Mentale Überforderung

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salatmitessig
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Mentale Überforderung

Beitrag von salatmitessig » Samstag 1. Februar 2014, 19:16

halllo ich bin neu hier. kurze frage leider seit einiger zeit an panikattacken und habe dazu noch eine zwölffingerdarm entzündung und schleimhaut verlust im darm. bekommmen. bin in aerztlicher behandlung mit medikaemten und bin jetzt 2 moante nach der ersten attacke zu jsj gekommen.
----gehe wieder arbeiten aber merke das ich sehr schnell überfordert bin mit allem.

Könnt ihr mir weiterhelfen welche SES für mich gut wären.

SES5 für die angstzustände ?
Aber was nehme ich für die überforderung und für meine darm erkrakungen ?

Danke für Eure Hilfe.

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Nirbheeti
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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von Nirbheeti » Samstag 1. Februar 2014, 21:39

Liebe Salatmitessig,

bei deinem Nick juckt's mich zu sagen: Essig weglassen. Mir fällt auch Eduard Mörikes Gedicht über seine Bauern ein und ihre Ansprüche an seine Predigten. Sie hätten sie gerne angerichtet wie einen guten Salat. Mörike schließt:

"Der Predigt Schluss fein linde sei: : 13
Sie wollen auch etwas Öl dabei." :lol:

Für dich auf die Schnelle was Alltagstaugliches, das du überall anwenden kannst:
36 bewusste Ausatmungen und dabei Handmitte halten (Panik)
Mudra 3 und 4
auf die Hände setzen (SES 25: stilles Regenerieren)

Schleimhäute:
2. Tiefe - Tiefe Haut (alle Schleimhäute, tiefen Hautschichten und das Interstitium, das ist die Körperflüssigkeit zwischen den Zellen) -
Wadenstrom
1. Rechte Hand an linke Wade - linke Hand an rechte Wade
2. Linke Hand an linke Wade - rechte Hand an rechte Wade
Beide Schritte im Wechsel über längere Zeit. mit dem 1. Schritt beenden. Ist einer der wenigen Ströme, die stundenlang gegeben werden können.

Magst du dich auch noch vorstellen? Dafür haben wir ein Unterforum. Es ist immer ganz schön, ein bisschen Hintergrund zu wissen, damit man nicht so ins Blaue hinein antwortet.

Sei willkommen bei uns und stöbere rum. Du wirst über die Suchfunktion schnell mehr herausfinden. Und es kommen garantiert noch einige Tipps zu deinem Projekt.

Lieben Gruß! : 26
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)

salatmitessig
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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von salatmitessig » Sonntag 2. Februar 2014, 11:27

Danke fuer deine rasche Antwort. Aber verstehe noch nicht ganz okay habdmitte halten wo genau und mit was? Auf die haende setzen gegen die ueberforderung? Eiss jemand eine gute Seite mit mudras wo ich die finden kann? Danke

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leonard
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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von leonard » Sonntag 2. Februar 2014, 13:18

Hallo Salat :-)

ich bin auch so ein Ehrenmitglied im Panikorchester ;)

Ich würde Dir fürs Erste einfach zum Fingerhalten raten
:daumen: :zeigefinger: :mittelfinger: :ringfinger: :kleinerfinger:

Damit hilfst Du allem, also auch Deinem Darmprojekt. Du musst Dir dabei keinen Kopf über irgendwas machen, was sich positiv auf die von Dir wahrgenommene Überforderung auswirkt.

Die Mudras findest Du in der Strömkur 2011 mit Bildern erklärt:

http://www.stroem-forum.de/viewforum.php?f=39

salatmitessig
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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von salatmitessig » Sonntag 2. Februar 2014, 13:36

Das mit dem Fingerhalten klappt schon ganz gut. Pulsiert innerhalb von Sekunden in jedem Finger. Mache auch die Umarmung mit den 36 Atemzüge.
Habe die Karten für die SES. Was sollte ich sonst noch so machen?

Sollte es bei den Mudras auch pulsieren?

DANKE FÜR EURE MITHILFE UND ANTWORTEN !

PS: Ich bin leider so einer der immer wissen muß was er genau macht,
darum freue ich mich immer wenn mir jemand sagt war um dies und das
mache, wozu es helfen soll. :dance: Komischer Salat

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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von AnnSophie » Sonntag 2. Februar 2014, 18:17

Lieber Salatmitessig,

Zum Handmitte halten, das kannst Du einerseits machen in dem Du mit einem oder mehreren Fingern drauf gehst oder auch die Hände faltest oder mit dem Namaste-Gruß und so die beiden Handinnenflächen zusammenbringst.
Das kannst Du evtl. auch ganz einfach mit dem Fingerhalten kombinieren, d.h. dass beim Fingerhalten einfach einen Finger bis in die Handinnenfläche ausstrecken und das so strömen.

Pulsieren ist immer ein kann, nicht's muss und jede(r) reagiert anders.

Auf die Hände setzen 25 (stilles erneuern) für die Regeneration, also um schneller aus Überforderungssituationen rauszukommen.

Mich selbst zu überfordern kenn ich auch sehr gut - mir hilft da oft auch die 14 (Hände an den unteren Rippenbogen halten), die 14 - der Ernährer - hilft bei der Verdauung und Verarbeitung von allen Lebensmitteln, Eindrücken, Erlebnissen, Anforderungen, Lerninhalten, sie arbeitet physisch und psychisch d.h. dementsprechend auch auf der mental Ebene.
Im Sinne des Dawo-Strömens, würde es Dir auch für den körperlichen Verdauungstrakt/Darm gut tun.
Manchmal ist es aber auch zu intensiv, direkt bei irgendwelchen Krankheits-/Projektherden zu strömen, spür einfach was für Dich passt und was nicht.

Viele Grüße, AnnSophie.
Ich liebe, also bin und werde ich.
in Erinnerung an Réné Descartes

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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von salatmitessig » Sonntag 2. Februar 2014, 18:33

Danke Danke Danke!

Jetzt werd eich mal ein bisschen STRÖMEN ...
In den nächsten Tagen.

Vielleicht noch Tipp den ich auch noch brauchen könnte.
Komme aus Tirol und bei uns geht oft der Föhn (Warmer Südwind) und dann kann ich öfters nicht mehr als 4 Stunden in der Nacht
mit verordneter Schlaftablette schlafen. Auch meine Frau ohne
hat dann Ihre Probleme.

Mache dann immer die 36 Atemzüge und halte sehr oft Daumen
oder Zeigefinger. Hilft schon aber sonst noch ein Tipp um den ganzen vorzubeugen ?

Bin ja Froh eine Technik kennengelernt zu haben um diesen ganzen
menschlichen Probleme vertreiben zu können.

Noch kurz zu meiner Person, das bisschen schreibe ich lieber nicht
in ein User Forum da zu wenig.

34 Jahre Männlich aus Tirol, verheiratet, 1 Tochter (1 Jahr)
Reiki Grad 1 und seit 14 Tagen JSJ Anfänger. Durch Reiki zu JSJ
gekommen, da mir Reiki in den schweren letzten 2 Monaten geholfen hat.
Und in Akupunktur Behandlung bei einem richtigen Arzt.

:danke:

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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von Nirbheeti » Sonntag 2. Februar 2014, 22:36

AnnSophie hat geschrieben:Auf die Hände setzen 25 (stilles erneuern) für die Regeneration, also um schneller aus Überforderungssituationen rauszukommen.
Lieber Salatmitessig,

AnnSophie hat dir zur 25 ja schon geantwortet. Übrigens: Danke, AnnSophie. Ich füge mal noch mein Aha-Erlebnis hinzu:

Ich war völlig erschöpft, musste aber den Tag noch durchhalten. Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass ich grad mal 20 Minuten Zeit hatte. Als beschloss ich, mich 20 Min. auf meine Hände zu setzen und zu schauen was passiert. Erst mal schlug die Erschöpfung völlig über mir zusammen. Ich dachte, das kann doch nie und nimmer in die von Mary erwähnte Wachheit übergehen. Es dauerte denn auch 15 Minuten. Dann fing die Energie an, mich vom Steißbein aus in den letzten 5 Minuten buchstäblich aufzurichten. Nach 5 Minuten war sie im Kopf angelangt und guckte wach aus meinen Augen. Beinah als Fortsetzung dieser Aufwärtsbewegung im Rücken, stand ich auf. Eigentlich sollte ich sagen: "Sie stand mich auf". Das würde es besser treffen. :D

Der energetische Hintergrund: Atem, Hauptzentralstrom und Betreuer haben eine Richtung: an der Vorderseite runter, an der Rückseite rauf.

Lieben Gruß und toi, toi, toi!
Nirbheeti
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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von salatmitessig » Montag 3. Februar 2014, 07:30

Danke für Eure Unterstützung.
Noch eine Frage zu den Mudras.

Wie oft am Tag kann ich das selbe Mudra anwenden ?
Kann ich auch zuerst 20 Minuten das 3er und das gleich 20 Minuten
das 4er strömen ?

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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von AnnSophie » Montag 3. Februar 2014, 10:15

Solange Du dich selbst strömst gibt es keine Limits. Da passt es einfach das zu machen, was für einen selbst am stimmigsten ist, sei dein eigener Künstler.
Ich liebe, also bin und werde ich.
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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von salatmitessig » Montag 3. Februar 2014, 13:31

Kann ich aber die SES 25 schon auf 2x 10 Minuten aufteilen ?
Da schmerzen die Hände ja schon nach 10 Minuten ...

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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von Momabo » Montag 3. Februar 2014, 18:11

Hallo salatmitessig,
im JSJ gibt es keine Beschränkungen beim sich selbst strömen, du kannst auch so kreativ sein und dir die Zeit dazu einzuteilen wie du es brauchst... mach es so wie es sich für dich richtig anfühlt. Du kannst nix falsch machen...

ach ja, JSJ ist keine Technik sondern eine Kunst und deshalb ist das so, wie es ist... Probier es einfach aus...

Lerne dir am Tag Zeiten für dich zu gönnen, nix tun, durchatmen, den Kopf frei bekommen... Ruhe ist sehr wichtig in heutigen Zeiten...

lg Mona
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
- Reinhold Niebuhr -
www.jsj-praxis-mit-herz.de

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Nirbheeti
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Re: Mentale Überforderung

Beitrag von Nirbheeti » Mittwoch 5. Februar 2014, 20:47

Lieber Salatmitessig,

wie Mona schon schrieb, können wir in der Selbsthilfe alles so lange tun, wie es uns gut tut. Die Wahrnehmung, dass es uns gut tut, bringt uns aus dem Kopf/Verstand in den Bauch/Körper. In unserer Gesellschaft wird unser Verstand darauf trainiert, alle Probleme zu lösen, auch die, für die er nicht geeignet ist. Das sehe ich als die mentale Grundüberforderung in unserer Gesellschaft.
Weil der Verstand vergleicht, bewertet und kritisiert, tragen wir das alles in unsere Seele hinein, wenn wir uns auf dem Weg nach innen auf ihn verlassen.
Damit machen wir uns selber klein. Skepsis passt für den Weg nach außen. Auf dem Weg nach innen begegnen wir nur uns selber. Dafür brauchen wir Vertrauen. Der "Kunst"griff ist, die Probleme nicht zu vertreiben, sondern sie in (lohnende) Projekte zu verwandeln. Jin Shin Jyutsu harmonisiert unsere Energie dafür.

Wenn allerdings der Verstand zu stur bleibt, ergreift der Körper einfach Gegenmaßnahmen am Verstand vorbei. Es macht Spaß, bei sich selber zu beobachten, wie intelligent der Körper dabei vorgeht. :lol: Mein Vater hat sich immer auf seine Hände gesetzt, wenn er in einer Diskussion den Anderen ausreden lassen musste.

Dafür noch zwei Tipps:
Der Stuhl sollte gepolstert sein, so dass die Hände ein wenig einsinken können.
Es reicht, wenn die Hände unterm oberen Ende des Oberschenkels liegen. Dann liegt nicht das gesamte Körpergewicht drauf.
Du kannst die Handflächen oder die Handrücken nach oben drehen, wie es dir am angenehmsten ist.

Lieben Gruß!
Nirbheeti
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