Rose
Verfasst: 20. September 2008, 12:32
von neptunia
liebe paula,
ich denke, du hast recht - man "darf" länger strömen. ich glaube, es lag an meiner eigenen vorstellungskraft, denn einen längeren zeitraum als drei stunden am tag kann ich mir nicht wirklich vorstellen
allerdings glaube ich schon, daß man sich auf ein "projekt" beschränken sollte wenn man so intensiv strömt. auch wenn es unterschiedliche ströme sind - die aber dann eben zu diesem "projekt". das sagt mir zumindest mein bauch - aber vielleicht auch meine trägheit?
wie auch immer - selber ausprobieren, dann findet man seinen eigenen strömbedarf!
lieber gruß
von neptunia
Verfasst: 20. September 2008, 21:17
von Ankh
Hi Leute, also in den ersten Paar Tagen habe ich echt wie verrückt geströmt. Ich fand es echt interessant und wollte auch gleich sehen ob sich da was tut. Jetzt habe ich mich beruhigt, ströme nur Paar mal am Tag. Welche Ströme sind den allgemein wichtig? Welche sollte ich jeden Tag machen?
LG
Natasha
Verfasst: 21. September 2008, 07:26
von loisl
Hallo Natasha,
ich kenne jemanden der sagt: ohne meinen Hauptzentralstrom stehe ich nicht auf. Recht hat sie.
Wenn du fragst was du den so strömen sollst, dann steht für mich der Hauptzentralstrom (HZV) an erster Stelle. Morgens gibt er dir Kraft für den ganzen Tag und Abends hilft er das am Tag Geschehene zu verarbeiten.
Wenn du dir eine Halbe Stunde Zeit dafür nimmst hast du etwa 4 Minuten für jeden Griff.
FALLS, falls das dir zu Eintönig wird, guck mal in dein kleines Buch von Waltraud Riegger-Krause, da sind hinten 3 Ströme beschrieben die unter dem Titel "allgemeine tägliche Sequenzen" laufen.
Dann wäre da noch das Finger halten: alle 10 Finger der Reihe nach, oder du nimmst dir einen Finger und hältst den 30 Minuten mehr oder weniger.
Du siehst, du hast die Wahl. Vielleicht liest du auch das Buch noch mal, ich finde immer wieder in Büchern, auch beim 10 durchlesen, neue Anregungen.
liebe Grüße
Alois
Nochmaliges Lesen von vorhandener Literatur
Verfasst: 21. September 2008, 14:11
von Christa
Hallo Alois,
mit dem Finden von neuen Anregungen muss ich Dir völlig recht geben. Ich selber habe etliche Bücher zum Thema und auch entsprechende Zeitschriften, die ich immer wieder mal durchgehe.
Da finde ich dann manchmal Sachen, die ich vorher gar nicht beachtet habe (oder beachtenswert fand) und frage mich, hat das wirklich schon da gestanden (natürlich hat es das)?
Aber zu dem Zeitpunkt war es wahrscheinlich einfach nicht aktuell. Deshalb kann auch ein 'altes' Buch immer neue Inhalte haben.
Verfasst: 21. September 2008, 14:24
von Ankh
Alois, ich schau immer mal wieder in das kleine Buch, und du hast recht: ich finde immer was neues

Aber ich habe mir überlegt ob ich doch noch ein ausführlicheres Buch kaufen soll, z.B. die umfangreichere Version von WRK. Oder gibt es noch bessere? Was würdet ihr mir empfehlen?
LG
Natasha
Buchempfehlungen
Verfasst: 21. September 2008, 14:53
von Christa
Hallo Natasha,
ich glaube eine direkte Buchempfehlung ist im Forum nicht so einfach. Man weiß nicht wirklich, wie jemand 'tickt' und kann daher schlecht nachvollziehen, was jemand für gut und schlecht empfindet. Jeder hat ein anderes Verständnis für die Dinge.
Ich selber finde das ausführliche Buch von WRK und auch das von Burmeister/Monte sehr gut. Aber wenn Du die Möglichkeit hast, erst mal reinzuschauen, solltest Du diese unbedingt nutzen, wie gesagt, jeder hat eine andere Sichtweise und ein anderes Verständnis für die Dinge.
Verfasst: 21. September 2008, 16:02
von loisl
Hallo Natasha,
Bdie beiden Bücher die Christa genannt hat, wären auch das was ich als erstes empfehlen würde, erklären sie doch die Philosophie des Jin Shin Jyutsu so gut wie du es in keinem anderen Buch findest. Dazu kommt, Waltraud Riegger Krause ist eine der 18 5-Tage-Lehrerinnen und deshalb SEHR kompetent und Alice Burmeister (Burmeister/Monte) ist die Schwiegertochter von Mary (Monte war der Journalist der das Buch geschrieben hat) und somit ist auch eine recht HOHE Kompetenz gegeben.
Für dich, wo du das kleine Buch von WRK hast wäre jetzt wohl die "Heilende Berührung" von Burmeister/Monte die bessere Wahl, soweit man das überhaupt aus der Ferne sagen kann.
Liebe Grüße
Alois
Verfasst: 22. September 2008, 12:34
von shangri
zu Burmeister/Monte möchte ich noch anmerken, dass die auf fast jeder Seite vorkommenden Erfahrungsberichte ein wenig geschmacksache sind (so in der Art "eigentlich war ich schon klinisch tot, aber dann habe ich mir eine halbe Stunde den Zeigefinger gehalten und habe zwei Tage später den IronMan gewonnen...")
Aber davon abgesehen ist das Buch SEHR gut geschrieben, sehr ausführlich und ich möchte es nicht mehr missen.
Das große WRK würde ich aber zunächst eher empfehlen.
Verfasst: 22. September 2008, 20:51
von loisl
Hallo Shangri,
ja, als ich die "Heilende Berührung" so etwa 2001 das erste mal durchblätterte haben mich die, ich sagte damals "typisch amerikanischen Übertreibungen", auch ziemlich vor den Kopf gestoßen. Ich denke das geht jedem so der das Buch als Jin Shin Jyutsu Anfänger in die Hand bekommt. Nichtsdestotrotz ist der thematische Inhalt völlig in Ordnung. Du bekommst dort, zum Beispiel, sehr gut die Tiefen erklärt.
Noch mal zu den Storys: ich glaube heute jede einzelne; ich denke ich habe jemanden getroffen von dem eine Story handelt --- und, jeder JSJ-Praktiker mit ein paar Jahren Erfahrung wird die Reihe der Geschichten weiter verlängern können (ich könnte auch, will aber nicht).
liebe Grüße
Alois
Verfasst: 17. Oktober 2008, 07:25
von Somorai
Hallo Neptunia ,
Selberströmen: Ich hatte im Jahr 2006 ein massives Projekt (Herzmuskelentzündung) mit extremer Schwäche. Außerdem ist von einem Autounfall her eine Blasenfunktionsstörung übrig geblieben, ich war inkontinent. Dann haben mein Mann und ich Urlaub gemacht. Ich hatte mir auserbeten, mich zum Strömen jederzeit zurückziehen zu dürfen und habe das dann über 14 Tage täglich (2006) über 4 bis 5 Stunden gemacht. Das Ergebnis: mein Herz hat sich vollständig regeneriert, keine Extrasystolen mehr (zusätzliche Herzschläge) und meine Inkontinenz gehört vollständig der Vergangenheit an. Aber: Ich hatte das absolute Bedürfnis, mich so lange zu strömen. Heute ströme ich mich täglich 1 bis 2 Stunden.
Liebe Grüße Somorai

Verfasst: 17. Oktober 2008, 18:01
von neptunia
hallo somorai,
uff, das war sicher ein dickes stück arbeit! und sicher war es genau die richtige strömzeit für dich.
mir ging es eigentlich darum, für jemanden, der mit dem strömen beginnt, eine kleine hausnummer zu geben. ich denke, am anfang wird man zum einen von vielen informationen über strömpunkte und ihre bedeutungen überflutet und zum anderen möchte man sofort alles spüren und von allem geheilt werden ... aber so ist es ja eigentlich nicht.
deshalb mein rat, anfangs nicht mehr als 1, 2 stunden am tag strömen, damit man SPÜRT, was passiert. wenn man allerdings ein wirklich großes projekt vor sich hat, dann wäre ein jsj-therapeuth sicher sinnvoll und mit ihm kann man über alles inklusive der strömlänge sprechen ...
aber natürlich ist das immer nur ein rat und kein gesetz
lieber gruß
von neptunia!