Vorsicht lang, Verzweiflung

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19Susi83
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von 19Susi83 »

Weiß immer gar nicht wie ich euch danken soll, für euren Trost und fürs mitströmen, Worte können das immer gar nicht ausdrücken

Hab ich heute gelesen und würde es gerne mit euch teilen:
Manchmal fragen wir uns,
warum dies oder jenes geschieht.
Keiner von uns weiß wirklich, warum.
Das Problem besteht darin,
dass wir meinen, wir sollten es wissen.
Doch das Leben erfordert Demut.
Es ist ein Geheimnis.
Alles offenbart sich zu seiner Zeit.

Elisabeth Kübler-Ross

Hilft mir irgendwie, auch wenn ich es trotzdem JETZT schon gerne verstehen würde, naja aber da des ja ned geht, muss ich mich wohl damit abfinden...

Freu mich schon so auf morgen meinen dritten 5 Tages Kurs.

Aber meine einjährige Tochter macht mir Sorgen, sie hat eine Erkältung, aber ihr Husten macht mir das mehr Sorgen. Bin da irgendwie vorbelastet, weil mein Sohn einmal sehr krank wurde und da begann auch alles ganz harmlos...
Hat bestimmt auch mit der ganzen Situation zu tun.
Das ist halt auch wieder sowas, das "Schuldgefühle" macht, was ist wenn sie "meinetwegen" krank ist? (Wer mag darf ihr gerne noch etwas Gesundheit mitströmen...)

Aber da fallen mir wieder diese Worte ein:
"Und was wenn du gar keine Schuld hast?"
Oh man wie lange werde ich darüber wohl nachdenken?

Ja wahrscheinlich reden wir uns diese Schuld nur selber ein, weil da wo wir herkommen gibt es sowas nicht, sondern nur reine Liebe. Ja wir sind LIEBE.

Und vielleicht machen wir uns manchmal Schuldgefühle, wo der andere uns dafür gar keine Schuld geben würde.

Ach ich weiß auch nicht, dieser Satz ist wohl nicht von heut auf morgen zu "verstehen"

Wünsche euch noch einen schönen abend, fühlt euch gedrückt
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19Susi83
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von 19Susi83 »

Hallo zusammen

und es geht weiter wie bisher :-(

Auch mit Katze 2 schaut es mittlerweile nicht mehr gut aus.
Wisst ihr wenn die Katzen wenigstens 15-20 Jahre alt wären, dann wäre es vielleicht noch leichter, aber so? Nicht mal ganz 10 Jahre.
Das ist ja kein Alter...

Aber gut, es ist wie es ist.
Vielleicht habe ich auch einfach keine Tränen mehr.

Als ich gestern vom Tierarzt nachhause bin, musste ich dann sehr heftig weinen und hab mich bei Cooky entschuldigt und hab ihr gesagt, das ich keine Kraft mehr habe, für weitere Therapien, ohne zu wissen, ob es was bringt, und wenn es ihr wieder schlechter geht, ich halt wieder den gleichen Weg wie bei Gismo gehen muss.
Sie hat dann in diesem Moment heftig zu miauen angefangen, obwohl sie die ganze Zeit still war, aber ich weiß (noch) nicht, was sie mir damit sagen wollte...

Ich weiß nicht was los ist, aber ich bin dieses mal gar nicht mehr so am Ende wie bei Gismo, zumindest heute nicht mehr.

Ich hab neulich was gelesen, was mir irgendwie hilft:
Man soll nicht immer meinen, das man es besser als "Gott" wüsste.

Und wenn mir sowieso alle ewig leben, dann kann ich sie ja gar nicht umbringen, sie kann ja wieder kommen. Aber gut, dieser Satz, hilft mir nur bei meinen "Schuldgefühlen". Die es ja im Grunde eh nicht gibt...

Ich kenne den Sinn des ganzen nicht, aber es bleibt mir ja eh nichts anders übrig als zu vertrauen.

Was bringt es mir mit dem Schicksal zu hadern?
Kann es ja eh nicht ändern.
Annehmen - Vertrauen - Loslassen - Zulassen

Hab nur das Gefühl, das Leben will mir was sagen und ich weiß nicht was, habe Angst, wenn ich es nicht weiß, weitere "schlimme" Dinge passieren...

Und wenn es auch so sein soll, das mir/uns die Katzen wirklich was abnehmen, dann muss ich ja dankbar sein. Es ist ihre Entscheidung, aus Liebe zu mir/uns. Auch wenn ich ihnen eigentlich lieber sagen würde, das sie das nicht brauchen. Das ich nicht will, das sie meinetwegen Leiden. Ja gut, das könnte ich ihnen eigentlich wirklich sagen. Hatte ja gestern auch das Gefühl, das sie mich versteht...

Neuer Lebensabschnitt, soviel geht zuende. Das Leben meiner Katzen, mein Mann beginnt eine neue Arbeit (hoffe, das es endlich das richtige für ihn ist). Ich beginne bald meine Selbstständigkeit, bei meiner Mama geht beruflich das alte wohl auch zu ende. ich meine es ist ja nicht alles negativ. Nur wenn was zu ende geht, kann auch was neues beginnen. Loslassen, immer wieder loslassen und vertrauen
Betz sagt aber auch, was man nicht von ganzen Herzen liebt, wird gehen. Und da kommen sie wieder die Schuldgefühle, meinen Katze nicht mehr von ganzen Herzen zu lieben, so wie früher.
Weil einfach andere Sachen im Laufe des Lebens wichtiger wurden, wie die Kinder zb.
Vielleicht auch keine Zeit mehr für das wesentliche?
Es gibt schon Dinge in meinem Leben die für mich "wichtig" sind, aber die eigentlich nicht wichtig sind.
Ich kann mich zb nur in einem sauberen, aufgeräumten Haus wirklich wohl fühlen?! Aber gut, da muss man ja ohnehin mit Kindern schon abstriche machen.
Aber wenn wieder alles sauber und ordentlich ist, fühle ich mich wieder wohl.
Weil es in mir drin, vielleicht nicht so passt wie es passen sollte, soll es wenigstens außen sein.
Ja gut zu wissen ist die eine Sache, aber wie das ganze umsetzen.

So ich glaube das war es erst mal. Danke fürs lesen : 26
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Kampfkarpfen
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von Kampfkarpfen »

Liebe Susi,

fühl dich mal in den Arm genommen. : 26
Das hört sich ja nicht gut an mit deiner Fellnase. Könnte ihr eventuell die Hitze der letzten Tage zu schaffen machen? Meine liegen auch nur rum und fressen sogar weniger als sonst. Sie wollen auch nicht spielen.
Liebes Grüßle Kampfkarpfen

Nimm dir das Leben
und lass es nicht mehr los,
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Cestca
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von Cestca »

Liebe Susi

Ich liebe meine beiden Katzen heiss und innig. Und ich weiss auch, wie schrecklich weh es tut, wenn man eine gehen lassen muss. Und wie schlimm es ist, wenn eine krank ist und leidet, und man kann so wenig tun.

Es beruhigt mich manchmal, was mir eine gute Freundin, die Tierärztin ist, gesagt hat: Katzen leben ganz extrem in der Gegenwart. Sie sind Weltmeister darin, die Situation, die gerade ist, hinzunehmen und sich an sie anzupassen. Sie denken nicht darüber nach, was vorher war und wie es wohl nachher werden wird. Darum sind Katzen auch so unglaublich zäh. Der Spruch mit den mehreren Leben kommt nicht von ungefähr.

Ich glaube nicht, dass unsere Katzen uns etwas abnehmen. Sie sind eigenständige Wesen, so wie ich ein eigenständiges Wesen bin, warum sollten wir uns gegenseitig etwas abnehmen? Ich denke, sie sind ein Geschenk des Himmels an uns, sie begleiten uns ein Stück unseres Weges - und irgendwann müssen wir sie wieder gehen lassen.

Zu unserer Verantwortung, die wir mit der Aufnahme einer Katze übernehmen, gehört es, ihr endloses Leiden zu ersparen. Im Gegensatz zum Tier können wir voraussehen, wenn die Schmerzen und das Leiden nicht mehr besser werden. "Umbringen" empfinde ich als zu hartes Wort. Auch wenn es Tatsache ist, dass wir ein Tier töten, wenn wir es einschläfern. Ich bin der festen Überzeugung, dass es richtig und ein Akt der Liebe ist. Bei mir war es bis jetzt zum Glück jedesmal so, dass ich sicher war, dass der Zeitpunkt gekommen war.

Alles Gute!
Cestca
Schäme dich nicht, zu sagen, was dein Herz für recht hält.
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Cestca
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von Cestca »

19Susi83 hat geschrieben:Betz sagt aber auch, was man nicht von ganzen Herzen liebt, wird gehen. Und da kommen sie wieder die Schuldgefühle, meinen Katze nicht mehr von ganzen Herzen zu lieben, so wie früher.
Weil einfach andere Sachen im Laufe des Lebens wichtiger wurden, wie die Kinder zb.
Vor einigen Jahren hatte ich eine extrem schwierige Zeit. Mein (inzwischen Ex-)Partner war schwer erkrankt, war phasenweise über mehrere Wochen hinweg in Krankenhaus und Kur; Katzen, Haushalt, Zusammenhalten der sich auflösenden Beziehung, Aufrechterhalten der Hoffnung für beide zugleich, das alles hing allein an mir. Die Katzen waren als damals noch reine Wohnungskatzen plötzlich sehr viel allein, vermissten meinen Partner, spürten meine Unruhe, und nervten gewaltig. Ich schrie sie an, wenn sie nicht aufhörten zu maunzen und an mir zu kleben, ich war mit den Nerven einfach am Ende, und kurz darauf entschuldigte ich mich in Tränen aufgelöst wieder bei ihnen, weil ich sie angebrüllt hatte.

Etwas Erleichterung brachte die Bemerkung einer guten Freundin, die selber drei Katzen und zwei Hunde hat. Sie sagte: Ihr seid mitsamt den Katzen eine Familie, und diese Familie steckt in einer sehr, sehr schwierigen Situation. Jedes Familienmitglied hat in dieser Krise seine Bürde zu tragen. Und so müssen halt auch die Katzen diese Situation aushalten. Du kannst und musst nicht verhindern, dass auch sie einen Anteil übernehmen müssen, dass halt auch für sie das Leben momentan nicht in 100%igem Wohlbefinden weitergeht.

Deine Katzen gehören zu deiner Familie, Susi, und die Kinder auch. Vielleicht erhalten die Katzen tatsächlich weniger Zuwendung und Aufmerksamkeit von dir als früher. Aber das ist ihr Anteil am Familienleben, den sie mittragen müssen. Das ist das Leben, und man darf ihnen das zumuten! Umgekehrt haben sie dafür sicher mehr Action als früher, wegen der Kinder ;)

Natürlich gibt es sensible Katzenwesen, die mit solchen Veränderungen nicht zurecht kommen. In der Regel suchen diese sich mit der Zeit einen neuen Lebensplatz, sofern sie das als Freigänger können. Wohnungskatzen reagieren mit Verhaltensveränderungen, werden z.B. unsauber - aber sie sterben nicht einfach weg.

Liebe Grüsse
Cestca
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von 19Susi83 »

Liebe Cestca,

danke für deine lieben Worte, die mir Trost gespendet haben.

Aber immer wenn ich mich mit etwas abgefunden habe, kommt es noch schlimmer.

War heute nochmal beim Tierarzt, werden uns wohl damit abfinden müssen, das ihr Leben nicht mehr sehr lange dauert.
Aber wir wollten noch etwas ausprobieren, um ihr noch eine schöne Zeit zu machen.
Gut damit war ich natürlich einverstanden.
Und jetzt? Jetzt kann sie bald nicht mehr laufen, weil sie hinten nur noch schwankt.
Es geht ihr gar nicht mehr gut, wenn es nicht mehr besser wird, wird der Abschied wohl schon in ein paar Tagen stattfinden.
Die Hoffnung, das Geld, alles wieder umsonst.

Aber wie wenn das schon alles wäre.
Jetzt fängt auch noch Katze 3 an zu lahmen.

Ich kann nicht mehr, ich hab keine Lust mehr

Immer wenn ich mich wieder etwas gefangen habe, mich mit der Situation abgefunden habe, kommt es noch schlimmer.

Wisst ihr, wenn meine drei mittlerweile zwei, bald eine, bald null????
wirklich alt wären, dann ok
Aber vor allem wenn sie einfach sterben würden, aber nicht wenn ich soviel Hoffnung und Geld investiere, für nichts und wieder nichts.

Alles umsonst.....................................................
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AnnSophie
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie »

Liebe Susi,

ich umarme Dich in deiner Verzweiflung. : 26
19Susi83 hat geschrieben:Betz sagt aber auch, was man nicht von ganzen Herzen liebt, wird gehen. Und da kommen sie wieder die Schuldgefühle, meinen Katze nicht mehr von ganzen Herzen zu lieben, so wie früher.
Weil einfach andere Sachen im Laufe des Lebens wichtiger wurden, wie die Kinder zb.
Vielleicht ist es eine Möglichkeit für dich zu fragen, was für dich lieben bedeutet?
Es kann auch ein Zeichen von Liebe sein zu gehen.

Für mich mißt sich die Liebe nicht nur daran wieviel Zeit und Aufmerksamkeit ich jemand oder einer Sache widme. Es ist für mich viel mehr die Frage eines Gefühls, vielleicht der Reinheit, des Ungebrochenseins, einer inneren Gewissheit.

Ich stell Dir noch mal ein Zitat von weiter oben rein, leicht modifiziert - ich fand es einfach sehr passend.

Manchmal fragen wir uns,
warum dies oder jenes geschieht.
Oder wir meinen das Leben müsste so oder so vollziehen.
Keiner von uns weiß wirklich, warum.
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dass wir meinen, wir sollten es wissen.
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Elisabeth Kübler-Ross


Wünsch dir Kraft die 12 (accept), die 22 (adapt) und die 26 ums voll rund zu machen,

AnnSophie.

Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.

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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von 19Susi83 »

Da war es nur noch eine Katze.....................
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie »

: 26
Eine Umramung und ein Taschentuch.
Mein Mitgefühl, wünsch Dir Kraft, Hoffnung und Vertrauen.

Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.

Ama Walter
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Nirbheeti
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von Nirbheeti »

Hab Vertrauen.
Du hast zwei Seelen liebevoll durch ihre schwerste Zeit begleitet.

Sie haben eine schöne Zeit bei dir verlebt.
Du hast eine schöne Zeit mit ihnen verlebt.
Vielleicht wollten sie gemeinsam gehen?

Was wissen wir schon.


Lass dich umarmen!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
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Kampfkarpfen
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von Kampfkarpfen »

Liebe Susi,

ich weiß, keine Worte dieser Welt können dich jetzt trösten. Keiner kann den Schmerz von dir nehmen. Doch du weißt wir sind im Gedanken bei dir.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Nimm dir soviel Zeit zum Trauern wie du brauchst. : 26
Liebes Grüßle Kampfkarpfen

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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von Cestca »

Liebe Susi

Jedesmal, wenn mit meinen Katzen etwas ist...

...wenn eine abends nicht heimkommt...
...wenn eine plötzlich nichts mehr frisst...
...oder nur noch schläft...
...vor zwei Jahren, als mein Hermes nicht heimkam, und ich suchte und suchte und erfuhr ein paar Tage später, dass er überfahren worden war...

...schwöre ich mir, in Zukunft keine Haustiere mehr zu haben, weil ich diese ewige Angst um sie, dieses Hoffen und Bangen, einfach nicht aushalte. Ich liebe sie einfach viel zu sehr.

Aber dann gibt es wieder diese Momente, wo ich mich frage, wie ich ohne Katze denn leben sollte. Wie trostlos und einsam wäre das!

Es ist so schwierig, wenn man intensiv lebt und liebt. Aber weniger intensiv zu fühlen wäre zwar unendlich viel einfacher, und häufig wünschte ich es mir - aber auf Dauer ist es doch auch nicht das Wahre?

Ich umarme dich.
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19Susi83
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Re: Vorsicht lang, Verzweiflung

Beitrag von 19Susi83 »

Ja liebe Cestca,

der Wunsch nach einer Katze ist da.
Aber die Angst auch.

So ein kleines das wieder leben ins Haus bringt.
Aber selbst hier hätte ich wieder ein schlechtes Gewissen, weil Kitten ja eh leichter ein neues Zuhause finden, als zb eine ältere Katzen.

Hab gesagt, liebes Schicksal entscheide du.

Uns sind ja ohnehin schon vier Katzen zugelaufen.
Und früher zu der Zeit meiner Großeltern auch immer wieder.
Wir leben auf dem Land und wie es halt auf Höfen leider oft so ist, da sind viele Katzen und da interessiert es keinen wenn mal ne Katze fehlt.

Woody unsere erste die ich ja immer noch habe, habe ich als Baby gefunden.
Stoney habe ich aus dem Tierheim, den musste ich leider schon mal mit nicht einem Jahr einschläfern, das war vor ca 8 Jahren
Dann habe ich Cooky aus dem Tierheim, die habe ich als letztes eingeschläftert.
Und eigentlich reichten mir ja zwei Katzen, aber dann ist uns noch Gismo zugelaufen, der den ich vor Cooky eingeschläftert habe. Er hat nicht gut ausgesehen, als wir ihn gefunden haben, aber er hat sich prächtig entwickelt.

Meine Eltern wohnen nebenan und die haben dann Mina genommen, ist uns auch zugelaufen, weil vier Katzen ging wirklich nicht und meine haben Mina auch nicht akzeptiert.

Seit ein paar Wochen gehört auch Tiger schon fast zu der Familie meiner Eltern, sieht nicht so gut aus, ist aber noch nicht zam genug um ihn zu fangen.

So ist es halt. katzen suchen sich ihre Besitzer
Und deswegen will ich eigentlich "warten" auch wenn der Wunsch schon wieder ziemlich groß ist.
Aber eben auch die Angst, wenn ich jetzt dem Schicksal zuvor komme, es nicht "richtig" ist....
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