von sanara » 4. Mai 2013, 07:31
Hallo, ihr Lieben,
auch ich finde dieses Thema sehr stimmig und wirklich an der Zeit, es anzuschauen

, danke liebe Mona, ein wirklich tolle Idee.
Mit meiner übergroßen Angst vor "wasauchimmer" durfte ich mich für eine ganze Zeit intensiv befassen, ich habe da für mich etwas wichtiges herausgefunden. Und das klingt vielleicht jetzt etwas ungewöhnlich, doch das kam beim Tagebuchschreiben. Wie aus heiterem Himmel befasste ich mich mit meinem Ungleichgewicht mit meiner Angst. Sie war zuviel, zu groß, zu übermächtig... das habe ich eindeutig feststellen können und so fragte ich mich, was ich jetzt damit mache. Zunächst einmal versuchte ich, sie schlichtweg anzuerkennen. Sie ist da, sie ist ein Teil von mir, doch ich spürte, sie war einfach zu groß. Wohingegen mein Mut sich dann hinter dieser großen Angst "versteckte", er war nicht mehr zu sehen, oder besser noch zu fühlen für mich. Da kommt mir gerade ein Bild, wie wenn sich ein kleines Kind hinter seiner Mama versteckt, weil es sich etwas nicht traut.
Wenn ich diesen Faden weiterspinne und den Mut(Mutter) und die Angst (kleines Kind) anschaue, wie sie da so stehen, ist eine mögliche Lösung, daß der Mut(Mutter) das kleine Kind(Angst) einfach an die Hand nimmt und zeigt und erklärt, daß es ok ist. Es ist in Ordnung sich zu fürchten, der liebe Gott hat uns diese Emotion mitgegeben, damit wir auf uns aufpassen können, uns selbst achten, wenn wir eine Grenze nicht wahrnehmen können, zeigt sich oft Angst stattdessen und so sind wir zunächst "gebremst"...
Im Übermaß ist Angst jedoch einfach nur bedrohlich. Sie ist dann nicht mehr gesund (wie der Wein) und sie fängt an uns zu belasten, weil wir uns regelrecht erdrückt und gelähmt fühlen mit diesem Übermaß. So kam mir der Gedanke, mein "zu viel" an Angst auszubalancieren und es dem lieben Gott zurückzugeben. Er (od. das Universum od. wie man will) hat uns schließlich ALLES im Übermaß zur Verfügung gestellt, was wir zu unserer Entwicklung brauchen und dazu noch unseren freien Willen, zu nehmen und zu geben was wir brauchen und können, wenn wir erkannt haben.
So stelle ich mir vor, wie der Mut (Mutter) die Angst (Kind) einfach nur in den Arm nimmt, zeigt, wie sehr geliebt sie (es) ist und immer wieder da ist, wenn er gebraucht wird, um zu schützen und auch zu lieben.
Mir geht es gut mit diesem Bild. Ich habe gelernt (und lerne es immer noch ;-)), das, was mir zu viel ist zu umarmen, in mein Herz zu nehmen und es dann auszuatmen, ganz speziell die Angst (mit der Wut trainiere ich gerade noch, lach)... Es ist nicht immer einfach, doch strömen (Zeigefinger u. co.) und vor allem die große Umarmung helfen da sehr.
Also steuere ich zu diesem wirklich sehr schönen Projekt von Herzen gerne die
26 bei.
Ich umarme meine Angst.
Ich liebe mich mit meiner Angst.
Denn sie ist dafür da, um zu zeigen, wie mutig ich sein kann.
Ich bin mutig.
Und ich habe auch Angst.
Beides ist in Ordnung.
Eine kleine Körperübung kann hier unterstützen:
Ich stelle mich hin und strecke meine Arme zur Seite waagrecht aus mit den Handflächen nach oben... in die eine Hand (Waagschale) lege ich meine Angst, in die andere meinen Mut. Wir selbst, unser Körper, sind dazu in der Lage, hier mit unserer Kraft aus unserem inneren ein Bild herzustellen, in dem beide Emotionen im Gleichgewicht sein können. Wie fühlt sich das an?
Ich schicke euch viele herzliche Grüße
sanara
Hallo, ihr Lieben,
auch ich finde dieses Thema sehr stimmig und wirklich an der Zeit, es anzuschauen : 26 , danke liebe Mona, ein wirklich tolle Idee.
Mit meiner übergroßen Angst vor "wasauchimmer" durfte ich mich für eine ganze Zeit intensiv befassen, ich habe da für mich etwas wichtiges herausgefunden. Und das klingt vielleicht jetzt etwas ungewöhnlich, doch das kam beim Tagebuchschreiben. Wie aus heiterem Himmel befasste ich mich mit meinem Ungleichgewicht mit meiner Angst. Sie war zuviel, zu groß, zu übermächtig... das habe ich eindeutig feststellen können und so fragte ich mich, was ich jetzt damit mache. Zunächst einmal versuchte ich, sie schlichtweg anzuerkennen. Sie ist da, sie ist ein Teil von mir, doch ich spürte, sie war einfach zu groß. Wohingegen mein Mut sich dann hinter dieser großen Angst "versteckte", er war nicht mehr zu sehen, oder besser noch zu fühlen für mich. Da kommt mir gerade ein Bild, wie wenn sich ein kleines Kind hinter seiner Mama versteckt, weil es sich etwas nicht traut.
Wenn ich diesen Faden weiterspinne und den Mut(Mutter) und die Angst (kleines Kind) anschaue, wie sie da so stehen, ist eine mögliche Lösung, daß der Mut(Mutter) das kleine Kind(Angst) einfach an die Hand nimmt und zeigt und erklärt, daß es ok ist. Es ist in Ordnung sich zu fürchten, der liebe Gott hat uns diese Emotion mitgegeben, damit wir auf uns aufpassen können, uns selbst achten, wenn wir eine Grenze nicht wahrnehmen können, zeigt sich oft Angst stattdessen und so sind wir zunächst "gebremst"...
Im Übermaß ist Angst jedoch einfach nur bedrohlich. Sie ist dann nicht mehr gesund (wie der Wein) und sie fängt an uns zu belasten, weil wir uns regelrecht erdrückt und gelähmt fühlen mit diesem Übermaß. So kam mir der Gedanke, mein "zu viel" an Angst auszubalancieren und es dem lieben Gott zurückzugeben. Er (od. das Universum od. wie man will) hat uns schließlich ALLES im Übermaß zur Verfügung gestellt, was wir zu unserer Entwicklung brauchen und dazu noch unseren freien Willen, zu nehmen und zu geben was wir brauchen und können, wenn wir erkannt haben.
So stelle ich mir vor, wie der Mut (Mutter) die Angst (Kind) einfach nur in den Arm nimmt, zeigt, wie sehr geliebt sie (es) ist und immer wieder da ist, wenn er gebraucht wird, um zu schützen und auch zu lieben.
Mir geht es gut mit diesem Bild. Ich habe gelernt (und lerne es immer noch ;-)), das, was mir zu viel ist zu umarmen, in mein Herz zu nehmen und es dann auszuatmen, ganz speziell die Angst (mit der Wut trainiere ich gerade noch, lach)... Es ist nicht immer einfach, doch strömen (Zeigefinger u. co.) und vor allem die große Umarmung helfen da sehr.
Also steuere ich zu diesem wirklich sehr schönen Projekt von Herzen gerne die
26 bei.
Ich umarme meine Angst.
Ich liebe mich mit meiner Angst.
Denn sie ist dafür da, um zu zeigen, wie mutig ich sein kann.
Ich bin mutig.
Und ich habe auch Angst.
Beides ist in Ordnung.
Eine kleine Körperübung kann hier unterstützen:
Ich stelle mich hin und strecke meine Arme zur Seite waagrecht aus mit den Handflächen nach oben... in die eine Hand (Waagschale) lege ich meine Angst, in die andere meinen Mut. Wir selbst, unser Körper, sind dazu in der Lage, hier mit unserer Kraft aus unserem inneren ein Bild herzustellen, in dem beide Emotionen im Gleichgewicht sein können. Wie fühlt sich das an?
Ich schicke euch viele herzliche Grüße
sanara